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Rod Rosenstein leaving office
Rod Rosenstein leaving office

QAnon: Wird Rod [Rosenstein] uns demnächst verlassen?

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Ein neuer Drop von QAnon zeigt deutlicher, wer der Nächste ist, der gehen muss: Rod Rosenstein. Er steht, zusammen mit Sonderermittler Mueller in den bekannten [eckigen] Klammern, von denen es bei QAnon heißt, dass dieser Mensch auf irgendeine Weise angezählt ist.

Droht nun der endgültige Rauswurf für Rosenstein, dessen Abgang sich schon so lange dahinzieht?

3316 QAnon Keine Blockade = Das Spiel ist vorbei

[S. 11] Vorherige Klassifizierung von „Geltungsbereich“ >[RR] nach [MUELLER].
Das Scope Memo [hervorgehoben im Bericht von Mueller] bestätigt, dass das „Dossier“ das „Mittel“ war, mit dem [RR] eine Sonderermittlung rechtfertigte, und dass es das primäre „Mittel“ war, mit dem [RR] MUELLER beauftragte.
Falls bekannt war, dass das Dossier nicht verifiziert und stattdessen gefälscht war, wie wurde dann eine Untersuchung eingeleitet?
An welchem Punkt stellte MUELLER fest, dass es keine Kollusion gab?
[Vor 18 Monaten?]
Wurde die Untersuchung als “ Diskussionsgrundlage “ für die Manipulation der Midterm-Wahlen beibehalten?
Wurde die Untersuchung fortgesetzt, um die „BLOCKADE“ aufrechtzuerhalten, um POTUS im Wesentlichen davon abzuhalten, die Öffentlichkeit über die Wahrheit darüber aufzuklären, was wirklich passiert ist?
Wurde die Untersuchung zum Schutz derjenigen fortgeführt, die wissentlich“ Hochverrat/Volksverhetzung betrieben haben?
KEINE BLOCKADE = SPIEL BEENDET
Q

QAnon hat heute noch einmal an die Hintergründe der vermeintlichen Russen-Kollusion erinnert, sowie einiges erwähnt, was erst durch den umfangreichen Abschlussbericht, den Mueller Ende März dem Justizminister vorgelegt hat, offenkundig geworden sind.

Hier gibt es eine Zusammenfassung des Berichts.

So steht zweifelsfrei fest, dass das Russland-Dossier, das mit der Hilfe des ehemaligen britischen MI6-Agenten Christopher Steele erstellt worden ist, die Grundlange für die späteren FISA-Überwachungsaufträge der Trump-Kampagne wurde.

Mehr zum Dossier finden Sie hier:

Wer steckt hinter dem „Trump-Dossier“?

Dieses Dossier war gefälscht und somit fehlte die Grundlage und man betrog sogar das Gericht [FISC], das über den Überwachungs-Antrag entscheiden musste.

Es heißt, dass die Unterzeichner der Überwachungsanträge wussten, dass das Dossier keine echten Beweise enthielt und es somit keine Grundlage für eine Spionage in die Trump-Kampagne gegeben hat.

Aus FISA heraus entstand nun die von der Opposition gebetsmühlenartig vorgetragene Mär, dass Trump mit den Russen gemeinsame Sache gemacht habe, um gewählt zu werden.

Daraufhin wurde als letztes Mittel nun – von Rod Rosenstein, inzwischen stellvertretender Justizminister und in diesem Fall sogar amtierender Justizminister – ein Sonderermittler eingesetzt: Robert Mueller.

QAnon führt nun an, dass Mueller schon vor 18 Monaten gewusst haben soll, dass die Geschichten erfunden waren, aber der Eindruck, dass doch etwas hinter dieser „Kollusion“ mit den Russen steckte, wurde dennoch weiter aufrechterhalten, um Trump weiterhin diskreditieren zu können.

Mueller sei die Blockade, um Trump davon abzuhalten, die noch ausstehenden Seiten des FISA-Reports zu veröffentlichen.

Auch nach dem Rauswurf des durch seine – völlig unnötige -Befangenheitserklärung in russischen Angelegenheiten, weder für das Russen-Dossier, noch FISA, noch den Sonderermittler zuständigen damaligen Justizminister, Jeff Session, änderte sich nicht viel.

Jeff Sessions Befangenheitserklärung am 2. März 2017

Denn nun war die nicht zu überschreitende rote Linie, die die Opposition Donald Trump immer wieder durch entsprechende Publikationen und zahllose schriftliche und mündliche Wiederholungen unter die Nase hielt, die lange fällige Entlassung des nicht loyalen Stellvertreters, der sogar nicht davor zurückzuschrecken schien, den Präsidenten über den 25. Verfassungszusatz – Unfähigkeit im Amt –  zu stürzen.

Mehr zu Rosensteins Versuch, den Präsidenten zu stürzen, gibt es hier:

QAnon und USA: Rod Rosensteins Stuhl kippt, aber noch ist er nicht gefallen. Wann denn nun?

Man hätte in einem Fall von Rosensteins erzwungener Entlassung alles versucht, um ein Impeachment-Verfahren gegen Trump einzuleiten.

Der Senat war damals noch nicht in Trumps Hand, es war eine Gratwanderung zwischen Ja und Nein. Sollte er, oder sollte er nicht? Trump entschied sich für Nein, zumal seine Anwälte dazu rieten.

