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Laut Trump zahlt die USA mehr in die NATO ein als alle anderen 28 Mitgliedsstaaten zusammen. Was wäre, wenn er aussteigen würde?

Bilaterales Meeting Trump und Merkel NATO 2018 Foto White House
Bilaterales Meeting Trump und Merkel NATO 2018 Foto White House

Die Qualitätsmedien überschlagen sie wieder in ihrer Kritik, Donald Trump betreffend, noch bevor der NATO-Gipfel überhaupt zu Ende ist.

„Seine Wut wird er ab Mittwoch an den anderen 28 Mitgliedsstaaten der Nato auslassen. Warum ist Trump so wütend und was hat das mit der Nato zu tun? „

Solche und ähnliche Bemerkungen konnte man zum Beispiel  lesen. Denn dass Donald Trump wütend, aggressiv, unberechenbar, und überhaupt alles ist, was man nicht haben möchte, das darf in keinem Artikel gewisser Medien fehlen. Vor allen Dingen weiß man schon im Vorfeld, dass er es sein wird.

Gestern hatte man sich endlich über die 2%, die jedes Land zahlen sollte, geeinigt – aber nein, Deutschland war da schon wieder mal ein Ausreißer. Aber immerhin wollen wir bis 2024  mit 1,5% zu unserem Schutz beitragen. Danke, Frau Merkel, mal wieder großartig gemacht! Alle anderen zahlen mehr, aber das reiche Land hält sich zurück und sieht das nicht ein.

Not Fair NATO

I’m going to tell NATO you have to start paying your bills. The U.S. is spending far more on NATO than any other country. This is not fair, nor is it acceptable!

Gepostet von Donald J. Trump am Montag, 9. Juli 2018

Diese 2% wurden bereits 2014 festgelegt, unter dem damaligen Präsidenten Obama und Trump ist lediglich der, der es nun einfordert. Genauso wie die Anerkennung Jerusalems schon unter Clinton beschlossen und von Kongress und Senat schon lange abgesegnet war und Trump nur Nägel mit Köpfen machte. Man könnte das auch „aufräumen“ nennen.

Die Amerikaner zahlen derzeit das meiste, nämlich 4,2%, in den allgemeinen Topf ein. In Zahlen heißt das, dass dies laut Trump – keiner widersprach – ungefähr 60% der Ausgaben der NATO sind, die von Amerika getragen werden. Für das neue NATO-Hauptquarter sollen die Amerikaner sogar ca. 90% der Ausgaben getragen haben.

Bei diesen Zahlen muss man sich fragen, wieso mal wieder auf den Präsidenten draufgehauen wird. Was hat er denn getan, außer Gerechtigkeit zu fordern? Stimmt es denn nicht, dass ausgerechnet Deutschland, ein reiches Land, die 2% nicht zahlen möchte? Unsere Bundeskanzlerin ist eine ganz Schlaue, denn sie begründete das damit, dass man 2014 vereinbart habe, dass man sich bis 2024 lediglich auf diesen Betrag „hinbewegt haben solle“.

Hinbewegen bedeutet für sie, auf dem Weg zu sein. Und tatsächlich sind wir bereits auf dem Weg, denn wir haben uns heute immerhin schon von 1,14 auf 1,28 Prozent zubewegt. Das ist großartig! Denn es geht doch voran!

Aber ist es nicht eigenartig, nichts dabei zu finden, wenn man die USA weiterhin 60 Prozent der Ausgaben zahlen lässt und auch ein wenig gewissenlos, das dann auch noch so darzustellen, als wäre die Forderung der USA nach mehr Beteiligung unangemessen?  Es sind ausgerechnet die ärmeren Länder, wie Griechenland, die diese Vorgaben bereits erfüllen, während wir und andere kein Geld dafür haben.

Natürlich hat Trump absolut recht, wenn er – eher in einem Nebensatz erwähnt, aber aufgebauscht als Forderung – meint, dass eine Angleichung an die 4,2 Prozent der Amerikaner eigentlich nur fair wäre. Gefordert hat er es nicht, sondern die  2% Prozent mit unterschrieben. Ein Kompromiss, denn selbstverständlich wären 4% fair. Sollte nicht jeder prozentual das gleiche, gemessen am BIP des Landes, einzahlen?

Welcher Sturm der Entrüstung würde wohl losgehen, wenn Amerika sagen würde, wir zahlen diese 4,2% nicht mehr, sondern gleichen unsere Zahlungen den euren an, zahlen ab jetzt auch nur noch 2%? Wie viele der übrigen 28 NATO-Staaten würden sich in diesem Fall ungerecht behandelt und im Stich gelassen fühlen?

