Gedanken zum Valentinstag 2021

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Die Geschichte des Valentinstags geht eventuell zurück auf den Bischof Valentin von Terni, den die katholische Kirche als Märtyrer feiert. Aber auch andere mit dem Namen Valentin werden genannt, sodass man es nicht wirklich weiß.

 

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Aber erst im 18. Jahrhundert kam man auf die Idee, dass der 14. Februar doch ein guter Tag sei, um dem Menschen, den man liebt, Blumen oder Süßigkeiten zu schenken. Böse Zungen behaupten nun natürlich, dass das eine Idee der Blumenverkäufer und Schokoladenmanufakturen war.

Wir wissen es nicht.

Nachdem der Gedenktag von Papst Gelasius am 14. Februar 469 für die ganze Kirche eingeführt wurde, hat Rom ihn 1969 wieder gestrichen, aber es wurden vereinzelt Gottesdienste beibehalten, die Ehepaare segneten.

Valentin von Terni und seine Jünger

In Anbetracht der nicht rühmlichen Geschichte des Vatikans, der sehr salopp mit Tausenden von Priestern umgeht, die dabei erwischt wurden, in nicht erlaubte Handlungen mit Kindern – Jungen und Mädchen – verwickelt zu sein, ist das in der heutigen Zeit, in der viele Paare sich entschließen, nicht oder erst spät zu heiraten, geradezu grotesk und hypokritisch.

Aber – wer immer auch dahintersteckt – einmal im Jahr gedachte man damit dem Menschen, den man am meisten liebte. Und viele tun es immer noch.

Wenigstens einmal im Jahr erfuhr diese Person also hoffentlich eine Wertschätzung? Wirklich?

Miteinander leben ist ein Geben und Nehmen, möglichst ohne darüber nachzudenken und zu werten. Jeder gibt, was er kann. Gemeint sind hier weder Blumen noch materielle Geschenke.

Sind wir nicht schon eine Stufe weiter, dass wir auf all das verzichten können?

Ist es nicht das höchste Geschenk, das wir einem Menschen geben können, dass wir ihm vertrauen und ihn so lieben, wie er/sie ist und ihm/ihr das auch immer wieder zeigen?

Mit Geschenken kann man auch wunderbar erpressen. „Du bekommst nichts, wenn du nicht …“, wird gerne bei Kindern angewandt und so wird dieses Muster auf familiärer Basis weitervererbt in die nächste Generation. Es entstehen Familienrituale. Manche sind gut und hilfreich, manche aber auch nicht.

Natürlich darf es Geschenke geben.

Aber warum an Weihnachten, Ostern und dem Valentinstag? Müssen wir dieser Diktatur folgen oder folgen wir einfach nur noch unserem Herzen und tun, was nötig und richtig ist?

Hier wird es Zeit, dass wir ausbrechen.

Jeder einzelne Tag sollte ein potenzieller Geschenktag sein. Macht es nicht Sinn, sich von diesen aufgepfropften Geschenktagen zu lösen und zu geben, wenn es nötig ist, oder etwas dazuzugeben, wenn es beim anderen nicht reicht? Und natürlich sollte kein Tag vergehen, an dem der andere nicht weiß, wie sehr man ihn schätzt.

Sind wir nicht bereits reich damit beschenkt, wenn wir gesund bleiben, wenn wir eine Arbeit haben, die uns ernährt und wenn wir ein Dach über dem Kopf haben? Für uns ist das selbstverständlich, aber wären wir in einem anderen Land geboren worden, dann hätten wir diese Erste-Welt-Probleme vielleicht gar nicht.

Es ist bekannt, dass seit Beginn des letzten Jahres doppelt so viele Kinder durch Unterernährung starben – der Kollateralschaden, den 2020 hervorbrachte und der menschliche Leben nimmt, ist noch gar nicht abzusehen.

Wir leben in einer Zeit des Wandels und diesem Wandel geht das Chaos voraus und eine Orientierungslosigkeit, in der jeder sich selbst finden muss.

Das ist eine Gnade, kein Fluch.

Denn bevor etwas Neues entstehen kann, muss das Alte erst beseitigt werden. Wenn wir uns neue Möbel kaufen, dann lassen wir ja auch nicht die alten einfach noch stehen.

Es wird eine Zeit kommen, in der viele Menschen Hilfe benötigen, für die das Neue überraschend kommt und dann werden alle benötigt, die stark genug sind, sie aufzufangen.

Dann ist eine Zeit des Gebens und Nehmens gekommen, bei der jeder Einzelne gefordert ist. Ob man zu den Helfern gehört oder zu jenen, denen geholfen wird, ist erst einmal unwichtig. Wichtig ist, dass die Menschen sich wieder als Gemeinschaft entdecken und als Gemeinschaft lernen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Es wird ein neues Bewusstsein entstehen und es beginnt bereits. Das ist größer als jeder Valentinstag sein könnte.

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Unsere Buchempfehlung für diese Zeiten:

Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Wir sind dabei, zu entdecken, wer wir sind und wohin wir gehen. Genau diese Dinge passieren in dem, was wir „Realität“ nennen. Ein so großer politischer und gesellschaftlicher Umschwung kann nur stattfinden, wenn die Menschen in ihrem Inneren bereit sind und auch dort das Chaos, das durch Blockaden entsteht, aufräumen. Dieses Buch zeigt, wie einfach das geht, ohne dass man irgendwelche Seminare besuchen müssen. Denn alles, was man dazu benötigt, ist das in sich selbst verborgene Wissen. Es ist das ideale Buch für Menschen, die wachsen wollen. Jeder wird dabei seinen eigenen Weg gehen. Nichts ist vorgeschrieben. Jeder Schritt entfernt sich von der Angst und geht immer mehr hinein ins Vertrauen. Ein Vertrauen, das im Herzen entsteht, denn nur dort findet man die Wahrheit.

Leser schreiben:

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„Viele von uns kennen wahrscheinlich diesen Moment der Stagnation, wenn es nicht mehr weitergeht. Dieses Buch zeigt, wie man selbst weiterkommen kann und wie man selbst die eigenen Blockaden beseitigt.“

„Das hochaktuelle Buch versteht sich als Leuchtturm in unserer bewegten Zeit, in dem die Dunkelheit scheinbar die Überhand gewinnt – aber eben nur scheinbar, denn die vereinte Kraft all derer, die an sich arbeiten und sich mit ganzem Herzen dem Licht zuwenden, wird ganz sicher siegen. Ich wünsche diesem Juwel an Authentizität und Aufrüttelungspotential gerade in dieser Zeit eine große Schar an licht-bereiten Menschen! “

Mit Beispielen zum besseren Verständnis. Hier jetzt erhältlich. Wer lieber bei Thalia einkaufen möchte, kann das hier tun oder im Buchhandel vor Ort erwerben.

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