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Über die Gefahr, alles zu glauben

[url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buddhism_with_Lord_Buddha.jpg][img]https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Buddhism_with_Lord_Buddha.jpg/512px-Buddhism_with_Lord_Buddha.jpg[/img][/url] [url=https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Buddhism_with_Lord_Buddha.jpg]Buddhism with Lord Buddha[/url] [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], by Priyanka250696, from Wikimedia Commons
Buddha Siddhartha Gautama

Dieser zeitlose Gedanke Buddhas ist von großer Weisheit geprägt und hat durch alle Zeiten hindurch seine Gültigkeit bewahrt. Er betrifft den Menschen, nicht dessen Kultur, nicht dessen Religion oder dessen persönlichen Ansichten. Er macht uns auf etwas Grundlegendes aufmerksam, was in der heutigen Zeit, in der eher einfach nur konsumiert wird, fast in Vergessenheit geraten ist: Prüft alles, bevor ihr es annehmt!

Ohne dass ich diesen Spruch damals gekannt hätte, habe ich meine Kinder in diesem Sinne erzogen: Nichts einfach alles als gegeben hinnehmen, nur weil ein Lehrer oder eine sonstige „Respektperson“ es gesagt hat und ich habe mich selbst dabei nicht ausgeschlossen. Hier muss man aufpassen, denn einem Dreijährigen kann man das so noch nicht sagen. Aber auch ganz kleine Kinder verstehen bereits, dass man hinterfragen kann und muss. Schließlich tun gerade sie es immer wieder und wollen alles wissen.

Bei uns hat dazu geführt, dass es zu interessanten Diskussionen kam, nicht nur zu Hause, sondern auch in der Schule und der Universität, wo der Sprössling dann auch gelegentlich dem Professor freundlich aber unerschrocken widersprach, wenn er glaubte, es besser zu wissen und Belege dafür vorweisen konnte, die der Prof vielleicht noch nicht kennt. Das hat ihm interessanterweise keine Schelte eingebracht, sondern Hochachtung und etliche Duzfreunde unter den Dozenten.

Wichtig ist, dass man bei allem Widerspruch respektvoll bleibt und die Contenance nicht verliert. Man kann alles sagen, man kann und sollte sogar alles kritisch betrachten, aber wenn man zu anderen Ergebnissen kommt, als sein Gegenüber, dann sollte man nicht die Keule schwingen, sondern auch offen bleiben für Gegenargumente.

Bedingt durch das Internet gibt es heute eine Unmenge Themen und man könnte leicht den Überblick verlieren. Dennoch – bevor man seinem besten Freund eventuell glaubt, dass die Erde ein Würfel sei, sollte man sich informieren. Umfassend, und nicht auf die vielen Videos und und scheinbaren Beweise hereinfallen, die sicherlich inzwischen produziert worden sind. [Dies ist nur ein fiktives Beispiel, mehr nicht.]

Wir werden heutzutage mit vielen Tricks hereingelegt. Die sind nicht nur auf der visuellen Ebene zu bestaunen, wo man inzwischen schier Unglaubliches zustande bringt und sogar schon Software bereitgestellt hat, die jeder benutzen kann, um eine Scheinwelt zu erstellen, sondern sie sind insbesondere auch im Bereich des Wortes zu finden.

Es wird oft munter drauflos behauptet und wenn es irgendwo geschrieben steht oder in einem kleinen Filmchen besprochen wird, dann glaubt der normale Mensch das leider immer noch sehr leicht und hinterfragt es nicht. Besonders dann, wenn diese Dinge dann von anderen kopiert und damit oft weiter verbreitet werden.

Allerdings ist die Masse der Verbreitung kein Gütesiegel für Wahrheit. Man muss genau schauen, woher es kommt, am besten zum Ursprung zurückverfolgen und dann man sieht eventuell auch den, der das Gerücht in die Welt gesetzt hat.

Ein sehr interessantes Beispiel, wie die stete Wiederholung von etwas wirkt, habe ich soeben im Autoradio gehört. Da ging es um die Politik Donald Trumps. Er wurde als unzuverlässig, wankelmütig, unberechenbar und vor allen Dingen als ein Kriegstreiber dargestellt. Dem Ton nach hatte ich keinen Zweifel, dass dieser Mann überzeugt war von dem, was er sagte.

Mein erster Impuls war: Diesen Quatsch mag ich mir nicht anhören und ich wollte den Sender wechseln. Aber dann habe ich doch zugehört und es kam die ganze Palette von Vorurteilen, die man seit zwei Jahren hört.

Wenn man sich nun – ganz neutral – die Mühe macht, das zu recherchieren, dann fällt auf, dass keine dieser Aufzählungen auch nur annähernd zutrifft. Ganz im Gegenteil: Es gab noch nie einen Präsidenten – jedenfalls kenne ich keinen – der seine Wahlversprechen so akribisch abarbeitet, wie dieser Amerikaner und von einer Kriegslust vermag ich auch nichts wahrzunehmen. Ganz im Gegenteil: Gerade hat er, wahrscheinlich zusammen mit Amerikas „Todfeind“ Putin und dem Chinesen Xi,  ein Volk wieder zusammengebracht, das seit 65 Jahren immer noch keinen Friedensvertrag unterzeichnete: Nord- und Südkorea. Diese Fakten kann man aus sicheren Quellen nachlesen, wenn man es nicht zeitgleich verfolgt hat und somit sowieso informiert ist.

Das, was derzeit in den Medien geschieht, nennt sich Bias. Vorurteil. Seit zwei Jahren wird nichts anderes erzählt, weil dieser Präsident es eigentlich nicht werden sollte. Die Favoritin verlor. Man diskreditiert ihn nun bewusst und verstärkt durch stete Wiederholung das, was man vermitteln möchte. Einige mögen wissen, dass sie lügen, andere – wie bei diesem Radiointerview – fallen selbst drauf rein.

