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Vier Mal im Jahr spendet Donald Trump sein Gehalt von jeweils 100.000 Dollar einer Organisation. Außer ihm haben bisher lediglich John F. Kennedy und Herbert Hoover quasi ehrenamtlich gearbeitet, um damit ihre Unabhängigkeit zu beweisen.

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Die Message lautet: Wir sind für euch da. Unsere Motivation ist, eine Regierung zu schaffen, die dem Volk dient. Geld ist uns egal, wir haben selbst genug.

Wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, mitteilte, ging der Scheck diesmal an das Gesundheitsministerium und soll die Bemühungen unterstützen, das  COVID-19-Coronavirus einzudämmen.

Präsident @realDonaldTrump verpflichtete sich, sein Gehalt während seiner Amtszeit zu spenden. Um dieses Versprechen einzulösen und das amerikanische Volk weiter zu schützen, spendet er sein Gehalt für das vierte Quartal 2019 an die @HHSGov, um die Bemühungen zur Bekämpfung, Eindämmung und Beseitigung des #Coronavirus zu unterstützen.

Trump hatte den Kongress bereits um 2,5 Milliarden Dollar gebeten, aber beide Parteien werden sich wahrscheinlich auf 8 Milliarden einigen. Ein Novum für Trump, der sich auf der gleichen Rally darüber lustig machte: Bekam er doch in der Regel immer weniger Geld, als gefordert.

Damit wird natürlich auch die Wichtigkeit dieser Maßnahme hervorgehoben und Gefahr demonstriert, von der viele – auch Ärzte – sagen, sie sei nicht vorhanden, es sei ein gewöhnlicher Grippevirus, während andere nicht genug betonen können, dass wir mit einer verheerenden Pandomie rechnen müssen.

Die Inkubationszeit beträgt zwei bis 14 Tage und nicht ausschließlich 14 Tage.

Andere Meldungen seien nicht korrekt. Eine längere Inkubationszeit würde das Virus natürlich in einem unentdeckten Stadium tatsächlich gefährlicher erscheinen lassen, da der Infizierte bereits, ohne es zu wissen, andere anstecken kann.

Verlauf und Symptomatik können Sie auf Englisch hier nachlesen. Es kann allerdings tatsächlich auch vorkommen, dass man keinerlei Symptome hat, dennoch aber das Virus in sich trägt. Hier auf Deutsch.

Trump: Ein besserer Grippeimpfstoff soll dafür entwickelt werden

Seit Samstag hat Corona in den USA sieben Menschen getötet.

Es gibt mindestens 89 bestätigte Fälle, obwohl Erkrankte in Kalifornien und im Bundesstaat Washington keine bekannten Verbindungen zu Infizierten hatten. Forscher sagen, dass noch Hunderte von weiteren Personen infiziert sein könnten.

Weltweit gibt es etwa 90.000 Fälle des Coronavirus mit mehr als 3.000 Todesfällen. Die überwiegende Mehrheit befindet sich in China, wo das Virus Ende Dezember erstmals entdeckt wurde.

Durch die Krise sind die Aktien gefallen, deshalb ist es zurzeit sicherlich des Präsidenten oberstes Ziel, diesen Trend aufzuhalten.

Es scheint sich aber bereits eine Erholung abzuzeichnen. Die boomende Wirtschaft ist Trumps As im Ärmel und sein Garant für die Wiederwahl am 3. November.

Was er in einer Legislaturperiode nicht geschafft hat, will er in der nächsten aufholen. Zu sehr wurden seine Bemühungen – zum Beispiel bei Obama Care – torpediert. Er wollte ein neues, besseres Gesundheitssystem installieren. Das ist ihm bisher nicht gelungen. Allerdings konnte er die Strafgebühr für diejenigen eliminieren, die sich die teure Versicherung nicht leisten können und er konnte auch die Arzneimittelkosten etwas senken.

Amerika ist eines der Länder mit den höchsten Gebühren für ärztliche Leistungen.

Der Schreiber dieses Beitrags kann davon ein Lied singen. Die rechte Hand, die nach einem Sturz kurz geröntgt wurde und danach eine Schiene verpasst bekam, kostete, nach einem wirklich nur kurzen Blick des Arztes auf das Foto, um die 1000 Dollar. Eine Geburt können sich viele Frauen nur zu Hause leisten.

Trump setzt hier auf den Wettbewerb untereinander, der einsetzen wird, wenn verschiedene, bezahlbare Krankenkassen miteinander konkurrieren, wie bei uns und in anderen Ländern. 

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