Putin: Die rote Linie wurde überschritten

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Putin sagte in einer Ansprache zur Krisensituation im russischen Fernsehen, die Militäroperation von heute Nacht diene dem Schutz der Zivilbevölkerung und der Entmilitarisierung der Ukraine und sei eine Antwort auf die Bedrohungen, die von der Ukraine ausgehen würden.

 

 

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Gestern Nacht begannen Angriffe gegen Militäreinrichtungen in der Ukraine. Den ukrainischen Soldaten versprach er, wenn sie die Waffen niederlegen und nach Hause gehen würden, würde ihnen nichts geschehen. Er habe kein Interesse an einem Krieg, in den die Zivilbevölkerung hineingezogen würde.

Präsident Putin nennt es eine spezielle Militäroperation zur Unterstützung der Bevölkerung. Es gehe darum den Menschen dieser Region Frieden zu bringen. Dazu gehöre, die militärischen Systeme in der Ukraine lahmzulegen.

Genau diese Stellungen wurden heute Nacht dann offenbar in zahlreichen Städten der Ukraine angegriffen.

 

Putin: Seit Jahren fühlt Russland sich durch den Westen dämonisiert. Man würde sie sogar beschuldigen, sich in ausländische Wahlen einzumischen. [Zum Beispiel, um Donald Trump zu helfen, Präsident zu werden oder zu bleiben. Das wurde durch vier Jahre intensive Untersuchung inzwischen widerlegt.]

Die USA sei dafür bejubelt worden, als sie den Kosovo anerkannten, ohne jemanden zu fragen, ob sie das völkerrechtlich überhaupt könnten. Sie haben es einfach getan. Und nun erkenne Putin die seit 2014 bestehenden Staaten Donezk und Luhansk als unabhängig an und der Westen schreit auf, weil er das ohne ihre Zustimmung getan habe.

Ob es denn hier einen Doppelstandard gäbe, fragt RT in seiner Live-Sendung.

Putin warnt den Westen, sich nicht einzumischen. Er und sein Militär seien auf alles vorbereitet. Wenn der Westen sich einmischen würde, würden sie mit Konsequenzen konfrontiert werden, die größer wären als alles, was sie bisher in ihrer Geschichte erlebt hätten.

In Deutschland las man, dass Biden den „ungerechtfertigten Angriff“ der Russen auf Kiew und andere Städte verurteilen würde. In den USA las man bei Twitter, dass er Biden sich „morgen“ darum kümmern würde. Er würde mit Jill, seiner Frau, heute Nacht für die Menschen in der Ukraine beten. Dieses „erst morgen“ wunderte nicht nur Laura Ingraham von Fox News.

Es gab in der Nacht noch ein Statement in seinem Namen, in dem es hieß, dass er außerdem die Situation beobachten würde, und am nächsten Morgen würde er sich mit den G7-Ländern beratschlagen, was zu tun sei.

Trump sprach am Abend noch mit Fox News und nannte Putin einen ausgezeichneten und sehr intelligenten Strategen. Er würde ihn sehr gut kennen und hätte ihn oft getroffen. Aber unter seiner, Trumps, Regentschaft wäre eine solche Eskalation nie geschehen.

Hier ist das komplette Interview in englischer Sprache.Genau diese Aussagen nehmen nun einige Presseorgane, um Donald Trump mal wieder auf die falsche Seite zu stellen. Denn natürlich darf kein amerikanischer Präsident sich gut mit dem Präsidenten eines Feindesstaates verstehen.

Aber vielleicht eine Ex-Außenministerin der Demokraten bei einem gewissen Deal, bei dem die Russen sehr viel amerikanisches Uranium erhielten und die Clintons sehr viel Geld?

2016, als Trump noch nicht Präsident war, sagte er hier Folgendes:

„Hillary spielt gerne die harte Nummer gegenüber Russland. Putin sieht sie an und lacht, okay? Er lacht. Putin sieht Hillary Clinton an und er lächelt. Junge, Junge, er würde sie gerne [als Präsidentin] sehen. Das wäre einfach.

Wäre es nicht schön, wenn wir uns tatsächlich mit Russland verstehen würden und man sie [ISIS] gemeinsam ausschalten könnte? Wäre das nicht eine gute Sache? Im Gegensatz zu, Sie wissen schon, harten Worten.“

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Im  folgenden Video erklärt ein junges Mädchen, welches sich in den beschossenen Gebieten aufhält, auf Deutsch, warum die Menschen dort sich freuen, dass Putin sie befreien würde. Seit ihrer im Jahr 2014 erklärten Unabhängigkeit von der Ukraine würden sie seit nunmehr acht Jahren von der Ukraine beschossen werden. Auch kleine Kinder seien dabei zu Tode gekommen.

Liest man darüber in den Medien? Hört man das die Politiker sagen, die inzwischen sehr harte Sanktionen gegen Putin beschlossen haben?