Camouflage – Trump und das ‚Böse‘, das keine Grenzen kennt

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Wir befinden uns derzeit mitten in einem Prozess der Radikalisierung. Nicht nur in den USA, sondern auch hier bei uns in Europa ist das der Fall.

Es beginnt damit, dass den Menschen Rechte genommen werden, die zu den Grund- und Menschenrechten gehören. Wir erleben eine immer eingeschränktere Meinungs- und Bewegungsfreiheit.

Saul Alinsky hat dazu einst 13 Regeln aufgestellt, die man als Radikaler beherzigen sollte, um den Feind zu bekämpfen.

Genau das ist die Agenda derjenigen, die gegen Trump angetreten sind, um alles zu verhindern, was der wieder aufbauen möchte. Das sind die Regeln, nach denen der amerikanische Präsident tagtäglich seit nunmehr 3 1/2 Jahren unerbittlich und gnadenlos bekämpft wird und die, erfolgreich angewendet, zu dem totalen Untergang menschlicher Kultur führen würden.

  1. Power is not only what you have but what the enemy thinks you have.“
    2. „Never go outside the expertise of your people.“
    3. „Whenever possible go outside the expertise of the enemy.“
    4. „Make the enemy live up to its own book of rules.“
    5.“Ridicule is man’s most potent weapon.“
    6. „A good tactic is one your people enjoy.“
    7. „A tactic that drags on too long becomes a drag.“
    8. „Keep the pressure on.“
    9. „The threat is usually more terrifying than the thing itself.“
    10. „The major premise for tactics is the development of operations that will maintain a constant pressure upon the opposition.“
    11. „If you push a negative hard and deep enough it will break through into its counterside“
    12. „The price of a successful attack is a constructive alternative.“
    13. „Pick the target, freeze it, personalize it, and polarize it.“

Übersetzt und näher erklärt kommt dieses dann heraus:

Regel Nr. 1 „Macht ist nicht nur das, was du hast, sondern auch das, was der Feind denkt, dass du es hast.“

Macht wird hauptsächlich aus zwei Quellen gewonnen – Geld und Menschen. „Habenichtse“ müssen Macht aus Fleisch und Blut aufbauen. Regierung und Konzerne haben es nicht leicht, gewisse Dinge attraktiv für die Menschen zu machen, und in der Regel tun sie dies fast ausschließlich mit wirtschaftlichen Argumenten. 

Regel Nr. 2)  „Gehe nie über die Fähigkeiten deiner Leute hinaus.”

Denn das endet in Konfusion, Furcht und Rückzug. Sich sicher zu fühlen verleiht jedem ein starkes Rückgrat. Angegriffene Organisationen wundern sich, warum Radikale nicht die „wahren” Probleme adressieren. Deshalb: Sie vermeiden Dinge, über die sie nichts wissen.

Regel Nr. 3)  „Wann immer möglich, gehen Sie über die Fähigkeiten ihrer Feinde hinaus.”

Suchen Sie nach Wegen, um Angst und Unsicherheit zu erhöhen. Das geschieht dauernd. Sehen Sie nur, wie viele angegriffene Organisationen geblendet werden von anscheinend irrelevanten Argumenten, um die sie sich dann kümmern müssen.

Regel Nr. 4) „Lass den Feind nach seinem eigenen Regelwerk leben.“

Wenn die Regel ist, dass jeder Brief eine Antwort erhält, senden Sie 30.000 Briefe. Sie können ihn damit lahmlegen, weil niemand alle seine eigenen Regeln befolgen kann. Dies ist eine sehr wichtige Regel. Die Glaubwürdigkeit und der Ruf des unter Belagerung stehenden Gegners ist in Gefahr, weil, wenn Aktivisten ihn dabei erwischen, dass er sich nicht an alle seine Regeln hält, dann können sie noch weiter auf ihn einprügeln.

Regel Nr. 5)  „Spott ist die mächtigste Waffe des Menschen.“

Es gibt keine Verteidigung. Es ist irrational. Es ist ärgerlich. Es fungiert auch als wichtiger Druckpunkt, um den Feind in Zugeständnisse zu zwingen. Ziemlich roh, unhöflich und gemein, nicht? Sie wollen Wut und Furcht erzeugen.

