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Staatsanwalt Durham als Punisher

Die Aussage des amerikanischen Justizministers, William Barr, dass  weder Joe Biden noch Barack Obama von ihm oder seinem Staatsanwalt, John Durham, schlechte Nachrichten erhalten würden,  hat viele verwirrt.

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 Manchmal muss man genau hinhören, denn Barr beschränkte diese Aussage auf ein „jetzt“ und „vor der Wahl“.

Hier kann man das nachlesen:

QDrop zu Obama und Biden: Die sind JETZT noch nicht dran

Das ist eine klare Formulierung, aus der lediglich hervorgeht, dass sein Justizministerium die Füße bis zur Wahl stillhalten wird, denn die Einmischung von Justiz und FBI, wie 2016, sollte sich nicht wiederholen.

Barr kann nur für sein eigenes Ministerium sprechen und nicht für andere und schon gar nicht für den Senat.

So ist es ganz und gar nicht verwunderlich, dass die Senatoren Ron Johnson und Chuck Grassley eigene Investigationen in die Obama-Administration anstellen.

Sie bitten in einem Brief vom 19. Mai den amerikanischen Botschafter für Deutschland und jetzigen kommissarischen Direktor der Nachrichtendienste (DNI) um weitere Deklassifizierungen.

: Fragt und ihr werdet erhalten

4298 QAnon – Grassleys Anfrage an Richard Grenell

Grassley ist 86 Jahre alt, da verschiebt man nichts mehr auf morgen.

Er kann auf eine fast 40-jährige Laufbahn als Senator zurückblicken und ist der  president pro tempore im Senat, eine Funktion, die den Vizepräsidenten ersetzen könnte, wenn der mal ausfiele.

Der 1. Vorsitzende des Senats ist tatsächlich der Vizepräsident, jetzt also Mike Pence, auch wenn er diesem nicht angehört. Das erkennt man sehr deutlich bei Patt-Situationen, die bei Abstimmungen durchaus eintreten können, da einige RINOs immer wieder mal auf der Seite der Demokraten stehen. Hier wird dann ausnahmsweise der Vizepräsident seine Stimme abgeben und damit das Zünglein an der Waage sein.

Ende letzten Jahres soll Grassley den derzeitigen Amtsinhaber, Lindsey Graham, bereits darum gebeten haben, wieder den Vorsitz des Juristischen Ausschusses zu übernehmen.

Offenbar hat er noch eine Mission, die noch nicht vollendet ist.

Je älter man wird, desto schneller scheint die Zeit davonzulaufen, denn so viele Dinge wollen noch getan werden. Dies gilt zumindest für die meisten Menschen, die bis ins hohe Alter noch aktiv sind. So wie Grassley.

Der Brief klingt nur scheinbar harmlos, aber es wird um brisantes Material gebeten, denn Trump ist inzwischen Präsident und – wie wir wissen – hörten die Beschuldigungen gegen ihn, wider besseres Wissen, immer noch nicht auf. Was also wissen die Geheimdienste?

Dies ist die Übersetzung des Briefes an den Direktor des DNI:

 „Am 13. Mai 2020 haben Sie uns freigegebene Informationen im Zusammenhang mit der „Enttarnung“ von Generalleutnant Michael Flynn zur Verfügung gestellt, und wir wissen Ihr anhaltendes Engagement für Transparenz sehr zu schätzen. Wir schreiben jetzt sowohl, um unsere Bitte um die Freigabe zusätzlicher Informationen im Zusammenhang mit der Demaskierung der Amerikaner um die Zeit der Wahlen 2016 zu wiederholen, als auch, um den Umfang unserer Bitte zu erweitern und Informationen bereits im Januar 2016 einzubeziehen. Auf der Grundlage unserer Ermittlungen und jüngster Presseberichte sind wir zunehmend besorgt darüber, dass die Überwachung von US-Personen, die mit der Trump-Kampagne in Verbindung stehen, früher begann als die Eröffnung der Crossfire-Hurrikan-Untersuchung des FBI Ende Juli 2016.

