Trump vs. Biden – heute Nacht wird es spannend!

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Am heutigen Dienstag, zwischen 21 und 22:30 Uhr ET, findet in den USA der erste direkte Schlagabtausch zwischen dem Präsidenten und seinem Mitstreiter, Joe Biden, um die nächste Präsidentschaft statt.

 

Joe Biden freut sich bereits darauf, seine kognitiven Fähigkeiten unter Beweis stellen zu dürfen, die ihm nicht nur von Donald Trump gelegentlich aberkannt werden.

Der ehemalige Vizepräsident wird nun die beste Gelegenheit haben, wie er sagte, „meine kognitive Fähigkeit mit der kognitiven Fähigkeit des Mannes zu vergleichen, gegen den ich antrete“.

Biden habe sich inzwischen gut auf die Debatten, es sind drei, vorbereitet, während Trump relativ sorglos sei, denn er würde glauben, dass Biden sicherlich wieder einige Fauxpas – auf Englisch „gaffes“ – produzieren würde.

Laut einer Umfrage der Universität Monmouth im Juli glaubten mehr Wähler, dass Biden, 77, über die geistige und körperliche Ausdauer verfügt, um Präsident zu werden, als dies bei Trump, 74, der Fall war.

Anfang dieses Monats ergab eine CNBC/Change Research-Umfrage unter mehreren Swing-Staaten, dass eine Mehrheit der Wähler sowohl Biden als auch Trump für geistig nicht geeignet hielt, Präsident zu werden.

Die Demokraten wiederholen offenbar ihre Fehler von 2016.

Auch hier lag Hillary Clinton angeblich weit, sehr weit vor Donald Trump in den Umfragen, obwohl die leeren Turnhallen bei ihr und die vollen Arenen bei Trump das Gegenteil sprachen. Es heißt, dass viele Amerikaner sich nicht trauen, öffentlich zuzugeben, dass sie republikanisch wählen wollen. Sie fürchten Repressalien.

So war es jedenfalls 2016 und Trump rechnet damit, dass es in diesem Jahr genauso sein wird.

Das Donald Trump sich nicht auf die Debatte vorbereitet, kann ich gut verstehen. Entweder man weiß es, oder man weiß es nicht. Denn wenn man die Fragen, nicht kennt, wo will man anfangen?

Interessanterweise bereitete sich auch Hillary Clinton vor. Später wurde bekannt, dass sie von Donna Brazile, damals Vorsitzende des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) die Fragen bekam. Frau Brazile war damals vertraglich mit CNN verbandelt, verlor, als der Leak öffentlich wurde, dann aber ihren Job bei CNN.

„Die ehemalige DNC-Vorsitzende und in Ungnade gefallene CNN-Kommentatorin Donna Brazile hat zugegeben, dass sie vor der letztjährigen Primärdebatte vertrauliche Fragen an Hillary Clintons Präsidentschaftskampagne weitergeleitet hat. In einem Artikel im Time Magazine sagte Brazile, sie werde die Entscheidung „für immer bereuen“. Der Skandal wurde aufgedeckt, nachdem WikiLeaks Tausende von E-Mails des Clinton-Kampagnenvorsitzenden John Podesta veröffentlicht hatte.“

Nein, wir können uns nicht vorstellen, dass die Demokraten auch diesen Fehler wiederholen. Das wäre ja dumm. Wir wissen nicht, auf welche Fragen Joe Biden sich vorbereitet, aber eines ist ziemlich sicher:

Es wird spannend werden!

Trump hat unserer Meinung nach bereits 2016 jede einzelne der drei Debatten gewonnen, auch wenn der Mainstream hier oft anderer Meinung war. Joe Biden, vorbereitet oder nicht, dürfte für ihn kein nennenswerter Gegner sein. Egal, was die Medien schreiben.

Wie sagte Trump neulich auf einer Rallye: Er läge in Florida in den Umfragen vor Biden. Hoffentlich sei das kein schlechtes Omen, denn er habe immer in den Staaten gewonnen, in denen Hillary vorn gelegen habe.

Er meinte das scherzhaft. Er glaubt fest an seine Wiederwahl und man wird die nächsten vier Wochen sehen, wie sehr er für etwas kämpfen wird, wenn er es unbedingt haben will. Nicht für sich, sondern für die Agenda, die noch vier weitere Jahre benötigt, um erfüllt zu werden. Sie heißt, neben Selbstbestimmung:

Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. Er weiß, wenn er es für Amerika schafft, dann wird die Welt folgen.

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