QAnon: Ermittlungen und Klage gegen Hunter Biden wegen Geldwäsche, Betrug und Fälschungen

2019
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Für die Presse war es offenbar eine entsetzliche Situation, für die QAnons war es ein Grund zur Freude und für Trump war es mal wieder „nicht sehr präsidial“, dass er einem Twitter-Account geantwortet hat, der die bösen Buchstaben WWG1WGA mit Hashtag unten drunter stehen hatte.

„Where We Go One We Go All“ wird auf Deutsch gerne als „Einer für alle, alle für einen“ übersetzt. Es ist der Schlachtruf der Q-Bewegung, also derjenigen, die hinter Trump stehen,  nicht nur in den USA, sondern inzwischen auch weltweit.

Der Kanadier Qanuck tanzt offenbar gerade seinen Namen vor Freude, „does happy dance“, da QAnon ihn verlinkt hat.

Q selbst schreibt, dass Menschen, die aufwachen, „ihre“ größte Angst nähren.

Shocking! ruft CNN, wie kann er nur!

Er ist der Präsident und er legitimiert quasi eine Gruppe, die ständig „desinformiert“. Hinzu kommt, dass er wieder einmal den Namen des vermutlichen Whistleblowers nennt, des immer noch Unbenannten, der aus der Deckung heraus am Stuhl des Präsidenten sägen durfte. Eric Ciaramella. Jeder weiß das inzwischen.

Der „große Unbekannte“ hat es tatsächlich geschafft, dass Trump ein Impeachment-Verfahren droht. Einige Anwälte meinen, er sei da schon mitten drin, andere meinen, nein. Frau Pelosi, die Sprecherin des Hauses, zögert noch, die Anklagepunkte an den Senat weiterzuleiten. Erst dann ginge es los. Vorher sei das alles nur heiße Luft. Und davon viel.

Ob das nun nur eine Rechtsverdreherei ist, das können wir nicht sagen, wenn sich noch nicht einmal die Juristen einig sind.

Das scheint jeder durch seine Lieblingsbrille so zu sehen, wie es ihm am besten passt, so lange, bis mal jemand kommt, der die Verfassung lesen kann. Pelosi hat offenbar bemerkt dass die „Beweise“ für eine Amtsenthebung noch nicht reichen, denn sie sagte in einem Interview bereits, dass sich die Demokraten weiter auf die Suche nach belastendem Material machen, nachdem es von allen Seiten echote, dass das mit dem, was sie zu haben glauben, nichts wird. Das kann dauern. Schließlich haben sie in mehr als drei Jahren nichts gegen Trump gefunden.

3767 QAnon Ukraine Hoax

Hier haben wir den „schwerwiegenden“ Amtsenthebungsgrund, gepostet von QAnon:

„DAMIT ICH DAS RICHTIG VERSTEHE …

BIDEN ERPRESSTE DIE UKRAINE MIT EINER MILLIARDE DOLLAR AUS STEUERGELDERN, DAMIT SIE DIE ERMITTLUNGEN GEGEN SEINEN SOHN FALLEN LASSEN UND DIE DEMOKRATEN WOLLEN PRÄSIDENT TRUMP DAFÜR DES AMTES ENTHEBEN, WEIL ER GEFRAGT HAT, OB DAS WAHR SEI?

Es gibt noch einen zweiten Grund: Behinderung des Kongresses. Denn Trump weigert sich, dem Auschuss sensible Daten auszuhändigen und nimmt hier sein Executive Recht wahr.

Die Verfassung gibt jedem Präsident dieses Recht. Die Demokraten haben das bei Trump mal wieder eigenmächtig und wohl auch nicht im Einklang mit der bestehenden Rechtsordnung überschrieben.

Im untenstehenden, ebenfalls von Q geposteten Link sieht man, wie Biden öffentlich damit angibt, die Ukraine fest in der Hand gehabt zu haben. Er habe ihnen sechs Stunden Zeit gegeben, den Staatsanwalt zu entlassen, der den Machenschaften seines Sohnes gefährlich nahegekommen ist. Würden sie sich weigern, dann gäbe es nicht die versprochene Milliarde. Nun, sie haben den Mann noch „rechtzeitig“ und zur vollsten Zufriedenheit des damaligen Vizepräsidenten gefeuert. Biden ist niemals dafür angeklagt worden und es ist sogar davon auszugehen, dass dies alles mit dem Einverständnis des damaligen Präsidenten, Obama, geschah.

Trump wird nun fürs Nachfragen angeklagt und weil er angeblich bis zur positiven Antwort – die er übrigens schon im Telefonat bekommen hatte –  mit der Überweisung von 400 Millionen Dollar gewartet habe. Wochenlang.

Nachdem alle ihre bisherigen Hörensagen-Zeugen ein Flopp waren, suchen sie jetzt also noch weiter.

Die Regierung Trump scheint das wenig zu beeindrucken, denn sie scheinen nun nachholen zu wollen, was früher versäumt wurde: Ermittlungen und Anklagen.

So bestätigt QAnon mit seinem Post, dass inzwischen gegen Hunter Biden wegen Geldwäsche ermittelt wurde.

„Er hat 156 Millionen Dollar verdient!
Die Demokraten wussten davon.
@RudyGiuliani und @realdonaldtrump
haben es herausgefunden.

Sie haben den Präsidenten angeklagt,
um die Nachforschungen zu behindern!

Joe Biden beging eine öffentliche KORRUPTION!“

Es wurden mehrere Klagen gegen Hunter Biden eingereicht, wobei eine aufgrund von Formfehlern abgewiesen wurde, eine andere nicht. Untenstehende Klage vom 23. Dezember gegen Hunter Biden besagt, dass der Sohn des ehemaligen Vizepräsidenten

„Gegenstand mehrerer strafrechtlicher Ermittlungen im Zusammenhang mit Betrug, Geldwäsche und Fälschungen ist“.

In den Medien liest man nichts darüber. Sie schweigen.

Kein Wort zu Hunter Biden, dessen Vater derzeit die Präsidentschaft anstrebt und angeblich in den Umfragewerten weit vor Trump liegen soll. Da darf man nicht stören. Laut sind sie woanders. Wir erinnern uns: Trump hat jemandem aus der Q-Community geantwortet, die übrigens schrieb, man möge doch für den Präsidenten beten.

Dafür gibt es nur ein Wort: Shocking!