Neuer Q-Proof – James Corney – Ein kleiner „Schreibfehler“ mit großer Wirkung

1718
Teilen

Audio

Jetzt auch als Video

Haben Sie den Report von Horowitz „Review of Four FISA Applications and Other Aspects of the FBI’s Crossfire Hurricane Investigation“ schon einmal geöffnet und wenigstens reingeschaut? Eventuell sogar jemanden gesucht? War das zufällig vielleicht James Comey? Haben Sie ihn gefunden? Nein? Dann ist er wohl unschuldig, wenn er nicht drin steht. Wäre doch eine logische Schlussfolgerung, oder?

Zu viele Fragen? Vielleicht sollten wir einmal nach Antworten suchen.

2943 QAnon Corney Comey

Natürlich war James Comey einer der Protagonisten, die diesen Report bereicherten. Insgesamt 149 mal trug er nicht unerheblich dazu bei, dass das Machwerk am Ende 478 Seiten stark war. Dick wie ein Buch, wenngleich ein wenig unelegant geschrieben. Juristendeutsch eben. Allerdings musste man einen Trick anwenden, um Comeys Namen zu extrahieren und das haben einige findige Anons herausgefunden: Man durfte nicht nach Comey suchen, sondern nach Corney.

QAnon wusste dies bereits am 4. März 2019, als er ein Schreiben des Justizministers postete, in dem der Name des ehemaligen FBI-Direktors James Comey genau so schrieb: Corney. Hier sehen sie die es lesbar vergrößert.

Verschrieben?

Glauben wir nicht nicht. Ganz im Gegenteil: Eine Nachricht. An wen? An die Anons oder an Comey selbst?

Wahrscheinlich an beide. 

Denn es ist einmal wieder ein Beweis mehr, dass QAnon nicht irgend ein Bot ist, wie viele immer noch glauben, irgendeine künstliche Intelligenz, die darauf programmiert wurde, Drops zu produzieren, welche die meisten, die sich nicht damit beschäftigen, nicht wirklich verstehen.

QAnon hat hier einmal mehr bewiesen, dass er ganz dicht am Präsidenten dran ist und eventuell sitzt einer von ihnen sogar im Justizministerium. Denn in  diesem Schreiben, um das es geht, sieht man den Namen Comey – genau wie im Report – richtig geschrieben, kann ihn allerdings nur mit dem Suchwort „Corney“ finden.

Wer immer das eingebaut hat, Q wird sicherlich auch von irgendjemandem aus der Justiz gelesen und kennt deshalb das „Suchproblem“.

Wenn es stehen geblieben ist – und das ist es – dann ist es Absicht und ein Hinweis.

Einige Anons sind sehr fit und finden solche Dinge sofort. Natürlich hat man sich damals gewundert, was es zu bedeuten hat. Schreibfehler, die stehen bleiben, sind keine Zufälle, sondern bewusst gesetzt. Was also könnte es bedeuten?

Neun Monate später hat es sich nun aufgeklärt. Natürlich bedeutet es Erntezeit?

Es war eine etwas schwierige Geburt, zugegeben, aber jetzt ist es raus: Corn ist das englische Wort für Mais. Und hier hilft uns Devin Nunes weiter, ein für FISA sehr wichtiger republikanischer Abgeordneter im amerikanischen Kongress. So wichtig, dass das FISA-Dokument anfangs sogar Nunes-Memo hieß. Man könnte das, was er hier schreibt, übersetzen mit:

Es ist Erntezeit! Oder: Die Ernte wird eingefahren.

Genau das hat am 9. Dezember mit dem Horowitz-Report begonnen, der viele Fakten enthält, die man sieht, wenn man zwischen den Zeilen zu lesen vermag. 

Die Obama-Administration hat sich nicht konstitutionell verhalten und so wurde aus der Ermittlung von Horowitz eine Strafsache. Horowitz kann allerdings nicht anklagen, deshalb holte man Durham herbei, denn der kann das und ist offenbar auch schon dabei, in dieser Richtung noch weiter zu ermitteln. Um die 30 Anklagen sollen es derzeit sein, hörte man in der Stillen Post flüstern.

Es geht voran und die Dinge haben inzwischen mächtig an Fahrt aufgenommen. Der Rest des Jahres dürfte spannend bleiben. Bleiben Sie dran!