Q Anon – Der Juli wird der Monat der Wahrheit werden und das Ende der Konspiration. Wir klären weltweit auf!

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Nach einigen Tagen der Abwesenheit hat sich heute Q Anon, der White House Informant, wieder auf 8chan gemeldet und es gab gleich mehrere Posts, die interessant sind.

So geht es offenbar Rod Rosenstein an den Kragen, und egal, was er macht, er wird seine Position wahrscheinlich nicht mehr lange halten können. Rosenstein steht schon recht lange im Fokus. Es gibt da etliche Ungereimtheiten. So hat seine Frau nachweislich für Hillary Clinton gearbeitet und dabei auch ziemlich gut verdient. Seine Loyalität wurde von Anfang an angezweifelt. Bezeichnend war auch die Zustimmung für seine Wahl mit nur vier Gegenstimmen. Normalerweise gibt es bei den Trump-Nominierungen immer nur sehr, sehr knappe Mehrheiten und auch Mike Pence musste bereits als Zünglein an der Waage eingreifen, was ihm, dem Vizepräsidenten laut amerikanischem Recht möglich ist.

Rosenstein ist allerdings nur einer von vielen, die die nächste Zeit ihren Hut nehmen müssen oder gar angeklagt werden. Mehr als 35.000 versiegelte Anklagen warten darauf, geöffnet und verteilt zu werden. Am 6. November ist Midterm, ein sehr wichtiges Datum für den Präsidenten, denn dann wird sich zeigen, ob er die Mehrheit in Kongress und Senat behalten konnte oder sie verlor.

Es ist eine derzeit eine Schein-Mehrheit, eine Mehrheit, die er eigentlich nie hatte, denn in seiner eigenen Partei gibt es einige, die grundsätzlich auf der Seite der Opposition abstimmen, die sogenannten RINOS, Republikaner, die eigentlich keine sind. Es wäre ergo somit wichtig für ihn, eine größere Mehrheit zu gewinnen um somit nach den Midterm-Wahlen bei Abstimmungen nicht mehr zu unterliegen.

Wichtiger erscheint uns allerdings diese Meldung:

Juli 2018 - der Monat, an dem die Wahrheit ans Licht kommt
Juli 2018 – der Monat, an dem die Wahrheit ans Licht kommt

Eine reine Übersetzung wäre für die meisten Leser, die sich mit dem Q-Phänomen noch nicht so recht auseinandergesetzt haben, nur verwirrend. Es sind mehrere Qs und sie schreiben selten mal klar und deutlich sondern so gut wie immer kryptisch. Zudem muss man die politischen Hintergründe kennen, sich also täglich einige Stunden lang informieren. Oft kann man das Rätsel gleich lösen, manchmal aber erst hinterher, wenn sich entwickelt hat, was vorhergesagt wurde.

Wir kennen Q Anon vom ersten Tag an, als er Ende Oktober 2017 plötzlich auf dem anonymen Board 4chan erschien und versuchen deshalb lieber gleich eine Interpretation. Über 175 Antworten (die Zahlen über dem Beitrag) gibt es inzwischen, aber sie sind kaum verwertbar, denn die meisten Leute freuen sich einfach nur und bringen das zum Ausdruck.

Wie also würden wir diese Botschaft lesen? Ein Versuch:

„Die verzweifelten [Geheimdienst-] Agenturen handeln im Moment sehr dumm. Eigentlich liegen sie bereits am Boden, aber, wie bei einer Agonie, einem Todeskampf, bäumen sie sich noch ein letztes Mal auf, denn sie wollen ihre Niederlage nicht wahr haben. [Anm.: Der Begriff dead cat bounce kommt eigentlich aus dem Finanzmarkt und bezeichnet zum Beispiel einen Kurs, der sich noch einmal kurzzeitig verbessert, bevor er endgültig absackt.] Sie sind in Panik und das ist auch gut und richtig so. [Sie haben allen Grund dazu denn wir haben gezeigt, dass wir die Stärkeren sind.]
Der kommende Juli wird ein Monat sein, wo wir mit Verschwörungstheorien aufräumen. Wir werden der Welt die Wahrheit sagen. [Und sie wissen es. Sie wissen, dass sie dann am Ende sind und ihnen danach keiner mehr glauben wird.] Es ist Zeit, die Menschen zu informieren.“

Gewalt ist die letzte Zufucht der Unfähigken Isaac Asmimov
Gewalt ist die letzte Zufucht der Unfähigken Isaac Asmimov

Nun gibt es noch einen eigenartigen Hinweis auf wikileaks auf Twitter, der sich nicht so einfach interpretieren lässt, wie die anderen Zeilen. Wörtlich übersetzt heißt es dort:

„Ihr mögt die [Internet-] Seite haben, aber wir haben die Quelle.“ Dann folgt dieser Link mit der Frage: „Warum verleitet „Qanon“ die Anti-Establishmentwähler Trumps, einem Regime-Wechsel zuzustimmen und Neo-Konservatismus zu akzeptieren?“
Es geht um einen verlinkten Artikel, in dem es um einen Regime-Wechsel im Iran geht.

Klingt das noch nach dem Wikileaks das im Oktober 2016 einen direkten Seitenwechsel zu Trump hingelegt hat, indem es die über 30.000 Mails von Clinton veröffentlichte und maßgeblich daran beteiligt war, dass sie verlor?

Wikileaks folgt mit diesem Beitrag eindeutig dem Narrativ der Opposition und unterstützt nicht die Trump-Agenda.

Eine Antwort unter dem Tweet bringt es auf den Punkt:

„Nun, hier sind wir, du bist zu #fakenews geworden. Wir #QAnon und Unterstützer jubeln für die Menschen von #Iran, die ihre Freiheit von den sie unterdrückenden Mullahs zurückerobern.“

Es gibt die wildesten Gerüchte um Julian Assange. Die CIA habe wikileaks schon lange gekapert, Assange sei schon längst in den USA, Assange sei der eigentliche Q [unwahrscheinlich, denn es sind mehrere und sie sind offenbar in direkter Nähe des Präsidenten], Assange sei kompromittiert usw. Das alles sind Gerüchte und so sollten sie auch behandelt werden. Q hat hier noch keine Andeutung gemacht, aus der hervorgehen würde, wo Assange sich heute aufhält. Allerdings war das, was er bisher – sehr kryptisch – über Assange schrieb, eher positiv, was man zu seinen Äußerungen Snowden betreffend nicht sagen kann.

Deshalb neigen wir dazu, diesen Hinweis am ehesten so zu interpretieren, dass Assange offenbar die Kontrolle über Wikileaks verloren hat, aber die Qs [und Assange?] immer noch im Besitz der Informationen sind, ja, sogar die Quelle kennen. Die jetzigen Besitzer der Seite dagegen nicht.

Auf Reddit erfreut man sich inzwischen an einem Kommentar, wo jemand erzählte, auf einer Veranstaltung mit Trump gewesen zu sein und die Gelegenheit ergriffen zu haben, eine der Helferinnen dort zu fragen, ob Trump Q kenne. Sie habe gelacht und gesagt:

„Warte, bis du es herausfindest!“

Man darf also davon ausgehen, dass das Geheimnis um die Q-Gruppe eines Tages keines mehr sein wird und wir erfahren, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt.

Nach dieser Aussage wird der Juli vor allen Dingen eins: Ein sehr gefährlicher Monat für Trump. Er braucht jetzt weltweite Unterstützung. Jeder auf seine Art.

Quelle