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Corona-Virus / Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Kaum hat Präsident Trump angekündigt, dass Amerika wieder geöffnet wird, damit das Land und die Menschen sich wieder erholen können, erfahren wir, dass eine „zweite Corona-Welle“ unterwegs ist.

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Und wieder ist es China.

Am Samstag möchte Donald Trump seine erste Wahlveranstaltung nach dem Lockdown abhalten. Inzwischen sollen sich schon um die 300.000 Menschen dazu angemeldet haben. Diese Kundgebungen sind des Präsidenten großes Plus und bedeuten, dass auch sein Mitbewerber um die nächste Präsidentschaft, Joe Biden, wieder Präsenz zeigen muss.

Joe Biden soll aber „im Keller bleiben“, möglichst bis zur Wahl, denn seine öffentlichen Auftritte empfand, bis zu seiner Nominierung, sogar die demokratisch orientierte Presse als nicht sehr zielführend.

Trumps großes Plus ist Bidens großes Manko.

Und nun taucht, pünktlich vor der Wahlveranstaltung und der weltweiten Lockerung der Maßnahmen gegen COVID-19 ein neues Corona-Virus auf. Es soll diesmal allerdings nicht von der Fledermaus stammen, sondern vom Lachs. Und – wir wundern uns da gar nicht mehr – es tauchte natürlich zuerst auf einem Markt in China auf. Man konnte den Täter bis zum Hackbrett zurückverfolgen, heißt es.

„Inspektoren fanden 40 Proben des Virus in dem geschlossenen Markt, darunter auch auf einem Schneidebrett für importierten Lachs.“

Dennoch seien inzwischen mehrere Menschen daran erkrankt und selbstverständlich rechnet man nun mit einer zweiten Welle.

Es wäre auch zu seltsam gewesen, wenn die „zweite Welle“ durch das erste Virus ausgelöst worden wäre. Ärzte sind weltweit auf die Barrikaden gegangen und haben mit lauter Stimme einig verkündet, dass das sehr ungewöhnlich wäre. Keiner hat so etwas je erlebt. Denn wenn genug Antikörper in der Bevölkerung vorhanden sind, dann hat das Virus kaum noch eine Chance, sich weiter zu vermehren.

Das alles passiert, kurz bevor der Lockdown in vielen Ländern gelockert werden soll. Geschäfte sollen wieder öffnen, die Menschen wieder zur Arbeit gehen, das Leben sollte sich wieder normalisieren.

Was bedeutet das für Trump?

Wird er seine Veranstaltung absagen, sobald, vielleicht in dieser Woche noch, der erste Fall in den USA gemeldet wird? Wird man ihn – mal wieder – für unverantwortlich halten, weil der seine Kundgebung trotz allem durchzieht?

Die Antwort liegt ganz allein bei ihm. Er schrieb gerade auf Twitter:

Die linksextremen Nachrichtenmedien, die kein Covid-Problem mit den Krawallmachern und Plünderern hatten, welche die von den Demokraten geführte Städte zerstörten, versuchen, uns anlässlich unserer großen Kundgebungen zu verunglimpfen. Das wird nicht funktionieren!

Trump will also unbedingt wieder in den Wahlkampf. Ob es klappt, das sehen wir spätestens am Samstag.

Und: Hoffentlich ist das Theater bald zu Ende.

4465 Q Biblische Zeiten

Wir leben in biblischen Zeiten, meint Q. Zum neuen Virus hat er sich noch nicht geäußert.

Wir bleiben dran, auch wenn wir uns wünschen, dass das Theater bald den letzten Akt einläuten möge. Vielleicht einer, bei dem der Justizminister die Hauptrolle spielt. Dann wäre dieses Stück endlich zu Ende und wir könnten wieder durchatmen. Möglichst ohne Maske.

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