Donald Trump – Der Ex-Vize vom FBI McCabe könnte seinen Ex-Chef Comey ganz schön in die Pfanne hauen

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Der ehemalige, am Freitag kurz vor seiner Pensionierung gefeuerte, Vize-Direktor des FBI, Andrew McCabe hat seinen Rauswurf offenbar noch nicht überwunden und ist wohl noch in der Phase des Verweigerns.

Er sucht dringend nach einem oder mehreren Schuldigen – sicher ist nur, er ist es nicht. Am ehesten kommt wohl noch der Präsident infrage, der ihn “unerbitterlich” angegriffen und kritisiert habe.

Offenbar ist ihm immer noch nicht klar, dass nicht der Präsident ihn gefeuert hat, sondern dass die Empfehlung, ihn vorzeitig zu entlassen, aus den Reihen des FBI kam. Hier gab es eine Untersuchung, und die eigenen Kollegen fanden heraus, dass er sich in einigen Punkten schuldig gemacht habe. Daraufhin erst hat Justizminister Sessions entschieden, ihn vorzeitig zu entlassen.

McCabe habe die Clinton-Untersuchung mit einem Weichspüler behandelt, da seine Frau just zu diesem Zeitpunkt 500.000 $ von einer Clinton nahestehenden Person erhielt und außerdem habe er teilweise geheime Informationen an einen Wall Street Journal-Reporter weitergegeben.

Nun behauptet McCabe in seiner Verteidigung, dass der damalige FBI-Direktor, James Comey, darüber Bescheid wusste. Dieser hatte allerdings bei einer Anhörung durch den Kongress im Mai 2017 genau das Gegenteil behauptet. Nein, mit der Weiterleitung von Information habe er nichts zu tun.

Der Aussage McCabes könnte man nun allerdings entnehmen, dass Comey durchaus vor dem whistle blowen konsultiert wurde.

Bekannt ist, dass Comey nach seiner eigenen Entlassung im Frühjahr 2017 mindestens vier Mitschriften von Unterhaltungen mit Trump über einen Freund an die Presse weitergeleitet hat. Wenn man ihm jetzt nachweisen kann, dass er unter Eid eine Falschaussage gemacht hat, dann wäre das recht peinlich für ihn, denn sein neues Buch trägt den Titel: “A Higher Loyalty: Truth, Lies, and Leadership”. Es geht also um Wahrheit, Lügen und Führerschaft und er sieht sich hier wohl als Experte. Im positiven Sinne natürlich.

Comey geht demnächst auf Tournee, um sein Buch zu bewerben. Der Eintrittspreis beträgt 100 Dollar und man erwartet, dass er insgesamt Millionen kassieren könnte. Das Buch wird wahrscheinlich zeitgleich mit dem Bericht des Generalinspektors veröffentlicht, bei dem damit zu rechnen ist, dass Unregelmäßigkeiten in der Amtsführung von Comey zutage kommen werden. So könnte das Buch wie Fiktion aussehen, wenn sich herausstellen sollte, dass das FBI unter der Führung Comeys ein Fiasko war.

Wenn McCabe gegen seinen ehemaligen Chef aussagen würde, dann könnte sich dessen Lage verschlechtern. Auch könnte es zu einer Untersuchung des Justizministeriums zur Zeit der Clinton-Untersuchung kommen, denn unter der damaligen Leitung von Loretty Lynch wurde alles getan, um Clinton zu schützen. Auch die Anklage gegen den früheren Sicherheitsberater Michael Flynn könnte noch einmal aufgerollt werden. Selbst Sonderermittler Mueller könnte Schwierigkeiten bekommen.

Trump hat immer wieder darauf hingewiesen, dass einige FBI-Untersuchungen nicht neutral wären sondern voreingenommen, denn der Schuldige stünde schon vorher fest.

Es wäre nun an der Zeit, dass das FBI intern aufräumt, die Dinge gerade rückt und offenlegt, was jetzt nur Vermutung sein kann. Durch die zutage kommenden Beweise werden wahrscheinlich einige entlastet – Michael Flynn – und einige belastet. Hier darf man insbesondere an Clinton und ihre Organisation denken und eventuell auch an die demokratische Partei, wenn es tatsächlich die Beweise dafür gibt, die im sogenannten “Memo” veröffentlicht wurden.

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