Regel Nr. 6)  „Eine gute Taktik ist eine, an der Ihre Leute Freude haben.“

Sie werden es gerne weiter tun und wollen noch mehr davon. Sie machen ihr Ding und werden sogar bessere vorschlagen. Radikale Aktivisten, sind nicht anders als viele andere Menschen. Sie vermeiden alle „unlustigen” Aktivitäten, doch sie blühen auf und geniessen jene, die funktionieren und die Resultate zeigen.

Regel Nr. 7)  „Eine Taktik, die sich zu lange hinzieht, wird zu einem Zug.“

Sei kreativ. Werde nicht zum Schnee von gestern. Selbst radikalen Aktivisten wird langweilig. Um sie also bei Laune und involviert zu halten, müssen Organisatoren dauernd neue Taktiken erfinden.

Regel Nr. 8) „Halte den Druck aufrecht. Niemals nachlassen.“

Versuchen Sie weiterhin neue Dinge, um die Opposition aus dem Gleichgewicht zu bringen. Wenn die Opposition allmählich die Sache in den Griff bekommt, schlagen Sie sie mit etwas Neuem. Angriff, Angriff, Angriff – von allen Seiten – geben Sie dem sich windenden Gegner keine Gelegenheit, sich zu sammeln, neu zu formieren, sich zu erholen und neue Strategien zu entwickeln.

Regel Nr. 9) „Die Bedrohung ist normalerweise schrecklicher als die Sache selbst.“

Phantasie und Ego können viel mehr Konsequenzen haben als jeder Aktivist. Vorstellung ist Realität. Große Organisationen bereiten sich immer auf den worst case, den schlimmsten Fall, der eintreten könnte, vor. Die schlimmsten Schlussfolgerungen könnten leicht in Demoralisation resultieren.

Regel Nr. 10) „Die wichtigste Voraussetzung für Taktiken ist die Entwicklung von Operationen, die einen konstanten Druck auf die Opposition ausüben.“

Es ist dieser unaufhörliche Druck, der zu den Reaktionen der Opposition führt, die für den Erfolg der Kampagne entscheidend sind.

Regel Nr. 11)  „Wenn du etwas Negatives oft genug wiederholst, verwandelst du es zu einem Positivum.“

Gewalt von der anderen Seite kann die Öffentlichkeit auf Ihre eigene Seite ziehen, weil die Öffentlichkeit mit dem Außenseiter sympathisiert. Gewerkschaften benutzen diese Taktik. Friedliche [wenn auch laute] Demonstrationen während der Blütezeit der Gewerkschaften im frühen bis mittleren 20. Jahrhundert hat die Wut des Managements herausgefordert und zog die Sympathie der Öffentlichkeit auf ihre Seite. 

Regel Nr. 12) „Der Preis für einen erfolgreichen Angriff ist eine konstruktive Alternative.“

Lass den Feind niemals Punkte sammeln, nur weil du keine Lösung für ein Problems hast. Alte Weisheit: Wenn du nicht Teil der Lösung bist, dann bist du Teil des Problems. Aktivistenorganisationen haben eine Agenda, und ihre Strategie ist, einen Platz am Tisch zu halten, sowie ein Forum zu bekommen, um ihre Macht auszuspielen. Deshalb brauchen sie eine Kompromisslösung.

Regel Nr. 13) „Wähle das Ziel, lähme es, personalisiere es und polarisiere es.“

Teilen Sie das Supportnetzwerk und isolieren Sie das Ziel von der Sympathie. Verfolgen Sie Menschen und keine Institutionen; Menschen leiden schneller als Institutionen. Das ist grausam, aber sehr wirkungsvoll. Direkte, persönliche Kritik und Lächerlichkeit funktionieren.

Wir leben wahrlich in verrückten Zeiten, wenn solche Definitionen durchgehen dürfen.

So werden Worte verdreht und die Menschen merken es nicht. Sie fallen darauf herein und bestärken damit die Agenda der Seite, zu der sie sich hingezogen fühlen.

