Darum wird Donald Trump gewinnen!

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Fast ein halbes Jahr lang hat Donald Trump keine Wahlveranstaltungen abhalten können. Wie kaum ein anderer Präsident versteht er es, Menschen mit seiner emotionalen, lebendigen Art von seiner Agenda zu überzeugen. Authentisch eben.

Seine Agenda ist eine, die den Menschen gefällt: Er möchte ihnen, wie er es nennt, die Macht zurückgeben.

Nach einem Versuch im Sommer, in Tulsa, wurden mehrere Security-Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet und dann ging auch das nicht mehr. Tatsächlich hat der Präsident der Vereinigten Staaten nicht die Macht, zu sagen: Ich mach‘ das jetzt einfach mal. Der Kongress und die Gerichte des Landes können ihn zu jeder Zeit stoppen.

Wäre es anders, dann wäre es eine Diktatur. Die Kontrollorgane der USA sind gerade bei diesem Präsidenten sehr aktiv. Warum, das lesen Sie im weiteren Verlauf des Beitrags.

Kurze Zusammenfassung der Rallye in Tulsa:

Trump: „Nein, Angela, so klappt das nicht!“

Trump wird sehr häufig an dem behindert, was er tun möchte.

Viele seiner Executive Orders musste er vor Gericht durchfechten, weil die politische Opposition dagegen klagte. Umso wichtiger ist nun die Bestellung einer Supreme Court Richterin – es soll nach dem Tod von Ruth Bader Ginsburg ja eine Frau sein – die zumindest Teile seiner Agenda unterstützt und nicht mehr behindert.

Jedes einzelne Bezirksgericht kann ein solches Dekret kippen und damit eine Entscheidung des Präsidenten zunichte machen oder zumindest auf viele Monate verhindern, denn meist beginnt nun ein längerer Weg durch die Instanzen.

Donald Trump liebt das Bad in der Menge. Er steht auf der Seite der einfachen Menschen. Und er liebt einfaches Essen: Fast food und Eiscreme.

Fast Food Banquet im Weißen Haus Januar 2019

Eingeladen war das Clemson Tigers Football Team, als Donald Trump im Januar 2019 im Weißen Haus sein Lieblingsessen auftischte. Tatsächlich sieht man ihn auf etlichen Fotos mit einem Burger in der Hand.

Er spürt ihre Liebe, sagt er manchmal auf einer der Wahlveranstaltungen.

Inzwischen skandieren sie nicht nur „4 more years!“ „Lock her up!“ (gemeint ist Frau Clinton), „Fill the seat!“ (den des neuen Supreme Court Richters), sondern seit kurzem auch: „We love you!“ Sie lieben ihn wirklich.

Es ist bei jedem seiner Auftritte unter den Menschen des Landes spürbar, dass er diese Begegnungen genießt. Hier ist er der Mensch, der auch schon lange vor der Wahl dafür bekannt war, sich gerne „unters Volk“ zu mischen, weil man ihn dort so nahm, wie er eben ist: direkt und schon immer offen für ihre Nöte, schon immer hilfsbereit und zupackend, schon immer authentisch. Und vor allen Dingen herzlich. Ein Mann mit Gefühlen, die er auch zeigen kann.

Er sei nicht präsidentiell, sagt man ihm nach und das stimmt oft auch.

Er ist nicht gestelzt, nicht steif, außerdem nicht immer diplomatisch, sondern auch hier so direkt, wie ein Berufspolitiker niemals sein würde. Denn wer tritt schon an und sagt frei heraus, dass er mal eben kommt, um das ganze politische System auf den Kopf zu stellen?

Damals wie heute wird er erhält er die Unterstützung hochrangiger Militärs.

235 hochrangige Militärs unterstützen Trump im Wahlkampf, denn: „Man kann mit Recht behaupten, dass dies die wichtigste Wahl seit der Gründung unseres Landes ist“

Trump war bereits 2016 so deutlich, dass viele Amerikaner um sein Leben fürchteten.

Tatsächlich gab es auch mindestens einen Vorfall, wo ein Angriff mit einer Waffe verhindert werden konnte. Trump sprach damals in fast jeder seiner Wahlreden davon, dass er den Sumpf in Washington DC trockenlegen werde, die Soldaten nach Hause holen wird, dass er die Korruption und den Lobbyismus beendet und dass er die Amtszeit für Kongressangehörige  beschränken würde, von denen einige seit Jahrzehnten nichts anderes machen, als im Kongress zu sitzen.

Normalerweise macht man sich mit solchen Aussagen keine Freunde, sondern Feinde unter jenen, die sich nun angegriffen fühlen. Dazu gehörten zu jener Zeit noch viele aus der eigenen Partei, die sich dann auch offen gegen ihn stellten.

Aber das Volk hat verstanden, dass hier jemand ist, der auf ihrer Seite steht und der für sie kämpfen wird und hat ihn gewählt.

