USA Wahl 2020: Trump lässt Umfragewerte checken und kommt zu völlig anderen Ergebnissen

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Der amerikanische Präsident, Donald Trump, hat laut diverser Medien kaum eine Chance, die nächste Wahl zu gewinnen. Es sieht mal wieder schlecht aus um ihn. So wie 2016.

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Joe Biden liegt angeblich weit vor ihm. Seine Qualifikation scheint bei den amerikanischen Wählern unbestritten, denn schließlich lobt die Presse den ehemaligen Vizepräsidenten in den Himmel. Das hilft. Bei Trump ist es, wie immer umgekehrt.

Das war auch einmal anders. Noch 2019 schrieb CNN über Biden:

„Die ‚Fauxpas-Machine‘ wärmt sich auf: Biden beginnt, die Art von Falschaussagen und unpolitischen Bemerkungen zu machen, für die er seit langem bekannt ist. Zumindest fangen die Leute an, es zu bemerken.
Letzten Donnerstag in Iowa sagte Biden Folgendes: „Arme Kinder sind genauso intelligent und talentiert wie weiße Kinder.“ Seine Kampagne versuchte, schnell klarzustellen, dass der ehemalige Vizepräsident sich falsch ausgedrückt hatte. Dann, am Samstag in Iowa, erinnerte sich Biden daran, Vizepräsident während der Schießerei in Parkland, Florida, gewesen zu sein – die sich am 14. Februar 2018 ereignete, mehr als zwei Jahre nach Bidens Ausscheiden aus dem Amt. […] Während seiner gesamten politischen Laufbahn hat er Dinge gesagt, die ihn in Schwierigkeiten gebracht haben – von der Beschreibung Obamas als „glatt“ und „wortgewandt“ bis hin zum Drängen eines Senators des Bundesstaates Missouri, der durch einen Autounfall gelähmt war, aufzustehen. Aber Biden […] hatte es noch nie mit jemandem wie Donald Trump zu tun – der Präsident stellte in Frage, ob Biden „geistig fit“ sei, um am Wochenende Präsident zu werden.
Halten Sie diese Woche Ausschau nach einer Reihe von „Fauxpassgeschichten„. Und wie das Biden-Team darauf reagiert.“

Da hatte offenbar noch niemand damit gerechnet, dass Biden der Spitzenkandidat werden würde, zumal Bernie Sanders auch diesmal – wie bereits 2016, als er auch damals unerwartet und nach eigenen Angaben freiwillig ausschied – die besseren Chancen zu haben schien.

Nun hat sich das Blatt gewendet und damit auch die Nachrichten. Denn schließlich möchte man einen eventuell zukünftigen Präsidenten nicht verärgern.

Sämtliche Umfragen, auch die bei Fox News, zeigen Biden als den großen Gewinner. Trump Wähler können das kaum glauben und der Präsident will es genau wissen und beauftragt ein Meinungsforschungsinstitut, das die Statistiken zu den Umfragen einmal untersuchen sollte.

Trump informiert:

Memo to President Trump: Skewed Media Polls

I have retained highly respected pollster, McLaughlin & Associates, to analyze todays CNN Poll (and others), which I…

Gepostet von Donald J. Trump am Montag, 8. Juni 2020

Ich habe den hochangesehenen Meinungsforscher McLaughlin & Associates beauftragt, die heutige CNN-Umfrage (und andere) zu analysieren, die ich aufgrund des unglaublichen Enthusiasmus, den wir erhalten, als FAKE empfand. Lesen Sie die Analyse selbst. Das ist dasselbe, was sie und andere taten, als wir 2016 Crooked Hillary Clinton besiegten. Sie werden SUPPRESSION POLLS genannt und sind dazu da, die Begeisterung zu dämpfen. Trotz 3 ½ Jahren gefälschter Hexenjagd gewinnen wir und werden am 3. November das Rennen beenden!