Wie viele Menschen glauben nun den Medien, die das berichten? Wie viele Menschen informieren sich wirklich, am besten direkt an der Quelle, denn diese Möglichkeit haben wir dank Internet alle? Wir müssen sie nur nutzen.

Wir leben heute in einer Zeit, in der jeder seine Meinung – noch! – veröffentlichen kann und diese oft als Fakt hinstellt. Ich sehe es auch an den vielen YouTube-Beiträgen, die hier oft überhaupt nicht unterscheiden, sondern munter drauflos interpretieren.

Ein Mensch, der nur konsumiert und dem eine gesunde Kritik weder zu hause noch in der Schule beigebracht wurde, der saugt das alles in sich auf und entsprechend viel Ungereimtes hört man gelegentlich wieder im Output von solchen, die offenbar alles glauben.

Gerade heute ist es aber besonders wichtig, bei der Überflutung mit Nachrichten, kleinen eigenen Videos, den vielen Blogs und vor allen Dingen auch der Einheitspresse, dass wir uns die Mühe machen und selbst hinterfragen. Dass wir wirklich alles überprüfen und nicht als gegeben hinnehmen. Die vielen Medien laden mehr denn je dazu ein, auch Schabernack mit den Menschen zu treiben und dass es Operation Mockingbird tatsächlich gibt, hat ein öffentlich gestellter Report einer US dot gov Seite bewiesen. Findet man über Suchmaschinen.

Die Intelligenz der Menschen setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. So fand man heraus, dass das Gedächtnis im Laufe der Jahrzehnte immer besser geworden ist, und zwar stetig ansteigend. Allerdings gibt es seit den 90er Jahren Abzüge, die Urteilsfähigkeit betreffend.

Was aber nutzt uns ein hervorragendes Gedächtnis, wenn wir die Fakten nicht einordnen können? Wenn wir nur nach behalten, aber nicht mehr die Zusammenhänge verstehen? Und warum können wir die Fakten nicht mehr einordnen? Könnte es eventuell auch damit zusammenhängen, dass seit den 90er Jahren Kommunikationsmedien wie Computer, kurz danach schon  Internet und Handys, weltweit im Vormarsch sind und man sich ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann? Könnte es sein, dass die Welt immer virtueller geworden ist? Könnte die Informationsflut einfach zu viel sein für den normalen Menschen, sodass er – reizüberflutet – abschaltet und allmählich verlernt, zu differenzieren?

Was ist uns wirklich verloren gegangen? Auf was haben wir verzichtet, um dieser neuen Sucht nach Information, Mitteilung und auch Selbstdarstellung nachgehen zu können? Was genau hat offenbar vielen Menschen ihre Urteilsfähigkeit genommen, sodass sie nur noch konsumieren und wiedergeben, was andere ihnen als Gedankenbrocken hingeworfen haben?

Und wie können wir diesen Kreislauf durchbrechen?

Nun, wir könnten beginnen, wachsamer zu sein, uns nicht mehr nur einseitig informieren sondern versuchen, alle Seiten zu betrachten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das zeitaufwändig und manchmal auch mühsam ist, aber am Ende kann man sagen: ‚Das ist meine ehrliche Meinung dazu. Ich habe gründlich recherchiert und kann euch das auch belegen.‘

Wir sollten uns selbst überzeugen und nicht durch geschickte Rhetorik fremdbestimmen lassen.

(cmh)

Foto by Priyanka250696 [CC BY-SA 4.0],  Wikimedia Commons

 

Vorsicht, Prophezeiung!

Kristallkugel lesen pexels CCO
Kristallkugel lesen pexels CCO

Heute habe ich einen merkwürdigen Artikel in einem der vielen Internet-Blogs gefunden. Eine angebliche Prophezeiung. Demnach würde es uns und der Welt noch 30 Jahre lang richtig mies gehen. Kriege, Geldentwertung, Reiche werden reicher, Arme noch ärmer, neue Krankheiten, Genozid, die Wirtschaft der Amis ganz unten, usw.

Und wisst ihr was? In meiner Welt wird das alles nicht passieren. Da sieht das völlig anders aus für unser Land sowie den Rest der Welt und bereits 2019 geht es leicht bergauf und dann immer mehr und schneller. Trump wird 2020 wiedergewählt werden und Amerika wird es besser gehen als je zuvor. Und das wird so bleiben.

Jeder lebt in seiner eigenen Welt und sieht die Dinge mit seinen Augen. Das, was wir glauben, das ziehen wir an. Mit solchen angsteinflößenden Artikeln, für Leute, die an sowas glauben, werden die Menschen allmählich mutlos und erwarten nur das Schlechte. Hat man genug vom Kollektiv erreicht, dann wird das Folgen haben. Dieses Gesetz, nachdem die Dinge geschehen, heißt das Gesetz von Ursache und Wirkung.

Es klingt vielleicht verrückt, aber das einzige, was der Mensch machen kann, ist, sich solchen angeblichen Prophezeiungen nicht unterzuordnen, sie nicht einfach als gegeben anzunehmen. Es gibt in der Psychologie die sich selbst erfüllenden Prophezeiungen. Glaubst du fest daran, dass du Krebs bekommst, weil der in deiner Familie gehäuft auftritt, dann wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit Krebs bekommen, denn der Körper reagiert auf deine Gedanken, Gefühle und Vorstellungen.

Und so ist es auch geopolitisch. Bist du einer der Miesmacher, die nur das Schlechte überall sehen und die glauben, es kann nur noch schlimmer werden und dass du nur ein kleines Rädchen ohne Macht bist, dann wird das so sein. Du begibst dich damit auf die Seite, wo sie dich haben wollen: Auf ihre. Die Seite derjenigen, die alles tun, um die Menschen zu täuschen und irgendwann tatsächlich einmal zu versklaven.

