Biden zu Trump: „Halt endlich die Klappe!“ So begann die erste Debatte um die Präsidentschaft

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Das war kein guter Auftakt einer Debatte, die wir so noch nie erlebt haben. Joe Biden fiel aus der Rolle, als Moderator Chris Wallace von Fox News als ersten Punkt Fragen zu Trumps Kandidatin für den Obersten Gerichtshof, Amy Coney Barrett, stellte, die der Präsident beantworten sollte.

 

Biden konnte dabei nicht ruhig bleiben und war ganz und gar nicht mit Trumps Antworten einverstanden. Er und seine Partei wollen die Bestellung der Juristin verschieben bis nach der Wahl, damit dann der nun gewählte Präsident entscheiden konnte, welchen Kandidaten er bevorzugt.

Offenbar glauben die Demokraten an einen Wahlsieg. Oder sie hoffen es zumindest.

Trump meinte, er sei der Präsident und für vier Jahre gewählt. Die seien noch nicht um, also könne er nominieren, wen er möchte und wann.

Bereits am Anfang flippte Biden völlig aus und es kam zu diesem Ausspruch:

„Halt die Klappe, Mann!“

Biden gab somit den Ton vor.

Während Trump eher normal und schnell sprach, war Biden leise und so sagte er mit dieser leisen Stimme unzählige Male „Lügner“ oder „das stimmt nicht“, wenn Trump sprach. Am Ende widersprach er sich auch selbst und schien es nicht zu merken, sagte genau das Gegenteil von dem, was man von ihm kannte.

Trump triumphierte ein wenig, aber Biden redete sich heraus. Er beharrte auf seiner Meinung. Die hatte er schon immer.

Insgesamt war es eine Debatte, wie das Land sie wohl noch nie gesehen hat.

Trump war im Kampfmodus, unterbrach immer wieder den Moderator und beide Kandidaten redeten oft gleichzeitig, sodass man kein Wort verstand, von dem, was sie sagen wollten.

Jeder hatte seine Redezeit, aber beide redeten dem anderen oft ins Wort.

Es war sehr hitzig aber ich musste mehrfach auch laut lachen, und das zur Schlafenszeit zwischen 3 Uhr und 4:30 Uhr morgens. In gewisser Weise war es auch amüsant. Ein Stück weit Theater und Biden spielte gar nicht so schlecht, während Trump ganz erst selbst war.

Wie gesagt, Biden gab den Ton vor, denn er war derjenige, der den Präsidenten anfangs ständig unterbrach. Trump machte es ihm aber sehr schnell nach. Da war die Debatte mit Hillary Clinton im Oktober 2016 wesentlich ruhiger, auch was die gelegentlichen Unterbrechungen betraf. Da war mal das eine oder andere Wort, das eingeworfen wurde, mehr nicht.

Bei dieser Debatte war es eher so, dass man sich verbal nicht nur die Köpfe einschlug, sondern den anderen auch kaum ausreden ließ.

Biden:

„Sie sind der schlechteste Präsident, den Amerika je hatte.“

Trump hielt sich sehr zurück mit direkten Beleidigungen, obwohl er während seiner Rallyes immer wieder von „Sleepy Joe“ spricht, sowie über dessen kognitiven Probleme, die man im Netz durchaus nachverfolgen kann. Stichwort: gaffes.

Die Debatte überstand Biden deshalb besser als erwartet. Wie Clinton beleidigte er ständig und stellte vieles infrage, was Trump sagte. Er sagte das mit dieser ein wenig einlullenden, fast väterlichen Stimme, die auch bei solchen Angriffen noch freundlich klang. Wenn man die Worten nicht verstehen würde, könnte man fast denken, er würde jemandem etwas Nettes sagen. Sein Gesicht sprach allerdings Bände.

Als die Rede auf Corona und die Maßnahmen kam und darauf, dass Trump dennoch seine Wahlveranstaltungen wieder aufgenommen hat, hörte man Biden – nicht laut, wie Trump es sagen würde, sondern verächtlich den Präsidenten weiter angreifen:

„Er macht sich keine Sorgen um Sie!“
„Der Präsident hat keinen Plan“
„Sie sollten aus Ihrem Bunker herauskommen.“

Trump würde nur an sich denken.

Biden versuchte, so viel wie möglich direkt mit der Öffentlichkeit zu sprechen und zu argumentieren, dass Trump zu egoistisch sei, um sich um das Wohlergehen des Landes zu kümmern.