Trotz dieser Unstimmigkeiten, nicht zuletzt durch die deutsche Weigerung, sich angemessen zu beteiligen, sagt Trump heute über Twitter „Danke“.

Wir sollen dankbar sein, dass die Amerikaner auch unter Trump das mitmachen. Denn würde die USA heute aus der NATO aussteigen, dann hätten wir ab sofort niemanden mehr, der uns im Falle eines Angriffes tatsächlich verteidigen könnte. Eine europäische Armee ist in weiter Ferne und bei der Vielfalt der Sprachen wahrscheinlich auch nur für sprachbegabte Soldaten geeignet. Denn selbstverständlich wird man sich dann auf eine gemeinsame europäische Sprache einigen müssen, zumindest im militärischen Bereich. Englisch mal wieder?

Hat man diese Vereinheitlichung erst einmal im Militär implementiert, dann ist der erste Schritt getan, um nach und nach auch der Europäischen Union eine zweite Sprache überzustülpen, die jeder verpflichtend lernen muss. irgendwann, in wenigen Generationen, wird dann die ehemalige Muttersprache die Zweitsprache sein und aus der Vielfalt der Länder Europas wird ein geeintes Europa werden und damit sind die Globalisten ihrem Ziel wieder ein wenig näher gekommen.

Wollen wir das wirklich?

Wäre es nicht einfacher, wenn alle Länder dieser Erde sich endlich darauf einigen könnten, ihre Waffen untauglich zu machen und alles einzuschmelzen, was als Kriegswerkzeug dient. Wenn sie endlich einsehen, dass sowohl Rasse, Geschlecht als auch Religion zur menschlichen bunten Vielfalt gehört und niemals ein Grund für Gewalt sein darf.

Leider wird das erst in ferner Zukunft möglich sein, denn noch ist die Aggression in den Menschen so groß, dass sie unberechenbar handeln, wenn jemand sie reizt. Das gilt sowohl im zwischenmenschlichen Bereich als auch in der Politik. Nur dass man da auf Menschen schießt.

Irgendwann, da sind wir sicher, ist es aber soweit und Frieden ist gelebte Gegenwart. Wenn nicht vorher das passiert, was schon öfter passiert sein soll, will man gewissen Schriften und Ausgrabungen vertrauen: Nämlich, dass wir uns selbst auslöschen und der neue Mensch wieder von vorne anfangen muss.

Alte Überlieferungen der Indianern sagen, dass wir eines Tages wieder leben werden wie in früheren Jahrhunderten. Ohne Elektrizität, ohne Autos, ohne all die modernen Errungenschaften. Ohne Handy und Internet.

Kaum vorstellbar? Also packen wir’s an! Verhindern wir das! Werden wir selbst der Frieden, den wir suchen. Denn das ist das, was jeder von uns beitragen kann. Beginnen wir bei uns. Die Wut der anderen hat keine Chance bei einem Menschen, der in sich selbst ruht.

Bilateral Breakfast with NATO Secretary General in Brussels, Belgium…

Gepostet von Donald J. Trump am Mittwoch, 11. Juli 2018

 

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QAnon: Organisiert euch. Ihr, das Volk, habt alle Macht. Zusammen seid ihr unbesiegbar.

Q Anon
Q Anon

Die Menschen sind gespalten, wie nie zuvor. Dank Internet ist das heute leichter denn je und dazu auch noch weltweit möglich. Man sieht es in den Themengruppen der sozialen Medien. In Pro-Gruppen sind auch immer Gegner, die oft nur kräftig aufmischen wollen. Anderer Meinung zu sein, kann sogar anregend und erfrischend sein, sowie den Weg zu neuen Ufern öffnen, allerdings nur dann, wenn man gepflegt miteinander diskutiert und sich nicht immerzu ankeift.

Die Diskussionskultur lässt oft zu wünschen übrig, das ist schade. Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir Toleranz mehr denn je, denn sonst schlagen sich die gegnerischen Gruppen irgendwann mal in echt die Köpfe ein. Aufgeheizt ist die Stimmung genug.

Nehmen wir die Politik. Da geht es um Pro und Contra. Und nicht immer geht es um Fakten. Oft ist es Meinung oder eine Behauptung wird schlicht und einfach als Tatsache verkauft. „Ich habe das neulich erst gelesen.“ Ja, wo denn? Link? Hat jemand mal den Link zurückverfolgt? Denn oft kommt nach dem Link noch einer und noch einer und plötzlich merkt man, dass die eigentliche Quelle etwas ist, was jemand nur so daher gesagt hatte. Eine Behauptung, ohne jeden Beleg.