Gerade noch gehen wir in diese Richtung, auch wenn es sogar bei uns allmählich zu Vetos kommt. Aber wir stehen noch am Anfang. Und jeder Miesmacher fällt uns und dem ganzen Land in den Rücken, weil Angst vor der Zukunft und das Gefühl der Ohnmacht uns nicht weiterbringen, sondern zurückwerfen.

So viele Menschen rufen immer nach ihrem “Schutzengel”, dabei haben wir selbst sowas wie einen,  quasi selbst eingebauten, etwas, was über dem kleinen und ängstlichen Ego steht und über uns wacht und uns beschützt. Von dem wir in Krisensituationen manchmal Ratschläge erhalten, wo wir in kritischen Momenten, ohne dass wir wissen, wieso, auf einmal richtig handeln.

Das ist die Verbindung zu unserem wahren Selbst, nicht dem kleinen Ego, das auf alles hereinfällt, sondern dem Teil von uns, der weiß und der uns leiten kann. Je mehr wir diese Verbindung zulassen, desto mehr werden wir erkennen, wie es wirklich ist und nicht, wie andere es uns weismachen wollen.

Oft wird diese “innere Stimme” überlagert von der Angst des Egos, aber wenn wir tiefer gehen, dann werden wir sie wahrnehmen, und dann wird sie sagen: Vertraue!

Mit unserem Vertrauen schaffen wir eine Art “Gegenenergie”, die verhindert, dass all das geschieht, was einige vorhergesagt haben. Man sollte auch wissen, dass es verschiedene Zeitlinien gibt und diese Seher nicht unbedingt falsch lagen. Nur eben nicht immer auf der unseren.

Es gibt einige sehr wenige Vorhersagen, die ziemlich akkurat sind. Dazu gehört “Das Lied der alten Linde”. Die ist sehr positiv am Ende, auch, was die Merkelsche Zuwanderung betrifft, die im Moment das größte Problem für uns darstellt. Schon 1850 – so alt ist sie und wurde 1910 in einer Linde gefunden – wusste man, dass Europa nicht muslimisch werden wird, wie viele befürchten. Dieses Thema kommt tatsächlich vor, sowie einige andere, die wir gerade erleben oder bereits erlebt haben.

Wichtig ist, dass wir wissen, dass wir das überstehen und dass wir es schaffen, auch wenn wir vielleicht im Moment noch nicht wissen, wie. Wir sollten lernen, mit sehr kritischen Augen die diversen Fundstücke, sowohl im Mainstream als auch im alternativen Bereich, zu betrachten und dort, wo es uns möglich ist, überprüfen, ob die Aussage stimmt.

Bei diesem Artikel kann man allerdings niemand anderen fragen, außer sich selbst. Denn es ist die Entscheidung eines jeden Menschen, welcher Seite er seine Energie und damit die Macht gibt.

(cmh)

 

Pädophilie, der Kampf Gut gegen Böse und was jeder Einzelne selbst tun kann, um ihn zu gewinnen

David B. Gleason from Chicago, IL - The Pentagon Wikipedia CC BY-SA 2.0
David B. Gleason from Chicago, IL - The Pentagon Wikipedia CC BY-SA 2.0

Jetzt, wo so viele Frauen und Männer und auch ehemalige Kinderstars, sowie ganz normale Menschen jeden Alters an die Öffentlichkeit treten und berichten, wie sehr sie in ihrer Menschenwürde gedemütigt wurden, indem man ihnen das Recht über ihren Körper absprach und sie benutzt wurden von denen, die Geld und Macht besitzen, wird gerade die Büchse der Pandora geöffnet.

Ein Beitrag bei Twitter hat dazu geführt, dass wir diesen Artikel geschrieben haben.

Ausgerechnet CNN berichtete darüber, wie viele Menschen in der amerikanischen Politik, im Pentagon, in Kinderpornographie verwickelt sind. Und ausgerechnet CNN wundert sich, dass dieses Thema 2010, so schnell wie es auftauchte, auch wieder unter den Tisch gekehrt wurde und fragt am Ende, ob es denn sein kann, dass die Medien in der Hand der Politik sind.

Was ist das für eine Welt, in die unsere Kinder hineingeboren werden, mit Erwachsenen, die Freude dabei empfinden, wenn sie die quälen, die sich am wenigsten wehren können? Mit Menschen, die keinerlei Respekt mehr kennen und dabei selbst nicht vor dem Leben eines anderen Menschen Halt machen.

Wie ist das möglich, dass all dies gerade jetzt zum Vorschein kommt? Leben wir tatsächlich in einer Zeit, in der das Böse das Gute und das Gute das Böse bekämpft, wie einige meinen?

Wenn ja, dann können wir alle etwas tun, damit die Bestien, die vielleicht ein Prozent der Menschheit ausmachen, nicht die 99% missbrauchen, unterjochen, versklaven.

Wenn wir davon ausgehen, dass diese Welt, in der wir leben, ein Spiegelbild des Bewusstseins der kollektiven Menschheit ist und sogar jedes Land eine eigene Facette dazu beiträgt, dann gibt es doch eigentlich nur eine Antwort: Werden wir ein Spiegel, vor dem das Böse zurückweichen muss!

Diese Menschen fürchten das Licht, nicht umsonst nennen sie den Bereich, in dem sie sich am liebsten aufhalten, das Dark Web, das dunkle Netz, und begehen ihre Taten in der Dunkelheit der Nacht. Sie scheuen das Licht.

Wenn dies ein Kampf der Dualität ist, dann ist es ein spiritueller Kampf. Ein spiritueller Kampf wird nicht auf einer materiellen Ebene ausgetragen, sondern auf einer geistig-seelischen.

Was also können wir auf dieser spirituellen Ebene tun, wir, die 99% Menschen gegen das eine Prozent, um unsere Werte zu schützen? Wie können wir uns wehren? Und kann der Einzelne überhaupt etwas bezwecken? Sind wir nicht eigentlich hilflos?

