Trump über den Abschuss der amerikanischen Drohne: Das war ein großer Fehler

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Bei der am Donnerstag vor dem Iran abgeschossenen amerikanischen Drohne streiten sich die Kontrahenten derzeit um einige Kilometer. Während der amerikanische Luftwaffengeneral Joseph Guastella behauptet, der 180 Millionen teure unbemannte Aufklärungsflieger sei 34 km vor der Küste Irans abgeschossen worden und somit über internationalem Gewässer, bestehen die Iraner darauf, die Drohne habe iranischen Luftraum verletzt. Der iranische Außenminister Jawad Sarif veröffentlichte Koordinaten zum Abschuss, die erheblich von den amerikanischen abweichen.

Das Fluggerät sei in ihren Gewässern geborgen worden, es sei nicht weiter als 15 Kilometer von der Küste entfernt abgeschossen worden. Der Iran betont, dass jeder, der den iranischen Luftraum ohne Genehmigung betrete, dieses Schicksal erleiden und nicht mehr sein Heimatland sehen würde. Die Hoheitsgewässer eines Landes betragen 22,2 Kilometer.

Die Amerikaner bestreiten das.

Mutmaßlicher Abschussort der amerikanischen Drohne
Mutmaßlicher Abschussort der amerikanischen Drohne

„Iranische Berichte, dass das Flugzeug über dem Iran war, sind falsch“, sagte Captain Bill Urban, ein Sprecher des U.S. Central Command, in einer Erklärung.

Anlässlich einer Pressekonferenz mit seinem heutigen Staatsgast, dem kanadischen Premier Justin Trudeau, versuchte Donald Trump die Situation zu entkräften, in dem er meinte, er würde annehmen, dass das seiner Meinung nach eher die Aktion eines übereifrigen iranischen Kommandanten gewesen sei und kein Auftrag der Regierung.

„Ich rede nicht nur davon, dass das Land einen Fehler gemacht hat, ich glaube, jemand unter dem Kommando dieses Landes hat einen Fehler gemacht.“

Wie sich herausstellte übernahm die iranische Regierung allerdings die volle Verantwortung für den Abschuss, da ihr Luftraum verletzt worden sei. Notfalls würde man den Fall den Vereinten Nationen vortragen.

Wieder einmal versucht Donald Trump eine Deeskalation, um einen Krieg zu vermeiden. 

Er, den viele nicht wählten, weil sowohl Medien als auch oppositionelle Politiker ihnen einredeten, das Trump, sobald er an der Macht war, auf den berühmten roten Knopf drücken würde, könnte sich nicht ferner davon halten.

Er will keinen Krieg, sagt er immer wieder, denn er möchte nicht, dass unschuldige Menschen sterben müssen.

Der Staat hinter dem Staat, der, so sagt man, seit Jahrzehnten jeden einzelnen Präsidenten kontrollierte, hat keine Macht über Trump. Der folgt nicht ihren Regeln. Und gerade jetzt sieht es für die Menschen hinter dieser Schattenregierung sehr düster aus, denn Trump will sie entlarven, will ihre Gesichter zeigen, ihre Namen bloßlegen.

Es sind Namen dabei, die jeder kennt. Menschen, die einmal an den höchsten Stellen des Staates gestanden, ihn repräsentiert haben, können sich nirgendwo mehr verstecken. Trump spricht von Hochverrat und auf Hochverrat steht in den USA der Galgen. Noch lebende ehemalige Präsidenten sind davon nicht ausgeschlossen.

Jedes Mal, wenn Trump kurz davor war, gewisse Dokumente zu veröffentlichen, die Anklagen dieser Personengruppe nach sich ziehen würden, gab es eine False Flag. 

Jedes Mal wollten sie lieber einen Krieg inszenieren, etwas, was ablenken würde von ihren eigenen Taten, als sich einer Gerichtsbarkeit zu stellen, von der sie keine Gnade mehr erwarten dürfen. Zwei Mal war es Giftgas in Syrien. Zwei Mal gab es dafür nicht den erwünschten Krieg, sondern Raketenangriffe, die vorher mit den Russen abgesprochen waren, um einen großen Konflikt zu vermeiden. Zwei Mal bombte Trump die Terroristen aus dem Land und befreite die besetzten Städte.

Auch diese letzten Aktionen vor dem Iran dürften gewollt sein, um einen Krieg zu provozieren.

Nachdem vor Wochen etliche Handelsschiffe angegriffen wurden und teilweise in Flammen aufgingen, versicherten beide Seiten, die Iraner und die Amerikaner, dass sie keinen Krieg wollten. Dieser Drohnenabschuss sollte wohl das Tüpfelchen auf dem „i“ werden, das das Fass zum Überlaufen bringen soll.

Was könnte passieren, wenn Trump zum Schein darauf eingeht und ihren Wunsch scheinbar erfüllt?

Nun, zunächst würden die, die den Krieg wollen, jubeln. Das taten sie bisher immer. Denn jedes Mal vergessen sie, dass Trump ihnen einige Züge voraus ist.

Wenn die ersten Raketen den Iran treffen, spätestens dann werden sie merken, dass sie schon wieder hereingelegt wurden. Denn Trump wird wieder ganz besondere Ziele treffen. Solche, die dem tiefen Staat, der sich derzeit im Iran noch wohl fühlt, sehr weh tun werden.

Und wie immer wird er vorher mit den Russen sprechen, den Verbündeten der Iraner, damit der Konflikt unter Kontrolle bleibt und nicht eskaliert.

Der tiefe Staat wird, wie in Syrien, den Griff auf ein Land und seine Menschen verlieren und diese werden der ersehnten Freiheit, die sie vor Jahrzehnten bereits einmal besaßen, wieder einen Schritt näher gekommen sein.

Sie machen immer die gleichen Fehler. Wiederholen sich. Lernen nichts dazu.

Der republikanische Senator Lindsey Graham gab schon einmal den Tipp, die iranische Marine und die Ölraffinerien auszuschalten, während Trump es bei einer simplen Drohung belässt.

Wie werden Sie das beantworten, Herr Präsident, fragt einer der Journalisten. 
Trump, sehr ernst: „Sie werden es herausfinden.“

Iran hat einen sehr großen Fehler begangen!

Quelle