USA – Impeachment? Nicht mit diesen „Zeugen“!

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Wie erwartet, war die erste Anhörung von „Zeugen“ bei der Anhörung zur Vorbereitung eines Impeachments gegen den amerikanischen Präsidenten, Donald Trump, ein Possentheater. Wer nimmt das eigentlich ernst, wenn die amerikanischen Gesetzesgeber im Kongress im letzten Moment die Gesetze biegen, nein, natürlich ändern, als ein Whistleblower“ auftauchte“, um ihnen aus der Patsche zu helfen.

Impeachment Anhörungen

Eigentlich sitzen sie tief in der Tinte, man kann es nicht oft genug wiederholen.

Denn genau darum geht es: Zeitgewinn, damit ein Wunder geschehen kann, um sie aus einer misslichen Lage zu befreien:

Sowohl unter dem alten Justizminister, Jeff Sessions, als auch unter dem neuen, William Barr, gab und gibt es Ermittlungen gegen die Demokraten und ihre Verwicklungen in die Wahl 2016.

Meinten sie doch, die Russen hätten sich eingemischt und Trump auf den Thron verholfen, so stellte sich inzwischen heraus, dass es wohl eher die Ukraine war, die versucht hat, Hillary Clinton die Steigbügel zu halten. Aber dies wurde dann doch eher ein Ritt, bei dem die Reiterin das Ziel verfehlte und schon bei den ersten Hürden hängenblieb.

Viele, viele, viele würden derzeit gerade eine Wiederholung wünschen, sagte sie neulich. Eine Wiederholung der Niederlage? Nein, diesmal soll sie gewinnen. Amerika braucht endlich eine Frau und es gibt offenbar immer noch welche, die an Hillary Clinton glauben.

Es kann also sein, dass sie irgendwann einmal quer einsteigen wird, genau wie Michael Bloomberg, der sich gerade dafür bereit machen soll, 2020 Präsident zu werden.

Trump lebt gefährlich.

Am 11. November, dem Tag, an dem die amerikanischen Veteranen geehrt werden, sprach er hinter schusssicherem Glas. Er deutete an, dass jemand ihn erschießen wollte, aber das würde nichts nutzen, denn hinter ihm stünde andere, es wären viele.

Es war nicht das erste Mal.  Bereits am 4. Juli, dem Nationalfeiertag, hat es offenbar Morddrohungen gegeben, da konnte man das zum ersten Mal erleben.

In ihrer kurzen Geschichte wurden bereits mehrere Präsidenten ermordet und auch dieser Präsident gehört zu den Unbequemen.

Trump macht, was er will, ohne sich an die übliche Leine nehmen zu lassen.

Deshalb gilt er als unberechenbar und gefährlich, denn niemand weiß, was der nächste Moment bringt.

Er wurde dafür gewählt, dass er wahr macht, was er im Wahlkampf versprochen hatte: Den „Sumpf“, wie er es nannte,  in DC auszutrocknen.

Und nun schlägt der „Sumpf“ zurück.

Er wusste das vorher, denn es war klar, dass es einen Kampf um die Vorherrschaft geben würde. Trump hat noch nicht gewonnen, denn sonst gäbe es keine Bemühungen, ihn des Amtes zu entheben.

Mit lächerlichen Begründungen, wie man heute hören konnte. Es ging um das Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten und darum, dass es eine quid pro quo Vereinbarung gegeben habe, bei der Trump erst dann die versprochenen 250 Millionen Dollar zahlen würde, wenn die Ukraine seinen angeblich schärfsten Gegner im Kampf um die Präsidentschaft 2020, Joe Biden, unter die Lupe nehmen würde. Und natürlich dessen Sohn, der für monatlich 50.000 Dollars im Vorstand einer dortigen Energiegesellschaft sitzt.

Das von Trump veröffentlichte Telefonprotokoll gibt das nicht her. Da war nichts.

Aber beide Zeugen haben durch Hörensagen vernommen, dass da doch etwas war. Sie bestehen darauf. Und man nimmt sie ernst, obwohl sie beide zugegeben haben, bei dem Gespräch nicht dabeigewesen zu sein.

Die schnell durchgepeitschte Gesetzesänderung nimmt solche Aussagen, bei der keine direkte Zeugenschaft nachweisebar ist, inzwischen ernst und offenbar auch für bare Münze.

Der Vorsitzende der Veranstaltung, Adam Schiff, nahm sich sehr wichtig und vor allen Dingen nahm er dem Republikaner Jim Jordan einige Minuten seiner Zeit. Jeder hatte 5 Minuten, um die Zeugen zu befragen und Jordan hatte etwas mehr, weil sein Vorgänger ihm einige von seiner abgab. Als es brenzlig wurde und Jordan den Zeugen am Haken hatte, unterbrach Schiff schroff, mit der Begründung, die Zeit sei um.

Nein, das war sie nicht.

Die Republikaner waren einfach nur zu gut. Ihre Fragen haben gesessen und die Zeugen in Verlegenheit gebracht.

„Könnte es vielleicht sein, dass das, was Sie von Ihrem Informanten gehört haben, falsch ist?“

„Ich kann Ihnen nur sagen, was ich weiß.“

„Also kann es auch falsch sein!“

Natürlich können die Zeugen getäuscht werden sein und mit reinem Gewissen berichten, was sie gehört haben.