Wir sind Viele. Jeder einzelne ist ein Teil des Ganzen und deshalb wichtig. Wir, in unserem Land, sind um die 83 Mio. gegen ein paar Tausend.

Das, was wir machen können, ist vor allen Dingen, uns zunächst einmal auf uns selbst zu besinnen. Wer sind wir? Wer sind wir wirklich?

Sind wir tatsächlich gefangen in einer Matrix, die uns vorgibt, wie wir zu handeln haben und haben wir in diesem Gefängnis, das einige Hamsterrad nennen, tatsächlich keine Macht?

Leider ist das ein Gedanke, den man immer wieder liest und er könnte falscher nicht sein.

Wir haben alle Macht – über uns selbst!

Es liegt an uns, wem wir folgen, wem wir glauben, welche Gefühle wir in uns hochkommen lassen. Es liegt an uns, auf welche Seite der Medaille wir uns begeben. Wir haben die Wahl, zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens.

Wenn wir das Gute verstärken wollen, dann müssen wir selbst zum Guten werden.

Wir dürfen uns nicht mehr blenden lassen von Menschen, die uns auf ihre negative Seite ziehen wollen, nicht mehr alles glauben, was man uns vorsetzt. Wir müssen wieder werden wie wir einmal waren, als wir geboren wurden: Unschuldig und voller Vertrauen.

Es ist erst das Leben, das uns diese Unschuld und dieses Vertrauen nimmt. Es sind die Erlebnisse mit anderen Menschen, die uns nicht genug beschützen, sei es zu Hause, in der Schule, in unserem Umfeld oder seien es die ständig negativen Nachrichten, die uns vorgesetzt werden.

Wir können lernen, uns dieses Vertrauen allmählich wieder zurückzuholen. Wir können lernen, wieder wie die Kinder zu sein. Offen, lebendig, aufgeschlossen, vertrauensvoll.

Es ist nicht schwer, wenn man es weiß.

Aus meiner Zeit in Indien nahm ich etwas mit, was eigentlich sehr einfach zu befolgen ist. Im Gegensatz zu den 10 Geboten, wie in unserer Kultur, gibt es dort nur fünf Wege. Alle fünf führen zum Ziel und zu dem, was wir uns alle wünschen: Frieden. Freude. Liebe. Diese fünf Wege oder Pfade heißen:

Gewaltlosigkeit
Wahrheit
Rechtes Handeln
Frieden
Liebe

Es heißt, dass man nur einen einzigen dieser Wege konsequent gehen muss, denn jeder dieser Wege beinhaltet alle anderen.

Viele finden den Weg der Wahrheit am einfachsten. Das betrifft nicht nur Gedanken, Worte, Taten, Gefühle, Vorstellungen – einfach alles muss man lernen, zu kontrollieren. Innerer Frieden und Liebe sind das Ergebnis, das jeder einzelne erfahren wird, der eine Zeitlang einen der Wege gegangen ist.

Das sind die Waffen in dem Kampf, den wir unweigerlich gewinnen werden, denn wir sind viele. Jeder einzelne von uns ist eine!

Mit anderen Worten: Wir müssen uns selbst ändern, wenn wir wollen, dass diese Welt eine bessere wird. Jeder einzelne ist eine sehr, sehr wichtige Facette in diesem Spiegel, den wir dem Bösen entgegenhalten können. Die Dunkelheit wird das Licht nicht aushalten und freiwillig gehen, wenn es sieht, dass es verloren hat.

Sie sind bereits auf der Verliererspur, denn immer mehr Menschen erkennen, dass sie etwas tun müssen und werden bewusster.  Aber es geht immer noch mehr und es müssen noch mehr Menschen werden, die bereit sind, mitzumachen.

Jeder einzelne ist hier gefragt, sich selbst ins Reine zu bringen und seinem persönlichen Umfeld dabei zu helfen, die Menschen zu sein, als die wir geboren wurden. Frei, im Vertrauen auf eine Quelle unseres Seins, die uns immer beschützen wird, die uns bedingungslos liebt und die sich freut, wenn wir die Hand ergreifen, die sich uns immer und bei jeder Gelegenheit entgegenstreckt, um uns zu helfen.

Damit solche Dinge nie mehr passieren.

Ein starker Kanye West ist zurück und seine „etwas anderen“ Tweets erschüttern die ignorante Medienwelt

Kanye West trifft Donald Trump Dezember 2016 Foto: YouTube Video
Kanye West trifft Donald Trump Dezember 2016 Foto: YouTube Video

Kanye West ist ein Trump Supporter der ersten Stunde. Als er das 2016 von der Bühne herunter verkündete, wurde er ausgebuht und das Konzert war Geschichte. West war am Ende, zog sich zurück und auch Kim Kardashian, seine Frau, hielt sich ziemlich bedeckt. Es krieselte in der Ehe. Was sich inzwischen wieder gelegt hat. Der beste Beweis ist Baby Chicaco West. 

Kanye ist ein Sensibelchen, eine – wie wir meinen – sehr angenehme Eigenschaft unter den Männern. Er fühlt stark, aber er kann es noch nicht so richtig aushalten. Er braucht Rückzugsorte. Und manchmal ist er auch ein kleiner Philosoph. Nannte sich selbst nicht mehr Ich sondern Wir. Die FAZ hat’s nicht verstanden. Den alten C.G. Jung hätte es gefreut.

Denn sprach nicht auch er von einem Ich, einem Es und einem Über-Ich?

Und in der heutigen spirituellen Welt ist gar die Rede von einem Ego, das man besiegen und einem Höheren Selbst, das man werden soll. Wie sehr Kanye in sich gegangen ist, zeigt auch folgender Tweet:

„Ich unterschreibe nicht das Konzept, nachdem man Gott fürchten sollte. Das ist eine veraltete Mentalität, die benutzt wurde, um Menschen zu kontrollieren. Wir sind in der Zukunft. Wenn Gott Liebe ist, und Liebe das Gegenteil von Angst ist, dann macht es keinen Sinn, Gott zu fürchten.“

Wenn Kanye West nun meint, er sei das „Wir“ und nicht mehr das „Ich“, zumindest, wenn er an seinem Buch schreibt, denn das „Ich“ kommt in späteren Tweets durchaus vor.

