Die Menschheitsfamilie

768
Teilen

Audio

„Die gründliche Erforschung des Unbewussten stellt einen Weg dar, die Menschheit in sich selbst und in jedem anderen menschlichen Wesen zu entdecken“, wusste schon Erich Fromm.

von Danny D. Wenk

Wir alle wünschen uns einen tiefgreifenden Wandel: Für ein menschenwürdiges Wirtschaftssystem, ein liebevolles Miteinander, ein gesundes Ökosystem. Warum fällt es uns weitaus leichter, über Probleme zu klagen als tatsächlich im Sinne einer Verbesserung zu handeln? Es liegt auch an einer tief in uns verwurzelten Unfähigkeit, glücklich zu sein, einer Art Verliebtheit in den eigenen Schmerz. Zudem sind es unsere Trägheit und unsere Gewohnheit, Autoritäten zu gehorchen, die wirklicher Veränderung im Weg stehen. Fangen wir endlich an! Bei wem? Bei uns selbst! Wann? Jetzt! Ein Fahrplan zur konkreten Neugestaltung unserer Wirklichkeit.

Die Welt versinkt gefühlt in einem katastrophalen Chaos. Mehr und mehr verrohend mit jeder geatmeten Sekunde. Entscheider weltweit überbieten sich im Kadavergehorsam in vernichtenden Grausamkeiten, eiskaltem Lug oder raffgieriger Ausbeutung. Beinahe so wie in einem rasenden, unaufhaltbaren Zug sitzend, der unweigerlich in einen tiefen Abgrund stürzt. Und wir beide, Sie und ich, sitzen gerade vor dem Bildschirm und fragen uns fassungslos, was wir gegen diesen irrsinnigen Wahnsinn tun können.

Die Bestandsaufnahme

Lassen Sie uns ehrlich ansehen, wo die tatsächlichen Ursachen liegen. Wenn morgen unter Androhung harter Konsequenzen der Befehl und die Anweisung erfolgen würde, dass jeder Mensch und Ort, jeder Landkreis und jedes Bundesland dafür zu sorgen hätte, autark selbstversorgend leben zu müssen. Glauben Sie, die Menschen in unserem Land würden sich dagegen wehren? Würden Sie sich dagegen wehren? Wirklich nicht?

Natürlich nicht. Das Geschrei wäre zwar groß, aber jeder würde sich sofort fügen. Als eine zum Gehorsam dressierte Spezies würde jeder Mensch, jeder Beamte, jeder Verwaltungsangestellte, jeder Bürgermeister, einfach jede Amtsperson diesen Befehl von oben im eigenen Wirkungskreis umsetzen.

Die Bürger selbst fänden jedes Haar in der Suppe und die Stammtischparolen würden sich um keinen Millimeter verändern. Die Doofen da oben, machen ja sowieso was sie wollen. Und der kleine Bürger ist grundsätzlich der Depp.

Und selbst wenn uns das verlockendste Glück und der größte Reichtum vor Augen stünden — es wäre fraglich, ob wir diesen Weg gehen würden. Wir würden meckern, maulen, zetern und mit nichts zufrieden sein. Fast so, als ob wir unfähig wären, glücklich sein zu können. Wir wissen immer, warum etwas nicht funktioniert und erahnen im chronischen Reflex sofort mögliche Gefahren und investieren unser Bewusstsein in die Suche nach dem Haken. Stellen Sie sich vor, wir hätten als Kleinkinder auf diese Weise laufen, sprechen und leben gelernt. Wir würden heute noch auf allen Vieren von A nach B kriechen.

Was muss passieren, damit wir fähig und gewillt sind, dem Glück positiv entgegen zu treten? Wir scheinen uns mit aller Macht zu wehren, diesem Glück die Tür zu öffnen und begegnen zu wollen. Unfähig, Altes loszulassen und das Neue, das Glückliche anzunehmen. Unser Leben in kleinen Schritten, dafür aber maßgeblich, mit mächtigem Effekt zu verändern. Braucht es wirklich eine höhere Autorität oder eine unvorstellbare Katastrophe, damit wir es wagen, dem puren, nackten Gehorsam Adieu zu sagen?

