Vive la revolution!? Was kommt nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit?

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Das, was anfangs als Protest gegen die Erhöhung der Steuer auf Benzin gedacht war, ist schon längst mehr. Viel mehr. Inzwischen geht es um Macrons Kopf. Macron hatte zuletzt nur noch eine Zustimmung von um die 20% aus der Bevölkerung, wozu eigentlich so gar nicht seine ständig gute Laune zu passen scheint.

Während in Paris der Bär tobte, befand er sich beim G20 Gipfel und benahm sich dort eher wie ein Clown, also wie üblich, und das Geschehen im eigenen Land schien ihn nicht wirklich zu erreichen. Ständig fummelte er wieder an Trump herum, der ihn ignorierte und der auch auf diesem Foto sichtlich genervt ist. Die Aufforderung des Fotografen: „Nun winkt mal alle schön!“ hat ihm wahrscheinlich noch den Rest gegeben. Wie sonst erklärt man sich diesen Gesichtsausdruck, der zu sagen schien: „Was ist denn das schon wieder für ein Affentheater?“

Trump und Macron auf der G20 Argentien
Trump und Macron auf der G20 Argentinien 2018

Dass zum 1. Dezember 2018 massive Proteste angekündigt waren, schien Macron nicht aus der Ruhe zu bringen. Im Video unten sieht man Scharfschützen auf einem Balkon in einem Haus auf der Avenue des Champs-Élysées. Es wurde tatsächlich geschossen.

Finanzminister Bruno Le Maire sprach am 11. Dezember bereits von etlichen Hundert Verhaftungen, 1400 Verletzten und fünf Toten, die die Proteste bis jetzt gefordert haben.

Wieder im eigenen Land wurde Macron kurz darauf aus Le Puy-en-Velay verjagt. Anders kann man es kaum nennen. Eine Polizeieskorte begleitete ihn, während aufgebrachte Passanten, keine Gelbwesten, ihm hinterher riefen, dass er endlich abdanken möge.

Zwei Tage später gab es neue Erhebungen zur Beliebtheit des Präsidenten. Da waren es nur noch 18% der Franzosen, die ihn unterstützten.

Noch kann man nicht von einer französischen Revolution sprechen, denn, wie ein Krieg, findet Revolution nicht nur am Wochenende statt. Die echten Gelbwesten sind friedlich, wie man hier sieht, auch wenn sich ihnen eine gewaltbereite Polizei entgegenstellt.

Noch sind es nur Proteste, aber leider gibt es, wie immer, bei wirklich allen größeren Demonstrationen, Unterwanderungen von Gegendemonstranten, die sich in diesem Fall auch eine gelbe Weste überstülpen, um der Organisation insgesamt einen negativen Touch zu verleihen.

Andere, die eher apolitischen Randalierer, die sich eigentlich so gut wie jeder Demonstration anschließen, nehmen einfach nur die Gelegenheit wahr, ihr überschüssiges Testosteron, ihre Wut und Frustration, am fremden Eigentum loszuwerden, wie man unschwer an Bildern der letzten beiden Wochenenden in Frankreich erkennen kann.

#GilletsJaunes flüchten in einen KFC, CRS verprügelt sie. Dieser Präsident wird alles tun, um sie zum Schweigen zu bringen. Willkommen in Frankreich, in der Macron-Diktatur.

#Paris Ein Mann mit ausgebreiteten Armen erhält einen Flashball in den Bauch und wird dadurch schwer verletzt. Wenige Meter später bricht er zusammen. Obwohl die Presse sich eindeutig als solche identifiziert, wird eine Granate in die Gruppe geworfen und einer der Reporter ebenfalls verletzt.

Werden die Franzosen erreichen, ohne eine weitere Revolution den ungeliebten Präsidenten abzusetzen, oder wird der sich und seine Position bis zum Äußersten verteidigen und weiterhin Scharfschützen und prügelnde Polizisten, die sich mitnichten mit dem Volk verbunden haben, auf die Bürger ansetzen?

Wer glaubt, dass frühere Revolutionen vom Volk ausgegangen sind, der irrt, will man den Freimaurer-Schriften glauben. Es mag zwar so ausgesehen haben, aber es gab immer die Drahtzieher, für die das Volk lediglich das Kanonenfutter war.

So sagt der französische Hochgradmaurer Bernardin zur französischen Revolution von 1789:

„Die Freimaurerei war es, die unsere Revolution vorbereitet hat, die größte von allen Volksheldengesängen, die die Weltgeschichte in ihren Jahrbüchern verzeichnet hat. Und der Freimaurerei kommt die erhabene Ehre zu, diesem unvergesslichen Ereignis die Formen geliehen zu haben, in der ihre Grundsätze Fleisch geworden sind.“

Warum sagt er das? Wir haben doch sicherlich alle gelernt, dass diese Revolution vom Volk ausging, das unzufrieden war mit der Herrschaft des Königs und endlich mitreden wollte! Vive la démocratie! Oder war vielleicht doch eher die Brotpreiserhöhung der zündende Funke, mit dem man das Feuer des Widerstandes in den Massen entfachen konnte?

Genau so, wie heute die Benzinpreise. Welch ein Zufall, dass es jedes Mal die Preiserhöhung ist!

Sir Walter Scott veröffentlicht 1827 sein 9-Bändiges Werk „The Life of Napoleon“ (Das Leben Napoleons) und in Band 2 schreibt er, dass die Französische Revolution von den Illuminaten (Adam Weishaupt) geplant war und von den Geldleihern von Europa finanziert wurde (den Rothschilds).

Es gibt in jedem Fall Hinweise auf eine Zusammenarbeit von Freimaurern und Illuminaten bei der Revolution von 1789 [siehe Quellennachweise].

