Senator McConnell über Judge Kavanaugh: Mr. President, wir werden diese Woche abstimmen!

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Es gibt einen hoffnungsvollen neuen Q Drop bezüglich Judge Brett Kavanaugh, den von Präsident Trump nominierten Richter für den Obersten Gerichtshof, den Supreme Court, dessen Bestätigung durch die Demokratische Partei bisher verhindert wurde, weil sie im letzen Moment die übliche Sex-Karte aus dem Ärmel geholt haben.

Kavanaugh soll als 17jähriger über eine 15jährige Schülerin aus einer 8 Meilen entfernten Mädchenschule hergefallen sein, die letzte Woche, 36 Jahre später,  während einer Anhörung des Senats unter viel künstlichem Schluchzen ihre angebliche Geschichte erzählte, wobei sie sich kaum an etwas erinnern konnte. Die beiden Zeuginnen, die sie benannte, waren auch keine große Hilfe, denn es stellte sich heraus, dass deren Zeugenaussagen eher gegen die Anklägerin sprechen, die inzwischen eine promovierte Psychologieprofessorin ist.

Heute nun meldet sich QAnon und beantwortet die Frage eines Anons, der da schrieb:

Ford solll einen Gang runterschalten wegen Meineides
Ford solll einen Gang runterschalten wegen Meineides

Ford sollte wegen ihres Meineids einen Gang runter schalten.

Q antwortete bereit knapp 15 Minuten später:

Q Antwort vom 1.10.18 auf Ford
Q Antwort vom 1.10.18 auf Ford

Demnach hat Professor Ford sich geweigert, dem FBI ihren Therapieberichte auszuhändigen. Q deutet an, das läge daran, dass dort niemals der Name Brett Kavanaugh aufgetaucht sei. Aber „etwas“ sei wohl in Dr. Fords Vergangenheit passiert. Und nun würde sie dieses „Etwas“, diese Erinnerung, benutzen und auf Kavanaugh übertragen. Dr. Fords Familie sei außerdem eng mit dem SWAMP, dem Sumpf, den Trump trockenlegen will, verbunden. [Red.: Dies klingt nach einem Racheakt.] Das FBI habe nun die Untersuchung mit Unterstützung der ABC-Agentur erweitert, wohl im Auftrag von POTUS und eventuell ist Rosenstein involviert.

Ford hat bereits im August den Lügendetektortest bestanden, denn, auch wenn die Demokraten ihr vermeintliches As, nämlich Dr. Ford, erst im letzten Moment aus dem Ärmel holten, so wussten sie selbst bereits im Juli von dem angeblichen Vorfall und  haben die Psychologin bereits getestet.

Dass sie den Test bestanden hat, ist nicht unbedingt verwunderlich, denn jeder Psychologe weiß, wie er einen Polygraphen überlistet. Wenn nicht, dann hat er nicht zugehört, als der Professor es unter vorgehaltener Hand erzählte. Es ist geradezu lächerlich, dies auch noch positiv hervorzuheben.

Es gab nur zwei Fragen:

  1. Ist irgendein Teil Ihrer Behauptung falsch?
  2.  Haben Sie irgendeinen Teil Ihrer Behauptung erfunden?

Sieht jemand hier eigentlich einen großen Unterschied? Beide Fragen beantwortete sie jedenfalls mit Nein.

Persönlich halten wir diesen Test für nicht aussagekräftig. Als der Tester gefragt wird, ob man den Lügendetektor überlisten kann, wenn man sich vorstellt, dass das alles so gewesen ist, lautet seine Antwort zwar Ja,  aber er glaube nicht, dass sie das getan hat.

Aha, eine ausgebildete Psychologin, die mehr als einen Weg kennt, einen Polygraphen zu überlisten, hängt man an diesen Apparat und vertraut dem Ergebnis. Wie naiv muss man sein, um das zu glauben?

Der Senat Majority Leader McConnell reagierte heute auch auf Kavanaugh und Dr. Ford. Diese ganze Angelegenheit sei viel zu dünn, um weiter beachtet zu werden. Nein, vor Gericht hält das nicht stand. Er ging noch darauf ein, dass man hier einem Mann den guten Ruf beschmutzte. Es hörte sich nicht an, als würde er Dr. Ford auch nur ein Wort glauben.

„Sie sind entschlossen, diese Nominierung mit allem, was sie haben, zu verzögern, zu behindern und sich ihr zu widersetzen. Sie wollen diese Angelegenheit nur über diese Wahl hinaus verzögern. Das ist nicht meine Position, Herr Präsident, das ist ihr Plan. nach Ansicht eines anderen demokratischen Mitglieds des Justizkomitees, aus Hawaii.“

„Bald werden wir [von den Demokraten] vernehmen, dass die beiden Zeuginnen von letzter Woche nicht zuverlässig sind und dass die FBI-Untersuchung nicht unendlich oder endlos genug für ihren Geschmack ist. Auch werden sie uns sagen, dass Herr Kavanaugh Biiier in High School und College getrunken hat. [Gespielt entsetzter Gesichtsausdruck, der zeigt, wie wenig ernst er das nimmt.]
Ich möchte klar hervorheben, dass die Zeit der endlosen Behinderungen vorbei sind. […] Herr Präsident, wir werden diese Woche abstimmen.“

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