Drohnenangriff auf den Kreml: War es ein Mordversuch an Präsident Putin?

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Am Mittwoch gab es offenbar einen Drohnenangriff auf den Kreml. Laut russischen Medienberichten wird der mutmaßliche Angriff als Mordversuch an Präsident Wladimir Putin gesehen.

 

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Russland wirft der Ukraine vor, einen gescheiterten Drohnenangriff auf den Kreml gestartet zu haben, um Präsident Putin zu ermorden. Am Mittwoch teilte der Kreml mit, dass zwei Drohnen bei dem Angriff auf Putins Residenz in der ummauerten Kreml-Zitadelle verwendet wurden, diese jedoch durch elektronische Abwehrmaßnahmen außer Gefecht gesetzt wrden konnten, wie Reuters berichtet.

Im Netz kursieren allerdings Bilder, die einen Einschlag mit Rauchentwicklung oder gar Feuer zeigen. Inwieweit das echte Aufnahmen sind, ist derzeit leider kaum noch verifizierbar.

Die Ukraine bestreitet jegliche Beteiligung an dem Angriff auf den Kreml. Dem gegenüber steht allerdings die Aussage von Jewgeni Prigoschin, dem Chef der Wagnergruppe, der behauptete, dass die schon länger angekündigte Offensive der Ukraine bereits begonnen habe. Es gäbe viele Aktivitäten der feindlichen Luftwaffe und auch Bewegungen außerhalb der Ukraine. Er rechnet damit, dass die aktive Phase in den kommenden Tagen beginnen könnte.

Hier werden von russischen Soldaten konfiszierte ukrainische Drohnen präsentiert, die als Last 40 kg Chemikalen, getragen haben sollen, die mit einer Sprinkleranlage verteilt werden.

Unter dem Beitrag steht:

„Ukrainische Chemiewaffen-Drohnen von russischen Streitkräften erbeutet. Die Schwerlastdrohnen tragen 40 Liter chemische Waffen, die durch Sprinkler verteilt werden. Das ist ein Kriegsverbrechen.“

Da bisher Chemiewaffen noch nicht eingesetzt worden sind, wäre das eine Eskalation des Krieges, bei deren Streuung man absolut keine Rücksicht mehr auf die Bevölkerung nehmen würde. Dieses Verhalten, sollte es so sein, erinnert an die amerikanischen Napalm-Bomben in Vietnam. Sie sollen dort 400.000 Tonnen davon abgeworfen haben. Die Folge waren schlimmste Brandwunden und Todesfälle. Bekanntgeworden sind solche Fälle durch das Foto eines nackten kleinen Mädchens, Kim Phuc, das sich die brennenden Kleider vom Leib gerissen hat und schreiend davonläuft.

Dmitry Peskov, Putins Sprecher, teilte der Zeitung The Guardian mit, dass der russische Präsident zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Angriffs nicht im Kreml gewesen sei. Auch habe der Angriff Putins Terminkalender nicht durcheinandergebracht.

Der Angriff wird als „geplanter terroristischer Akt und Mordversuch an dem Präsidenten“ bezeichnet. Es soll weder Opfer noch Sachschäden gegeben haben aber der Kreml behält sich vor, „Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen, wo und wann es für angemessen erachtet wird“.

Die Reaktionen auf den Vorfall aus Russland waren heftig. Der Sprecher der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, erklärte, dass nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Kreml keine Gespräche mit dem Selenski-Regime möglich seien. Der Parteivorsitzende von „Gerechtes Russland“, Sergej Mironow, bezeichnete den Vorfall als casus belli und forderte die „Liquidierung der ukrainischen Terroristenspitze“.

Einige russische Abgeordnete äußerten sich sehr direkt zu diesem Vorfall.

So forderte Waleri Scheremet einen Raketenangriff auf Selenskis Residenz in Kiew und erklärte sich bereit, die Koordinaten zu übermitteln. Alksei Shkhagoshev sagte, dass die Antwort Russlands hart genug sein werde und dass dies keine rote Linie mehr sei, sondern ein Stoppsignal. Andrei Zhuravlev forderte gezielte Schläge auf das Zentrum von Kiew, um das Büro des Präsidenten, die Werchowna Rada, den Generalstab und die Gebäude der ukrainischen Sonderdienste zu zerstören. Jewgeni Belik erklärte, dass Russland die Mittel habe, um die „langen Arme“ der Ukraine zu kürzen, sollten sie glauben, dass sie solche Angriffe durchführen könnten.

Scott Ritter, ehemaliger Geheimdienstoffizier der US-Marineinfanterie und ehemaliger UN-Waffeninspekteur, der sich zurzeit in Russland aufhält, meinte zu dem Vorfall:

„Sollte festgestellt werden, dass die ukrainische Regierung hinter dem Terroranschlag steckt, ist Wladimir Selenski ein toter Mann.“

Inzwischen sorgt der neu hinzugekommene NATO-Staat Finnland für Selenskis Sicherheit, nachdem dessen Anreise dorthin als „überraschend“ bezeichnet wurde. Es heißt, der Termin für die Abreise sei noch nicht geplant.


Sind wir im Angesicht solcher Ereignisse hilflos?

Nein, das sind wir nicht. Aber wir können diese Welt nur ändern, wenn wir uns selbst ändern und zu dem werden, was wir uns für diese Welt wünschen. Alles andere wird nicht funktionieren, denn hier geht es um Resonanz: Was wir aussenden, das kommt zurück zu uns. Wer dieses Gesetz verstanden hat, wird alles tun, um andere nicht mehr zu verletzen. Denn er hat verstanden, dass er sich selbst damit am meisten schadet.

Frieden, Liebe, Gerechtigkeit – es liegt in unserer Hand. Packen wir’s an!

Wenn der Geist über der Materie steht, aber kaum einer sich die Mühe macht, ihn zu benutzen

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Quellen:

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Business Insider
Eastern Herald
taz