Schauen wir uns das doch einmal an einem konkreten Beispiel an. Nehmen wir die Gruppe QAnon, die als Informanten des Weißen Hauses gelten, aber keiner weiß wirklich, wer dahinter steckt. Und dennoch:

Das Time Magazin veröffentlichte kürzlich die Liste der 25 einflussreichsten Personen des Internets. Darunter fand sich auch eine, mit nur einem Buchstaben: Q.

QAnon tauchte im Oktober 2017 auf dem bekannten, aber anonymen Board, 4chan auf, und postet seitdem kryptische Beiträge, die trotzdem sehr gut lesbar sind, wenn man  die politischen Ereignisse weltweit verfolgt. Das ist die Voraussetzung, sonst versteht man nichts. Inzwischen benutzen sie 8chan, denn 4chan wurde korrumpiert, heißt es.

Q hat zum Beispiel die Fangemeinde von Alex Jones und Jerome Corsi gespalten und umgekehrt genau so. Während Alex Jones nach dem Auftauchen von Q plötzlich seinen eigenen, den „einzig echten und wahren Q“, präsentierte, der hinter einer Schattenwand sogar sprechen durfte, war Dr. Jerome Corsi, der in Lohn und Brot bei der Jones Publikation Infowars steht, anfangs Feuer und Flamme und dekodierte dessen kryptische Mitteilungen auf qanon.pub, wo jeder sie nachlesen kann – aber keiner versteht sie, der sich nicht von Anfang an dort hineingekniet hat.

Ganz nebenher promotete er noch sein neuestes Buch und bat um einen finanziellen Ausgleich für seine Bemühungen. Das machen inzwischen erstaunlich viele.

So bedeutet die Zahl 187 beispielsweise „unnatürlicher Tod“ und Namen werden in der Regel nur mit zwei,  maximal drei Buchstaben dargestellt. RR bedeutet Rod Rosenstein und [RR] bedeutet, der RR bekommt bald ordentlich Probleme. Hussein ist eine Bezeichnung für BHO und BHO ist Barack Hussein Obama. Das ist tatsächlich sein voller Name. Was Q mit der Bezeichnung Hussein andeuten möchte, ist offensichtlich. Mal ist er fein, mal ist er grob kryptisch. Das hier ist einfach zu lesen.

Jones sieht die QAnons ganz offensichtlich als Konkurrenten. Die sollen bessere Quellen haben als er? Niemals! Mit dieser Eifersucht und wahrscheinlich auch Neid zeigt Jones sein wahres Gesicht. Er will nicht Aufklärung. Er will, dass ER derjenige ist, der als der ultimative Aufklärer gilt. Der erste Platz gebührt ihm und niemand anderem. Sollte Alex Jones wirklich so ein armes Würstchen mit einem riesigen, aufgeblasenen Ego sein, wie viele meinen?

Zumindest glaubt er, bessere Quellen zu haben, denn Q wäre ganz unten angesiedelt, meinte er, der hätte keine Ahnung. Einer, der sich nur aufspielt. Sagen seine Quellen. Die sind immer ganz oben. Sein Q nennt sich Zac, inzwischen Zaq, und ist der wahre Q. Der echte auf 8chan geht auf diesen Kleinkrieg nicht ein. Zeigt Größe.

Von psychologischer Seite her ist das alles sehr interessant und die tiefen Einblicke werfen nicht unbedingt ein günstiges Licht auf Jones. Ein symbolhaftes Wort dafür könnte „Autsch!“ sein.

Q beruhigte zum Beispiel vor dem Fake-Angriff auf Syrien die Leser, es würde nicht zu einem Krieg kommen,  während Jones sich zum gleichen Zeitpunkt (mal wieder) von Trump distanzierte und vor der Kamera einen Nervenzusammenbruch bekam, weil er diesen vermeintlichen Syrien-Angriff nicht unterstützte. Von ihm kam genau das Gegenteil. Kriegsangst. 3. Weltkrieg. Die ganze übliche Litanei. Wer seine mentalen Zusammenbrüche kennt, kennt das alles schon. In voller Länge gibt es das hier, untenstehend ist es stark gekürzt. Sein ganzes Gerede war ein einziges sinnloses Kauderwelsch, mit dem er seine Fangemeinde – es sollen mindestens 30 Millionen sein – wissentlich oder unwissentlich falsch informierte.

Aus dem Kreis der amerikanischen freien Medien, behaupten tatsächlich einige, dass Jones zwar Unterhaltungswert habe, aber leider seien 95% seiner Informationen nicht haltbar. Er springt einfach auf jeden Zug auf und macht daraus gleich eine große Geschichte.