Um Trump zu schwächen, benutzt die Opposition am liebsten Spott (Regel Nr. 5, Haare, Aussehen, Sprache, Intellekt), Machtgehab, Bedrohung,  Druck aufrecht erhalten und das Personalisieren (Trump ist … ).

Sie versäumen allerdings, wenigstens mit einem Minimum von Intelligenz vorzugehen und es mangelte bisher an Nr. 12, den Alternativen. Es ist mehr oder weniger immer das gleiche. Die Russen waren es oder irgendwelche Sexsternchen. Das langweit (Regel Nr 7) und hat einen langen Bart. Auch mit Nr. 3 sind sie überfordert, denn sie erreichen nicht annähernd die Fähigkeiten ihres Gegners, was man an Regel Nr. 2 sehr deutlich sieht: Sie wissen wirklich nichts.

Aber dann kam Corona. Und alles wurde nur noch schlimmer.

Nicht nur für Trump, dessen prosperierende Wirtschaft eine steile Talfahrt hinlegte und die Arbeitslosigkeit und Firmenpleiten in die Höhe schießen ließ, sondern überall in der Welt ist das Gleiche zu sehen. Denn wir haben eine Pandemie. Plandemie sagen einige, die es offenbar besser wissen.

Wir befinden uns weltweit derzeit in einer Umgebung, die den Notstandsgesetzen gleicht. 

Das ist Fakt. Die Sprachlosigkeit, die das bei vielen auslöste, wird hinter den bei uns brav getragenen Masken verborgen. Wir Deutsche sind auf Gehorsam gedrillt. Jawoll! Auch ohne jeden Notstand.

Man sieht sie, die angsterfüllten Menschen (Regel Nr. 3), sogar auf der Straße, an der frischen Luft und in der Natur, damit herumlaufen, obwohl es kaum noch Fälle geben soll. Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts gehen stetig nach unten. Die ansteigende Kurve, die man gelegentlich sieht, ist normal, denn sie wird kumulativ erstellt. Es sterben nun mal täglich Menschen und über das Jahr verteilt werden es mehr. Ob mit oder durch Corona kann uns keiner sagen, denn hier wird nicht differenziert. Aber die Angst wird aufrechterhalten, täglich gibt es Horrormeldungen von den Regierungsexperten und den Medien (Regel Nr. 9).

Wussten Sie, dass wir in diesem Jahr nahezu von der Grippe verschont blieben?

Die hatte mit SARS-CoV-2 (Coronavirus) einen Konkurrenten, dem sie nicht gewachsen war. Also überließ sie ihm das Feld und schon hatten wir sie, die ‚Pandemie‘. Weltweit. Noch immer. Denn Corona soll ja anders sein. Vielleicht ist es das ja wirklich. Diesmal mit Fledermaus, ein anderes Mal mit Schwein und das nächste Mal vielleicht mit Affe. Auch der Lachs soll es schon haben, der war ja eh schon immer etwas anfällig für Viren. Und gerade postete jemand auf Facebook einen Test mit Kaffee. Er war positiv.

Für viele klingt das nach einer never ending Story und genau so wird es auch kommuniziert.

Die zweite Welle wurde schon angekündigt, als man die erste kaum noch aufrechterhalten konnte. Es soll Veranstalter geben, die darauf bereits reagiert und bis 2023 alles abgesagt haben. Wirklich?

So viel Pessimismus muss man erst mal haben. Wenn das alles so lange dauern sollte, dann wären wir zu diesem Zeitpunkt alle in der Hand des Staates und dem Staat gehörte alles. Auch das Häuschen, das wir von der Oma geerbt haben und das schon abbezahlt war. Aber die Grundsteuer, sie soll ja ordentlich angehoben werden … Wir haben dann kein eigenes Geld mehr, weil wir ja nicht zur Arbeit gehen können. Aber der Staat gibt uns welches und hält uns damit unter Kontrolle. Viele von uns sind dann bereits gestorben, weil die leeren Krankenhäuser kaum jemanden aufnehmen, wenn es mal akut wird. Operationen gibt es dann kaum noch und viele Arztpraxen müssten ihre Helfer entlassen oder schließen. Dann haben nur noch wenige wirklich Geld, davon aber viel. Nämlich diejenigen, die sich an dieser ganzen Sache eine goldene Nase verdienten. Und andere haben gar nichts mehr.

