Wer von ihnen wird es sein? QAnon kündigt Entsiegelung einer „hochkarätigen“ Anklage an

1331
Teilen

Audio

Jetzt auch als Video

QAnon kündigte heute Nacht die Entsiegelung einer „hochkarätigen“ Anklage an. Wir vermuten, dass es eine Person ist, die sich auf unserem heutigen Beitragsbild befindet. Wir haben sogar eine Ahnung, wer es sein könnte, denn es blieb nicht nur bei der Ankündigung, sondern es gab sogar einen Tipp.

Demzufolge wird die Dame, die man oben rechts noch im Hintergrund sieht, wohl bald in den Vordergrund treten, ob sie will oder nicht. Einer oder eine muss den Anfang machen und hier sucht man sich entweder den Schwächsten oder den Lautesten heraus. Tatsächlich dürfte – will man QAnon glauben – die Beweislast für alle auf dieser Collage ersichtlichen Figuren ausreichen, um ihnen einen warmen Platz in einem staatlichen, gut gesicherten Etablissement zu sichern.

Ex-FBI-Anwältin Lisa Page ist gerade sehr laut.

Sie fühlt sich unschuldig und möchte das der ganzen Welt erzählen. Angefangen hat sie bereits. Nachdem sie sich von Trump beleidigt fühlt, der ein „Liebesgeflüster“ zwischen ihr und Lover Peter Strzok, ebenfalls Ex-FBI-Agent, nachäffte, möchte sie sich nun ihre „Macht“ zurückholen und befindet sich bereits auf Interview-Tour. Damit nicht genug, ist sie auch

gerade dabei, das Justizministerium zu verklagen, weil man ihre Privatsphäre nicht respektierte, sondern Dinge nach außen drangen, die sie lieber im Geheimen gehalten hätte.

Lisa Page ist weiterhin im Angriffs-Modus:

Sie schreibt, dass sie am 18.12. auf die Rachel Maddow Show gehen wird, um sich darüber zu beschweren, dass ihre Texte (an Lover und ebenfalls Ex-FBI-Anwalt Peter Strzok) an die Öffentlichkeit und damit in die Medien gelangten. Sie sei nun zwei Jahre lang deshalb fertiggemacht worden und nun möchte sie darüber reden, wie man sich fühlt, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten versucht, einem das Leben zu ruinieren.

Wenn man weiß, dass Lisa P. und Peter S. alles versucht haben, damit Trump erst gar nicht gewählt werden würde, dann muss man sich bei solchen Worten doch wundern. 

Es ist nicht immer gut, sich in die Öffentlichkeit zu begeben, wie die Reaktion von QAnon zeigt, der darauf hinweist, dass Lisa Page eventuell die erste sein könnte, deren Anklage entsiegelt wird.

3715 QAnon – Auf Lisa Page wartet das Gefängnis

Hier findet man den Link zum oben bereits geposteten Twitter-Beitrag. QAnon meint, sie würde sich propagieren, also die Werbetrommel für sich rühren, und fragt, ob der nächste Schritt einer in Richtung GoFundMe sei. [Eine beliebte Art, um in den USA Geld für den nötigen Anwalt zu sammeln.]

3716 QAnon – Die erste große Entsiegelung folgt

Q, sinngemäß: Die erste Anklageerhebung wird einen sehr starken Impakt auf die Massen haben. Es wäre der Start des „Großen Erwachens“, von dem die letzten Jahre immer wieder die Rede war. Die erste Verhaftung würde die Klage auf ihre Richtigkeit überprüfen und die zukünftige Richtung untermauern.

Lisa Page und Peter Strzok waren FBI-Anwälte und unter anderem Teil von Robert Müllers Team, das sich mit einem möglichen russischen Einfluss auf die Wahl 2016 befasste. 

Davor war sie mit der Untersuchung der Clinton eMail-Affäre betraut. Beide FBI-Agenten hatten einen starken Bias gegen Trump, meinten aber, dass das ihre Arbeit nicht behindern würde.

Sie hatten während der Zusammenarbeit eine außereheliche Affäre und tauschten Texte über Telefone des FBI aus, was in einer internen Untersuchung aufgedeckt wurde. Hier konnte man sehr kritische Beiträge über den damaligen Präsidentschaftskandidaten, Donald Trump, lesen, der ihrer Meinung nach niemals Präsident sein dürfte. Und falls doch, dann sprachen sie davon, dass sie eine „Versicherungspolice“ hätten.

Ihre Versicherungspolice scheint nun abgelaufen zu sein.

Zu wenig wurde eingezahlt oder die letzte Abbuchung hat nicht mehr geklappt. Jedenfalls – falls dieser Hinweis von QAnon keine gezielte Desinformation sein sollte, um jemand anderen in Sicherheit zu wiegen, dann wird Lisa wohl diejenige sein, die den Reigen der Entsiegelungen anführt.

Dass FBI-Vizedirektor McCabe schon lange von einer Grand Jury begutachtet wird, vergisst man leicht.

Inzwischen konnte er ein Buch schreiben und ist immer noch frei. Es geht das Gerücht um, die Grand Jury hätte in seinem Sinne entschieden und würde von einer Anklage absehen.

Aus einem Forenbeitrag:

„Wenn McCabe, Comey, Strozk und viele andere, die in den Putschversuch eines ordnungsgemäß gewählten POTUS verwickelt sind, keine schweren Strafen diesen versuchten Hochverrat erhalten, dann haben wir unsere Republik verloren.“