So, wie es aussieht, wurden sie nicht enttäuscht. Für die „China-Plage“, wie er das Virus nennt, das ihm einen Teil seiner wirtschaftlichen Errungenschaften nahm, kann er nichts, auch wenn man ihm das gerne anhängen würde. Am Tag nach der Wahl würde das vorbei sein, meinte er mehrfach in seinen letzten Reden. Dann, wenn die Demokraten ihr Ziel erreicht hätten und er nicht wiedergewählt worden wäre. Aber das würde nicht so weit kommen, denn er würde gewinnen.

Für seine Friedensbemühungen im Nahen Osten, die zum sogenannten Abraham Abkommen geführt haben, wurde er inzwischen für den Friedensnobelpreis 2021 nominiert.

Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Bei seiner kürzlichen Rede vor der 75. Vollversammlung der UN, die wegen Corona nur virtuell ablief, nannte er es sogar Amerikas Bestimmung, nun Friedensstifter zu sein.

„Amerika erfüllt nun seine Bestimmung als Friedensstifter“ – Trumps Rede zur 75. UN-Vollversammlung, deutsch

Bei seinen heutigen Wahlreden ist er deutlicher als je zuvor.

Er würde dafür kämpfen, dass Amerika ein freies Land bleiben würde. Amerika würde niemals sozialistisch werden. Er sieht totalitäre Tendenzen und greift hier direkt an. Die Wahl seines politischen Gegners, Joe Biden, würde in eine solche Katastrophe führen. Der sei nicht in der Lage, ein Land zu führen und deshalb lediglich eine Marionette von jenen, die die Zügel in der Hand hielten.

Deutlicher kann man einen politischen Gegner kaum verärgern.

Aber deshalb wählen sie ihn wieder. Trump hat geliefert und gezeigt, dass seine Versprechen ernst gemeint sind. Biden verspricht dagegen, dass er vieles von dem, was Trump erreicht hat, wieder rückgängig machen wird. Er will offene Grenzen und vor allen Dingen auch die Steuern wieder erhöhen.

Inzwischen hat Trump einen Weg gefunden, wieder seine geliebten Rallyes abzuhalten.

Er macht es wie damals, 2016, als er am letzten Tag vor der Wahl bis weit nach Mitternacht an einem Tag fünf oder sechs Wahlveranstaltungen gab: Er trifft sich mit den Menschen, die ihm zuhören und zujubeln, direkt am Hangar. Draußen, nicht drinnen in einer Arena. Das Flugzeug steht sichtbar hinter dem Rednerpult, viele Tausend Menschen warten im Hangar. Sie passen nicht mehr alle hinein, denn es werden immer mehr. Sie stehen nicht stumm, sondern sie jubeln bereits, wenn sie das Flugzeug am Himmel wahrnehmen. Die Begeisterung für diesen Präsidenten ist nicht nur ungebrochen, sie nimmt stetig zu.

Und vor allen Dingen sind es nun nicht mehr Wahlveranstaltungen sondern Proteste.

Demonstrationen hat Frau Pelosi von der Opposition noch nicht verbieten lassen, denn das würde bedeutet, dass auch andere Gruppierungen, wie BLM oder anti-Trump-Demonstrationen nicht mehr stattfinden könnten. Man würde sich also selbst beschneiden.

Und so nutzt Trump diese „Proteste gegen die Dummheit“, wie er sie nennt, inzwischen für seine Wahlreden.

Trump: Es ist keine Rallye, es ist ein Protest gegen die Dummheit

Gleichzeitig geht er zu den Firmen, Organisationen und Menschen, die ihm am Herzen liegen und die versichern ihm, dass sie ihn geschlossenen wählen würden. So geschehen bei der New Yorker Polizei, einer großen Veteranen-Vereinigung und vielen mehr. Er besucht große Firmen und hält auch dort nichts anderes als eine Wahlrede, in der er erklärt, was er für die Firma alles tun würde oder schon tat und dann geht er über auf das Land und berichtet, welche Fortschritte hier wirtschaftlich bereits erreicht wurden und was noch kommt, wenn sie ihn denn wählen würden.

Das nächste Jahr, das Jahr nach Corona, würde besser werden als alles, was man bisher kannte.

Inzwischen weiß man, dass Trump seine Versprechen hält und vor allen Dingen nichts verspricht, was nicht möglich wäre. Er konnte das Vertrauen bei den meisten Menschen offenbar nur verstärken.

Sicherlich hat er auch jetzt wieder, bis zum letzten Tag, einen straffen Terminplan und wird wieder quer durchs Land zu „den Protesten“ fliegen.

Schon wird ihm vorgerechnet, wie viel solch ein Flug jedes Mal kostet und man würde es ihm am liebsten verbieten. Aber mit seinem eigenen Flugzeug darf er nicht mehr fliegen, aus Sicherheitsgründen. Bis jetzt hat es nicht geklappt, ihn am Boden zu halten.

Trumps Strategie heißt gewinnen. Er kennt keine andere. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dann wird das ein Erdrutschsieg werden, wie ihn das Land kaum je gesehen hat.

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Hier gibt es die Wahlveranstaltung von heute Nacht, 3 Uhr MEZ, im Original

 

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