Giuliani: Wenn wir Joe Biden nicht strafrechtlich verfolgen können, haben wir keine Gerechtigkeit in Amerika

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Mehr als 400 Mal haben die Ankläger im Impeachment-Verfahren des amerikanischen  Präsidenten, Donald Trump, versucht, Joe Biden, dessen Sohn Hunter und den Energiekonzern Burisma reinzuwaschen. Aber wenn man es so oft wiederholt, dann setzt man ausgerechnet den Fokus auf eine Sache, die man gerne unter den Tisch kehren würde.

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Dummerweise geht das auch gar nicht mehr, da Joe Biden selbst mit seiner öffentlichen Prahlerei, den Präsidenten der Ukraine unter Druck gesetzt zu haben, angegeben hat. Die Demokraten sagen zwar, das war kein quid pro quo, dass die daraufhin einen für Biden unangenehmen Ermittler entlassen mussten, um eine Milliarde von den Amerikanern zu bekommen. Republikaner sagen, das war natürlich eins.

Biden soll es im Einverständnis mit Obama getan haben, liest man in den Medien, das sei also völlig in Ordnung.

Tatsächlich? Ist es dann nicht eher so, dass sie jetzt auch noch den damaligen Präsidenten beschuldigen, für diese Aktion sein Einverständnis gegeben zu haben oder zumindest ein Mitwisser gewesen zu sein? Hängt Obama da jetzt auch mit drin?

Und ist das denn nicht genau das, für das Trump gerade des Amtes enthoben werden soll?

Es scheint kaum jemandem aufzufallen, welche Konsequenzen das nachträglich noch für Obama und einige aus seiner Administration haben könnte, wenn man Joe Biden unter diesen Voraussetzungen tatsächlich eine Erpressung – was anderes ist es ja nicht – nachweisen könnte. Was man eigentlich gar nicht mehr muss, denn er hat es ja schon zugegeben.

Rudy Giuliani regt sich in einem Interview mit Fox News über diese „Doppelstandards“ auf: Der eine darf, wofür der andere aus dem Amt entlassen werden soll.

Hier ist das Interview

Aus dem Interview:

„Die Familie Biden zog zwischen 8 und 20 Millionen Dollar aus der Ukraine ab, völlig korrupt. Biden war an zwei massiven Bestechungen beteiligt. Lochewski hat ihn bestochen. Er selbst bestach Poroschenko. Er hat die Vereinigten Staaten von Amerika entehrt. Und Nadler sollte sich dafür schämen, dass er ihn gedeckt hat.

Der hat übrigens dasselbe getan wie Biden, im Irak, wo sein Bruder einen Teil davon bekam, ein 1,5 Milliarden Dollar schweres Wohnungsprojekt. Und er hat dasselbe in China getan. Und der Sohn bekam eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar aus China in einen Hedge-Fonds für sich selbst, Kerrys Sohn und Whitey Bulgers Neffen.

Biden ist so korrupt, dass Sie und ich ihn vor sechs Monaten bereits angeklagt hätten. Und Nadler tut das, was ein demokratischer Mitläufer normalerweise tut: Er deckt einen Gauner.

Es ist mir egal, ob er Vizepräsident war. Es ist mir egal, ob er als Präsident der Vereinigten Staaten kandidiert. Ich sage es ganz offen: Joe Biden ist ein Gauner. Und er hat die Vereinigten Staaten von Amerika im Irak, in der Ukraine und in China verraten, und wenn wir ihn nicht strafrechtlich verfolgen können, haben wir keine Gerechtigkeit in Amerika.“

„Tatsache ist, dass er einen massiven Skandal auf höchster Ebene der Regierung der Vereinigten Staaten und der ukrainischen Regierung vertuscht. Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten hat den Präsidenten der Ukraine korrumpiert. Nun, weil er alle Medien auf seiner Seite hat. Sie wollen sich nicht mit der Tatsache befassen. Ich werde es noch einmal sagen. Joe Biden ist während des größten Teils seiner Karriere ein großer Gauner gewesen. Wissen Sie, was jedes Mal, wenn Joe Biden ein Weichensteller war, passiert ist? Die Familie Biden verdiente Millionen, und Amerika wurde ausverkauft.“

„Ich habe die Beweise. Ich habe ihnen die Beweise seit Monaten gezeigt. Ich habe die Beweise. Ich habe die Zeugen.“


Rudy Giuliani deckte im oben stehenden Interview auf, dass die damalige amerikanische Botschafterin in der Ukraine bei einem Dinner im April 2018 den Gästen zugeflüstert haben soll, sie mögen dem Präsidenten wenig Beachtung schenken, er würde bald des Amtes enthoben werden.