Die Entlassung des Justizministers, der freundlicherweise darauf eingegangen ist, seine Kündigung einzureichen, hat dann den Weg freigemacht für den späteren Justizminister Bill Barr.

Jeff Sessions Kündigungsschreiben auf deutsch

Mit der Veröffentlichung des Mueller-Reports, der Trump – auch wenn einige Publikationen das anders sehen – keine Schuld zuweist, fällt der Schutz weg, den die Demokraten während der letzten beiden Jahre durch den Sonderermittler hatten. Session ist draußen, Barr ist drin. Der behielt, sehr geschickt, Rosenstein noch eine Weile, denn mit ihm hatte er einen auch von den Demokraten anerkannten Mitunterzeichner, der letztendlich darüber zu entscheiden hatte, ob Trump Justizbehinderung begangen hat oder nicht.

Ein sehr geschickter Zug. Hier verweist QAnon immer wieder auf die Optik. Es muss so aussehen, als ob… Rosenstein könnte dafür einen Deal bekommen haben, aber das sind nur Vermutungen.

Mueller hatte den Teil mit der Justizbehinderung offen gelassen, obwohl er seine eigene Tendenz kommunizierte und die hieß:  Auch da habe ich nichts gefunden.

Nachdem Rosenstein Trumps Absolution nun mitunterschrieben hat, bleibt eigentlich nur noch der Abgang, den er persönlich im Februar vor Studenten bereits angekündigt hatte. Er möchte sich zukünftig anderen Aufgaben widmen.

Wenn wir dem Link im Drop folgen, dann führt er uns zu einem Fox News-Interview mit Donald Trumps früherem Anwalt, John Dowd.

John Dowd ist ganz und gar nicht überrascht über des Präsidenten korrekte Einschätzung zum Ausgang des Reports. Dowd hält den Bericht für eine Schande für das Justizministerium und es sei wichtig, der Frage nachzugehen, wie es überhaupt zu einem Sonderermittler kommen konnte. Seiner Meinung nach muss sich Rod Rosenstein dafür verantworten, dass es überhaupt dazu kam. Auch sei der dem Präsidenten mit Mueller in den Rücken gefallen.

QAnon hatte im Drop noch auf die Seite 11 des Mueller-Reports verwiesen. Dort wird die Bestellung Robert Muellers beschrieben. Hier ist das Dokument mit Rod Rosensteins Unterschrift.

Rosenstein bestellt Mueller am 17.5.2017 zum SC
Rosenstein bestellt Mueller am 17.5.2017 zum SC

Auf der Seite 11 liest man:

Unter Berufung auf „die Autorität, die dem amtierenden Generalstaatsanwalt übertragen wurde“, „einschließlich 28 U.S.C. §§ 509, 510 und 515“, ordnete der amtierende Justizminister die Ernennung eines Sonderermittlers an, „um sicherzustellen, dass
der Verantwortung des amtierenden Justizministers, die Aufsicht und Verwaltung des Justizministeriums zu übernehmen und eine umfassende und gründliche Untersuchung der Bemühungen der russischen Regierung, sich in die Präsidentschaftswahlen 2016 einzumischen, gewährleistet ist.“

Der republikanische Repräsentant Devin Nunes, der inzwischen den Vorsitz des juristischen Ausschusses des Hauses an den Demokraten Nadler abgeben musste, schrieb dazu auf Twitter:

Der Mueller-Report ignorierte eine breite Palette von Missbräuchen, die während der Untersuchung der Trump-Kampagne durch das FBI begangen wurden. Und jetzt, mit der Enthüllung, dass der Sonderberater zu Beginn autorisiert wurde, Carter Page zu untersuchen, weil er angeblich mit Russen zusammengearbeitet hat, um die Wahl zu hacken, ist es klar, dass falsche Anschuldigungen aus dem Steele-Dossier [anderer Name für Russland-Dossier] eine wichtige Rolle spielten, nicht nur bei der Anwendung der FISA-Überwachungsanträge bezüglich Page, sondern auch bei der Ernennung des Sonderberaters.

Das, was wir aus dem gesamten russischen Hoax lernen, ist, dass die Abwehrkräfte unserer Nation nie wieder missbraucht werden sollten, um die politischen Gegner einer Regierung anzugreifen. Diejenigen, die bei diesem Versuch mitgewirkt haben – die Medien, Fusion GPS, die Führer der Demokratischen Partei im Kongress, die Clinton-Kampagne und die Führer der parteipolitischen Geheimdienste – sollten sich bei den unschuldigen Menschen entschuldigen, die sie verleumdet haben, und bei den amerikanischen Menschen, die sie getäuscht haben.

Game over

Die Untersuchung durch Mueller kostetete 30 Millionen Dollar, verärgerte 18 Demokraten sehr, dauerte 675 Tage, es gab 2.800+ Vorladungen, 500+ Zeugen und 0 Kollusion, sowie 0 Obstruktion.

Wird derjenige, der den Ball zum Rollen gebracht hat, die politische Bühne bald verlassen?

Es ist anzunehmen.

3315 QAnon Geht Rod Rosenstein jetzt?
3315 QAnon Geht Rod Rosenstein jetzt?

GAME OVER schreibt Q. Das Spiel ist vorbei. Trump hat mal wieder gewonnen.