Die Bestandsaufnahme zeigt uns die unstrittigen Fakten auf: Wir haben keinerlei Ahnung, wie wir als Spezies Mensch funktionieren. Wir haben keinerlei Übung, selbstbestimmt unser Dasein zu formen. Wir sind durchdrungen von Gehorsam und ganz besonders haben wir eine riesengroße Angst, eigen zu sein und uns in unserer Eigenart zu zeigen.

Der Mut zum „Scheiß drauf“

Wie viele Bücher müssen noch geschrieben, wie viele Dokumentationen abgedreht und wie viele Memes in den sozialen Medien geteilt werden, damit wir allen Mut zusammennehmen und unserem inneren Impuls folgen. Jetzt in dieser Sekunde ist der Zeitpunkt gekommen, an dem genug einfach genug ist. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, das eigene Leben zu verändern. Den Hintern hoch zu kriegen, aufzustehen und verstehen zu lernen, wie wir eigentlich ticken.

Machen Sie sich klar, dass wir jederzeit aufhören können,
den Gehorsamszwang mitzumachen, ernsthaft!
Verstehen Sie, dass Sie jetzt aufstehen können,
gegen „die da oben“?

Und wenn man Ihnen droht und Sie mit Sklavengesetzen wieder in die Spur bringen möchte, dass ein „Scheiß drauf“ richtig befreiend sein kann? Oder haben Sie Angst, dieses Verhalten würde in Anarchie und Chaos enden? Ich denke, wir müssen Vertrauen in ein gesundes neues Miteinander haben. Wenn Sie sich und alle 80 Millionen Mitmenschen für ein friedliches, gemeinsames Miteinander engagieren, bekommen Eigentum, Arbeit und Leben eine völlig neue Bedeutung.

Was also fehlt? Richtig, es fehlt der Mut und eine Vorstellung, wie eine neue Lebensweise real aufzubauen ist. Ich gebe Ihnen einige elementar wichtige Informationen dazu. Wenn Sie diese verinnerlicht haben, können Sie verstehen, warum wir bis jetzt immer noch nicht aufgestanden sind. Sie erkennen einfach und klar, wieso bisher Gehorsam von Generation zu Generation erzwungen wird.

Urteilen als Gewohnheit

Fakt Nummer eins ist, dass wir aufhören müssen, uns spalten zu lassen. Hören Sie jetzt und sofort auf, Menschen in links, rechts, oben oder unten einzuteilen. Es wird immer Menschen geben, welche eine andere, konträre Sichtweise auf das Leben und dessen vielfältige Situationen haben als Sie. Und das ist auch gut so.

Wir sind Menschen und in jedem Menschen schlägt ein Herz, arbeitet ein Kopf und leben Milliarden von Zellen. Wenn also Menschen eine andere Meinung haben und vertreten, dann hat das einen Grund. Ohne diesen Grund zu wissen, steht niemandem ein Urteil zu. Wissen andere, wieso Sie so ticken, wie Sie ticken? Sehen Sie, warum also über andere urteilen?

80 Millionen Deutsche Bürger wollen in Frieden leben, gut versorgt sein und ganz besonders ihr tief schlummerndes Talent und Potential entfalten. Das sind 100 Prozent. Wenn Sie mit Menschen jeglicher Couleur sprechen, wissen Sie das auch. Sie alle haben einen derart großen gemeinsamen Nenner, dass es enormen Sinn macht, wieder aufeinander zuzugehen. Als Menschen und nicht als isolierte Gruppen. Was hält Sie konkret davon ab?

Fangen Sie bei sich an, Menschen künftig einfach als Menschen zu betrachten und stehen Sie dafür ein, dass wir miteinander die Welt verändern können. Dort beginnt die Veränderung: als Mensch. Das ist Ihre Macht, dort verändern Sie!

Entdecken Sie, wann Sie im Alltag zu vorschnell urteilen, ohne wirklich genug Hintergründe von anderen zu kennen. Es ist nur eine Gewohnheit.

Was zuerst da war, ist wahr

Zum zweiten Fakt: Sie wurden, genauso wie Ihr Nachbar und jeder andere Mensch, als Wesen geboren, welches auf sich alleine gestellt kaum überlebensfähig wäre. Im Gegensatz zum Schmetterling schlüpfen wir nicht und können sofort unser Leben selbstbestimmt und eigenständig meistern. Der Schmetterling muss für seine Existenz nichts lernen. Alles ist nach dem Schlüpfen aus dem Kokon bereits angelegt.

