Trump-Autor Bob Woodward: Trump gefährdet die nationale Sicherheit nachhaltig.“

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Trump ist gerade wieder auf Wahlkampf. In seiner heutigen Rede in Ohio hat er betont, dass der Bau der Mauer schon sehr weit fortgeschritten sei, obwohl er hier, wie in anderen Dingen sehr behindert wurde.

Obamacare gibt es nur deshalb noch, weil der damalige Senator John McCain, inzwischen verstorben, im letzten Moment noch anreiste, um nachts noch seine Stimme dagegen abzugeben.

Es war die entscheidende Stimme, die er der Opposition gab, obwohl er als republikanischer Senator eingetragen war. Durch ihn konnte das desolate und teure Gesundheitssystem nicht abgebaut und durch ein neues ersetzt werden.

Der Journalist der WaPo konnte bei der Aufzählung der positiven Errungenschaften ganz offensichtlich seine Bewunderung kaum zurückhalten und da es die Washington Post ist, muss natürlich auch etwas negative Würze mit hinein.

So erwähnte er, Trump würde gelegentlich auch lügen, z.B., wenn er die Steuerreform die größte nennt und die jetzige Wirtschaft schon die stärkste. So weit sei es noch nicht.

Aber wir würden hier vielleicht eher sagen: Er irrt.

Washington Post:

“Es ist eine Tatsache, dass Trump in seinen ersten zwei Jahren  einen bemerkenswerten Rekord von Präsidentschaftsversprechen gehalten hat. Er würde wahrscheinlich sagen, dass es das beste in der Geschichte ist – was am Ende wahr sein kann, oder auch nicht. Es ist noch zu früh, um das zu sagen.”

CNN zitiert  den Autor des Buches „Fear: Trump in the White House“, Bob Woodward, der das völlig anders sieht:

„Ich habe noch nie einen Fall gesehen, in dem der Präsident so weit von der Realität entfernt ist, von dem, was vor sich geht. Das wurde nicht ernst genug in Erwägung gezogen. Einige der Dinge, die Trump getan hat und tut, gefährden die nationale Sicherheit nachhaltig.“

Er hat nicht gesagt, wieso. Aber das ist schon Methode bei Trumps Gegnern. Behauptungen ohne Substanz und immer öfter auch Informanten, die nicht genannt werden wollen. Vermutlich gibt es keine.

Viele Amerikaner haben die Nase voll vom Trump-Bashing der Medien der Opposition. Mal sehen, ob die Midterm-Wahlen in drei Wochen im Ergebnis diese Stimmung wiederspiegeln und den Demokraten einen gehörigen Erdrutsch bescheren, bei dem die Republikaner die Sitze gewinnen, die sie für eine gesicherte Mehrheit benötigen. So lange sie noch Wackelkandidaten in den eigenen Reihen haben, ist das mehr als nötig.

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