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Der Aufstieg – Botschaft eines Indianers für die heutige Zeit

Eine dringende Botschaft an die Menschheit
Eine dringende Botschaft an die Menschheit

Haben wir endlich genug? Haben wir nicht schon genug Umweltkatastrophen erlebt? Genug der Erdbeben, Tsunamis, Überschwemmungen, Tornados, Feuer? Oder müssen wir noch immer aus diesen Erfahrungen lernen? Auch wenn wir, die indigenen Kulturen, diese Katastrophen nicht erschaffen haben, ist es eine Tatsache, dass wir alle mit dem verbunden sind, was gerade passiert, denn wir leben während dieser Zeit auf der Erde.

Es ist wahr, dass die Achse von Mutter Erde sich verlagert. Aber dies ist ein natürlicher Prozess. Es ist Teil eines natürlichen Zyklus der auch bereits in früheren Zeiten stattfand.

Aber heute gibt es viel Zwiespalt, Krieg und Kämpfe auf der Erde. Das ist anders als früher. Und es gibt Firmen, die in ihrer Gier die Erde plündern und vergewaltigen.

Als sich die Achse der Erde das letzte Mal verlagerte, waren die Umstände völlig anders. Ein sehr wichtiger Unterschied bestand darin, dass Mutter Erde noch viel Öl in sich hatte, womit der Wechsel sanft vonstatten gehen konnte. Heute wurde viel von diesem Öl von ihr genommen und wenn ihre tektonischen Platten sich bewegen, stoßen sie jetzt aneinander und verschieben sich übereinander.

Zuletzt haben wir dies in Japan erlebt und wir werden in dieser Richtung noch mehr erleben, wenn wir nicht einschreiten.

Weißt du eigentlich, dass du eine sehr wichtige Rolle spielen kannst bei diesen eventuell kommenden Ereignissen?

Uns, den Hütern dieses Landes, wird Mutter Erde zuhören. Dies ist unsere Aufgabe, das heilige Vertrauen das uns gegeben wurde seit dem Beginn unserer Zeit auf dieser wunderschönen Erde.

Dieses Frühjahr und im Sommer wurde uns gesagt, hinaus in die Natur zu gehen und uns, mit dem Gesicht nach unten, auf Mutter Erde zu legen, um uns mit ihr zu verbinden. Wir sind mit Mutter Erde durch eine spirituelle Nabelschnur verbunden, wenn wir ihr so begegnen. Dann sind wir tief mit ihr verbunden.

Wir wurden gebeten, unserer Mutter zu sagen: „Wir, die Eingeborenen dieses Landes sind erwacht… Wir sind uns unserer heiligen Verpflichtung voll bewusst. Wir sind hier, um dich, Mutter Erde, zu unterstützen. Mutter Erde, wir danken dir. Wir sind so dankbar für das Leben, das du uns gibst.“

Weißt du eigentlich, dass Mutter Erde dir zuhören wird? Ganz besonders DIR, der du ein Eingeborener dieses Landes bist?

Weißt du eigentlich, dass du über jeder Grashalm und jedes Naturwesen einen Draht zu unserer geliebten Mutter Erde hat?

Sag dies zu Mutter Erde: „ Obwohl man uns kolonisiert hat, sind wir immer noch hier. Wir verbleiben standhaft in unserer Verantwortung für dich.“

Sag unserer Mutter Erde wie sehr wie sie lieben. Sprich zu ihr von deinem Herz zu ihrem Herz. Sag ihr, wie sehr wir sie behüten. Du hast die Befugnis, die Autorität als ein Eingeborener dieses Landes !!! In deinem Recht als Verwalter dieses wunderschönen Landes sprich zu Mutter Erde mit einer befehlenden Stimme

„BLEIB RUHIG. VERBLEIBE IN FRIEDEN“

Sprich zu ihr. Erzähle ihr alles, was du bis jetzt getan hast, um dir die Power in dein Leben zurück zu holen. Erzähle ihr, was du getan hast, um dich zu heilen.

Vielleicht verspürst du den Wunsch, in deiner Rolle als Behüter der Erde einen Schritt weiter zu gehen!

Falls dies der Fall ist, dann meditiere über diese Wahrheit …

…denn wenn Mutter Erde aufsteigt, dann kannst auch die mit ihr aufsteigen! Ja, ich kann mit ihr aufsteigen!

Sei Willens, alles zu erlauben, was erforderlich ist, damit der Aufstieg in dir möglich ist. Sei eine Frieden gebietende Ausstrahlung auf dieser Erde.

Vielleicht bedeutet es für einige von uns, dass wir in unser Herz gehen und Willens sind, Ärger, Feindseligkeit und vergangen Schmerz loszulassen und darüber hinaus jedem einzelnen alles zu vergeben, was immer auch in der Vergangenheit passiert sein mag, ungeachtet der Alpträume, die du deswegen vieleicht schon hattest.