Hier die Übersetzung der Analyse:

Die jüngsten verzerrten Medienumfragen müssen beabsichtigt sein. Es ist klar, dass NBC, ABC und CNN, die demokratische Mitarbeiter wie Chuck Todd, George Stephanopoulos und andere Demokraten in ihren Nachrichtensendern haben, die Republikaner durchweg zu wenig befragen und daher sind die Umfrageergebnisse verfälscht. Sie befragen weiterhin Erwachsene oder registrierte Wähler, die sich aber von den wahrscheinlichen Wählern unterscheiden. Statt der 33% Wahlbeteiligung der Republikaner, die 2016 tatsächlich erreicht wurde, berichten sie also nur über Umfragen, die von 26%, 25% oder sogar 24% Wahlbeteiligung der Republikanern ausgehen.

Da Sie über 90% der republikanischen Stimmen erhalten, reduziert sich für jeden nicht erfassten Prozentpunkt bei den Republikanern die Gesamtzahl Ihrer Stimmen um einen Punkt.

Im Gegensatz dazu hat CBS wahrscheinliche Wähler befragt. CBS kam auf 32% Republikaner und ein enges nationales Rennen. Die Voreingenommenheit scheint eine absichtliche Strategie zu sein, um Ihr Wahlergebnis zu unterdrücken. Der neueste Medienbericht zeigt, dass es zu spät ist, Joe Biden zu definieren, und dass es für Präsident Trump zu spät ist, zu gewinnen. Wir können es kaum erwarten, bis sie anfangen, eine „Wahlsperre für Biden“ zu fabrizieren. Es muss eine Strategie sein, um der Begeisterung der Trump-Wähler entgegenzuwirken.

Zum Beispiel ist die heutige CNN-Umfrage eine weitere verzerrte Anti-Trump-Umfrage von nur 25% Republikanern. Es handelt sich um eine Umfrage unter 1.259 Erwachsenen – nicht einmal registrierte Wählern, geschweige denn wahrscheinlichen Wählern. Außerdem wurde sie zwischen dem 2. und 5. Juni durchgeführt, vor den hervorragenden Wirtschaftsnachrichten vom vergangenen Freitag. In ihrem Fragebogen zwischen der Frage nach Ihrer Jobzusage und dem Wahlgang hatten sie Fragen zu Themen wie Rassenbeziehungen, nicht aber zur Schaffung von Arbeitsplätzen, was die Umfrage weiter verzerrt haben könnte. Es scheint, dass die CNN-Umfrage sowohl in der Stichprobe als auch in der Fragebogengestaltung verzerrt ist, um ein anti-Trumpf-Ergebnis zu erzielen. Link zur Erhebung.

Insbesondere die NBC/WSJ-Umfrage am Sonntag erfolgte unter den registrierten Wählern, also nicht wahrscheinlichen Wählern, und ist nur zu 26% republikanisch. Damit fehlen den Republikanern wiederum etwa 7 Punkte aus den Ausgangswahlen 2016, die 33% Republikaner hatten. Diese Umfrage wurde vom 28. Mai bis zum 2. Juni durchgeführt und wurde nicht von den großen Nachrichten zur Arbeitsplatzbeschaffung am Freitag beeinflusst. Link zur Erhebung.

Die Weigerung, nach tatsächlich wahrscheinlichen Wählern zu suchen, führt dazu, weniger Republikaner und damit Trumpwähler zu befragen. Dies scheint beabsichtigt zu sein. Das ist genau das, was die Medien 2016 getan haben. Beweisen wir ihnen erneut das Gegenteil.

Briefwahl wegen Corona – Trump will das ändern

Diese Art Manipulation der Wähler hat 2016 nicht geklappt und wird wahrscheinlich auch diesmal schief gehen. Man kann nicht leugnen dass Biden vor halbleeren Turnhallen spricht, während sich für Trumps Rallyes Hundertausende anmelden, die dann nicht mehr in die übervollen Stadien kommen.

Trump befürchtet, dass die Briefwahl ihm gefährlich werden könnte. Es wurden bereits stapelweise Unterlagen an die falschen Adressen geschickt. Die Leute waren schon längst umgezogen, aber die Behörden wussten das nicht. So bekam schon mal jemand fünf Möglichkeiten, unter verschiedenen Namen zu wählen, obwohl im Haushalt nur einer wohnte. Das würde bei einer Briefwahl nicht auffallen.

Trump kann die Briefwahl nur verhindern, wenn er nachweisen kann, dass Corona keine Gefahr mehr darstellt.

