Überraschungsergebnis mit Aufweckpotenzial: Wie viele Teilnehmer gab es auf der Demo in Berlin tatsächlich? 17.000 oder 1,3 Mio. und noch mehr…?

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Dass Schätzwerte nicht unbedingt stimmen, kennen wir bereits aus den USA. Jedes Jahr vor den Wahlen gibt es Umfragen, die sich als nicht valide herausstellen.

Man konnte sich vor Wahlen nicht darauf verlassen, wenn diverse Sender Umfragen starteten, die dann nur eine bestimmte Leserschaft erreichten, welche bereits einen Bias in einer bestimmten politischen Richtung hatte. Amerikanische Sender sind in der Regel demokratisch orientiert, also bekamen die Demokraten die meisten Stimmen und somit Frau Clinton und so verschob sich das Ergebnis zu ihren Gunsten. Die Wahl Donald Trumps zeigte dann die nüchterne Wahrheit.

Die Zahlen waren deshalb nicht unbedingt falsch, sondern lediglich ein Spiegelbild der Leserschaft eines bestimmten Senders.

Und genau das scheint nun auch bei uns anzufangen, in unserem Land, dessen Bürger als fleißig, ordentlich und obrigkeitshörig gelten.

Früher hieß es:

„Ein Deutscher ist mit Vergnügen alles, nur nicht er selber.“
Jean Paul

Carl Friedrich von Weizäcker setzte noch eins drauf und meinte, der typische Deutsche sei

„absolut obrigkeitshörig, ein typischer Befehlsempfänger und des eigenen Denkens entwöhnt; er sei zwar ein Held vor dem Feind, aber im bürgerlichen Leben kennzeichne ihn ein totaler Mangel an Zivilcourage.“

Spätestens seit dem 1. August 2020 muss man die Geschichte neu schreiben.

Deutschland wacht nicht nur auf, sondern reagiert. Die Menschen des Landes beginnen, sich zu wehren und sich ihrer guten Eigenschaften zu besinnen.

So gab es am ersten August, wir berichteten darüber, die wahrscheinlich größte Demonstration in der Geschichte des Landes mit mindestens 1,3 Millionen Teilnehmern. Angestoßen wurde die Demonstration durch die anhaltenden Maßnahmen wegen ‚des Virus‘, aber letztendlich ging und geht es weiterhin um Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit.

Lesen Sie mehr dazu hier:

1.August: Thorsten Schulte und Anwalt Markus Haintz bei Demo in Berlin verhaftet

Aber merkwürdigerweise sah die deutsche Presse hier nur die 17.000.

So viele wurden von der Berliner Polizei offiziell gemeldet und das bei einem Straßenzug, der über 8 Kilometer vollgepackt mit Menschen gewesen sein soll. Die Videobelege dazu sind sehr aussagekräftig.

Die Presse ist wohl eindeutig deutsch, denn sie glaubte das wohl unbesehen, obwohl der Anblick der Menschenmenge überwältigend gewesen sein muss.

Hinweis: Im oben geposteten Beitrag von gestern finden Sie ein Video, das immer wieder über Kilometer hinweg die Menschenmenge zeigt.

Deshalb wundert sich wahrscheinlich auch keiner, wenn bei einer 8 Kilometer langen und sehr breiten Straße, die dicht an dicht mit Menschen vollgepackt ist, plötzlich nur nur 17.000 Teilnehmer gezählt werden.

Am 2. August gab es eine weitere Kundgebung des gleichen Veranstalters, Querdenken, in Berlin, diesmal am Brandenburger Tor.

Hier sprach Alexander Ehrlich, ein Reisebusvermittler und Initiator von „Honk for hope“ aus Wien/Österreich, der sich darüber beklagte, dass das Busgewerbe sehr unter den Maßnahmen gegen ‚das Virus‘ gelitten hat.(Beginn Minute 39)

Aber dann gab es für die Fahrt nach Berlin, zu den Demos, 50.000 Anfragen für durchschnittliche je 4 Personen. Es wollten also 200.000 Menschen mit den Bussen nach Berlin fahren. Und er würde nicht die Zahlen von anderen Busunternehmen kennen. Die offizielle Teilnehmerzahl könne ganz und gar nicht stimmen. Ehrlich:

„Das ist eine klare Lüge.“

Nach der Fahrt habe er die Busfahrer darum gebeten, darüber zu berichten, welche Probleme sie hatten, denn einige waren sehr verunsichert, da ja das Narrativ verbreitet wird, das seien alles Rechtsradikale.

„Es gab kein einziges Problem.“

Wundert uns nicht. Weil es eben ganz normale Menschen sind, die man einfach in die rechte Schublade steckt.

Einer der Busfahrer, ein Farbiger, habe freudestrahlend berichtet, dass man ihm 300 Euro Trinkgeld gegeben habe.

Der Unternehmer glaubt, dass die wenigsten Teilnehmer tatsächlich mit dem Reisebus angereist sind, vermutet, dass das der kleinste Anteil sei. Diese Zahl ist also noch zu multiplizieren und den Faktor kennen wir nicht, aber er könnte noch über die 1,3 Millionen hinausgehen, die man als tatsächlichen Schätzwert gestern von einem Polizeibeamten bekam. Diese Zahl stimmt sicher besser überein mit dem Bild, das sich überall zeigte.

Das alles bekam dann aber noch ein kleines Sahnehäubchen, als Markus Haintz freudestrahlend die Bühne betrat.

Er verkündete (Minute 1:24), er habe eine interne Nachricht erhalten, aus der hervorgehen würde, dass insgesamt 2 bis 3 Millionen Teilnehmer auf der gestrigen Veranstaltung in Berlin waren. Im Wege einer Feststellungsklage würde man jetzt eine Akteneinsicht verlangen, um das zu verifizieren.

Ich glaube, da sind wir alle sehr gespannt und vielleicht wirft dann der eine oder andere doch gelegentlich einmal einen kritischen Blick auf Menschen und Institutionen, denen sie bisher vertrauten.

Ich höre schon überall den Wecker klingeln…

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