Denn welchen Vorteil haben wir davon, wenn wir diese Dinge festhalten? Es ist absolut dringend notwendig, dass wir JETZT zu unserer friedvollen Natur zurückkehren! Egal ob du es hören willst oder nicht – es ist wahr!!!!

Wenn du den Ärger, den Schmerz und die Bitterkeit in deinem Herzen festhältst, dann wirst du nicht aufsteigen können zu dem GRÖSSEREN FRIEDEN der DU BIST…

Wenn du Willens bist, mit Mutter Erde aufzusteigen, dann wirst du viel für unsere Zukunft beizutragen.

Vielleicht magst du es nicht hören, aber es ist die Wahrheit: Zu vergeben WIRD einen ungeheuren Einfluss haben betreffend zukünftiger Ereignisse, die auf diesem Planeten stattfinden werden.

Was sagt dein Herz? Während du mit deinem Gesicht zur Erde auf Mutter Erde liegst, sprich zu ihr:

„Ich habe der Menschheit vergeben für das, was sie uns Ureinwohnern dieses Landes angetan hat. Ich habe der Menschheit vergeben für den Alptraum, der unsere Geschichte ist. Nun, liebe Mutter Erde, bitte ich dich, ihnen auch zu vergeben. Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Wir lieben dich, Mutter Erde und wir wollen mit dir aufsteigen und dir zu Diensten sein!!!“

Ich danke meinem Volk. Wir sind hier, um euch durch diese große Zeit der Veränderungen zu führen.

Das gesunde Leben der Amish People in den USA

Amish People in Sonntagskleidung
Amish People in Sonntagskleidung

Vor langer Zeit, als ich mal wieder meine indianischen Freunde in den USA besuchte, kam ich gerade noch rechtzeitig zu einem interessanten Vortrag, den eine der indianischen Elders hielt. Es ging um das Überleben aus eigener Kraft, ohne Elektrizität und die sonstigen modernen Errungenschaften. Es ging darum, was wir tun sollten, wenn all dies einmal wegfallen sollte. Rein hypothetisch. Es könnte ja sein. Aber keiner weiß es so genau. Vorbereitet sollte man allerdings sein. Dort fiel dann der Satz:

“Wie das geht, das müssen wir von den Amish People lernen.”

Nicht weit von unserem Ort entfernt gab es eine Siedlung mit diesen vor ca. 300 Jahren aus Europa eingewanderten Protestanten, und ich wurde dort hingeschickt, um einen Stoffballen abzuholen. Gesagt, getan. Es war schon mal befremdlich, dass ich mit meinem Auto in der Siedlung ankam, denn die Amish selbst fuhren nur in Kutschen, wie man sie heute noch in alten Filmen sieht, mit Pferden davor. Da hatte sich kein bisschen die letzten 300 Jahre verändert!

Sie waren außerordentlich freundlich zu mir und luden mich sogar in ihr Haus ein. Dort sah es aus, wie ich es wohl schon bei unseren Ururururgroßmüttern ausgesehen hat: Petroleumlampen und ein riesiger Holz-Kohleofen, wie er selbst zuweilen noch bei unseren Großmüttern noch in der Küche stand. In der Mitte war ein großer Tisch, denn die Familien hatten meist zahlreiche Kinder. Strom gab es keinen, also auch kein Telefon, kein Radio, keinen Fernseher. Die Frauen trugen bodenlange Kleider mit Schürze und Häubchen.  Sie waren hocherfreut, als sie hörten, dass ich aus Deutschland komme und fingen sofort an, in einer Sprache zu mir zu sprechen, die sie wohl für Deutsch hielten. Außer Englisch sprachen sie noch eine Art deutschen Dialekt, der allerdings eher an Schweizer Deutsch erinnerte. Zu ihrer Enttäuschung verstand ich kaum ein Wort davon. Ein Schweizer hätte sich vielleicht sogar ohne Dolmetscher mit ihnen unterhalten können. So mussten wir wieder zu Englisch wechseln.

Der Stoff, den ich abholen sollte, war selbstverständlich aus einem Naturmaterial, denn Plastik und Synthetik suchte man dort vergeblich. Gegessen wurde das, was die Natur gerade hergab. Es war Sommer, so war der Tisch reich gedeckt. Für den Winter wurde eingeweckt und eingelegt.

