Pädophilie, der Kampf Gut gegen Böse und was jeder Einzelne selbst tun kann, um ihn zu gewinnen

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Jetzt, wo so viele Frauen und Männer und auch ehemalige Kinderstars, sowie ganz normale Menschen jeden Alters an die Öffentlichkeit treten und berichten, wie sehr sie in ihrer Menschenwürde gedemütigt wurden, indem man ihnen das Recht über ihren Körper absprach und sie benutzt wurden von denen, die Geld und Macht besitzen, wird gerade die Büchse der Pandora geöffnet.

Ein Beitrag bei Twitter hat dazu geführt, dass wir diesen Artikel geschrieben haben.

Ausgerechnet CNN berichtete darüber, wie viele Menschen in der amerikanischen Politik, im Pentagon, in Kinderpornographie verwickelt sind. Und ausgerechnet CNN wundert sich, dass dieses Thema 2010, so schnell wie es auftauchte, auch wieder unter den Tisch gekehrt wurde und fragt am Ende, ob es denn sein kann, dass die Medien in der Hand der Politik sind.

Ich fürchte, heute wissen sie es.

Da ist ein kleiner Achtjähriger, der erzählt, wie er von seinem Vater und seinem Lehrer missbraucht wurde und er sagt in seiner kindlichen Unschuld: „Es hat immer so weh getan und geblutet.“ Sie haben auch Gegenstände benutzt. Sie haben es immer wieder getan. Sein Vater würde kleine Babies töten und alle, die dabei sind, würden die essen.

Wie hört sich das an, wenn ein kleiner Junge das erzählt, der überhaupt keine Scheu dabei empfindet, denn für ihn ist das das Normalste in seiner Welt. Er ist nicht aufgewachsen, wie ein kleines Kind aufwachsen sollte, nicht behütet und geliebt, nicht respektiert worden. Der Missbrauch ging manchmal sogar von anderen Schülern aus.

Haben wir hier einen Beweis dafür, dass das Opfer irgendwann zum Täter werden kann? Denn wie sollten die größeren Jungs das alles wissen, wenn sie es nicht selbst erlebt haben?

Was ist das für eine Welt, in die unsere Kinder hingeboren werden, mit Erwachsenen, die Freude dabei empfinden, wenn sie die quälen, die sich am wenigsten wehren können? Mit Menschen, die keinerlei Respekt mehr kennen und dabei selbst nicht vor dem Leben eines anderen Menschen Halt machen.

Wie ist das möglich, dass all dies gerade jetzt zum Vorschein kommt? Leben wir tatsächlich in einer Zeit, in der das Böse das Gute und das Gute das Böse bekämpft, wie einige meinen?

Wenn ja, dann können wir alle etwas tun, damit die Bestien, die vielleicht ein Prozent der Menschheit ausmachen, nicht die 99% missbrauchen, unterjochen, versklaven.

Wenn wir davon ausgehen, dass diese Welt, in der wir leben, ein Spiegelbild des Bewusstseins der kollektiven Menschheit ist und sogar jedes Land eine eigene Facette dazu beiträgt, dann gibt es doch eigentlich nur eine Antwort: Werden wir ein Spiegel, vor dem das Böse zurückweichen muss!

Diese Menschen fürchten das Licht, nicht umsonst nennen sie den Bereich, in dem sie sich am liebsten aufhalten, das Dark Web, das dunkle Netz, und begehen ihre Taten in der Dunkelheit der Nacht. Sie scheuen das Licht.

Wenn dies ein Kampf der Dualität ist, dann ist es ein spiritueller Kampf. Ein spiritueller Kampf wird nicht auf einer materiellen Ebene ausgetragen, sondern auf einer geistig-seelischen.

Was also können wir auf dieser spirituellen Ebene tun, wir, die 99% Menschen gegen das eine Prozent, um unsere Werte zu schützen? Wie können wir uns wehren? Und kann der Einzelne überhaupt etwas bezwecken? Sind wir nicht eigentlich hilflos?

Wir sind Viele. Jeder einzelne ist ein Teil des Ganzen und deshalb wichtig. Wir, in unserem Land, sind um die 83 Mio. gegen ein paar Tausend.