Da kann man gerne Veranstaltungen auch bis zum Nimmerleinstag canceln. Denn leisten könnte sich die dann keiner mehr.

Wollen wir wirklich dieses Zukunftsszenarium?

Sagen Sie bitte nein,denn ich glaube, Sie haben damit recht: Das wird auch nicht so kommen! Die Menschen werden das nicht zulassen. Ich vertraue den Menschen. Vielleicht benötigen einige noch etwas Zeit, aber sie blinzeln schon und andere öffnen verwundert die Augen und nehmen in einem plötzlichen Aufwachprozess ihre Maske ab. Sie üben erst mal im Freien, merken, wie gut das tut, wieder einmal richtig durchzuatmen und entscheiden sich, das fortan immer zu tun.

Back to normal.

Das neue Normal ist das alte. Nur noch besser. Denn wir haben dazugelernt und deshalb wird sich vieles zum Positiven verändern, was man bisher einfach hingenommen hat. Wir werden das schaffen. Dieses Corona ist wie eine Aufwachdroge für Menschen im künstlichen Koma. Es wirkt allmählich.

Ich vertraue aber nicht nur den Menschen, sondern ich vertraue vor allen Dingen darauf, dass das Gute das sogenannte Böse immer besiegen wird. Das ist ein Naturgesetz. In diesen Zeiten sind wir mitten drin in einem Kampf, in dem es darum geht, wer die nächsten Tausend Jahre vielleicht diese Welt regieren darf.

In Washington sprach Donald Trump heute wieder über die China-Plage, wie er sie nennt.

Er will den Shutdown mehr und mehr beenden, Menschen wieder zurück in die Arbeit holen. In einer Pressekonferenz teilte er mit, dass es an der Zeit sei, auch die Kinder wieder in die Schulen zu schicken, sie wären schon weit zurück mit dem Stoff ihres jeweiligen Jahrgangs. Etwas irritierend finden einige, dass er nun immer wieder das Tragen der Masken empfiehlt, auf die kommende Impfung (und auch andere Heilmittel) hinweist und auch seine Rallyes abgesagt hat. Er meinte, er müsse mit guten Vorbild vorangehen.

Das erinnert uns ein wenig an das, was Q, der White House Whistleblower, vor einigen Tagen erst geschrieben hat. Um Trump zu unterstützen, sollte man Camouflage anwenden. Täuschen, verschleiern, tarnen, maskieren. Er sprach davon, mehrere Avatare benutzen, damit man immer einen hat, wenn ein anderer gesperrt wird.

Ich gehe davon aus, dass Trump den gleichen Tipp bekommen hat:

„Tun Sie so, Mr. President, als ob Sie klein beigeben. Halten Sie den Ball flach, provozieren Sie nicht. Im Hintergrund wartet der Staatsanwalt bereits darauf, die Anklagen zu erheben. Wir beeilen uns.“

Trump gibt nicht nach. Er ist jemand, der sein Ziel im Auge behält.

Gerade spielt er Poker und es wäre unklug, sich dabei von seinen Gegnern in die Karten schauen zu lassen. Es steht zu viel auf dem Spiel. Die Wahl 2020 will er gewinnen und das geht nicht, wenn ihm weiter Steine vor die Füße geworfen werden. Also vermeidet er sie, wo er nur kann und erzählt ihnen, was sie hören wollen, die Gegner, die sich jetzt im Hintergrund vielleicht die Hände reiben und in Jubel ausbrechen. Denn sie benötigen das Virus für ihre Briefwahl und Trump scheint nachzugeben.

Camouflage. Aber das werden sie noch merken.

Ganz nebenbei fährt der Präsident die Wirtschaft wieder hoch. Im Mai bekamen 2,5 Millionen und im Juni 5 Millionen Menschen wieder Arbeit. Denn am wichtigsten für seine Wiederwahl ist Wiederherstellung des Wohlstands. Er hat es versprochen, er wird es schaffen.

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Pressekonferenz vom 23.7.20 im Original und hier mit deutscher Simultanübersetzung:

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