Bei diesem Dinner wurde folgendes Gespräch von Lev Parnas aufgenommen, der sich hier mit Trump am Rande der Veranstaltung unterhält. Parnas beginnt das Gespräch:

Lev Parnas
Wenn Sie sich das anschauen – wir müssen beim größten Problem dort anfangen, ich glaube, wir müssen die Botschafterin loswerden. Sie ist immer noch übrig von der Clinton-Regierung.

Trump
Was, die Botschafterin der Ukraine?“

Lev Parnas
Ja. Sie läuft im Grunde genommen herum und sagt allen: ‚Wartet, er wird des Amtes enthoben, wartet nur ab.'“

(Lachen und Schnitt der Aufnahme)

Danach Trump:
„Werden Sie sie los.“
„Holen Sie sie morgen raus. Das ist mir egal. Holen Sie sie morgen raus. Bringen Sie sie raus. Okay? Tun Sie es.“

Judge Jeanine Pirro will wissen, was Rudy Giuliani darüber weiß.

PIRRO: OK, ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf das neue Video lenken, das von Lev Parnas‘ Anwalt veröffentlicht wurde. Der Anwalt sagt, es zeigt Präsident Trump bei einem Abendessen mit Parnas und anderen im April 2018, bei dem der Präsident direkt befiehlt, die damalige US-Botschafterin Yovanovitch zu entlassen. Sie wissen schon, der Präsident und Lev Parnas. Und Sie haben das Band gesehen, nehme ich an. Natürlich hat der Präsident das Recht, jeden Botschafter loszuwerden.

GIULIANI: Das habe ich nicht.

PIRRO: OK. Aber viele fragen sich, warum der Präsident in der Vergangenheit gesagt hat, er wisse nicht, wer Parnas sei. Sie kennen beide. Können Sie Licht in diese Sache bringen?

GIULIANI: Sicher. Ich kannte Parnas zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht. Das war, bevor ich ihn traf. Und ich war nicht bei diesem Essen. Aber ich kann Ihnen ganz einfach sagen, dass der Präsident mit etwa tausend Leuten zu diesem Dinner geht. Lev ist vielleicht nicht die denkwürdigste Person, die Sie treffen werden.

Und der Grund, warum der Präsident das sagte, ist, weil ihm von den Leuten beim Abendessen gesagt wurde, dass die Botschafterin herumgeht und sagt, dass sie Präsident Trump nicht beachten sollten, weil er angeklagt werden wird. Sie lassen das aus dem Band heraus, weil sie verabscheuungswürdige Lügner sind und die Presse sich natürlich nicht die Mühe macht, sie zu fragen.

PIRRO: OK, im Jahr 2018, bevor die Amtsenthebung begann, hat Yovanovitch vorausgesagt, dass der Präsident angeklagt werden würde?

GIULIANI: Sie führte ihr Amt als Hillary Clinton Wahlkampfbüro. Sie half, Schmutz über Manafort, Trump und Trump, Jr. zu sammeln. Und sie versuchte, vier Fälle in Ordnung zu bringen. Und das habe ich unter Eid. Und ich habe das auf Band, auch zu versuchen, George Soros‘ Firma zu helfen. Sie ist korrupt. Sie ist eine Gaunerin, die von den Linken in Washington gedeckt wird.


Die Demokraten und ihre willigen Presseorgane jubeln über dieses Band, aber haben sie dazu auch nur einen einzigen Grund?

Unwahrscheinlich. Die ehemalige Botschafterin der Ukraine, die eine der „Zeugen“ im Vorverfahren dieser Amtsenthebungs-Anstrengung war, ist sicherlich einigen, die das Theater verfolgt haben, wohlbekannt durch ihr weinerliches Unverständnis, gefeuert worden zu sein. Es gab doch gar keine Gründe dafür! Meinte sie zumindest. Aber, wie Fox News Moderatorin Jeanine Pirro, die selbst Richterin ist, bemerkte:

Trump darf so viele Botschafter feuern, wie er mag! Obama entließ sie schon am ersten Tag seiner Präsidentschaft.

Andere Präsidenten haben das auch getan. Gerade Botschafter gehörten zu den ersten, die gehen mussten, weil die Präsidenten natürlich jemanden im Ausland haben wollten, der ihre Politik vertritt und nicht die des Vorgängers.

In einem Artikel der Washington Post wird berichtet, dass die Obama-Regierung alle politisch ernannten Botschafter Bushs aufgefordert habe, ihre Posten bis zum 20. Januar zu räumen.