War der Zusammenbruch nun echt oder nicht echt? Jones ist von Beruf Schauspieler, es könnte beides sein. Eventuell hat er aber auch sein News-Imperium schwinden sehen, das er die letzten Jahre rund um Trump aufgebaut hat und dadurch enorm expandieren konnte. Jedenfalls war er jetzt mal wieder Anti-Trumper, wie schon so oft.

Hätte er QAnon gelesen, dann würde er wissen, dass Trump nicht Assad oder gar die Russen angegriffen hat. So aber ging bei ihm das übliche Kriegs-Angstgeschrei los. Angst- und Panikmache sind sein Geschäftsmodell. Jetzt bekämpft er den, durch den die Amerikaner – und auch wir – besser informiert werden, als durch ihn. Er nennt QAnon sogar einen von der CIA eingesetzten PsyOp, der gegen Trump kämpft und die Basis spalten möchte. Merkt nicht, wer das gerade wirklich tut.

Ohne Namen zu nennen liest man bei QAnon das Wort Desinformation: Hütet euch davor.

Von Corsi konnte man derweil auf Twitter lesen:
Wer ist #QAnon außer eine fehlerhafte Verzögerungstaktik, die Rätsel aufgibt und „Vertrau dem Plan“ verspricht. Welchem Plan? Verräter, Pädophile und Satanisten werden identifiziert, während #QAnon-Anhänger mit sozialistischen Argumenten angegriffen werden und „Trust Sessions“ die Lösung ist? @POTUS

Alles ging los, als QAnon –  ohne Namen zu nennen, das besorgten die aufmerksamen Leser –  vor Menschen warnte, welche die Widerstandsbewegung an der Seite von Trump derzeit zwar unterstützten, dies aber nur zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil täten. Man würde sehen, dass sie irgendwann einmal die Seiten wechseln würden.

Und genau das geschah. Dr. Corsi fühlte sich sofort angesprochen: „Ich glaube, er meint mich“, sagte er öffentlich in einem Video.

Im Januar noch hatte er scheinbar ordentlich dekodiert. Man traut es ihm zu, dem angeblichen Geheimdienst-Versteher, der sein Licht nicht unter den Scheffel stellte und meinte, das Dekodieren wäre für ihn ein Kinderspiel.

Dann kam Q und schrieb dass er oft nicht richtig interpretiert wird und dass einige es nur tun, um mit diesen Informationen Geld zu verdienen und man möge aufpassen, wem man folge.

Corsi flippt, im Rahmen seiner Möglichkeiten, aus. Warum nur hat Dr. Corsi sofort geglaubt, dass er dazugehört? Ist sein selbstgefälliges Ego etwa hereingefallen auf Qs psychologischen Trick, um die Guten von den weniger Guten zu trennen?

Kannte Q seine Vergangenheit? Könnte sein, denn auf wikipedia kann man öffentlich lesen:

„Corsi ist seit 1981 im Bank- und Finanzwesen tätig. Im Jahr 1995 half er bei der Gründung eines Investmentfonds, der nach dem Fall der Sowjetunion in das ehemals kommunistische Polen investierte, welcher schließlich 1,2 Millionen Dollar verlor. […] Zwei Investoren verklagten Corsi und seine Partner und behaupteten, dass die Organisatoren ihre persönliche Garantie für die Investition gegeben hätten, und gewannen gegen sie. Sie bekamen aber nichts nicht von Corsi, weil das Geld „in den Namen seiner Frau verschoben worden war….“. Es gab nichts von ihm zu holen. […] Bis zu seinem Buch 2004 war Corsi ein Spezialist für Marketing im Bereich Finanzdienstleistungen.“

Corsi scheint also durchaus ein Problem mit Geld zu haben, wenn er schon einmal deswegen verurteilt wurde und clever genug war,  sein privates Vermögen seiner Frau zu übertragen, damit er nichts zurückzahlen musste.

Alex Jones sprang danach sehr schnell auf Corsis Zug auf, während einer aus der Q-Gruppe einen Köder legte, indem er sein Passwort „versehentlich“ in einem Beitrag offenlegte. Jeder konnte es lesen und es fielen welche darauf rein und scheinen die Gelegenheit genutzt zu haben, denn Q machte eine Andeutung, dass das kein Versehen war und dass „es“ geklappt hat. Beide, Corsi und Jones, wurden nun umso lauter. Wenigstens Corsi, der sich gerne als Geheimdienst-Versteher ausgibt, sollte besser wissen, wie man sich in einem solchen Fall verhält. Nämlich ruhig und unauffällig und nicht laut und offensiv.

