USA – Generäle und Admirale im Ruhestand fordern Rücktritt der Verantwortlichen für den dilettantischen Abzug aus Afghanistan

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Amerika und die Welt wird für Jahrzehnte unter dem in unverantwortlicher Weise vollzogenen Rücktritt aus Afghanistan zu leiden haben. Das wissen nicht nur die Amerikaner, sondern auch ihre Alliierten.

 

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Die Art und Weise, wie das amerikanische Militär Afghanistan verlassen hat, hat die Reputation des Landes schwer beschädigt. Besonders Großbritannien beklagt, dass sie noch nicht einmal über den hastigen Abzug unterrichtet wurden. Alliierte, die den Amerikanern bislang in Afghanistan zur Seite gestanden haben, wurden im Stich gelassen, ebenso wie NGOs und die vielen Helfer aus dem Land, die immer noch festsitzen. Falls sie noch leben.

Die Biden-Administration hat den Taliban eine Liste von Menschen überlassen, die ihnen geholfen haben, mit der Bitte, die doch in Ruhe passieren zu lassen. Genau das Gegenteil passiert. Denn mit den Adressen in der Hand geht man nun in deren Häuser, zerrt sie heraus und erschießt sie auf der Straße. Entsprechende Videos fluten das Netz.

Wie naiv muss man sein? Und wieso hat das Militär hier mitgemacht?

SkyNews Australien war bisher der einzige Sender, der laut aussprach, was viele denken: Er hält Joe Biden nicht für handlungsfähig. Nun hat Biden sogar seine eigene Presse im Land nicht mehr voll auf seiner Seite, denn der Schaden, den er – zusammen mit feigen und offenbar auch unfähigen Generälen – angerichtet hat, wird in den Geschichtsbüchern als dunkler Fleck haften bleiben.

Joe Biden darf trotzdem weitermachen. Er ist offenbar unverwundbar, egal, was er macht. Noch.

Als die nicht zuletzt durch diese Aktion in Kabul getöteten 13 Soldaten im Sarg auf der Dover Air Force Base aus dem Flugzeug getragen wurden, soll er, wie ein ungeduldiges Kind, auf seine Uhr geschaut haben, nach dem Motto: Wann ist das endlich vorbei? Im Beitragsbild sehen Sie, wie Donald Trump auf das gleiche Ereignis reagierte.

Biden schaut während Feier für 13 gefallene Soldaten lieber auf seine Uhr

Da die Rechtslage in den USA schon länger den Demokraten den Persilschein und den Republikanern für das gleiche Vergehen eine hohe Strafe aufbrummt, darf man fast davon ausgehen, dass – wenn Trump sich diesen Fauxpas geleistet hätte – die Medien voll davon gewesen wären. Wahrscheinlich wäre man immer wieder darauf zurückgekommen, wenn man ihn mal wieder herzlos, gefühllos, kalt oder narzisstisch nennen wollte.

Hier ist der offene Brief von Generälen und Admirälen im Ruhestand zu Afghanistan:

Die Flaggenoffiziere im Ruhestand, die diesen Brief unterzeichnen, fordern den Rücktritt und die Versetzung in den Ruhestand des Verteidigungsministers (SECDEF) und des Vorsitzenden der Gemeinsamen Stabschefs (CJCS) aufgrund von Nachlässigkeit bei der Erfüllung ihrer Pflichten, vor allem im Zusammenhang mit den Ereignissen im Zusammenhang mit dem katastrophalen Rückzug aus Afghanistan.

Der überstürzte Rückzug hat dazu geführt, dass nach ersten Schätzungen etwa 15.000 Amerikaner in gefährlichen, von einem brutalen Feind kontrollierten Gebieten gestrandet sind, zusammen mit etwa 25.000 afghanischen Bürgern, die die amerikanischen Streitkräfte unterstützt haben.

Was hätte geschehen sollen, als wir von dem Plan des Oberbefehlshabers (Präsident Biden) erfuhren, unsere Streitkräfte schnell abzuziehen und den wichtigen Stützpunkt Bagram zu schließen, ohne dass angemessene Pläne und Kräfte vorhanden waren, um die gesamte Operation in geordneter Weise durchzuführen?

Als wichtigste Militärberater des CINC/Präsidenten hätten der SECDEF und der CJCS diesen gefährlichen Abzug nachdrücklich ablehnen müssen.

