Die Trump-Wahrnehmungsstörung [TDS] – Wie enthebt man einen Präsidenten des Amtes für Taten, die er nicht begangen hat?

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Humor hat er, der amerikanische Präsident Donald Trump. So konnte man heute auf seiner Facebook-Seite folgendes lesen:

FB Donald Trump How do you impeach a president
FB Donald Trump How do you impeach a president

Wie enthebt man einen republikanischen Präsidenten des Amtes für ein Verbrechen, das die Demokraten begangen haben? 

Das fragen sich inzwischen immer mehr Menschen, während sie das amerikanische Polit-Theater beobachten. Andere wiederum halten das für die beste Lösung, denn schließlich wird sie von ihren Politikern gebetsmühlenartig täglich wiederholt und offenbar gibt es für solche Leute keinen Grund, diesen zu misstrauen.

Man verfällt auch gerne in ein leichtes Koma, um nicht wahrzunehmen, dass manches ihrer Idole nicht wirklich der Engel ist, für den man ihn hält und die um die Illusion einer neutralen Berichterstattung aufrechtzuerhalten genügt ein wenig kognitive Dissonanz. Wenn die das sagen, was man selbst glauben möchte, dann muss es doch wahr sein!

Fakten zählen nicht. Die stete Wiederholung von Falschem ist die neue Wahrheit.

Nancy Pelosi, als Sprecherin des Hauses die Dritte in der Hierarchie des Landes ist inzwischen zurückgerudert und meit, für ein Impeachment sei es noch zu früh und außerdem sei Trump das nicht wert, denn es würde das Land [noch mehr] spalten.

Aber genug andere geben immer noch nicht auf.

Repräsentanten aus Kalifornien, darunter Maxine Waters und Adam Schiff, der inzwischen vom republikanischen Devin Nunes den Vorsitz des „Ausschusses für geheimdienstliche Aufgaben des Repräsentantenhauses“ übernommen hat, sind ebenso wie Nadler, einem anderen Demokraten, an vorderster Front, um nun den Mueller Report auf Phrasen untersuchen, die darauf hindeuten könnten, dass der Präsident doch ein „Verbrechen“ begangen haben könnte.

Folgt man der bisherigen Entwicklung, dann wird das, wie immer, ein Kampf gegen Windmühlen sein.

Sie werden, wie immer, von ihrem Esel – dem Symbol der Demokraten – abgeworfen werden.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier:

USA: Demokraten suchen verzweifelt den schwarzen Fleck auf Trumps immer noch weißer Weste

Genau hier kommt eine angeblich neue „psychische Störung“ ins Spiel, die die Amerikaner als „Trump Derangement Syndrome“, kurz TDS,  bezeichnen.

Aber so neu ist sie gar nicht, denn das gleiche Problem gab es bereits unter Bush, und dann trug sie seinen Namen. Man könnte also von einem „Wiederaufflammen“ sprechen.

TDS gilt derzeit als nahezu unheilbar. 2016 gab es die ersten Fälle, als bei den Präsidentschaftswahlen immer wieder der Name Donald Trump fiel.

Es begann damit, dass man zunächst darüber lachte, denn man dachte niemals, dass er für sie eine Gefahr werden könnte. Trump selbst begann mit Abwehrmaßnahmen und hier hörte man zum ersten Mal immer wieder das Matra:

Fake News.

Die Mehrheit glaubte ihm nicht. Über 90 Prozent der Berichterstattung war nachweislich anti-Trump.

So breitete sich dieses Syndrom sehr schnell weltweit aus und teilt inzwischen die Menschheit in zwei Gruppen: Immune und solche, die infiziert sind. Inzwischen gibt es allerdings noch eine dritte Gruppe: Die Geheilten.

Das Gemeine an TDS ist, dass es sich weder um ein Virus noch um ein Bakterium handelt, sondern dass das Syndrom durch das Lesen von gewissen Zeitungen, durch das Anhören von Nachrichten und Videos und durch Reden von gewissen Politikern, Schauspielern und sonstigen Menschen, die man für „wichtig“ hält, übertragen wird.

Durch die ständige Wiederholung seit nunmehr bereits drei Jahren hat es in einigen Köpfen bereits schwere Schäden angerichtet und man muss damit rechnen, dass die Folgen bei einigen irreparabel sind.

Woran erkennt man einen Betroffenen?

Wenn man bemerkt, dass ein Freund oder eine Freundin alleine bei der Erwähnung des Namens „Trump“ die Augen verdreht, eine starre Haltung einnimmt und anfängt, wirres Zeug zu reden, um uns dann anschließend die Freundschaft zu kündigen, dann hat man hier einen Kandidaten vor sich, der zu dieser Kategorie gehört.

Man könnte es auch das Windmühlen-Syndrom nennen.