Ist das dann nicht sogar ein Schritt in die richtige Richtung? Denn das Höhere Selbst, wenn wir einmal davon ausgehen, soll ja nichts anderes sein, als ein Teil von uns selbst. Es sei lediglich auf einer höheren Bewusstseinsstufe, sagt man, es wisse und würde nicht mehr nur glauben, wie das Ego, das eigentlich nichts weiß.

Hat Kanye also den Sprung geschafft, indem er tweetete, dass er sich eher als „Wir“ fühlt und nicht so sehr als „Ich“?

Wir wissen es nicht, aber eines ist sicher: Er hat sich offenbar befreit aus einem Matrix-Denken, in dem die meisten seiner Kollegen noch tief drinstecken. Sie folgen einfach ihrem Meister, wer immer das auch sein mag und lassen sich dabei auf die abscheulichsten Dinge ein, wie neulich gerade wieder aufgedeckt wurde.

„Ich werde an diesem „Buch“ arbeiten, wenn ich es fühle. Wenn wir morgens still sitzen, werden wir von so vielen Ideen und Dingen getroffen, die wir ausdrücken wollen. Als ich mir diesen Tweet vorgelesen habe, mochte ich nicht, wie sehr ich das Wort „I’s“ verwendet habe, also habe ich das „I’s“ in „We’s“ geändert.“

Uns gefällt das durchaus. Es hat was Philosophisches, über das man nachdenken könnte. Endlich mal kein platter Promi mit gehirngewaschenen Einheitsgedanken, die offenbar für eine erfolgreiche Karriere Voraussetzung sind. Sondern einer, der mutig genug ist, den Mund aufzumachen, gegen den Strom zu schwimmen und zu dem zu stehen, was er glaubt. Und der dennoch Erfolg hat. Die Fans dürfen sich auf zwei neue Alben freuen.

Das darf dann ruhig auch ein bisschen schräg sein. Wir mögen schräg.

 

Kanye West trifft Trump im Dezember 2016

Der Aufstieg – Botschaft eines Indianers für die heutige Zeit

Eine dringende Botschaft an die Menschheit
Eine dringende Botschaft an die Menschheit

Haben wir endlich genug? Haben wir nicht schon genug Umweltkatastrophen erlebt? Genug der Erdbeben, Tsunamis, Überschwemmungen, Tornados, Feuer? Oder müssen wir noch immer aus diesen Erfahrungen lernen? Auch wenn wir, die indigenen Kulturen, diese Katastrophen nicht erschaffen haben, ist es eine Tatsache, dass wir alle mit dem verbunden sind, was gerade passiert, denn wir leben während dieser Zeit auf der Erde.

Es ist wahr, dass die Achse von Mutter Erde sich verlagert. Aber dies ist ein natürlicher Prozess. Es ist Teil eines natürlichen Zyklus der auch bereits in früheren Zeiten stattfand.

Aber heute gibt es viel Zwiespalt, Krieg und Kämpfe auf der Erde. Das ist anders als früher. Und es gibt Firmen, die in ihrer Gier die Erde plündern und vergewaltigen.

Als sich die Achse der Erde das letzte Mal verlagerte, waren die Umstände völlig anders. Ein sehr wichtiger Unterschied bestand darin, dass Mutter Erde noch viel Öl in sich hatte, womit der Wechsel sanft vonstatten gehen konnte. Heute wurde viel von diesem Öl von ihr genommen und wenn ihre tektonischen Platten sich bewegen, stoßen sie jetzt aneinander und verschieben sich übereinander.

Zuletzt haben wir dies in Japan erlebt und wir werden in dieser Richtung noch mehr erleben, wenn wir nicht einschreiten.

Weißt du eigentlich, dass du eine sehr wichtige Rolle spielen kannst bei diesen eventuell kommenden Ereignissen?

Uns, den Hütern dieses Landes, wird Mutter Erde zuhören. Dies ist unsere Aufgabe, das heilige Vertrauen das uns gegeben wurde seit dem Beginn unserer Zeit auf dieser wunderschönen Erde.

Dieses Frühjahr und im Sommer wurde uns gesagt, hinaus in die Natur zu gehen und uns, mit dem Gesicht nach unten, auf Mutter Erde zu legen, um uns mit ihr zu verbinden. Wir sind mit Mutter Erde durch eine spirituelle Nabelschnur verbunden, wenn wir ihr so begegnen. Dann sind wir tief mit ihr verbunden.

Wir wurden gebeten, unserer Mutter zu sagen: „Wir, die Eingeborenen dieses Landes sind erwacht… Wir sind uns unserer heiligen Verpflichtung voll bewusst. Wir sind hier, um dich, Mutter Erde, zu unterstützen. Mutter Erde, wir danken dir. Wir sind so dankbar für das Leben, das du uns gibst.“

Weißt du eigentlich, dass Mutter Erde dir zuhören wird? Ganz besonders DIR, der du ein Eingeborener dieses Landes bist?

Weißt du eigentlich, dass du über jeder Grashalm und jedes Naturwesen einen Draht zu unserer geliebten Mutter Erde hat?

Sag dies zu Mutter Erde: „ Obwohl man uns kolonisiert hat, sind wir immer noch hier. Wir verbleiben standhaft in unserer Verantwortung für dich.“

Sag unserer Mutter Erde wie sehr wie sie lieben. Sprich zu ihr von deinem Herz zu ihrem Herz. Sag ihr, wie sehr wir sie behüten. Du hast die Befugnis, die Autorität als ein Eingeborener dieses Landes !!! In deinem Recht als Verwalter dieses wunderschönen Landes sprich zu Mutter Erde mit einer befehlenden Stimme

„BLEIB RUHIG. VERBLEIBE IN FRIEDEN“

Sprich zu ihr. Erzähle ihr alles, was du bis jetzt getan hast, um dir die Power in dein Leben zurück zu holen. Erzähle ihr, was du getan hast, um dich zu heilen.