Der Tiefe Staat hat überall seine kleinen Helferlein, auch da, wo man sie nicht vermutet. Aber – sie sind beide wohl eher anti-Trumper und da darf man auch mal zweifeln.

QAnon deutete in einem neuen Drop an, dass es eine Geheimdienst-Operation der CIA Black Hats gäbe.

Die würde so viele Leute wie möglich aus ihren eigenen Reihen in gewisse Regierungspositionen zu bringen. Dazu gehöre außer dem Repräsentantenhaus auch der Senat und sogar der Sitz im Oval Office. Er deutet an, dass man aus der CIA nicht rauskommt, wenn man einmal drin ist. Einmal CIA gleich immer CIA.

Es ist auch nicht nur Biden, der hier um sich und seinen Sohn bangen muss.

Bei ihm hat es tatsächlich ein quid pro quo gegeben hat, wie Biden selbst öffentlich zugab.  Sondern es sitzen noch viel mehr Söhne von Politikern in Spitzenpositionen der ukrainischen Energiefirmen. Das ist kein Witz.

Biden gibt öffentlich zu, die Ukraine erpresst zu haben – quid pro quo

QAnon nennt Paul Pelosi, den Sohn von Nancy Pelosi, außerdem noch die Söhne von Kerry und Romney.

Mit diesen Impeachment-Bestrebung wird vieles ans Licht kommen, was man eigentlich lieber geheimhalten möchte.

Es schwebt, wenn alles nicht klappt, ja immer noch das Damoklesschwert des 25. Verfassungszusatzes über Trumps Haupt, nachdem ein Präsident wegen Unfähigkeit abgesetzt werden kann. Demnach behaupten einige Psychiater, Trump wäre aufgrund seines Geisteszustandes nicht in der Lage, das Amt auszufüllen. Mindestens einer von ihnen ist ein ehemaliger CIA-Mitarbeiter, laut Dr. Steve Pieczenik.

Biden ab Minute 3:43 – aber davor ist es auch schon interessant

Pieczenik hat sich über diese Unfähigkeitsbehauptung aufgeregt, weil er meinte, ausgerechnet beim Spitzenkandidaten der Demokraten entsprechende Anzeichen gesehen zu haben: Desorientiertheit, er wüsste oft nicht, wo er sich befände und hätte auch Probleme, sich allgemein zu erinnern. Der habe ein Aneurysma gehabt, er wäre vollkommen ungeeignet als Präsident. Er sei dement und als Psychiater und Neurologe, der er ist, könne er das beurteilen.

Die Schlammschlacht hat nicht nur begonnen, sondern sie scheint auch sehr schmutzig zu werden. Jeder bewirft den anderen mit dem, was er zu haben glaubt.

Nach dem ersten Eindruck der Zeugen erkennt man, dass diese Menschen nicht wirklich als Zeugen herangezogen werden können. Sie erzählen, was eh schon jeder weiß, denn es stand schon alles in den Gazetten, nur, dass es diesmal öffentlich ist.

Die Demokraten müssen sehr verzweifelt sein, dass sie nur über eine Gesetzesänderung, die das Bezeugen von Hörensagen erlaubt, überhaupt erst tätig werden können, nachdem sie jahrelang versucht haben, ein Haar in Trumps Suppe zu finden. Da war nichts Verwertbares.

Und auch das hier wird zu einem unrühmlichen Ende kommen, allein schon dadurch, dass sie niemals die Zweidrittel-Mehrheit des Senats für ein Impeachment bekommen werden. Warum also das Ganze?

Nun, die Veröffentlichungen diverser Ermittlungsergebnisse wurden angekündigt. Die Ermittlungen sind abgeschlossen und viele Politiker in hohen Positionen müssen eventuell sogar um ihr Leben kämpfen, wenn die Anklage „Hochverrat“ heißt.

Sie haben Angst. Sie wissen nicht, was Trumps Justizministerium über sie herausgefunden hat.

Sie wehren sich. Und da sie nicht mehr wissen, wie, wird jetzt einfach versucht, Zeit zu gewinnen. Irgendetwas wird ihnen dann hoffentlich schon einfallen, damit dieser Präsident nicht ein zweites Mal gewählt werden kann. Oder noch besser: Vor dem Ende seiner Amtszeit sogar gehen muss. Unsere Prognose:

Wird nicht passieren. Irgendwie schafft es Trump immer wieder, auf die Füße zu fallen, auch wenn die halbe Welt gegen ihn ist.

Aber die andere Hälfte ist umso mehr dafür, dass er weitermacht. Und in dieser Hälfte sitzen offenbar ebenso mächtige Menschen, wie derzeit in den Schattenregierungen. Sie haben sich zusammengetan, sie haben sich mit dem Militär verbündet und so, wie es aussieht, wurde Trump von ihnen rekrutiert. Gewonnen hat er aber allein. Durch sein authentisches Auftreten und durch seine Agenda, die in dem Satz mündet, dem Volk die Macht zurückzugeben, dem Globalismus nicht beizutreten und stattdessen das eigene Land zu stärken.

Mit mehr kann man ein Volk kaum überzeugen.