Denn wie Don Quixote kämpfen sie gegen etwas, das mächtiger ist, als sie selbst. Die Niederlage ist unausweichlich, denn zusätzlich zu denen, die niemals daran litten kommen jetzt immer mehr, die sich davon heilten [der Heilungsprozess ist etwas kompliziert, da man hier aktiv mitarbeiten muss]. Eine ganze Bewegung entstand, die anderen hilft, es ihnen gleichzutun.

Hier gibt es mir Infos zur „Walk-Away-Bewegung“

Immer mehr Menschen schließen sich an, die inzwischen Antikörper entwickelten und folgende Symptome hinter sich gelassen haben:

  • Betroffene sind nicht mehr in der Lage, ruhig und vernünftig auf etwas, was Donald Trump gesagt oder getan zu reagieren.
  • Betroffene missachten Tatsachen
  • Der Name „Trump“ löst bei ihnen eine Schockstarre, Weinkrämpfe oder Angstpsychose aus
  • Betroffene sind völlig hemmungslos und lassen ihren Gefühl ungefiltert freien Lauf, wenn sie durch das Reizwort Trump getriggert werden.
  • Betroffene neigen zu hysterischem Verhalten, werden gewalttätig oder äußern den Wunsch, der Präsident möge das Zeitliche segnen.
  • Betroffene glauben, der dritte Weltkrieg würde durch Trump ausbrechen, obwohl er derzeit sehr bemüht ist, überall Frieden zu stiften. Siehe Nordkorea.
  • Betroffene glauben, dass Trump das Land wirtschaftlich ruiniert, obwohl die Arbeitslosigkeit auf einem Tiefstpunkt ist,  das BIP und der Dow Jones auf einem Höhenflug und die Amerikaner weniger Steuern zahlen müssen.
  • Sie glauben, sie sind mit dem Gesundheitssystem, das Trump einführen möchte, nicht mehr krankenversichert, können sich das nicht mehr leisten, weil alles viel teurer wird, obwohl Trump bereits das Strafgeld für Obamacare abgeschafft hat. Mehr ging nicht, denn die Demokraten haben es damals blockiert.
  • Sie glauben grundsätzlich alles, was in ihrem Lieblings-Informationsmedium steht. Sie hinterfragen nichts, recherchieren nichts nach, denn sie vertrauen blind.
  • Sie wollen Obama wieder zurückhaben.

Ein typisches Beispiel liefert uns hier Madonna.

Sie träumt hier öffentlich davon, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen. Es bleibt im Ungewissen, ob mit oder ohne den Präsidenten drin.

Was können wir dagegen tun? Wie können wir den Menschen helfen?

Hier hat Donald Trump, inzwischen Präsident der Vereinigten Staaten, offenbar selbst die Lösung gefunden.

So gibt es mindestens einmal wöchentlich einen kurzen Überblick über das, was er in dieser Woche geleistet hat, tatsächlich, ohne den Amerikanern dabei zu schaden. Denn genau das ja die große Angst seiner Landsleute: Sie meinen, er führt sie in den Ruin und übersehen dabei, was er bereits geleistet hat.

Dieser wöchentliche Überblick sieht so aus:


Daneben gibt es noch eine Sendung, die alle paar Tage publiziert und von seiner Schwiegertochter geleitet wird.

 

Gepostet von Real News With Lara Trump am Donnerstag, 18. April 2019


Und zuletzt gibt es da noch die mysteriöse Q-Gruppe

Es hält sich auch sehr hartnäckig das Gerücht, dass Trump nicht ganz unbeteiligt ist bezüglich der Beiträge eines gewissen „Q“, der behauptet, die höchste Sicherheitsstufe zu besitzen, die man in den USA bekommen kann: Q.

Er spricht immer wieder davon, dass die CIA die „Bösen“ wären und die „NSA“ inzwischen in den Händen der „Guten“ sei und bezeichnet die Q-Gruppe – es sind mehrere, die schreiben – als die größte militärische Geheimdienst-Operation, die es je gegeben hat.

Er schreibt auf einem Board, das sich 8chan nennt und diese kryptischen Nachrichten werden dann auf diverse andere Seiten im Netz übertragen. Die Gruppe ist auf der Seite von Trump und erklärt, was gerade im Polit-Dschungel passiert oder ihrer Meinung nach bald passieren wird. Hier sind sie zu finden:

https://qmap.pub
https://qmap.pub

Aber Vorsicht! Die Drops – so heißen die Nachrichten – sind schwer zu lesen. Deshalb übersetzt und erklärt Tagesereignis regelmäßig die wichtigsten. Es gibt auch Seiten und Gruppen, die darüber diskutieren. Hier ist unsere Lieblings-Seite, dort unsere Lieblings-Gruppe. Beide freuen sich auf Menschen, die relativ symptomfrei mitdiskutieren oder sich einfach nur mehr informieren möchten.

Vergesst den Mueller-Report, klagt Trump einfach an