Diese Art der Kommunikation ist sicherlich ein Pluspunkt für Biden, aber man sollte sich davon nicht täuschen lassen. Ich habe einen sehr wütenden Mann gesehen, der hier nicht nur um die Präsidentschaft kämpft, sondern um mehr.

Als Bidens Sohn Hunter erwähnt wurde, bestritt Papa sofort dessen Verwicklungen mit Geld und fremden Ländern. „Das ist nicht wahr. Das ist eine Lüge.“

Unter anderem haben wir hier darüber berichtet:

QAnon: Ermittlungen und Klage gegen Hunter Biden wegen Geldwäsche, Betrug und Fälschungen

Welcher Vater würde nicht sein Kind schützen wollen? Biden hatte vor Jahren bereits seinen als Staatsanwalt sehr erfolgreichen Sohn Beau durch einen Hirntumor verloren und in den 70er Jahren Frau und Tochter durch einen Autounfall. Er selbst hatte vor vielen Jahren Aneurysmen, die ins Gehirn einbluteten und musste operiert werden. Zwei Kinder und eine Frau – man wünscht das niemandem.

Und so werden genau diese Geschichten derzeit, pünktlich zur Wahl, aufgewärmt. Biden, der Bemitleidenswerte, man sollte ihn doch wenigstens wählen. Biden der Gute. Vergessen ist, was ein ehemaliger Mitarbeiter 2012 über ihn schrieb, nämlich Biden sei ein „egomanischer Alleinherrscher“, der „entschlossen war, seine Mitarbeiter durch Angst zu führen. Die Presse kam auch hier sofort und half, zu dementieren. Und sicherlich ist das hier auch nicht wahr, was diese junge Frau über ihren ehemaligen Boss geschrieben hat.

Hier ist es nachzulesen:

Ehemalige Mitarbeiterin berichtet über sexuelle Übergriffe durch Joe Biden: „Mein Leben war die Hölle. Es ging um Macht und Kontrolle“

Biden, der Mann mit der sanften, einschmeichelnden Stimme, der nie laut wird, oder es nicht mehr kann – er wird gepampert. Denn er ist der einzige Präsident, den der tiefe Staat, die Schattenregierung hinter der Regierung, akzeptiert.

Dr. Dave Janda von „Operation Freedom„, ein Kanal, den ich gerne empfehle, sagt dazu:

„Wenn Sie wissen wollen, wer nicht dazu gehört, dann schauen Sie, wer am meisten angegriffen wird.“

Trump wird angegriffen und damit sollte eigentlich jeder wissen, auf wessen Seite er steht.

Diejenigen, die immer noch meinen, er sei „Teil des Systems“, haben leider noch nicht kapiert, dass man sich als „Teil des Systems“ anders verhalten würde.

Nie wurde ein Präsident mehr angegriffen, musste mehr aushalten, als Donald Trump. Es sind die bekannten Saul-Alinsky-Methoden, auf die man nicht oft genug hinweisen kann, die hier bestens greifen, denn ein Großteil der Bevölkerung fällt darauf herein. Schließlich steht es in der Presse, wie schlecht dieser Präsident ist. Nicht gut fürs Land. Und Biden ist natürlich nicht dement und wird auch nicht mit Tabletten aufgepuscht,wdie Dr. Steve Pieczenik meinte. Q übrigens auch.

Q schrieb folgendes zur Debatte:

4657 4793 Q Biden und die Fragen der Debatten
  1. Biden wird eine Entschuldigung finden, damit das abgesagt wird
    2. Bidens Team wird ihm die Fragen vorher geben
    3. Er wird die Fragen vorher bekommen und man wird ihm mit einem speziellen Empfangsgerät helfen, sie [während der Debatte] zu beantworten.

Chris Wallace, der Moderator, hat ausgeschlossen, dass Biden die Fragen bekommen hat.

Ihm glaube ich das. Aber Fox News ist nicht mehr nur noch auf Trumps Seite. Trump sprach in einer seiner letzten Rallyes davon, dass dort jetzt durchaus auch Gegenwind herrscht.

So bleibt alles offen.

Q postete ein Foto von Bidens Ohr [hier: https://tinyurl.  com/y5ofvxwt ]. Denn Trump soll gefordert haben, dass die Ohren der Kandidaten untersucht werden sollten, bevor die Debatte losgeht. Gesucht wird ein Funkempfänger.

Bidens Team hat abgelehnt. Biden schaute auch eher auf etwas, was er auf seinem Stehpult offenbar sehen konnte. Vielleicht war es aber auch nur ein verschämter Blick nach unten.

Allerdings schaut man nach oben, wenn man sich erinnern will.

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Hier ist die Debatte im englischen Original zu hören:

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