Vielleicht verspürst du den Wunsch, in deiner Rolle als Behüter der Erde einen Schritt weiter zu gehen!

Falls dies der Fall ist, dann meditiere über diese Wahrheit …

…denn wenn Mutter Erde aufsteigt, dann kannst auch die mit ihr aufsteigen! Ja, ich kann mit ihr aufsteigen!

Sei Willens, alles zu erlauben, was erforderlich ist, damit der Aufstieg in dir möglich ist. Sei eine Frieden gebietende Ausstrahlung auf dieser Erde.

Vielleicht bedeutet es für einige von uns, dass wir in unser Herz gehen und Willens sind, Ärger, Feindseligkeit und vergangen Schmerz loszulassen und darüber hinaus jedem einzelnen alles zu vergeben, was immer auch in der Vergangenheit passiert sein mag, ungeachtet der Alpträume, die du deswegen vieleicht schon hattest.

Denn welchen Vorteil haben wir davon, wenn wir diese Dinge festhalten? Es ist absolut dringend notwendig, dass wir JETZT zu unserer friedvollen Natur zurückkehren! Egal ob du es hören willst oder nicht – es ist wahr!!!!

Wenn du den Ärger, den Schmerz und die Bitterkeit in deinem Herzen festhältst, dann wirst du nicht aufsteigen können zu dem GRÖSSEREN FRIEDEN der DU BIST…

Wenn du Willens bist, mit Mutter Erde aufzusteigen, dann wirst du viel für unsere Zukunft beizutragen.

Vielleicht magst du es nicht hören, aber es ist die Wahrheit: Zu vergeben WIRD einen ungeheuren Einfluss haben betreffend zukünftiger Ereignisse, die auf diesem Planeten stattfinden werden.

Was sagt dein Herz? Während du mit deinem Gesicht zur Erde auf Mutter Erde liegst, sprich zu ihr:

„Ich habe der Menschheit vergeben für das, was sie uns Ureinwohnern dieses Landes angetan hat. Ich habe der Menschheit vergeben für den Alptraum, der unsere Geschichte ist. Nun, liebe Mutter Erde, bitte ich dich, ihnen auch zu vergeben. Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Wir lieben dich, Mutter Erde und wir wollen mit dir aufsteigen und dir zu Diensten sein!!!“

Ich danke meinem Volk. Wir sind hier, um euch durch diese große Zeit der Veränderungen zu führen.

Das gesunde Leben der Amish People in den USA

Amish People in Sonntagskleidung
Amish People in Sonntagskleidung

Vor langer Zeit, als ich mal wieder meine indianischen Freunde in den USA besuchte, kam ich gerade noch rechtzeitig zu einem interessanten Vortrag, den eine der indianischen Elders hielt. Es ging um das Überleben aus eigener Kraft, ohne Elektrizität und die sonstigen modernen Errungenschaften. Es ging darum, was wir tun sollten, wenn all dies einmal wegfallen sollte. Rein hypothetisch. Es könnte ja sein. Aber keiner weiß es so genau. Vorbereitet sollte man allerdings sein. Dort fiel dann der Satz:

“Wie das geht, das müssen wir von den Amish People lernen.”

Nicht weit von unserem Ort entfernt gab es eine Siedlung mit diesen vor ca. 300 Jahren aus Europa eingewanderten Protestanten, und ich wurde dort hingeschickt, um einen Stoffballen abzuholen. Gesagt, getan. Es war schon mal befremdlich, dass ich mit meinem Auto in der Siedlung ankam, denn die Amish selbst fuhren nur in Kutschen, wie man sie heute noch in alten Filmen sieht, mit Pferden davor. Da hatte sich kein bisschen die letzten 300 Jahre verändert!

Sie waren außerordentlich freundlich zu mir und luden mich sogar in ihr Haus ein. Dort sah es aus, wie ich es wohl schon bei unseren Ururururgroßmüttern ausgesehen hat: Petroleumlampen und ein riesiger Holz-Kohleofen, wie er selbst zuweilen noch bei unseren Großmüttern noch in der Küche stand. In der Mitte war ein großer Tisch, denn die Familien hatten meist zahlreiche Kinder. Strom gab es keinen, also auch kein Telefon, kein Radio, keinen Fernseher. Die Frauen trugen bodenlange Kleider mit Schürze und Häubchen.  Sie waren hocherfreut, als sie hörten, dass ich aus Deutschland komme und fingen sofort an, in einer Sprache zu mir zu sprechen, die sie wohl für Deutsch hielten. Außer Englisch sprachen sie noch eine Art deutschen Dialekt, der allerdings eher an Schweizer Deutsch erinnerte. Zu ihrer Enttäuschung verstand ich kaum ein Wort davon. Ein Schweizer hätte sich vielleicht sogar ohne Dolmetscher mit ihnen unterhalten können. So mussten wir wieder zu Englisch wechseln.

Der Stoff, den ich abholen sollte, war selbstverständlich aus einem Naturmaterial, denn Plastik und Synthetik suchte man dort vergeblich. Gegessen wurde das, was die Natur gerade hergab. Es war Sommer, so war der Tisch reich gedeckt. Für den Winter wurde eingeweckt und eingelegt.

