Montana: „Danke, Mr. President, dass Sie uns wieder Hoffnung schenken.“ Trump auf Wahlkampftour – 5 Staaten in 6 Tagen!

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Der Mann ist 72 Jahre alt, aber er scheint die Fitness eines 30jährigen zu besitzen. Donald Trump macht heute wieder das, was er bereits 2016 getan hat: Wahlkampf bis zum Umfallen. Sein Ziel: Die Midtermwahlen nicht nur zu gewinnen, sondern auch eine solidere Mehrheit in beiden Häusern, dem Kongress und dem Senat, zu erreichen, damit nicht zwei Umfaller aus den eigenen Reihen das gewünschte Ergebnis zunichte machen. Auf die Demokraten kann man sich nicht verlassen, sie haben beschlossen, gegen alles zu stimmen, was Trump und die Republikaner möchten. Egal, was es ist. Das ist offenbar die einzige Agenda, die sie haben.

Die nächsten Tage sind nicht nur, wie immer, vollgestopft mit Terminen, es gibt zudem an sechs von fünf Tagen jeweils eine Wahlveranstaltung in einem anderen Staat. Für den 18. Oktober las sich der Arbeitsplan entsprechend so:

Arbeitsplan Donald Trump, 18.10.18
Arbeitsplan Donald Trump, 18.10.18

Ein Treffen mit dem Außenminister, eines mit einer Delegation aus Süd Carolina, dann fliegt er zu einer Wahlveranstaltung nach Montana und anschließend zu einer nach Arizona. Die wird dann morgen sein.

Trump ist wieder voll im Wahlfieber. Das erinnert an den letzten Tag vor der Präsidentenwahl 2016. Da gab er noch einmal alles und hielt an einem einzigen Tag sechs Wahlveranstaltungen in sechs verschiedenen Staaten. Sechs Reden vor vielen Tausend Menschen, die bis 3 Uhr nachts auf ihn gewartet haben, denn er kam zur letzten mit drei Stunden Verspätung. Sie jubelten, als das Flugzeug landete. Die Versammlungen waren jeweils am Hangar, damit er ohne Verzögerung zur nächsten Veranstaltung fliegen konnte.

Hier einmal ein Vergleich, wie es bei ihm aussah, und wie bei Hillary Clinton. Das Video ist sehenswert. Bei Trump sah man Tausende von Menschen in übervollen Stadien, viele die draußen standen und nicht reinkamen und dazu die Bilder von Hillary Clinton, die Fakes des Mainstreams, die beim Filmen tricksen mussten, um ihren Zuschauern vorzugaukeln, dass Clinton vor einer großen Menge sprach. In einer Turnhalle? Die noch nicht einmal halb voll war?

Wenn Donald Trump gewinnen will, dann geht er aufs Ganze. Er gibt nicht weniger als das, was er hat. inzwischen unter Einsatz seines Lebens. Etliche Anschläge soll es bereits gegeben haben, aber man merkt es ihm nicht an, er scheint furchtlos und es geht ihm offensichtlich gut. Das Bad in der Menge, den Jubel, der ihn umgibt, scheint er zu genießen.

Er redet mit dem Volk so, dass sie ihn verstehen. Erklärt ihnen, was passieren würde, wenn sie die Demokraten wählen würden und was, wenn das Kreuzchen bei den Republikanern gemacht wird. Entsprechend wird gebuht oder geklatscht. Er sagt selbst, er liebt den Kontakt mit den einfachen Menschen. Er spricht ihre Sprache.

Seine Security sei nicht glücklich darüber, dass er so viele Wahlveranstaltungen abhält, sagte er in einer Veranstaltung vor ein paar Wochen. Es ist schwer, ihn zu beschützen, wenn er inmitten von Tausenden von Menschen steht.

Trump Rally Plan Oct 18 - 24, 2018
Trump Rally Plan Oct 18 – 24, 2018

Entschlossen sieht er aus, ernst, die Lockerheit ist dahin, denn es geht um alles.

Er will die Mauer, denn aus dem Süden des Landes käme über die Grenze zu Mexiko die Kriminalität ins Land. Insbesondere seien es die Drogen und der Menschenhandel. Frauen und immer wieder Kinder.

Vor zwei Tagen verkündete Justizminister, dass 15 Anklagen gegen mexikanische Gangs entsiegelt wurden,  die täglich tonnenweise Drogen in die USA brächten. Auch er spricht sich für den Bau einer Grenzmauer aus. In Montana sagte Trump heute, dass er notfalls das Militär an die südliche Grenze schicken wird.

Wäre der inzwischen verstorbene Senator John McCain nicht gewesen, der mitten in der Nacht anreiste, um Obamacare zu „retten“, dann gäbe es für die Amerikaner jetzt bereits ein bezahlbares und hoffentlich auch besseres Gesundheitssystem. McCain war stolz darauf, dass seine Stimme das Zünglein an der Waage war, obwohl er kurz zuvor angeblich gerade eine Gehirnoperatation gehabt hat. Man durfte sich wundern, dass er dennoch so fit aussah.

Das einzige, was Trump damals für die Menschen tun konnte, war, dass er die monatliche Strafgebühr abschaffte, die die bezahlen mussten, die sich die Versicherung nicht leisten konnten. Das ist kein Witz: Man musste zahlen, wenn man nicht zahlen konnte und war dabei nicht versichert.

Trump hielt heute eine großartige Rede, voller Elan, kraftvoll und authentisch wie immer. Er bestätigte, dass er es in acht Jahren schaffen wird, „to make America great again“ – Amerika wieder groß zu machen. Für alle, die es bezweifelt haben: Er wird nicht aufhören, er macht weiter.

Im unten stehenden Video ist die gesamte Wahlrede zu hören. Empfehlenswert auch für die, die wenig Englisch können. Denn man sieht hier einen Präsidenten, der sich wie ein normaler Mensch benimmt und keinen abgehobenen Politiker, der kauderwelscht. Er spricht die Sprache des Volkes, sodass ihn jeder verstehen kann. Das kommt gut an.

Der Midterm kann kommen. Trump wird es wieder schaffen. Montana sagt: „Thank you for giving us hope again.“ – Wir haben wieder Hoffnung.

Qlobal Change hat diesen Artikel wieder vertont: