Journalistin an Trump: Was halten sie von „der Bewegung“?

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Donald Trumps Pressekonferenz vom 19. August war so explosiv, dass jetzt „alle“, die ihn gerne kritisieren, darüber reden oder schreiben.

Und ein paar andere, so auch wir, sehen das dann eher wieder andersherum, so wie immer. Aber was ist passiert?

Nun, nachdem Trump immer wieder Twitter-Beiträge mit eindeutigem Hintergrund zu Q retweetete, wollte eine Journalisten es etwas genauer wissen:

Frage einer Journalistin:

Es scheint so, als habe die Q--Bewegung während der Pandemie viele Anhänger gewonnen. Was halten Sie davon? Und was würden Sie den Menschen sagen, die dieser Bewegung folgen?

Donald Trump:

 Nun, ich weiß nicht viel über die Bewegung, außer dass sie mich sehr mögen, was ich schätze. Aber ich weiß nicht viel über die Bewegung. Ich habe gehört, dass sie an Bedeutung gewinnen und nach allem, was ich höre, sind das Menschen, die, wenn sie die Straßen von Portland beobachten oder was in New York City die letzten sechs oder sieben Monate passierte – aber das begann eigentlich schon vier Jahre, bevor ich hierher kam, das ist kaum zu glauben – nun, das sind Menschen, die nicht mögen,  was sie in Orten wie Portland, Chicago, New York oder anderen Städten und Staaten sehen.
Ich habe gehört, dass es Menschen sind, die unser Land lieben und dass sie einfach das alles nicht sehen wollen.
Ich weiß nichts, außer, dass sie mich vermutlich mögen und dass sie möchten, dass die Probleme in diesen Gebieten, diesen besonderen Orten, gelöst werden. Denn es gibt keinen Grund, warum die Demokraten nicht eine Stadt führen könnten. Falls sie das wirklich nicht können, dann werden wir ihnen helfen, indem wir ihnen Truppen oder Law Enforcement, was immer sie haben wollen, schicken, die das Problem in 24 Stunden oder noch weniger lösen.

Frage:

Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Sie im Geheimen die Welt retten von diesem satanischen Kult der Pädophilen und Kannibalen. Klingt das nach etwas, hinter dem Sie her sind?

Donald Trump:

Nun, das habe ich noch nicht gehört, aber wäre das eine schlechte oder eine gute Sache? Ich denke, Sie wissen, wenn ich helfen kann, die Welt vor Probleme zu retten, dann bin ich bereit, es zu tun.

Ich bin bereit, mich dafür selbst in Gefahr zu begeben. Tatsächlich retten wir die Welt vor einer radikalen linken Philosophie, die dieses Land zerstören wird. Und wenn dieses Land weg ist, wird der Rest der Welt folgen. Der Rest der Welt würde folgen. Das ist die Bedeutung dieses Landes.

Schauen Sie einmal an, was diese Leute sagen. Sie wollen, dass man die Polizei nicht mehr finanziert, sie wollen offene Grenzen. […]
Aber ich möchte sagen, dass wir in unserem Land Stärke brauchen, nicht Schwäche, es gibt zu viel Schwäche.

Die Medien reagieren auf Q

In der Berichterstattung konnte man nun wieder das übliche lesen. Insbesondere, dass die Bewegung, die Q aufgebaut hatte, eine terroristische sei, wurde betont und damit der Präsident in die gleiche Ecke gestellt. Er unterstütze eine derartige Organisation, die vom FBI entsprechend eingestuft worden sei.

Da muss nur mal irgendetwas passiert sein und der Täter ruft, Q habe ihn beauftragt, schon geht die Schublade auf. Q beauftragt aber niemanden. Jedes einzelne geschriebene Wort ist schriftlich festgehalten und das Image-Board ist das einzige, wo er sich meldet. Er hat das bereits mehrfach betont, dass es keinen Q außerhalb des Boards gibt.

Dieses Narrativ ist also sehr leicht zu widerlegen. Man muss nur einmal zu qmap. pub gehen und sich durchlesen, was dort steht. Es gibt dort auch eine deutsche Übersetzung. Q ruft nicht nach Gewalt, denn diese Gruppe steht für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, Kultur, sozialem Hintergrund.

Die Gruppe – es sind ja mehrere Qs, die dort schreiben – spricht immer wieder von einem Kampf zwischen Gut und Böse.

Aber ist das nicht sowieso der Kampf der Menschen auf dieser Erde? Was ist daran also verkehrt? Wieso wird das immer wieder ins Lächerliche gezogen?

Wir müssen uns Tag für Tag neu entscheiden und verändern damit unser Leben. Manchmal sind es einschneidende Entscheidungen, nämlich dann, wenn wir eine Richtung wechseln und uns auf völlig neue Pfade begeben.

Jede Sekunde unseres Lebens fordert diese Wahl. Das ist die Crux des freien Willens und gleichzeitig auch die Chance, aus Fehlern, die wir begehen, zu lernen.

Derzeit werden sehr viele Fehler gemacht. Weltweit.

Umso höher ist das Potenzial, daraus zu lernen. Man sieht Bewegungen, mit oder ohne Q, die weltweit entstehen und man könnte fast von einem Aufwachprozess sprechen, der gerade stattfindet.

So ist manchmal etwas, was wir, wenn wir mittendrin stecken, als schlecht empfinden, etwas, was sich hinterher als etwas Gutes herausstellt. Denn wir Menschen wachsen durch das Erkennen und daraus entstehenden Entscheidungen könnten eventuell sogar in einer Neuorientierung enden. Vielleicht übernehmen wir Aufgaben, von denen wir nie gedacht haben, dass wir sie einmal übernehmen würden.

Auch Donald Trump wollte nicht Präsident werden.

Es gibt etliche Interviews aus jüngeren Jahren, wo er gefragt wurde und das verneinte. Als er sah, dass eigentlich jemand eingreifen müsste, bevor es zu spät ist, hat er noch mehrfach gezögert und um die Jahrtausendwende sogar seine Kandidatur zur Präsidentschaft wieder zurückgezogen.

Er hatte ein gutes Leben, das er nun, im Alter, umso mehr genießen könnte.

Stattdessen startet er noch einmal völlig neu durch und ordnet nicht nur Amerika neu, sondern das, was dort passiert, wird Auswirkungen auf den gesamten Globus haben. Das Ziel ist eine friedliche Welt, aus der die großen Kriege verschwunden sind und irgendwann alle Menschen in bescheidenem Wohlstand leben können. Hunger und Ausbeutung sind dann verschwunden.

Es ist noch ein langer Weg dorthin.

Wir, die jetzt hier lebenden Generationen, sind die Wegbereiter für diese neue Welt. Denn jeder einzelne kann dafür etwas tun: indem er selbst der Frieden wird, den er im Außen sehen möchte, indem er deeskaliert und nicht aufwiegelt und indem er die Kinder – nicht nur die eigenen – mit Liebe und Respekt behandelt. Denn die nächste Generation gibt weiter, was sie von uns gelernt hat. Wir sind diejenigen, die das Fundament für die Zukunft legen.

Seien wir also achtsam.

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Beitrag der Pressekonferenz im Original und hier auf Deutsch übersetzt