Was hat das Trump-Dossier mit der versuchten Ermordung eines russischen Doppelagenten zu tun?

199
Teilen

Ein interessanter Bericht aus Russland wirft ein völlig anderes Licht auf die vor einigen Tagen erfolgte Nervengiftattacke auf den  britisch-russischen Doppelagenten Sergei Skripal. Der Mann hielt sich im Rahmen eines Agenten-Austauschprogramms seit 2011 in Salisbury/England auf, als er öffentlich, zusammen mit seiner Tochter einem Giftgas ausgesetzt wurde, das man angeblich nur in Russland herstellen konnte.

Also waren es mal wieder die Russen. Das jedenfalls behauptete Premierministerin Theresa May, ohne Beweise dafür zu nennen.

Nun weiß man bereits, dass nicht Russland das Giftgas herstellt, sondern Usbekistan. In diesem Bericht wird nun gesagt, dass auch die Engländer dazu in der Lage wären und zwar in einer Fabrik, die nur 6 Kilometer von Ort des Geschehens entfernt liegt. Waren es also die Engländer? Und waren die Russen wirklich so dumm, ihr eigenes Giftgas zu benutzen? Hätte es nicht auch ein anderes sein können? Vor allen Dingen: Hat man bereits einen Ausweis gefunden? Denn normalerweise fällt der den Übeltätern jedes Mal aus der Tasche.

Als Grund für den Anschlag auf den Agenten wird angegeben, dass dieser nach einigen privaten Schicksalsschlägen wieder zurück nach Russland wollte, allerdings im Gepäck etwas haben musste, was den Russen die Gewährung seiner Einreise erleichtern würde.

Die Information, die er dann dabei hätte, würde nochmal ein völlig anderes Licht auf das Russen- oder Trump-Dossier werfen, das sich inzwischen zum größten Teil als Fake herausgestellt hat. Dieses Dossier wurde, von Clinton und der DNC (nationale Organisation der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten) im Rahmen einer sogenannten Oppositionsforschung bezüglich des Kandidaten Donald Trump, beauftragt. Es war die Basis für den Sonderuntersuchungsausschuss unter Vorsitz von Robert Mueller, nachdem der über mehrere Ecken beauftragte englische Spion Christopher Steele „Beweise“ dafür erbracht haben will, dass Trump mit den Russen klüngelte. Das ist alles bereits bekannt, spätestens, seitdem das sogenannte Memo veröffentlicht wurde.

Das eigentlich Brisante ist, dass Sergei Skripal offenbar den Russen die fehlenden Beweise liefern wollte, mit denen dieses leidige Russen-Bashing ein für allemal Geschichte sein sollte. Denn aus diesen würde hervorgehen, dass der englische Geheimdienst MI6 hinter der Erschaffung dieses Dossiers steckt. Dies wäre auch gleichzeitig eine enorme Entlastung für Trump gewesen, da die Amerikaner wohl immer noch nicht gemerkt haben, dass sich diese Geschichte schon längst totgelaufen hat und sie ständig wieder aufwärmen.

Ungefähr zeitgleich mit dem Giftgasangriff, durch den Sergei Skripal und seine Tochter jetzt im Koma liegen, sollen sämtliche Internetverbindungen zwischen ihm und den Erschaffern des Dossiers gelöscht worden sein. Nachdem  Premierministerin May Russland beschuldigte, den Anschlag verübt zu haben, wollte Russland daraufhin Beweise sehen, aber es gab wohl keine echte Kommunikation in diesem Fall. Stattdessen werden 23 russische Diplomaten ausgewiesen.

Präsident Putin erklärte in der Sitzung des Sicherheitsrates, er sei „äußerst besorgt“ über die zerstörerische und provokative Haltung Großbritanniens. Interessanterweise blockierte die britische Regierung dann auch noch einen Entwurf des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, der eine „dringende und zivilisierte Untersuchung“ im Einklang mit internationalen Standards fordert.

Der russische Senator Sergej Kalaschnikow befürchtet, dass der Westen Russland aus dem UN-Sicherheitsrat vertreiben möchte.

In der Tat sieht es ganz so aus, als würden sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen. Putin und Trump. Denn beide gehen ihren eigenen Weg, nämlich raus aus der NWO-Agenda,  und lassen sich nicht beeindrucken durch irgendwelche Schattenregierungen, von denen unser neuer Innenminister Seehofer einmal sagte:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

 

UPDATE:

Jetzt haben wir uns so viel Mühe gemacht, hier Licht ins Dunkel zu bringen, aber die Kollegen vom Postillon sind uns offenbar einen Schritt voraus. Putins Ausweis wurde tatsächlich am Tatort gefunden! Der Fall ist somit definitiv aufgeklärt und unser schöner Text für die Tonne. Wir gratulieren den Kollegen für ihre hervorragende Recherche. So muss es sein!

Unser Text darf trotzdem weiterverbreitet werden, unter der Voraussetzung, dass ein Link zu diesem Beitrag gesetzt wird.

3 Kommentare