Harvard Professor verhaftet – Verbindungen zu Wuhan nachgewiesen

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Für Geld tut so mancher alles. Man sah es bereits bei Hunter, dem Sohn des derzeitigen Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei, Joe Biden. Hunter Biden erhielt dafür, dass er Vorstand in einem ukrainischen Energiekonzern war, jahrelang 50.000 Dollar/monatlich und soll dafür nicht viel getan haben.

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Nun hat es einen Harvard-Professor, Charles Lieber, erwischt. Der soll bereits seit 2012 mit den Chinesen klüngeln, herausgekommen ist das aber erst jetzt. 50.000 Dollar scheint der Standard zu sein für solche Dienste, denn die bekam auch er monatlich. Dazu gab es noch 150.000 Dollar für jährliche „Unkosten“.

Die Chinesen erhielten dafür offenbar das Know-how des Amerikaners, eines sehr angesehenen Chemikers.

Liebers Arbeit reicht von der Suche nach neuen Wegen zur Herstellung von Materialien im Nanomaßstab über die Erforschung von Gebieten mit nanoelektronischen Sensoren, bis hin zur Entwicklung von „Cyborg-Gewebe“, das nanoelektronische Geräte in synthetisches Gewebe integriert.

Im Rahmen des chinesischen Programms „Tausend Talente“ war er angeworben worden und hatte 2012 bei der Technischen Universität Wuhan einen Vertrag unterschrieben, der ihn verpflichtete, an neun Monaten im Jahr für sie zur Verfügung zu stehen.

„Lieber war verpflichtet, für die WUT ’nicht weniger als neun Monate im Jahr‘ zu arbeiten, indem er ‚internationale Kooperationsprojekte erklärte, junge Lehrer und Doktoranden kultivierte, internationale Konferenzen organisierte, Patente beantragte und Artikel im Namen der‘ WUT veröffentlichte,“

erklärte die US-Staatsanwaltschaft. Im Computer des Professors fanden sie nach einer Hausdurchsuchung den entsprechenden Vertrag, obwohl Lieber unter Eid ausgesagt hatte, er habe keinerlei Verbindungen zu den Chinesen.

Die US-Regierung befürchtet, dass mit amerikanischer Unterstützung der Diebstahl wissenschaftlicher Ideen und Unternehmensspionage möglich war.

Lieber wurde inzwischen verhaftet und wartet derzeit auf seinen Prozess. Er wird strafrechtlich angeklagt, weil er gegenüber dem US-Verteidigungsministerium „falsche, fiktive und betrügerische Aussagen“ über seine Verbindungen zu einem Programm der chinesischen Regierung zur Anwerbung ausländischer Wissenschaftler und Forscher gemacht hat.

In Zeiten von Corona tauchte immer wieder der Verdacht auf, dass hinter diesem Virus auch die Amerikaner stecken könnten.

Die würden dann hier, zusammen mit den Chinesen, eine Biowaffe kreiert haben. Da bekommt das Virus sogar ein Gesicht und mit Soros und Gates in einem Satz genannt.

Der Run ums tägliche Klopapier hat seitdem begonnen, wer noch was haben will, muss früh aufstehen. Ähnlich ist es bei Hurricans in den USA – das ist das erste, was ausverkauft ist. Aber auch andere Regale sind leergefegt.

Es gibt kaum noch Einkaufswagen, irgendwie sind zu jeder Zeit des Tages alle unterwegs und kaufen ein, was das Zeug hält.

Wir leben offenbar in einer Zeit, in der keiner mehr dem anderen traut und jeder der Feind sein könnte.

Es ist keine Zeit des Friedens, sondern eine Zeit, auf der wir nach wie vor auf einem Pulverfass sitzen, das zu jeder Zeit losgehen könnte.

Auch eine grenzbefreite Weltordnung wird daran nichts ändern, sondern lediglich noch mehr Tumulte herausfordern und bisher einigermaßen gesunde Staaten an ihre Grenzen bringen.

Frieden kann nur entstehen, wenn die Korruption und Vorteilsnahme beseitigt ist, die sich in solchen Geschichten zeigt. So lange jeder nur seinen eigenen Gewinn sieht und dafür die Gemeinschaft verrät, sind wir noch weit davon entfernt.

John Demers, stellvertretender Generalstaatsanwalt für nationale Sicherheit und Leiter der China-Initiative des Justizministeriums, sagte in einer Erklärung, dass die Anklage gegen Lieber „die ernste und anhaltende Bedrohung durch Chinas Bemühungen, geistiges Eigentum und Forschung von den Universitäten unseres Landes zu stehlen, illustriert“. Er fügte hinzu:

„Die amerikanischen Universitäten sollten diese Bedrohung ernst nehmen und weiterhin Maßnahmen ergreifen, um ihr zu begegnen, einschließlich der Gewährleistung von Transparenz bei der Finanzierungsquelle ihrer Programme, während sie gleichzeitig das offene und kooperative Forschungs- und Lernumfeld aufrechterhalten, das sie zu den besten der Welt gemacht hat.“

Die amerikanischen Universitäten haben das meiste Geld der Welt, da kann man gut forschen.

Aber manchmal reicht wohl auch das Geld nicht, wenn die guten Forscher fehlen.

Und so las man in den deutschen Gazetten gerade, dass Präsident Trump versucht, die Forscher, die gerade dabei sind, einen Impfstoff für Corona zu finden, in die USA zu holen,. Angeblich soll der dann allein für Amerika sein.

Das halten wir für ein Gerücht.

Auf internationalen Seiten wird die deutsche Zeitung „Welt“ genannt, die als erste darüber berichtet haben soll.

Tatsache ist, dass der CEO von CureVac, Daniel Menichella, am 2. März in Trumps Weißes Haus eingeladen wurde, um sich dort ebenfalls mit Mike Pence und Vertretern der Pharma-Industrie zu treffen. Es ist sicherlich „Zufall“, dass er danach am 11. März von seinem Vorstandsposten enthoben wurde.

Hat er ein Angebot bekommen und falsch reagiert?

Es scheint hier um rein wirtschaftliche Interessen zu gehen und die setzen natürlich voraus, dass ein in den USA entwickelter Impfstoff weltweit vertrieben wird. Logisch, oder?

Trump wollte vom Kongress dafür 2,5 Milliarden Dollar, aber Chuck Schumer befand, dass das zu wenig sein. Es müssten 8,5 Milliarden sein.

So hat Trump genug Geld, einzukaufen, wen oder was er will. Ein Forschungslabor wird eventuell dort weiterarbeiten, wo es die besten Möglichkeiten hat, den erwünschten Erfolg zu erzielen.

Inzwischen hat sich auch der Präsident auf eine mögliche Infektion testen lassen. Negativ, hört man aus dem Weißen Haus. Und das, obwohl er mit Infizierten zusammenkam und es inzwischen zahlreiche Küsschen, viele Umarmungen und immer wieder Händeschütteln gegeben hat?

Selbst das Virus scheint ihn zu fürchten und nicht umgekehrt, er das Virus. 

Welt
SCMP
NPR 
FP 

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