Trump, als Neuling auf der politischen Bühne, hat das nicht getan. Vieles war ihm auch nicht möglich, da der Senat in solchen Fällen die Job Interviews führt und damals die Mehrheit im Senat nicht gesichert war, da einige RINOs mit den Demokraten abstimmten. Mehrere 100 Jobs konnten so jahrelang nicht besetzt werden. Erst mit einem neuen Senat, ab Januar 2019, war das möglich.

Giuliani hat versprochen, mehr Licht ins Dunkel zu bringen. 

In seinem Podcast will er demnächst Victor Shokin interviewen. Der würde direkt zur Bestechung aussagen und auch, dass sie versucht hätten, ihn zu töten. Er, Giuliani, habe alle Unterlagen dazu aus dem österreichischen Krankenhaus. Diese Leute, die das täten, wären gefährlich und verachtenswert.

Pam Bondi stach beim gestrigen Verteidigungs-Marathon heraus. Sie machte deutlich, dass ihrer Meinung nach Joe Biden durchaus kein Unschuldsengel ist.

„Als die Manager des Repräsentantenhauses bei der Vorlage ihres Schriftsatzes ihre Präsentation vortrugen, verwiesen sie wiederholt auf Hunter Biden und Burisma. Sie verwiesen über 400 Mal auf Biden oder Burisma. Und als sie diese Präsentationen gaben, sagten sie, es gäbe nichts zu sehen, es sei eine Täuschung.“

Hierbei handelt es sich um Wunschdenken der Demokraten, denn die Beweise liegen auf der Hand.

Jemand der 83.000 Dollar/monatlich für einen Job bekommt, bei dem er nicht wirklich anwesend war und Daddy ist zufällig Vizepräsident – wer denkt da noch an Zufälle? Noch nicht einmal Hunter Biden tut das, der in einem Fernsehinterview zugegeben hat, dass er ohne die Steigbügel seines Vaters nie in gewisse Positionen gekommen wäre.

„Wenn Ihr Nachname nicht Biden wäre, glauben Sie, sie wären dann auch Vorstand bei Burisma geworden?“

„Ich weiß es nicht. Möglicherweise nicht. Aber habe ich einen Fehler gemacht, der auf einem unethischen Verhalten beruht? Ganz bestimmt nicht!“

Trump scheint bisher nicht sehr beunruhigt über das Verfahren

„Es waren vielleicht 25 Leute in der Leitung. Kann man sich vorstellen, dass ich unter diesen Umständen etwas Unpassendes sagen würde?“

Nein. Kann man nicht, wenn man diesen Präsidenten jetzt einige Jahre beobachtet hat. Er ist ein sehr guter Stratege, der auf Verhandlung und nicht auf Bomben setzt. Mindestens sechs Mal hat er bisher einen Krieg verhindert, der durch False Flags ausgelöst werden sollte. Zwei Mal Syrien, ein Mal Nordkorea, mehrere Male Iran und eventuell war auch Irak eine Provokation. Er hat sich nicht provozieren lassen und bevor er mit seinen Raketen den IS vertrieb und andere feindliche Stellungen beschoss, gab es Verhandlungen mit den Russen und Assad, damit es nicht zu einem größeren Krieg kommen würde. Die geplanten Ziele wurden geräumt, sodass kein Mensch zu Schaden kam. Und die, welche zunächst jubelten, weil sie dachten, sie bekämen ihren Krieg, waren umso wütender, als sie sahen, dass sie hereingelegt wurden.

Das sind die Dinge, die man nicht in den Medien liest.

Vieles davon erzählte QAnon, der White House Whistleblower, in seinen fast 4000 Drops. Dort kann man es nachlesen. Oder auch bei uns. Wir haben zahlreiche Beiträge zu diesen Themen verfasst.

Trump ist kein Kriegspräsident. Er möchte nicht, dass noch mehr Menschen sterben. Er möchte Frieden. Und er möchte die Korruption in Washington DC beenden. 

Das sind die Gründe, weshalb es derzeit ein Impeachment-Verfahren gibt, für das man in über drei Jahren Ermittlung nach einem Grund keinen finden konnte und deshalb einfach mal einen erfand. Der ist aber so schwach, dass jeder vernünftige Mensch wusste, dass er bereits bei Ankunft im Senat ein Rohrkrepierer sein würde.

Nichts anderes zeigt dieses Verfahren. Egal, wie lang es dauern wird, das Ergebnis steht jetzt schon fest: Freispruch.

Videofassung

Weiterführende Links

Was sind die wahren Motive des amerikanischen Präsidenten Donald Trump für den erneuten Angriff auf Syrien?

 

QAnon: „Wenn sie den Midterm nicht gewinnen können, dann werden sie einen Krieg provozieren.“