QAnon hat niemals gesagt, dass es diesen Beiden nur ums Geld gehen würde, dass es überhaupt diese Beiden wären, über die er schrieb. Aber er hat es auch nicht dementiert. Warum fühlten sie sich von Anfang an angesprochen? Aber – betroffene Hunde bellen ja angeblich.

Beide, sowohl Corsi als auch Jones, hatten QAnon erst sehr spät auf dem Schirm, haben ihn entweder einfach nicht beachtet oder gar nicht erst bemerkt. Letzteres scheint aufgrund ihrer Aussagen das Wahrscheinlichste zu sein. Corsi: „Ich hörte von ihm zu ersten Mal Ende Dezember…“ und Alex Jones gibt zu, ihn von Anfang an nicht ernst genommen zu haben. „Eine Witzfigur, eine oppositionelle Kraft, die das Volk teilen möchte.“

Leider glauben ihm das inzwischen viele seiner Anhänger. Menschen, die aufbereitete Nachrichten lesen und hören möchten und von gewissen Leuten, denen sie folgen, so gut wie alles glauben. Schließlich müssen die das doch recherchiert haben, oder? Und die Quellen sind doch echt! Nein, leider nicht immer! Vieles ist einfach nur Click Bait bei solchen Seiten.

Während die dramaturgischen Einlagen von Jones – vom gespielten Nervenzusammenbruch über Wuteinlagen und Heultiraden – kaum noch zu überbieten sind, manipuliert Corsi in einer für die meisten Zuhörer und Leser eher unauffälligen Art. So belässt er es oft bei Nebensätzen, ist amüsiert, nimmt nicht ernst, macht lächerlich. Eine Taktik, die viele nicht durchschauen. PsyOp, Manipulation. Corsi weiß, wie man das macht. Aber er ist dennoch ein schlechter Pokerspiele, wenn er sich so leicht bei einem scheinbaren Angriff auf seine Person aus der Fasson bringen lässt.

Immer wieder lesen wir wieder einmal einen Aufruf der QAnons. Man möge zusammenzustehen und gemeinsam kämpfen. Wenn man um die ständigen Versuche weiß, die Basis zu teilen, dann versteht man ihn besser.

QAnon: Stay together Foto qanon.pub
QAnon: Stay together Foto qanon.pub

Steht zusammen.
Seid standhaft.
Organisiert euch.
Werdet gehört..
Bekämpft die Zensur
Ihr, das Volk, habt alle Macht.
Ihr habt einfach vergessen, wie man spielt.
Zusammen seid ihr unbesiegbar.
Sie wollen, dass man euch teilt.
Sie wollen euch zum Schweigen bringen.
Macht Lärm.
Wir sind bei euch.
Wir schaffen das!
Q

Haben wir überhaupt nur eine geringe Ahnung davon, wie sehr diese Menschen, die uns aufklären, im Hintergrund mit dem Präsidenten zusammen kämpfen und offenbar auch ihr Leben dafür einsetzen?

Qs Aufgabe scheint zu sein, den Menschen klarzumachen, dass es eventuell nicht ohne den eigenen, persönlichen Einsatz gehen wird, wenn man eine korrupte Welt verändern möchte, die sich in unvorstellbarer Weise über die Rechte der Menschen hinweg setzt. Nicht umsonst räumt Trump zunächst die Pädophilenringe auf.

Bis Ende Juni 2018 gab es alleiner 9000 Verhaftungen und viele Kinder wurden befreit. Die Presse schweigt. Amerika wäre unregierbar, wenn man alle Pädophilen auf einmal verhaften würde, sagte eine Politikerin der Grünen. Obama brachte es in acht Regierungsjahren auf noch nicht einmal 10.000 Verhaftungen, und man erwähnte das sehr lobend in der Presse und bemerkte, dieses Thema sei eines seiner Hauptanliegen gewesen.

Trump und seine Mitstreiter gegen den Rest der Welt. Das muss nicht sein. Wir sollten endlich beginnen, die Verantwortung in unserem eigenen Land zu übernehmen, genau wie die Amerikaner das jetzt tun, die begriffen haben, um was es geht.

Jeder kann ein kleines Rädchen sein im großen Getriebe der Aufklärung, die stattfinden muss, bevor die anstehenden Verhaftungen losgehen. Aufklärung geschieht mit Fakten, nicht mit Meinung. Wir wissen, dass der Mainstream gerne die Worte unzuverlässig, unberechenbar, wankelmütig und gefährlich bei Trump gebraucht und man wisse nie, was er als nächstes vorhat. Genau das Gegenteil ist der Fall. Er hat jeden seiner Schritte bereits in seinen Wahlreden angekündigt. Man muss nur mal in eine reinhören. Hier ist ein kleiner Ausschnitt:

Die Menschen müssen aufhören, sich wie Schafe zu benehmen, die einem Hirten folgen, der sie den Abgrund hinunter führt, sondern hinschauen, wohin der Weg führt und stehenbleiben, wenn es nötig ist, um umzukehren oder eine andere Richtung einzuschlagen.

