USA – Truppenabzug aus Irak? Heimatschutzbehörde warnt offiziell vor möglichen Terroranschlägen

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Nach der Tötung von General Qassem Soleimani befürchten die Amerikaner offenbar Terroranschläge. Bis zum 18. Januar gilt Terroralarm und die Amerikaner müssen Vorsorge treffen, um sich zu schützen. Soleimani soll bei der Vorbereitung zu weiteren Attentaten getötet worden sein.

Obwohl in Deutschland die Sympathie für den Iraner größer war und man gegen die Tötung mit den üblichen emotionalen Schriftzügen protestierte, stellten sich einige Zeitungen auf die Seite von Trump. So titelte die Bild-Zeitung: „Trump hat die Welt
von einem Monster befreit“ und der Focus nannte den General einen brutalen Architekten des modernen Nahen Ostens.

In untenstehenden Video hören wir vom chinesischen Moderator, dass Trump die Büchse der Pandora geöffnet habe und sein nahöstlicher Interviewpartner erklärte, dass sich die Menschen aus dem Iran und Irak nun verbünden würden, um die Amerikaner aus dieser Region zu vertreiben.  Der General sei in beiden Ländern sehr beliebt gewesen, was man allein schon an den vielen Hundertausend Menschen sähe, die seinen letzten Weg begleiteten.

Dieses Chinesische Video zeigt die große Masse der Trauernden

Eventuell angesichts dieser Bilder und der feindseligen Meldungen aus beiden Staaten entschloss sich die amerikanische Heimatbehörde, eine Terrorwarnung auszusprechen. Sie gilt für das gesamte Gebiet der Vereinigten Staaten.

Dort heißt es, die Vereinigten Staaten haben den Iran 1984 als „staatlichen Sponsor des Terrorismus“ bezeichnet. Weiter heißt es, ’seitdem hat der Iran eine Reihe von gewalttätigen und tödlichen Handlungen gegen die Vereinigten Staaten und ihre Bürger weltweit aktiv durchgeführt oder gelenkt. Am 15. April 2019 erklärten die Vereinigten Staaten das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) wegen seiner direkten Beteiligung an terroristischen Verschwörungen zu einer ausländischen Terrororganisation.

Weitere Informationen
  • Am 2. Januar 2020 führten die Vereinigten Staaten einen tödlichen Schlag im Irak durch, bei dem der iranische IRGC-Quds Force-Kommandeur Qassem Soleimani während seines Aufenthalts im Irak getötet wurde.
  • Die iranische Führung und mehrere angegliederte gewalttätige extremistische Organisationen gaben öffentlich bekannt, dass sie beabsichtigen, sich an den USA zu rächen.
  • Derzeit liegen uns keine Informationen vor, die auf eine spezifische, glaubwürdige Bedrohung des Heimatlandes hinweisen. Der Iran und seine Partner wie die Hisbollah haben die Absicht und Fähigkeit demonstriert, Operationen in den Vereinigten Staaten durchzuführen.
  • Frühere heimatbasierte Pläne beinhalteten unter anderem das Aufspüren und Planen von Infrastrukturzielen und cyberfähige Angriffe auf eine Reihe von Zielen in den USA.
  • Der Iran unterhält ein robustes Cyber-Programm und kann Cyber-Angriffe gegen die Vereinigten Staaten ausführen. Der Iran ist zumindest in der Lage, Angriffe mit vorübergehenden störenden Auswirkungen auf die kritische Infrastruktur in den USA durchzuführen.
  • Der Iran betrachtet terroristische Aktivitäten wahrscheinlich als eine Option zur Abschreckung oder als Vergeltung gegen seine vermeintlichen Gegner. In vielen Fällen hat der Iran über seine Partner, wie z.B. Hisbollah, die Interessen der Vereinigten Staaten ins Visier genommen.
  • Einheimische gewalttätige Extremisten könnten die erhöhten Spannungen nutzen, um einzelne Angriffe zu starten.
  • Ein Angriff in der Heimat kann mit wenig oder gar keiner Warnung einhergehen.
  • Das Heimatschutzministerium arbeitet eng mit Partnern aus Bund, Ländern, Gemeinden und dem privaten Sektor zusammen, um Bedrohungen für das Heimatland zu erkennen und zu verteidigen, und wird gegebenenfalls die Sicherheitsmaßnahmen verbessern.‘

Verdächtige Aktivitäten sollen den örtlichen Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden, wozu auch Informationen über eine Bedrohung, einschließlich Online-Aktivitäten gehören. Von der Außenstelle des FBI würde man auch erfahren, wie man die Vorbereitungen zu einer gepanten Handlung im Zusammenhang mit Terrorismus oder anderen kriminellen Aktivitäten, erkennen könnte.

Auf Verschiedenes sollte man vorbereitet sein:
  • auf Cyber-Störungen, verdächtige E-Mails und Netzwerkverzögerungen
  • für die eigene persönliche Sicherheit verantwortlich sein
  • man sollte wissen, wo sich Notausgänge und Sicherheitspersonal befinden
  • Informationen über Notfallkontakte und besondere Bedürfnisse bei sich tragen
  • grundlegende Cyber-Hygienepraktiken, wie z. B. die Durchführung von Datensicherungen vornehmen, sowie die Verwendung von Multi-Faktor-Authentifizierung. Für weitere Informationen möge man CISA.gov besuchen
  •  Unternehmen und Mitarbeiter verbinden, planen, schulen und sie informieren, um sie vorzubereiten
  • auf Sicherheitswerkzeuge/-ressourcen kann über die Heimatstadt-Sicherheitskampagne des DHS zugegriffen werden.
Man möge informiert bleiben.
  • Die US-Regierung würde zusätzliche Informationen zu neu auftretenden Bedrohungen bereitstellen, sobald zusätzliche Informationen identifiziert wurden.
  • Man möge den örtlichen Strafverfolgungs- und Sicherheitsbeamten zuhören.
  • Die Amerikaner könnten reisen, an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen und sich frei mit anderen zusammentun, aber sie sollten wachsam bleiben und sich der Umgebung bewusst zu sein.
  • Das Außenministerium würde über internationale Reisewarnungen und Warnungen informieren.
  • Weitere Informationen gibt es unter Ready.gov.
  • Wer etwas sieht, möge verdächtige Aktivitäten den örtlichen Strafverfolgungsbehörden melden oder 911 anrufen.
  • Weitere Informationen findet man unter: www.dhs.gov/advisories