Wenn sie nicht alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um den übereilten Rückzug zu verhindern, sollten sie zurücktreten. Wenn sie hingegen alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um den CINC/Präsidenten davon zu überzeugen, das Land nicht überstürzt zu verlassen, ohne die Sicherheit unserer Bürger und der amerikatreuen Afghanen zu gewährleisten, dann hätten sie aus Protest zurücktreten müssen, aus Gewissensgründen und als öffentliche Erklärung.

Die Folgen dieser Katastrophe sind enorm und werden noch jahrzehntelang nachwirken, angefangen bei der Sicherheit der Amerikaner und Afghanen, die nicht in der Lage sind, sich sicher zu den Evakuierungspunkten zu bewegen, und daher derzeit de facto Geiseln der Taliban sind.

Das Töten und Foltern von Afghanen hat bereits begonnen und wird zu einer menschlichen Tragödie großen Ausmaßes führen. Der Verlust von hochmoderner militärischer Ausrüstung und Nachschub in Höhe von Milliarden von Dollar, die in die Hände unserer Feinde fallen, ist katastrophal. Der Schaden für den Ruf der Vereinigten Staaten ist unbeschreiblich. Wir gelten jetzt und auf viele Jahre hinaus als unzuverlässiger Partner in allen multinationalen Abkommen und Operationen.

Das Vertrauen in die Vereinigten Staaten ist irreparabel geschädigt.

Außerdem werden unsere Gegner durch die in Afghanistan gezeigte Schwäche ermutigt, gegen Amerika vorzugehen. China profitiert am meisten, gefolgt von Russland, Pakistan, Iran, Nordkorea und anderen. Terroristen auf der ganzen Welt werden ermutigt und können durch unsere offene Grenze zu Mexiko ungehindert in unser Land eindringen.

Neben diesen militärisch-operativen Gründen für Rücktritte gibt es auch Führungs-, Ausbildungs- und Moralgründe für Rücktritte.

In Interviews, Zeugenaussagen vor dem Kongress und öffentlichen Erklärungen ist deutlich geworden, dass die obersten Führungskräfte unseres Militärs den Schwerpunkt auf die Ausbildung im Zusammenhang mit PC-„Wokeness“ legen, was extrem spaltend und schädlich für den Zusammenhalt der Einheiten, die Bereitschaft und die Fähigkeit zur Kriegsführung ist. Unser Militär ist dazu da, die Kriege unserer Nation zu führen und zu gewinnen, und das muss das einzige Ziel unserer obersten militärischen Führer sein.

Aus diesen Gründen fordern wir den SECDEF Austin und den CJCS General Milley zum Rücktritt auf.

Ein Grundprinzip des Militärs ist es, die Verantwortlichen für ihr Handeln oder Nichthandeln verantwortlich und rechenschaftspflichtig zu machen. Für dieses tragische und vermeidbare Debakel muss es auf allen Ebenen eine Rechenschaftspflicht geben.— Englisches Original und Liste der Unterschriften

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Der Minderheitsführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy äußerte sich auf einer Pressekonferenz sinngemäß:

Biden habe den schlimmsten Fehler begangen, der Amerika noch jahrzehntelang nachhängen wird. Er habe noch nicht einmal den Bitten der Alliierten nachgegeben, die eine Fristverlängerung haben wollten, um ihre eigenen Leute aus Afghanistan herauszuholen und zu retten. Stattdessen habe er den Taliban nachgegeben.

„Amerikas Ruf wird auf Dauer beschädigt sein und niemand mehr wird uns vertrauen.“

Präsident Trump habe einen völlig anderen Plan für diesen Abzug gehabt. Donald Trump meldete sich inzwischen auch zu Wort:

Noch nie in der Geschichte wurde ein Rückzug aus einem Krieg so schlecht oder inkompetent gehandhabt wie der Rückzug der Regierung Biden aus Afghanistan.

Abgesehen vom Offensichtlichen sollte die sofortige Rückgabe ALLER Ausrüstungsgegenstände an die Vereinigten Staaten gefordert werden, und zwar jeder Penny der Kosten von 85 Milliarden Dollar.

Wenn die Ausrüstung nicht zurückgegeben wird, sollten wir entweder mit unmissverständlicher militärischer Gewalt einmarschieren und sie holen, oder sie zumindest bombardieren.

Niemand hätte eine solche Dummheit, wie diesen schwachsinnigen Rückzug, für möglich gehalten! —

Es ist aber genau dieser Rückzug, der nicht nur immer mehr Amerikanern die Augen öffnet. Immer mehr Menschen wollen einen Wechsel in der Regierung, wollen ein forensisches Audit. Immer mehr Menschen wachen auf. Weltweit.