Wir sind an einem Wendepunkt unserer Geschichte, die eigenes Denken mehr denn je erforderlich macht. Blindes Folgen ist nicht mehr angesagt. Wir müssen überprüfen und notfalls unser Veto einlegen, wenn wir tatsächlich Frieden und Freiheit wollen.

Meditationen sind gut, denn sie öffnen einen Kanal, der allmählich den inneren Frieden wachsen lässt. Aber das ist nicht genug. Wir können nicht warten, bis alle Menschen soweit sind. Wir müssen handeln. Friedlich, einfach nur Präsenz zeigen und klar machen, was WIR wünschen.

Petitionen sind nutzlos. Nur die Masse der Menschen kann die wenigen Menschen überzeugen, um die es geht. So wie hier, in untenstehendem Beitrag.

Armenien: So sieht es aus, wenn das Volk auf die Straße geht und gewinnt – Premier kapituliert nach 11-tägiger Demo von Hundertausenden und tritt ab

Meme Twitter

Diesmal kommt der Faschismus von Links, sagen einige. Stimmt das? Fragen wir doch mal Dēmos und Kratós.

Antifa Flagge Foto qanon.pub
Antifa Flagge Foto qanon.pub

Es ist noch gar nicht lange her, da gab es Leserbriefe – traditionell per Post – zu einem redaktionellen Artikel und die Zeitung nahm sich das Recht, ein paar von diesen zu einem Thema zu veröffentlichen, die anderen nicht.

 

Man wusste nie, ob der eigene Beitrag es geschafft hat. Meist hatte er das nicht. Dann probierte man es eben wieder und freute sich, wenn es endlich mal geklappt hat.

Jeder wünscht, seine Meinung frei äußern zu dürfen. Selbst die, welche die Meinung eines anderen nicht tolerieren können, aber darauf bestehen, dass ihre eigene die einzig wahre ist.

Vielen fehlt heute leider diese Toleranz. Und inzwischen fehlt mehr und mehr die Mitte.

Man sieht es heute besonders in der Politik, denn schließlich wurden wir inzwischen straff nach links und rechts eingeteilt, die Mitte ist perdu. Nun stehen sich zwei Lager gegenüber, die „genau wissen“, wo sie hingehören. Die Medien erklären es uns und sagen uns auch gleich, welche Seite man unbedingt vermeiden sollte, denn die die wird als „böse“ deklariert.

Zwischentöne gibt es nicht mehr, die bunte Vielfalt wurde der Einfachheit halber neu katalogisiert. Mehr als zwei Kategorien braucht man nicht. Schwarz und weiß. Links und rechts. Oben und unten. Immer schön die Gegensätze hervorheben, damit es auch ordentlich kracht, wenn sich zwei Lager gegenüberstehen.

QAnon: Erinnert euch diese Flagge an eine andere? Foto qanon.pub
QAnon: Erinnert euch diese Flagge an eine andere? Foto qanon.pub
Wer sind die wahren Faschisten und Rassisten? Foto qanon.pub
Wer sind die wahren Faschisten und Rassisten? Foto qanon.pub

WER SIND DIE WAHREN FASCHISTEN?
WER SIND DIE WAHREN RASSISTEN?
WARUM IMITIERT DIE ANTIFA FLAGGE DIE DER NAZIS?
MENSCHHEIT – WACHT AUF – VERSTEHT.
KÄMPFT KÄMPFT KÄMPFT
WIR HALTEN ZUSAMMEN, WAS IMMER AUCH PASSIERT.
Q

In die rechte Schublade steckt man nun alles, was „böse“ ist.  Da gehört der Faschismus rein. Das denken zumindest die meisten, denn so wird es uns erzählt.

Aber das stimmt so nicht. Das ist Desinformation, Bias, Framing. 

Wir befinden uns in dieser Zeit offenbar wieder auf dem Weg in genau diese „Regierungsform“ – man sieht es weltweit –  bis auf wenige Ausnahmen, die sich dagegen sträuben und deshalb auch entsprechend von vielen Medien niedergemacht werden, die sich für links halten.

Dem Faschismus ist die Seite egal. Er kommt aus allen Richtungen.