Amerikaner werden regelmäßig daran erinnert, genug Vorräte für mehrere Wochen und für alle Mitglieder der Familie zu horten.

So, wie unsere Mutter oder Großmutter das auch noch getan hat, Menschen, die den Krieg noch erlebten und wussten, wie wichtig eine Vorratshaltung sein kann.

Auch unsere Bundeskanzlerin rief vor einigen Jahren dazu auf, für mindestens 14 Tage Essen, Trinken, Medikamente und Hygieneartikel im Haus zu haben. Selbst in der kleinsten Wohnung sollte dieser Platz vorhanden sein, denn allein ein Stromausfall über mehrere Tage würde uns tief ins Chaos stürzen.

Die Geschäfte wären in kurzer Zeit ausverkauft oder gar geplündert. Die Registrierkassen funktionieren nicht mehr, wie soll man bezahlen? Wer nichts mehr bekommt und nichts mehr im Haus hat, wird um sein Leben kämpfen, wenn sich das über noch mehr Tage oder gar Wochen hinzieht. Die Geschäfte bekommen keinen Nachschub, jeder ist auf sich selbst angewiesen.

Bemühen Sie Ihre Phantasie – aber besser noch: Besuchen Sie einfach einmal diese offizielle Seite, denn dort befindet sich eine Checkliste für wenigstens 10 Tage und dann wäre hoffentlich alles wieder repariert.

Wie geht es im Nahen Osten weiter?

Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind sich jedenfalls einmal einig:

„Wir appellieren an alle beteiligten Akteure, äußerste Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen. Die aktuelle Spirale der Gewalt im Irak muss beendet werden.“

Sehr zurückhaltend war das irakische Parlament heute Nacht nicht, denn es beschloss, dass die amerikanischen Truppen, es handelt sich um 5000 Soldaten, abzuziehen haben. Trump drohte daraufhin prompt mit Sanktionen.

Trump drohte auch den Iranern mit „eventuell unverhältnismäßigen“ Vergeltungsmaßnahmen, sollten sie noch einmal einem Amerikaner ein Haar krümmen oder amerikanische Ziele treffen. Daraus leitet man inzwischen ab, dass der Gegenschlag um einiges stärker sein könnte, als erwartet.

Die USA hat zwei Billionen Dollar für die Modernisierung des Militärs ausgegeben. Wir sind die größten und bei weitem die BESTEN der Welt. Falls der Iran eine amerikanische Basis oder einen Amerikaner attackieren sollte, werden wir etwas von unserem brandneuen, wunderschönen technischen Ausrüstungen schicken…und zwar ohne zu zögern!

Iran selbst hat gegenüber dem militärisch aufgerüsteten Amerika keine Chance.

Es wird zudem noch von Israel bedroht. So ist von dieser Seite nicht wirklich ein Angriff im Sinne eines Krieges zu erwarten, denn das wäre Selbstzerstörung.

Wie geht es vor allen Dingen in den USA weiter?

Ist der Konflikt groß genug, um von der Durham-Ermittlung, dem Huber-Report und FISA abzulenken, von dem QAnon schreibt, dass man sich gar nicht vorstellen könne, wie tief der Sumpf sei?

Da die Ermittler hier nicht wirklich involviert sind, vermuten wir, es hat keine großen Auswirkungen, zumal die Republikaner nach den Impeachment-Anhörungen und dem Rückzug der Demokraten, die jetzt doch noch nicht die Anklagepunkte an den Senat übergeben und damit das Verfahren einleiten wollen, mehr und mehr in die Offensive gehen. Rechtlich gesehen beginnt das Impeachment-Verfahren erst mit der Übergabe der Anklagepunkte an den Senat, wobei die Ankläger inzwischen gemerkt haben, dass es noch nicht reicht.

QAnon schreibt immer wieder, dass „sie“ Krieg wollen, wobei der den tiefen Staat mit seinen Helfershelfern meint. Werden „sie“ ihn bekommen? Wir glauben nicht. Aber nur die Zukunft wird zeigen, ob wir Recht haben.

Eine überraschende Nachricht gab es dann noch heute Nacht von Obamas ehemaligem Minister für Heimatschutz, Jeh Johnson.

Jeh Johnson wies heute Morgen die Behauptung der Demokraten zurück, dass der Kongress den Angriff auf Soleimani hätte genehmigen müssen. Er sagte, Soleimani war ein „rechtmäßiges militärisches Ziel“ und der Präsident hatte „reichlich gesetzliche Befugnis, ihn auszuschalten“.

Da werden also die Demokraten – wieder einmal – von einem aus ihren eigenen Reihen zurechtgewiesen. Hass macht offenbar blind, sonst würde man doch wenigstens die eigene Gesetzgebung kennen und nicht ständig versuchen, sie neu auszulegen.

 

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