Macron und Trump – das neue Dream Team? Macron löst Merkel ab und ist jetzt schon Amerikas engster europäischer Vertrauter

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Der französische Präsident Macron, der am Montag mit allen Ehren zu einem Staatsbesuch in den USA empfangen wurde, kam vor allen Dingen, um Trump davon abzuhalten, aus dem von seinem Vorgänger geschlossenen Iran-Deal auszusteigen, der die Aufhebung von Nuklearsanktionen beinhaltet.

Trump hält das für indiskutabel, wie er unmissverständlich vor laufenden Kameras mitteilte.

Nach einem vertraulichen Vier-Augen-Gespräch traten beide wieder vor die Kameras und verstanden sich offenbar immer noch prächtig. Was war inzwischen geschehen?

Ganz einfach: Nicht Trump hatte sich an Macrons Position angenähert sondern offenbar kommt Macron nun Trump entgegen und scheint dessen Ablehnung des iranischen Atomvertrags zu akzeptieren.

„Ich kann sagen, dass wie eine sehr offene Diskussion hatten, nur wir beide. Sie halten den Iranvertrag, den JCPOA (Joint Comprehensive Plan of Action), der 2015 geschlossen wurde, für einen schlechten Vertrag … Wir möchten deshalb von jetzt an einen neuen Vertrag mit dem Iran erarbeiten.“

Ein neuer Vertrag würde ungefähr so aussehen:

„Wir müssen vier Themen behandeln.

  • Als erstes müssen wir jede nukleare Aktivität des Iran bis 2025 blockieren. Das ist auf der Grundlage des JCPOA vorstellbar.
  • Als zweites muss sichergestellt werden, dass nukleare Aktivitäten des Iran langfristig unterbunden werden
  • Das dritte grundlegende Thema ist die Beendigung aller ballistischen Aktivitäten des Iran in der Region.
  • Das vierte ist die Schaffung der Bedingungen für eine Lösung, für eine politische Lösung, um den Iran in der Region matt zu setzen, im Jemen, in Syrien, im Irak und im Libanon.“

Trump bekräftigte, dass die Vereinigten Staaten und Frankreich auch bei der Verhinderung der Verbreitung von Atomwarfen zusammenarbeiten würden. Die USA sei dankbar für Frankreichs wichtige Partnerschaft in dieser Frage, bei der man auch maximalen Druck auf das nordkoreanische Regime ausüben müsse.

Trump lobte auch Macrons Haltung bezüglich der Immigration in Frankreich und bezeichnete die als einen Kampf gegen unkontrollierte Einwanderung.

„Herr Präsident, ich bewundere die Führung, die Sie in dem ehrlichen und direkten Umgang mit dieser Frage gezeigt haben, was nicht immer populär war.“

Was sagt unser amerikanischer Informant „Q“ dazu? Alles nur politisches Kabarett? Tatsächlich? Und wer schreibt das Script?

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Bei beiden Präsidenten gab es sehr viel Körperkontakt mit Händchen halten und Küsschen geben. Allerdings war Trump hier eindeutig der dominantere Teil und dem Außenstehenden mag es eher so vorgekommen sein, als würde hier ein Vater dem Sohn gerade die Leviten lesen. Im Video sieht man eine Analyse dazu.