Vergleich der Flagge der kommunistischen Partei Deutschlands 1933 mit der Flagge der Demokatischen Partei Amerikas 2017 Foto qanon.pub
Vergleich der Flagge der kommunistischen Partei Deutschlands 1933 mit der Flagge der Demokatischen Partei Amerikas 2017 Foto qanon.pub

Die antifaschistische Bewegung ist heute genau das Gegenteil von dem, was uns gut tut.

Denn sie scheint nicht zu kapieren, dass sie den Faschismus unterstützt. Damals – die 68er und auch danach – und heute kann man nicht mehr vergleichen, denn da stand links noch für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Wer zu jener Zeit lebte, kämpfte noch für unsere Grundrechte, die sich zum Beispiel zwischen den Geschlechtern noch massivst unterschieden. Das waren Zeiten, die man sich heute nicht mehr vorstellen kann. Die Linke ging auf die Straßen, kämpfte für Frauenrechte, kämpfte dafür, dass der Paragraph 175 abgeschafft wurde, der Homosexualität unter Strafe stellte, nahm dem Mann die Herrschaft über die Familie. Das Ende des Patriarchats wurde eingeläutet durch die vielen Studenten, die damals oft nur für ganz einfache und heute selbstverständliche Menschenrechte kämpfte. Und das war gut so!

Die heutige Antifa haben wir bei uns nicht zuletzt beim G20-Gipfel in Hamburg gesehen. Gewisse ausländische „gemeinnützigen Organisationen“ sollen die bezahlt haben, die wahllos Autos anzündeten, sowie einen Drogeriemarkt zerschlugen und plünderten. Man erkennt sie leicht an ihrer Uniform: Schwarz, vermummt und Knüppel in der Hand. Bei Demos sind es inzwischen auch Fackeln. Das waren bezahlte Söldner, sagte man uns.

Sie arbeiteten konzentriert, präzise, ohne jede Emotion und taten offenbar nur ihren „Job“. Genau so wie bei den amerikanischen Demos, die ich seit Donald Trumps Kandidatur verfolge. Der vermutliche Auftraggeber war die unsichtbare Regierung, die hinter fast jeder Regierung steht und die wir Deep State nennen. Oder auch Schattenregierung. Der kanadische  ehemalige Verteidigungsminister (Video) sowie der Ex-CIA Kevin Shipp sind sind Jahren unermüdlich dabei, uns entsprechende Schauergeschichten darüber zu erzählen.

Der damals 95-jährige Paul Hellyer warnt vor dem Deep State in den USA:

Kevin Shipp: Es herrscht Krieg in Washington DC

Nun waren sie also auch bei uns und durften sich vermummen, trotz Vermummungsverbot? Potente Geldgebern unterstützten beide Seiten, heißt es, die linke und die rechte, damit das Chaos perfekt wird und es richtig knallt. Im Bus hätten sie noch friedlich beisammen gesessen, erst draußen ging das Spektakel los.

Gekaufte Schläger?

Das hat uns tatsächlich ein Vögelchen gesungen, ein Freund, der jemanden kennt, der angesprochen wurde, dort mitzumischen. Jemand aus einer bestimmten Personengruppe, bereits ausgebildet im Nahkampf. Der finanzielle Anreiz sei gut gewesen, aber „man“ hat eine Absage erhalten. Nicht von allen, wie man sah. Sie sollen von überall her angereist sein, viele konnten kein Deutsch.

Könnte der „besondere Schutz“, den sie offenbar hatten, ein Grund dafür sein, warum die Polizei ganz offensichtlich nicht einschritt? Die Live-Übertragungen, die man damals über amerikanische Sender viel besser verfolgen konnte als über deutsche Medien, sprachen Bände und die Amerikaner sprachen aus, was sie hier sahen. Bei uns habe ich diese Deutlichkeit ein wenig vermisst. Den ausländischen Moderatoren fiel vor allen Dingen die Tatenlosigkeit der deutschen Polizei auf.

Dieses gekaufte und künstliche Links und Rechts, das ist Theater auf niedrigstem Niveau. Hier wird den Menschen ein Konflikt vorgegaukelt, den es normalerweise so nicht geben würde.

Erinnert euch die neue Antifa-Flagge an etwas? fragt Q Foto qanon.pub
Erinnert euch die neue Antifa-Flagge an etwas? fragt Q Foto qanon.pub

Nein, das Links von damals, den Studenten der 68er, ist schon längst nicht mehr das Links, von dem heute die Rede ist. Die Menschen der 68er Bewegung kannten oft noch die letzten Kriegsjahre, haben die als kleine Kinder miterlebt oder zumindest noch die zerbombten Städte gesehen. Etliche der faschistischen Zeitzeugen und Mitläufer von damals lebten auch noch und viele weinten ihrem „Führer“ immer noch hinterher. Die antifaschistische Bewegung war eine ganz normale Entwicklung, die unvermeidbar war. Sie entstand aus sich selbst heraus, als Gegenpol zu einer Zeit, die niemand mehr erleben wollte.