Bei unserer Spezies Homo sapiens sapiens ist dies anders. Wir sind circa die ersten drei Jahre eine Einheit mit der Mutter. In dieser Mutter-Kind-Einheit fühlen wir uns eins mit der Mutter. Ihre Sorgen, Ängste, Paniken, Freuden, Genüsse und Belastungen sind eins zu eins auch die unsrigen.

Als kopierende, also durch Beobachtung lernende Spezies saugen wir alles —
und ich meine alles — aus unserem unmittelbaren Umfeld auf,
um uns anzupassen und überlebensfähig zu bleiben.
Aber auch, um nicht aus dieser Gruppe verstoßen zu werden.
Ausgeschlossen und verbannt zu werden,
würde unweigerlich den Tod nach sich ziehen.

Um das zu vermeiden, passen wir uns gehorsam an. Wir machen Glaubenssätze, Gewohnheiten, Handlungen, Artikulationen und jedes noch so kleine Detail einfach zu unseren Glaubenssätzen, Gewohnheiten und Denkweisen. Hier gilt die Regel und das Gesetz „Was zuerst da war, ist wahr“.

Dies erklärt, warum die sogenannte hypnoide Phase — die ersten sieben Lebensjahre — so unendlich prägend für unser künftiges Leben ist. Alles, was in diesem Zeitfenster von uns zuerst aufgenommen wurde, ist für uns eine unumstößliche Wahrheit. Zeigen Sie doch einmal einem Vorschulkind einen roten Radiergummi und sagen zu dem Kind: „Guck mal, ein grüner Stift“. Die Reaktion des Kindes ist eindeutig und unveränderlich. Fragen Sie einen Vater, warum ab und zu ein Klaps auf den Hintern oder den Kopf noch niemandem geschadet hat. Wenn bei diesem Vater Klapse familiär üblich waren, werden Sie eine klare Antwort bekommen. „Mir hat das auch nicht geschadet“ wird die Antwort sein.

Beginnen Sie zu verstehen? Ergänzen Sie die folgenden Beispiele durch eigene Glaubensmuster aus Ihrer Kindheit. Schmarotzer sind zu faul zum Arbeiten. Die da oben machen sowieso was sie wollen. Wir Kleinen haben doch sowieso nie eine Chance. So was gibt es nur in Deutschland. Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Es werden immer Täter zu Opfern gemacht und Opfer immer zu Tätern.

Mein Lieblingsglaubenssatz ist bis auf Widerruf „Das musst du dir schon verdienen“. In Deutschland muss man sich Dinge und Geld ver„dienen“. In den USA wird Geld „gemacht“ und in England Geld „geerntet“. Nicht, dass die Situation in diesen Ländern besser wäre, dennoch wird so klarer, wie tief diese Sklaven-Glaubenssätze in unserem Denken verankert sind. Und dass wir diese Glaubenssätze hoffentlich nicht unseren Kindern mitgeben wollen.

Zwei Fakten haben wir nun näher beleuchtet. Auf der einen Seite sind wir Menschen und keine isolierten Wesen in gelabelten Gruppen und auf der anderen Seite prägt uns unsere hypnoide Phase.

Was bedeutet das nun konkret für unser Leben?

Erstens: Wirkungsvolle Veränderung beginnt beim Aufeinanderzugehen, beim Sich-Begegnen mit dem Bewusstsein, dass wir alle unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Vorprägungen sind. Finden Sie heraus, welchen gemeinsamen Nenner Sie mit anderen Menschen haben, auch wenn Ihnen die Ansichten oder die Person selbst so gar nicht schmecken. Haben Sie den Mut, mit Menschen an einem Tisch zu sitzen, mit welchen Sie normalerweise niemals reden würden. Fangen Sie an, ein Gemeinschaftsmensch zu werden. Einigen Sie sich mit den anderen Menschen darauf, dass sie wegen Ihres gemeinsamen Nenners eine Gemeinschaft sind und Entgegengesetztes die Gemeinschaft nicht stören darf.