„Wie wir in unserem Brief an Sie vom 12. Mai 2020 erklärten, ist eine der wichtigsten unbeantworteten Fragen zu den Ereignissen während der Wahl 2016, wie viele Amerikaner auf wessen Bitte hin und zu welchem Zweck „enttarnt“ wurden. Es hat sich gezeigt, dass sich das FBI und möglicherweise auch Mitglieder der U.S. Intelligence Community Anfang 2016, wenn nicht sogar schon früher, auf US-Personen konzentrierten, die mit der Trump-Kampagne in Verbindung standen. Ein Beispiel dafür ist, dass das FBI-Hauptquartier im April 2016 seine Außenstelle in New York anwies, eine Spionageabwehruntersuchung gegen Carter Page einzuleiten, die am 10. August 2016 Teil der Crossfire-Hurrikan-Untersuchung wurde.

Auch hier besteht der beste Weg zur Lösung dieser Fragen darin, die Wahrheit herauszufinden und dem amerikanischen Volk klarzumachen, was geschah und was nicht geschah. Aus diesen Gründen bitten wir Sie höflichst darum, uns so bald wie möglich alle Informationen über die „Demaskierung“ von US-Personen, die mit der Trump-Kampagne in Verbindung stehen und die von Mitgliedern der Regierung von Präsident Obama von Januar 2016 bis Januar 2017 angefordert wurden, zur Verfügung zu stellen. Falls diese Bitte in Teilen beantwortet werden muss, würden wir es begrüßen, wenn Sie uns zunächst Informationen zur Demaskierung in Bezug auf den Zeitraum von April bis Juni 2016 zukommen ließen.“

Hier gibt es den Brief im Original.

Durch Lisa Page und Peter Strzok, die Trump gerne als die Lovers, die Liebenden, bezeichnet, da sie ein Verhältnis miteinander hatten, wurde bereits hinreichend bekannt, dass Obama über alles Bescheid wusste.

: Chatnachricht von Lisa Page an Peter Strzok: POTUS (Obama zu dieser Zeit) möchte über alles informiert werden, was wir machen.

3694 QAnon – Obama wusste alles

Die Geheimdienste dürften das schon von Anfang an wissen, insbesondere der NSA, zu dem offenbar gute Beziehungen unterhält.

Der soll inzwischen auf des Präsidenten Seite stehen, wobei immer wieder bemerkt wird, dass 99 Prozent der Mitarbeiter aller Geheimdienste zu den Guten gehören würden. Lediglich den Top-Managern, den Beamten an der Spitze, sei nicht zu trauen.

Übertragen auf ein Land sehen wir hier wahrscheinlich ein ähnliches Zahlenverhältnis: 99 Prozent der Menschen sind gut und die könnten sich niemals vorstellen, welche Dinge das eine Prozent, das nicht dazugehört, alles anstellt, um noch reicher zu werden oder um seine Machtpositionen noch weiter auszubauen.

Sowohl in der Verfassung der USA als auch in unserer eigenen Gesetzgebung gibt es den Passus, dass die Menschen das Recht zum Widerstand haben, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Es ist legal, aber die meisten Menschen halten sich normalerweise zurück, wenn es darum geht, dieses Recht wahrzunehmen. Sie wollen nicht wahrhaben, wenn irgendetwas in ihrem Staat nicht stimmt. Sie möchten ihr Vertrauen „an die Obrigkeit“ erhalten.

Derzeit ändert sich das gerade. Überall nehmen Menschen derzeit ihre Rechte wahr. Weltweit. Friedlich.

Der Sumpf ist tief, sagt Donald Trump.

Viel tiefer, als man sich vorstellen könne. Wir werden nicht alles erfahren, schreibt , denn das sei schwer ertragbar.

Diese Aussagen zeigen an, dass man schon alles weiß.

Zumindest und Trump und sicherlich die Geheimdienste. Es geht nun darum, die Informationen zu bündeln und dann daraus, falls nötig, die Anklagen zu erstellen.

Hier hat das Justizministerium noch sehr viel zu tun. bittet deshalb immer wieder um Geduld.

: Es ist ein Marathon, kein Sprint.

4289 QAnon Es ist ein Marathon

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