Das Links von heute hat damit nicht das Geringste zu tun. Wenn man die neuesten Entwicklungen aufmerksam betrachtet hat, dann wird man erkannt haben, dass diese Uniformierung und Vermummung in den USA anfing. Sie „demonstrierten“ gegen Donald Trump und wurden offen als „actors“ bei Demos über Craig Lists oder entsprechende Internetseiten für gutes Geld angeworben. Es gab sogar Schulungen.

Dies ist kein gewachsener Protest wie nach dem Krieg, als man nach einem Gegengewicht zum gerade durchlebten Faschismus suchte. Hier ziehen andere an den Fäden und geldgierige Akteure machen ebenso mit, wie das unbezahlte Volk, das auf die Farce immer wieder hereinfällt.

Hier geht es um mehr.

Es geht um eine über viele Jahre hinweg aufgebaute Politik, die man unbedingt erhalten möchte. Selbst der Papst spricht inzwischen öffentlich von der einen Regierung für eine „geeinte Welt“. Der alte Mann, der bestimmt kein „heiliger Vater“ ist, möchte insbesondere nach Trumps Wahl Amerika von dieser regiert sehen, denn da geht seiner Meinung nach jetzt ja alles drunter und drüber. Trump muss weg und dringend ersetzt werden. Denn der bemüht sich reichlich, diese Idee zu zerschlagen. Er möchte lieber sein Amerika first sehen, ein saniertes Land, dem es wieder gut geht. Er will nicht mehr Weltpolizei spielen, hat er bereits im Wahlkampf gesagt. Und dabei wollten seine Vorgänger nichts lieber als das.

Uns wird inzwischen mehr und mehr ein Maulkorb angelegt.

Neulich wurde ein englischer Journalist verhaftet, der einen Täter aus dem Bereich Pädophilie interviewte. Er bekam 13 Monate für …. Nichts! Wenn wir diesen Trend zulassen, der uns unsere Meinung nimmt, der freien Journalisten den Mund verbietet, dann schlittern wir allmählich in eine faschistische, totalitäre Regierungsform, bei der wir alle nichts mehr zu sagen haben. Mao hat es damals perfektioniert mit seiner totalen Uniformierung. Alle trugen diese blauen Mao-Klamotten und kein Chinese war vom anderen zu unterscheiden. Und wehe, man protestierte! Heute können wir nach Nordkorea schauen. Aber hoffentlich nicht mehr lange, denn hier öffnen sich allmählich die Grenzen, während unser eigener Aktionsrahmen immer enger wird.

Wie sagte Oskar Lafontaine?

„Deutschland ist keine Demokratie. Deutschland ist eine Oligarchie.“ Wo steht die aber bei uns? Links, rechts, Mitte? Und wie weit haben sie sich eventuell von der Mitte entfernt, falls sie einer der Seiten zugeordnet werden?

Moderne Staaten, die abgekommen sind von Monarchie oder gar Diktatur, schreiben sich das Wort „Demokratie“ gerne auf ihre Fahnen und meinen, dass allgemeine Wahlen genügen würden, um sich so nennen zu können.

Was aber ist, wenn sie den Willen des Volkes gar nicht befolgen wenn sie uns während ihrer Wahlveranstaltungen den Himmel auf Erden versprechen, dann aber kein einziges Versprechen halten, nachdem sie gewählt wurden? Kann man das Demokratie nennen, ein Wort, das gerne mit freien Wahlen gleichgesetzt wird?

Was ist nun Demokratie? Wikipedia schreibt:

„Demokratie (von altgriechisch δημοκρατία, deutsch ‚Herrschaft des Staatsvolkes‘; von δῆμος dēmos „Staatsvolk“ und altgriechisch κρατός kratós „Gewalt“, „Macht“, „Herrschaft“) bezeichnet heute Herrschaftsformen, politische Ordnungen oder politische Systeme, in denen Macht und Regierung vom Volk ausgehen.“

Macht und Regierung gehen vom Volk aus.

Klingt doch gut, oder? Wenn das so ist, dann macht doch unsere Regierung alles richtig, denn das Volk scheint damit einverstanden zu sein. Das bisschen Meckern kommt da oben wahrscheinlich eher nicht an. Denn dort hat man Wichtiges zu tun:

Regieren, bis das Zepter raucht.