Zweitens:

Alles was für Sie wahr ist, muss noch lange nicht für Ihr Gegenüber wahr sein.
Sie haben andere Impulse, Glaubenssätze und sogenannte Gruppengewohnheiten zu einem Zeitpunkt übernommen, an dem Sie zwecks Überlebens alles ungefragt eins zu eins aufgesaugt und angenommen haben.

Und wenn Sie diesem Aspekt jetzt noch ein wenig mehr Raum geben, spüren Sie, dass es „die Wahrheit“ gar nicht geben kann. Es gibt Ihre Sicht auf den Baum des Lebens, aber es gibt auch die Sicht Ihrer Mitmenschen. Ich halte das für einen enorm gewichtigen Baustein im gegenseitigen „Verstehenlernen“.

Drittens: Wir wissen, dass wir uns von Geburt an zu einer Gruppe zugehörig fühlen, weil dies unser Überleben sichert. Also haben wir auch danach stets dafür gesorgt, zu einer Gruppe dazu zu gehören. Die erste Gruppe war die sogenannte Herkunftsfamilie. Es gab in unserer Vergangenheit durchaus Zeiten, in denen wir an der Gruppe Familie so beinhart festhielten, dass wir dafür sogar durchs Feuer gingen und unsere Herkunftsgruppe mit dem eigenen Blut verteidigten. Beleuchten Sie doch einmal, in welche Gruppen Sie eingetreten sind, nachdem Sie die Herkunftsgruppe Familie offiziell als Volljähriger verlassen haben. Menschen fühlen sich gerne bestimmten Gruppen zugehörig — Armeen, Parteien, Verbänden, Vereinen, Linken, Rechten et cetera –, dort liegen leider auch oft die Wurzeln einer Haltung „gegen die Anderen“.

Es gibt aber eine Gruppe, der Sie sich nicht zugehörig fühlen: Die Menschheitsfamilie. Wir alle als Kollektiv, gemeinsam verbunden, als Teil der Schöpfung und Natur. So wie es die Pflanzengruppen und Tiergruppen gibt, existieren wir als Gemeinschaft, als Menschheitsfamilie auf diesem Planeten. Ich wünsche mir, dass jedes erwachsen gewordene Kind in diese Menschheitsfamiliengruppe eintritt. Jene Gruppe, in der alle Individuen, einzigartig, eigenartig, eigensinnig — eben eigen sein dürfen. Und doch eint diese Gruppe ein friedliches, fortschrittliches, naturverbundenes, harmonisches Miteinander.

Wird dort diskutiert, gestritten und am Ende gemeinschaftlich abgestimmt? Selbstverständlich. Nur eben im Interesse der Gemeinschaft aller — und nicht gestritten bis zur Spaltung zum Vorteil einer kleinen Gruppe von Profiteuren. Hier beginnt die Grenze zu Parteien, Verbänden und Organisationen. Diese dienen mittlerweile leider oft nicht mehr der Gemeinschaft.

Doch warum zur Hölle ist es so schwer, aus seinen alten Gewohnheiten auszubrechen, neue Wege zu gehen, das Alte loszulassen, einer neuen Gruppe beizutreten?

Schmerz oder Glück

Neben dem fehlenden Urvertrauen in das Leben und dem Aufgeben des spielerischen Lernens haben wir begonnen, lieber auf augenscheinlich Bewährtes zu setzen, statt mutig neue Pfade zu wagen. Als Kleinkinder war es uns egal, ob wir hinfallen oder etwas nicht klappt. Jedes sogenannte Scheitern gehörte stets zum Lernprozess dazu. Try and error, Versuch und Irrtum, das machte jedes Erkunden neuer Lerninhalte so spannend, aufregend und wertvoll. Warum sollte man nicht auch jetzt mit einem Schnipser sein Leben verändern können? Beobachten Sie Babys und Kleinkinder und lernen Sie von ihnen. Erinnern Sie sich an Ihre Leichtigkeit als Kleinkind. Es ist nichts Neues, Sie waren ja auch einmal so.

Ein wichtiger Fakt ist noch zu lernen:

Wir sind eine Spezies, welche darauf getaktet wurde,
vor dem Schmerz zu fliehen, statt auf das Glück zuzugehen.

