Demokraten wollen Trumps Wahlkampf-Veranstaltungen mit Petition blockieren. Argument: Zu rassistisch.

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Vor einigen Tagen gab es einen Tweet von Trump, in dem er schrieb, dass, wer immer Amerika hasst, doch bitte das Land verlassen möge, das er nicht liebt.

Daraufhin meldeten sich vier junge Grazien aus dem inzwischen von Demokraten dominierten Repräsentantenhaus, die sich offenbar angesprochen fühlten und beschwerten sich lauthals über Trump, den vermeintlichen Rassisten.

Der bestätigte seinen Tweet inzwischen sogar.

Auf einer Wahlveranstaltung am Mittwoch erzählte Trump die Geschichte auch und erwähnte, dass überhaupt kein Name gefallen sei, aber die Damen hätten sich offenbar alle angesprochen gefühlt. Das stimmt. Das Statement war absolut neutral gehalten, niemand musste sich persönlich angesprochen fühlen.

Die Zuschauer taten dann das, was sie immer tun, wenn ihnen etwas missfällt oder auch gefällt: Sie fingen an, zu skandieren.

„Send her back!“ konnte man hören. „Schickt sie zurück!“ Gemeint war das ursprüngliche Heimatland in Afrika, von dem aus sie eingewandert war.

Es ging insbesondere um Ilhan Omar, eine demokratische Abgeordnete, eine von denen, die nach Trumps Tweet am lautesten lamentierte.

Das war nun einem eingefleischten Demokraten zu viel, der ihr und der Partei zu Hilfe eilen möchte.

Er macht Trump und seine Wahlveranstaltung verantwortlich für das Skandieren dieser unschicklichen Botschaft und hat inzwischen eine Petition eingereicht, mit der er Trump weitere Wahlveranstaltungen verbieten will und die Vermieter großer Locations bittet, ihm keine Stadien und Arenen mehr zu überlassen. Denn diese Orte benötigt Trump, damit er wenigstens einen Teil seiner Zuhörer unterbringen kann. Viele bleiben draußen stehen, wo in der Regel riesige Screens aufgebaut wurden, damit man das, was drinnen geschieht, mitverfolgen kann.

Wie wir alle wissen, befindet sich Amerika wieder im Wahlkampffieber.

Auch Joe Biden, der ehemalige Vizepräsident unter Obama ist dabei, bekommt aber kaum ein paar Hundert Zuhörer zusammen. Trump tritt gegen mehr als 20 Demokraten an und soll nun gar nicht mehr um seine Wiederwahl kämpfen dürfen? Wie lächerlich ist das denn?

Wir denken, wir wissen, wie das ausgehen wird. Nämlich so wie immer: Der Bumerang kommt zurück. Und er fliegt bereits. Es kann nicht mehr lange dauern.

Aber hören wir uns zunächst einmal die Argumentation des Mannes an, der heute Nacht immerhin schon mehr als 5000 Unterschriften sammeln konnte.

Am 1. August ist Donald Trump Gastgeber einer Kampagnen-Rallye in der U.S. Bank Arena im Zentrum von Cincinnati, Ohio. Die Veranstaltung wird weniger als einen Monat nach jener stattfinden, bei der Trump den Vorsitz über eine North Carolina-Gruppe hatte, die „Send her back! Schicken Sie sie zurück“ über eine amerikanische muslimische Kongressabgeordnete riefen, die er mit rassistischen Angriffen ins Visier genommen hat.

Angesichts der Vorliebe von Donald Trump, bei seinen Wahlkampfkundgebungen unbändige Demagogie und rassistische, hasserfüllte Sprechchöre gegen Frauen, Minderheiten und Einwanderer zu schüren, bitten wir AEG Worldwide, den Eigentümer der U.S. Bank Arena, die Veranstaltung abzusagen und sich zu weigern, diesen Ort für die Trump-Kampagne zu vermieten.

Wollen AEG Worldwide und die U.S. Bank – die Namensrechte an dem Gebäude hat – wirklich mit einem solchen Hass und Rassismus in Verbindung gebracht werden?

Alle Colleges, Universitäten, firmeneigenen Markenarenen oder andere private oder öffentliche Veranstaltungsorte sollten sich weigern, ihre Arenen für Trumps rassistische Wahlkampfkundgebungen zu mieten.

 

Derweil sind alle Augen auf Ilhan Omar gerichtet. Denn wie immer, wenn jemand im Fokus des Interesses steht, gibt es Menschen, die tiefer graben. 

So soll sie ihren Bruder geheiratet haben, um ihm eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu verschaffen. Das allerdings bestreitet sie, obwohl entsprechende Dokumente aufgetaucht sind.

Da war sie bereits verheiratet und hatte mit ihrem Mann drei Kinder. Im unteren Foto wird der Bruder als Husband 2 bezeichnet.

Das kam sogar Trump zu Ohren. Der meinte nur, er habe das auch bereits vernommen und es gäbe bestimmt jemanden, der sich darum kümmern und das untersuchen würde.

Auch wenn das nur eine Formalie war und diese Ehe nie vollzogen wurde, so wird Bigamie auch in den USA nicht gern gesehen und ist eine Straftat. Außerdem darf man den eigenen Bruder auch in Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, nicht ehelichen.

Was macht die Presse draus? Ja, leider auch die deutsche: Einen Sieg für Ilhan Omar und eine Niederlage für Trump.

Sie nennt Trumps Aussage, dass Menschen, die Amerika hassen, doch besser gehen mögen, rassistisch. Rassistisch deshalb, weil die vier Damen, die sich angesprochen fühlen und lauthals gemeldet haben, obwohl dies eine allgemeine Aussage ohne Namensnennung war, keine Weißen sind. Was hätte die Presse nur gemacht, wenn sie weiß gewesen wären?

Wir finden keine Worte mehr für diese Wortverdrehereien. Das ist alles nicht mehr normal und nachvollziehbar. Wie können Fakten nur so unterschiedlich dargestellt werden?

Donald Trump scheint dadurch noch nicht einmal einen Kratzer abbekommen zu haben. Er hat weiterhin 50 Prozent Zustimmung für seine Politik – das ist viel! Obama hatte zum gleichen Zeitpunkt nur 44 Prozent.

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