Amish People in der traditionellen Kutsche - wikimedia
Amish People in der traditionellen Kutsche – wikimedia

Als ich nun vor einigen Tagen über ”moderne Krankheiten” recherchierte, stolperte ich über eine Studie, in der das Vorkommen von Krebs und ADHS in der amerikanischen Bevölkerung verglichen wird mit dem Vorkommen in der Amish Population. Das Ergebnis war verblüffend und dann doch wieder nicht, denn zum Erstaunen der Forscher waren beide Erkrankungen kaum in dieser Gemeinschaft vertreten. Auch Herzerkrankungen und Diabetes gab es kaum. Jetzt muss man wissen, dass diese Menschen grundsätzlich alles, was sie essen, selbst anbauen und auch ihre Tiere damit füttern. Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol sind eher die Ausnahme. Es gibt absolut nichts genmanipuliertes und keine Spritzmittel. Hier weiß man noch, welche Pflanze man neben welcher anbauen muss, um Schädlinge fernzuhalten. Amish People bevorzugen darüber hinaus auch das Wasser aus den eigenen Quellen, denn das Leitungswasser der USA ist auch heute noch stark fluoridiert, und das ist offenbar nicht das einzige, was sie hinzugeben.

Warum also bekommen diese Menschen nicht „unsere“ Krankheiten?  Denn schließlich atmen sie die gleiche Luft wie der Rest der Bevölkerung?

Auch wenn der Boden nicht mit selbst eingebrachten Pestiziden verseucht ist, so heißt es doch, der Regen, der von oben kommt, sei nicht mehr gesund und von umliegenden Feldern, auf denen gespritzt wird, könnte auch etwas herüber wehen. Was genau schützt also diese Menschen, welche Faktoren gibt es noch, die sie von uns unterscheiden?

Während bei uns als neue Volkskrankheit neuerdings hormonelle Erkrankungen auf dem Vormarsch sind, besonders bei Frauen, bleiben die Amish People auch davon weitestgehend verschont. Das mag daran liegen, dass unsere Frauen immer noch dafür verantwortlich sind, dass der Kindersegen nicht überhand nimmt, während die Amischen Frauen eine Geburtenkontrolle dieser Art nicht betreiben.
Überhaupt verweigern sie sich der modernen Medizin und nehmen bei Krankheiten das, was Mutter Natur ihnen bietet. Einige Krankenhäuser haben sich inzwischen darauf eingerichtet, denn spätestens, wenn operiert werden muss, kommt man hier nicht mehr mit Hausmitteln und Kräuterkunde weiter. Die Überlieferungen erfolgen noch von Generation zu Generation, wie du alten Zeiten, und ändern sich auch nicht wesentlich. Was früher half, hilft auch heute noch.

Könnte der Verzicht auf allopathische Medikamente vielleicht der Hauptgrund dafür sein, dass sie nicht krank werden? Gerade habe ich eine Studie gelesen, in der vor Schmerzmitteln gewarnt wird, die schon lange auf dem Markt sind und oft verschrieben werden. Diclofenac bzw. Voltaren gehört dazu.  Paracetamol soll Menschen sogar abstumpfen und Gefühle dämpfen, in dem Sinne, dass sie weniger Mitgefühl mit anderen haben.
Aufgrund von gelegentlich mangelhaften Testungen findet man vieles erst nach jahrelangem Gebrauch heraus. Es ist auch bekannt, dass Medikamente, insbesondere, wenn sie als Medizin-Cocktail nicht vertragen werden, die zweithäufigste Todesursache bei uns sind.

Amische Bauern mit Pferden
Amische Bauern mit Pferden

Aber noch etwas ist anders: Zu dem sehr einfachen Lebensstil der Amish People kommt hinzu, dass viele von ihnen immer noch die meiste Zeit des Tages draußen körperlich arbeiten. Entweder handwerklich oder auf dem Feld. Nicht nur, dass sie hier sehr viel Vitamin D tanken, das für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper gebraucht wird und von dem wir Stubenhocker viel zu wenig haben, sondern sie sind auch ständig in Bewegung. Bei Männern wurden durchschnittlich 18.000 Schritte pro Tag gezählt, bei Frauen immerhin noch 14.000. Wir kommen nicht mal annähernd an diese Zahlen heran.

Besonders die Punkte, die uns von den Amish People unterscheiden, scheinen mir doch ausschlaggebend für das Fehlen bestimmter Krankheiten zu sein und weniger die Luft oder der Boden.

Denn sie atmen die gleiche Luft wie wir und ihre Felder sind nicht frei von Umweltgiften, die der Wind hinüber weht oder der Regen mit sich bringt.

Hier stellt sich die Frage, ob wir mit mehr Bewegung (damit meine ich nicht das Fitnessstudio) draußen in der Natur und einer gesunden Ernährung nicht auch in der Lage wären, viele Krankheiten zu vermeiden. Vielleicht genau die, die die Amish People nicht in dem Maße bekommen wie wir.

Lernen wir doch einfach jetzt schon von ihnen und nicht erst später.

Greifen wir nicht gleich bei jedem Zipperlein zur gut gefüllten Pillendose, gehen wir doch jeden Tag ein paar Schritte mehr und  lernen wir wieder selbst zu kochen sowie unsere Nahrung selbst herzustellen. Ein Bio-Apfel enthält 10 Mal mehr Bor als ein konventionell hergestellter, der insgesamt von seinen Inhaltsstoffen sehr leer ist, wie alles Gespritzte und Genmanipuierte. Diese leeren Lebensmittel sättigen auch viel weniger, sodass wir mehr essen müssen, als wäre es Bio. Die Folge davon ist eine Waage, bei der bei manchen der Zeiger nicht mehr weit genug geht.

Folgen wir der Vernunft und ändern unsere Lebensweise so weit das eben geht. Ein Stückchen mehr Gesundheit und Wohlbefinden dürfte als Ziel doch verlockend genug sein.

Rückblick: 2012, der 26.000-jährige weibliche Zyklus & das Yin-Yang

Maya Gemälde Mexiko

Zitat der Mayas zu 2012:“Unsere Weissagungen sind niemals dazu da, dass sie eintreten – sondern sie sind ein Wegweiser zur Veränderung.“

Und so fielen im Jahr 2012 viele sogenannte Spirituelle vom Glauben ab, weil das, was sie erwarteten, so, wie sie es erwarteten, nicht eintraf.