Ich zeige Ihnen mit einem ganz einfachen, erkenntnisreichen Experiment, was ich mit dieser Glück-Schmerz-Gleichung meine. Sie können es jetzt machen, in Ihrem Wohnzimmer oder Büro. Nehmen Sie einen Gegenstand und deklarieren Sie diesen als „mein Schmerz“ sowie einen anderen als „mein Glück“. Jetzt stellen, legen oder positionieren Sie das „Glück“ auf die eine Seite des Raumes und den „Schmerz“ auf die entgegengesetzte Seite.

Sie stellen sich zwischen Ihren Schmerz- und Glücksgegenstand. Gehen Sie nun ganz nah an den Schmerz heran. Sie werden spüren, dass Sie vor dem Schmerz flüchten wollen. Sie drehen sich aber nicht um und wenden dem Schmerz nicht den Rücken zu. Sie entfernen sich vom Schmerz und zwar rückwärts, ohne die Augen von ihm abzuwenden. Schließlich wollen Sie sicher sein, dass Sie zwar vor dem Schmerz fliehen, wollen aber nicht hinterrücks vom Schmerz überfallen werden.

Genau das meine ich: Wir haben seit Generationen und Jahrtausenden nie das Glück vor Augen und bewegen uns immer nur vom Schmerz weg. Natürlich bedeutet das, dass wir dem Glück entgegentreten, nur nie sehenden Auges. Jetzt seien Sie für dieses spielerische Experiment einmal mutig und gehen Sie nahe an den Schmerz, drehen ihm den Rücken zu und betrachten in aller Ruhe das Glück, direkt vor Ihren Augen. Gehen Sie jetzt Ihrem Glück entgegen.

Wie viel Macht hat jetzt noch der Schmerz über Sie? Selbstverständlich wird immer mal wieder der Schmerz in Ihr Leben treten, aber mit dem Glück vor Augen wissen Sie automatisch, einfach und klar, dass Sie ein wertvolles Ziel vor Augen haben. Und jetzt erklärt es sich Ihnen wie von selbst, dass schwere Hürden, scheinbar unlösbare Probleme und schmerzhafte Situationen Ihrer Entwicklung dienen. Sie sollen diese lösen und dadurch im Fluss Ihrer Weiterentwicklung bleiben. Leben heißt Fließen und Entwicklung. Und unsere Spezies Mensch ist hier keine Ausnahme.

Es wird Zeit!

Es wird Zeit, dass wir den Mut haben, Menschen in erster Linie als das zu sehen, was sie sind, nämlich Menschen. Wir begegnen und kommunizieren immer nur mit Menschen, niemals mit Schubladen und Gruppen.

Es wird Zeit, aufeinander zuzugehen, sich selbst als Teil einer Gemeinschaft zu sehen und aktiv mitzuwirken, eine glückliche Gemeinschaft zu bilden. Es wird Zeit, auf allen Ebenen den heutigen Wettbewerb durch Kooperation als neues Credo im Leben zu ersetzen. Wertvoller, nachhaltiger Fortschritt hat sich leider nicht allein aus Wettbewerb erzeugen lassen. Menschen sind es, die sich gegenseitig inspirieren.
Es wird Zeit, die eigene Blickrichtung und Haltung zu ändern,
vom Schmerz weg hin zum eigenen Glück,
auf ein gutes, realistisches Ziel.

Es wird immer Aufgabenstellungen geben, die uns glauben lassen, wie hilflos und machtlos wir doch wären. Es bedarf einiger Kraft, sich wieder machtvoll zu fühlen. Es wird Zeit zu akzeptieren, dass Hindernisse, Situationen und Leid uns als Steigbügel dienen, sich weiterzuentwickeln.

Gehen Sie hinaus, fangen Sie an, treffen Sie Menschen, die auch hinausgegangen sind und angefangen haben. Und wenn Ihnen jemand erklären will, dass das doch nicht geht und nicht funktionieren kann, dann sagen sie „Scheiß drauf“. Und wer es wagt, Ihnen zu drohen und verbieten zu wollen, in Frieden leben zu dürfen, dem zeigen Sie die kalte Schulter. Gestalten Sie Projekte gemeinsam.

Wir treffen uns ganz sicher in der neuen Gemeinschaft Menschheitsfamilie.


©Das Copyright liegt beim Verfasser des Artikels. Setzen Sie sich bitte mit diesem in Verbindung, bevor Sie den Beitrag kopieren.