Im Angesicht der zahlreichen Protestaktionen, die derzeit stattfinden, müsste sich eigentlich der Anteil der Erkrankten erhöhen. Hier bleibt abzuwarten, was die Zahlen hergeben. Aber der Gesundheitsminister hat bereits vorab mitgeteilt, dass es keine weitere strikten Maßnahmen wie zuvor mehr geben würde, sollte es die auch in den USA angekündigte zweite Welle tatsächlich geben.

Ein kluger Schachzug.

Viele internationale Ärzte, die direkt am Menschen arbeiten , sehen hier keine zweite Welle. Denn die habe es noch nie gegeben. Wenn man dem Virus die Möglichkeit gäbe, genügend Menschen anzustecken und damit Immunreaktionen hervorzurufen, die nach neueren Zahlen 50 Prozent der Menschen noch nicht einmal bemerken, da sie nicht krank werden, dann wäre das alles sehr schnell wieder vorbei.

Viele von uns wissen gar nicht, dass sie Antikörper entwickelten, da wir vielleicht zu jenen gehören, bei denen die Antikörperbildung unbemerkt ablief, ohne dass wir Symptome bekamen.

Die Krankenhäuser sind immer noch leer, nehmen trotzdem niemanden auf, sondern schicken jemanden mit Schmerzmitteln und Antibiotikum wieder nach Hause, der mit akuten Nierenproblemen zu ihnen kommt. So gerade gestern im Bekanntenkreis erlebt.

Menschen sterben, weil sie nicht behandelt werden. 

Trump wird das ändern und er beginnt bereits damit. Er hat vom republikanischen Gouverneur Oklahomas Handlungsfreiheit bekommen für seine Ralley am 20. Juni. Die Arena wird mit 19.000 Menschen dicht gepackt sein, wie immer. Es gibt keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln von Seiten des Staates.

Vielleicht werden wir einige mit Mundschutz sehen, aber wer auf solche Veranstaltungen geht, der hat normalerweise keine Angst und wird vielleicht auch wissen, dass das Tuch nicht wirklich schützt. Das sagen Ärzte, nicht wir.

Angst ist der Katalysator für vieles. Freude und Zuversicht auch.

Wer sich auf der positiven Seite des Lebens bewegt, wessen Glas halbvoll und nicht halbleer ist, der hat von Natur aus einen guten Schutz, denn unser Körper reagiert auf unsere Emotionen und schüttet den jeweilen Cocktail an Stoffen aus, die unserem Gemütszustand entsprechen.

Donald Trump verbreitet Optimismus.

Er ist kein aalglatter, eloquenter Redner, der Honig verteilt, sondern jemand, der sagt, wie die Dinge sind und dadurch Authentizität ausstrahlt. Durch seine emotionale Art sind seine Veranstaltungen lebendig und niemals langweilig. Er erzählt Anekdoten, macht Witze. Er geht auf die Menschen ein und verspricht ihnen, noch härter zu arbeiten. Für sie, denn er sei ihr Präsident, von ihnen gewählt und er lässt durchblicken, dass er diese Aufgabe sehr ernst nimmt.

Und er lässt natürlich kein gutes Haar an jenen, die ihn dabei stören, ihm immer wieder die sprichwörtlichen Knüppel zwischen die Beine werfen. Er nennt die Namen, die andere verschonen und somit sind diese Wahlveranstaltungen auch ein sehr gutes Gegengewicht zur üblichen Berichterstattung der großen Verlage.

Dieser Präsident findet immer wieder einen Ausweg.

Sollten in den USA, in den Staaten, die mitmachen, durch die Beendigung der Corona-Maßnahmen, trotzdem nicht mehr Menschen sterben, sondern endlich wieder ordentlich behandelt werden, dann dürfte das weltweiten Einfluss auf andere Staaten haben.

Es wird interessant sein, zu sehen, welches Land hier eventuell nicht mitmacht, sondern die Maßnahmen aufrecht erhält.

Möge das amerikanische Experiment erfolgreich sein. Nur dann kann Trump die Wirtschaft wieder hochfahren, die Menschen können zurück an ihre Arbeit und gehen im November an die Wahlurnen.

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