Wo war der Übergang in eine “neue Welt”, in eine “neue Erde”? Man wollte so gerne den ganzen Ballast des heutigen Lebens hinter sich lassen und aufwachen in einer völlig neuen Dimension, mit völlig neuen Bedingungen. Gerne von jetzt auf gleich.

Wie viele haben sich auf dieses erwartete Geschenk gefreut und glaubten, “dabei zu sein”, während sie von anderen annahmen, dass sie nicht “mitgenommen” werden würden? Die Auslese fand oft im Kopf statt. Aber so ist das nun mal mit Geschenken, wenn man sie erwartet und sie nicht eintreffen, dann ist man enttäuscht.

Der nächste Tag muss grausam für diejenigen gewesen sein, die in ihrem alten Bett zusammen mit ihren alten Sorgen aufgewacht sind. Das Jammern war groß. Genau wie die Wut und Enttäuschung, denn man fühlte sich betrogen.

Aber von wem? War es nicht Selbstbetrug? Beruhte die Enttäuschung nicht auf eigener Täuschung? Oder haben diese Menschen einfach nur die Botschaft hinter den Worten der Mayas nicht verstanden, die da lautete:

Ein über 26.000 Jahre dauernder maskuliner Zyklus geht zu Ende und wir beginnen an diesem Tag einen neuen, ebenfalls über 26.000 Jahre dauernden femininen Zyklus. Nicht mehr und nicht weniger.

Maya Kalender
Maya Kalender

Wenn wir genau hinschauen, dann stellen wir fest, dass wir uns eindeutig im Übergang befinden. Die maskuline Energie ist stellenweise wieder sehr stark zu spüren, aber gleichzeitig ist da auch etwas anderes, was früher nicht da war: Die Frauen erobern sich ihre Stellung in der Gesellschaft und werden von Männern dabei unterstützt.  Es entsteht allmählich eine neue Form des Miteinander auf einer Ebene, die immer mehr die Gleichberechtigung betont.

Es ist noch nicht mal 50 Jahre her, da durften Frauen, wenn sie verheiratet waren, weder ein Bankkonto eröffnen noch eine Arbeitsstelle antreten, wenn der Mann es uns nicht erlaubte. Es war eine Sensation, als die erste Frau vor ungefähr 100 Jahren Medizin studierte. Forscherinnen wie Marie Curie, zu Anfang des letzten Jahrhunderts, wurden von Männern nicht ernst genommen, die Frauen lieber am Herd gesehen hätten. Diese Zeiten sind für unseren Kulturkreis schon lange vorbei.

Gerade die Männer haben hier unglaublich aufgeholt. Viele haben ihre weibliche Seite entdeckt – denn wir haben ja beide – und sind weicher, toleranter und überhaupt gefühlvoller, als man es in alten Zeiten – Filme zeigen oft in überspitzter Weise die entsprechende Zeitquälität nach – sieht. Da mussten die Frauen oft noch zum Kind werden und von dieser Position aus sich etwas “erbetteln”, was sie heute selbstbewusst einfordern oder sich einfach nehmen. 

Denn sie wissen: Sie sind stark. Sie wissen um ihren Wert und sie fordern Respekt. Ein Planet mit einer starken weiblichen Energie wird irgendwann einmal mit dem Kämpfen aufhören und der heiß ersehnte Traum vom Frieden wird wahr werden können.

Ein Mann, der seine weibliche Seite integriert hat und eine Frau, die aufhört, wie ein Mann sein zu wollen, werden die idealen Bewohner dieser neuen Erde sein, die hier und jetzt schon ihren Beginn hat. Sie werden sich perfekt ergänzen und jeder wird den anderen achten können. Jeder von uns hat beide Qualitäten in sich, – es gilt, sie zu entdecken und zuzulassen. Männer dürfen weich und mitfühlend sein, Frauen stark und aktiv. Es mag noch ein paar Jahre dauern, aber diese Zeitqualität ist immer deutlicher spürbar.  Inzwischen können wir darüber reden und schreiben und viele verstehen, was vor 25 Jahren noch unmöglich war.

Yin-Yang-Symbol
Yin-Yang-Symbol

Zu ungefähr dieser Zeit, also vor fast 25 Jahren Jahren, hatte ich anlässlich eines Seminars auf Hawaii in einer der Pausen einmal ein sehr schönes Bild vor Augen, das ich gerne mit euch teile: Ich sah, wie die dunkle weibliche Energie auf der linken Seite der Wirbelsäule gemeinsam mit der hellen männlichen Energie auf der rechten Seite hochstieg. Über den Kopf hinaus. Dort trafen sie sich und verbanden sich zu einem Kreis. Im männlichen weißen Teil erschien ein schwarzer Punkt für das weibliche und im weiblichen schwarzen Teil ein weißer Punkt für das männliche. Dieses Verbinden, bei dem die männlichen und die weiblichen menschliche Konturen verschwanden, empfinde ich als eine Umarmung von Mann und Frau, mehr vielleicht noch eine Symbiose oder gar Verschmelzung. Das Symbol dazu ist allen bekannt, es ist das Yin-Yang.

Wir befinden uns exakt in dieser Zeitqualität. Wir befinden uns im Aufstieg. Über die letzten Jahre war, trotz des Chaos in dem wir uns gerade befinden, so etwas wie eine neue Energie zu spüren, die jeden einzelnen, der bereit war, ein Stück weit angehoben hat. Irgendwann wird dieses Bild wahr werden, diese Vereinigung wird stattfinden und somit ein Zeitalter des friedlichen und liebevollen Zusammenlebens in gegenseitigem Respekt einläuten.

 Mit freundlicher Genehmigung von ©Deep Water