Das, was wir machen können, ist vor allen Dingen, uns zunächst einmal auf uns selbst zu besinnen. Wer sind wir? Wer sind wir wirklich?

Sind wir tatsächlich gefangen in einer Matrix, die uns vorgibt, wie wir zu handeln haben und haben wir in diesem Gefängnis, das einige Hamsterrad nennen, tatsächlich keine Macht?

Leider ist das ein Gedanke, den man immer wieder liest und er könnte falscher nicht sein.

Wir haben alle Macht – über uns selbst!

Es liegt an uns, wem wir folgen, wem wir glauben, welche Gefühle wir in uns hochkommen lassen. Es liegt an uns, auf welche Seite der Medaille wir uns begeben. Wir haben die Wahl, zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens.

Wenn wir das Gute verstärken wollen, dann müssen wir selbst zum Guten werden.

Wir dürfen uns nicht mehr blenden lassen von Menschen, die uns auf ihre negative Seite ziehen wollen, nicht mehr alles glauben, was man uns vorsetzt. Wir müssen wieder werden wie wir einmal waren, als wir geboren wurden: Unschuldig und voller Vertrauen.

Es ist erst das Leben, das uns diese Unschuld und dieses Vertrauen nimmt. Es sind die Erlebnisse mit anderen Menschen, die uns nicht genug beschützen, sei es zu Hause, in der Schule, in unserem Umfeld oder seien es die ständig negativen Nachrichten, die uns vorgesetzt werden.

Wir können lernen, uns dieses Vertrauen allmählich wieder zurückzuholen. Wir können lernen, wieder wie die Kinder zu sein. Offen, lebendig, aufgeschlossen, vertrauensvoll.

Es ist nicht schwer, wenn man es weiß.

Aus meiner Zeit in Indien nahm ich etwas mit, was eigentlich sehr einfach zu befolgen ist. Im Gegensatz zu den 10 Geboten, wie in unserer Kultur, gibt es dort nur fünf Wege. Alle fünf führen zum Ziel und zu dem, was wir uns alle wünschen: Frieden. Freude. Liebe. Diese fünf Wege oder Pfade heißen:

Gewaltlosigkeit
Wahrheit
Rechtes Handeln
Frieden
Liebe

Es heißt, dass man nur einen einzigen dieser Wege konsequent gehen muss, denn jeder dieser Wege beinhaltet alle anderen.

Viele finden den Weg der Wahrheit am einfachsten. Das betrifft nicht nur Gedanken, Worte, Taten, Gefühle, Vorstellungen – einfach alles muss man lernen, zu kontrollieren. Innerer Frieden und Liebe sind das Ergebnis, das jeder einzelne erfahren wird, der eine Zeitlang einen der Wege gegangen ist.

Das sind die Waffen in dem Kampf, den wir unweigerlich gewinnen werden, denn wir sind viele. Jeder einzelne von uns ist eine!

Mit anderen Worten: Wir müssen uns selbst ändern, wenn wir wollen, dass diese Welt eine bessere wird. Jeder einzelne ist eine sehr, sehr wichtige Facette in diesem Spiegel, den wir dem Bösen entgegenhalten können. Die Dunkelheit wird das Licht nicht aushalten und freiwillig gehen, wenn es sieht, dass es verloren hat.

Sie sind bereits auf der Verliererspur, denn immer mehr Menschen erkennen, dass sie etwas tun müssen und werden bewusster.  Aber es geht immer noch mehr und es müssen noch mehr Menschen werden, die bereit sind, mitzumachen.

Jeder einzelne ist hier gefragt, sich selbst ins Reine zu bringen und seinem persönlichen Umfeld dabei zu helfen, die Menschen zu sein, als die wir geboren wurden. Frei, im Vertrauen auf eine Quelle unseres Seins, die uns immer beschützen wird, die uns bedingungslos liebt und die sich freut, wenn wir die Hand ergreifen, die sich uns immer und bei jeder Gelegenheit entgegenstreckt, um uns zu helfen.

Damit solche Dinge nie mehr passieren.