Ein Bericht auf der Seite 8 von der Vollversammlung der Logen Paix es Union und La libre conscience im Orient in Nantes, am 23. April 1883 sollte uns nun allmählich doch an unserem Schulwissen zweifeln lassen. So ließen uns die Freimaurer dort wissen:

Von 1772 bis 1789 arbeitete das Maurertum die große Revolution aus, die der Welt ein anderes Gesicht geben sollte. Alsdann durchsetzten die Freimaurer die Volksmassen mit den Leitgedanken, die sie sich selbst zu eigen gemacht hatten.“

Sollte das wirklich so gewesen sein? Raffiniert, das muss man ihnen lassen. Dann haben sie also „verlängerte Arme“, die sich mit dem Volk verbrüdern und die in der Lage sind, mit dem Volk zu kommunizieren? Menschen, die sich auf diese Ebene „hinab begeben“, sie infiltrieren und ihnen dann die Ideen eingeben, die andere ihnen vorgegeben haben?

So fand offenbar auch die Erstürmung der Bastille am 14. Juli 1789 unter der Regie der Freimaurer statt, denn von den Mitgliedern der Nationalversammlung waren angeblich 477 von 603 in einer Freimaurerloge organisiert. Den eigentlichen Angriff vor Ort kommandierten ebenfalls Freimaurer.  Unter ihnen Moreton de Chabrillau von der Loge zur Redlichkeit.

„Unsere berühmten Maurerbrüder d’Alembert, Diderot, Helvetius, d’Holbach, Voltaire, Condorcet haben die geistige Entwicklung vollendet, die neue Zeit vorbereitet.  Und als die Bastille in Trümmern ging, da hatte das Freimaurertum die hohe Ehre, der Menschheit die Rechtsverfassung zu geben, die es mit so viel Liebe ausgearbeitet hatte.
Unser Bruder de la Fayette war es, der zuerst den Entwurf einer „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ zum Zwecke der Bildung des 1. Kapitels der Konstitution überreichte.  Am 25.8.1789 wurde sie endgültig von der gesetzgebenden Nationalversammlung, der mehr als 300 Freimaurer angehörten, angenommen, fast wörtlich so, wie der Text der unsterblichen Erklärung der Menschenrechte lange vorher in der Loge beraten und dann festgelegt war.  In dieser für die Zivilisation entscheidenden Stunde war das Freimaurertum das Gewissen der Welt, und in die verschiedenen von den Mitgliedern der Versammlung aus dem Stegreif vorgetragenen Anträge hat es das wohlerwogene Ergebnis seiner ausgedehnten, in seinen Werkstätten abgehaltenen Beratungen hineingetragen.“

Bonnet, Sprecher im Konvent des Großen Orients in Paris, nach Poncins, S. 38.

Wir erfahren hier, dass die Logen, die selbstverständlich im Hintergrund blieben,  die Fäden in der Hand hielten, ohne dass das Volk, das als Kanonenfutter abgerichtet wurde, es merkte.

„Ja, meine Brüder, die Demokratie ist ein Kind der Maurerei und wir müssen sie anerkennen als unser Kind, und unser Beruf ist es, das Kind heranzuziehen zu aller Kraft und Schönheit.“  

Aus der Freimaurerzeitung Nr. 2 Berlin 1851, von Freimaurer Diakonus Dr. Fischer

Für „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ gab man damals vor, zu kämpfen. Tatsächlich bekam das Volk einige Rechte, aber vor allen Dingen gewann Napoleon I. – zumindest vorläufig.

 „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind die drei Begriffe des genialsten Betrugs, der je organisiert wurde, um die Demokratie zu betrügen…“

Mino Pecorelli, Freimaurer.

Können wir sicher sein, dass dieses Mal tatsächlich das Volk selbst organisiert und nicht wieder instrumentalisiert wird? Wenn nein, was ist die wahre Agenda, die, welche nur die kennen, die die Fäden in der Hand halten? Die, die immer unsichtbar bleiben, denn sie fühlen sich nur wohl in der Dunkelheit und scheuen das Licht. Nicht der Sprit, nicht der Pakt, nicht Macron, sondern:

Ist es eventuell das berühmte Chaos, aus dem die Ordnung erschaffen werden soll?

In Frankreich☝️ Antifa Idioten Attackieren gelbe Westen👎Original Tweet:https://twitter.com/Hartes_Geld/status/1071748354575622144?s=19

Gepostet von Alternative News am Dienstag, 11. Dezember 2018

Bleiben wir in Deutschland friedlich, denn damit rechnen sie nicht. Distanzieren wir uns von Randalierern. Man kann auch ohne gelbe Westen protestieren, denn die scheinen tatsächlich auf die Polizei wie ein rotes Tuch zu wirken. Auch Gegendemonstranten schmücken sich inzwischen mit ihnen und schieben den friedlichen Gelbwesten ihre Untaten in die Schuhe.

Wie wär’s mit einem Happening? Vielleicht so, wie bei diesen Franzosen im Video? Eine Idee, die Schule machen könnte. Denn Frieden ist stärker als Gewalt.

15h, rue du Faubourg Saint-Antoine, près de la Bastille. Une scène qui laisse sans voix. Les habitants penchés aux fenêtres applaudissent, certains descendent fraterniser. La lutte est magnifique. Taha Bouhafs

Gepostet von Là-bas si j'y suis am Samstag, 8. Dezember 2018


Oder hier, am 20. Dezember 2018 in Berlin. Lasst euch nicht provozieren. Bleibt unter allen Umständen friedlich.

May peace prevail on Earth.
May peace be in our home and countries.
May our missions be accomplished.

Die Französische Revolution der Funke zur WeltRevolution

Verschwörung oder Fakt? – „Freimaurer und die Französische Revolution (1)“

Wir sind Millionen