Amish People in der traditionellen Kutsche - wikimedia
Amish People in der traditionellen Kutsche – wikimedia

Als ich nun vor einigen Tagen über ”moderne Krankheiten” recherchierte, stolperte ich über eine Studie, in der das Vorkommen von Krebs und ADHS in der amerikanischen Bevölkerung verglichen wird mit dem Vorkommen in der Amish Population. Das Ergebnis war verblüffend und dann doch wieder nicht, denn zum Erstaunen der Forscher waren beide Erkrankungen kaum in dieser Gemeinschaft vertreten. Auch Herzerkrankungen und Diabetes gab es kaum. Jetzt muss man wissen, dass diese Menschen grundsätzlich alles, was sie essen, selbst anbauen und auch ihre Tiere damit füttern. Genussmittel wie Zigaretten und Alkohol sind eher die Ausnahme. Es gibt absolut nichts genmanipuliertes und keine Spritzmittel. Hier weiß man noch, welche Pflanze man neben welcher anbauen muss, um Schädlinge fernzuhalten. Amish People bevorzugen darüber hinaus auch das Wasser aus den eigenen Quellen, denn das Leitungswasser der USA ist auch heute noch stark fluoridiert, und das ist offenbar nicht das einzige, was sie hinzugeben.

Warum also bekommen diese Menschen nicht „unsere“ Krankheiten?  Denn schließlich atmen sie die gleiche Luft wie der Rest der Bevölkerung?

Auch wenn der Boden nicht mit selbst eingebrachten Pestiziden verseucht ist, so heißt es doch, der Regen, der von oben kommt, sei nicht mehr gesund und von umliegenden Feldern, auf denen gespritzt wird, könnte auch etwas herüber wehen. Was genau schützt also diese Menschen, welche Faktoren gibt es noch, die sie von uns unterscheiden?

Während bei uns als neue Volkskrankheit neuerdings hormonelle Erkrankungen auf dem Vormarsch sind, besonders bei Frauen, bleiben die Amish People auch davon weitestgehend verschont. Das mag daran liegen, dass unsere Frauen immer noch dafür verantwortlich sind, dass der Kindersegen nicht überhand nimmt, während die Amischen Frauen eine Geburtenkontrolle dieser Art nicht betreiben.
Überhaupt verweigern sie sich der modernen Medizin und nehmen bei Krankheiten das, was Mutter Natur ihnen bietet. Einige Krankenhäuser haben sich inzwischen darauf eingerichtet, denn spätestens, wenn operiert werden muss, kommt man hier nicht mehr mit Hausmitteln und Kräuterkunde weiter. Die Überlieferungen erfolgen noch von Generation zu Generation, wie du alten Zeiten, und ändern sich auch nicht wesentlich. Was früher half, hilft auch heute noch.

Könnte der Verzicht auf allopathische Medikamente vielleicht der Hauptgrund dafür sein, dass sie nicht krank werden? Gerade habe ich eine Studie gelesen, in der vor Schmerzmitteln gewarnt wird, die schon lange auf dem Markt sind und oft verschrieben werden. Diclofenac bzw. Voltaren gehört dazu.  Paracetamol soll Menschen sogar abstumpfen und Gefühle dämpfen, in dem Sinne, dass sie weniger Mitgefühl mit anderen haben.
Aufgrund von gelegentlich mangelhaften Testungen findet man vieles erst nach jahrelangem Gebrauch heraus. Es ist auch bekannt, dass Medikamente, insbesondere, wenn sie als Medizin-Cocktail nicht vertragen werden, die zweithäufigste Todesursache bei uns sind.

Amische Bauern mit Pferden
Amische Bauern mit Pferden

Aber noch etwas ist anders: Zu dem sehr einfachen Lebensstil der Amish People kommt hinzu, dass viele von ihnen immer noch die meiste Zeit des Tages draußen körperlich arbeiten. Entweder handwerklich oder auf dem Feld. Nicht nur, dass sie hier sehr viel Vitamin D tanken, das für zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper gebraucht wird und von dem wir Stubenhocker viel zu wenig haben, sondern sie sind auch ständig in Bewegung. Bei Männern wurden durchschnittlich 18.000 Schritte pro Tag gezählt, bei Frauen immerhin noch 14.000. Wir kommen nicht mal annähernd an diese Zahlen heran.

Besonders die Punkte, die uns von den Amish People unterscheiden, scheinen mir doch ausschlaggebend für das Fehlen bestimmter Krankheiten zu sein und weniger die Luft oder der Boden.

Denn sie atmen die gleiche Luft wie wir und ihre Felder sind nicht frei von Umweltgiften, die der Wind hinüber weht oder der Regen mit sich bringt.

Hier stellt sich die Frage, ob wir mit mehr Bewegung (damit meine ich nicht das Fitnessstudio) draußen in der Natur und einer gesunden Ernährung nicht auch in der Lage wären, viele Krankheiten zu vermeiden. Vielleicht genau die, die die Amish People nicht in dem Maße bekommen wie wir.

Lernen wir doch einfach jetzt schon von ihnen und nicht erst später.

Greifen wir nicht gleich bei jedem Zipperlein zur gut gefüllten Pillendose, gehen wir doch jeden Tag ein paar Schritte mehr und  lernen wir wieder selbst zu kochen sowie unsere Nahrung selbst herzustellen. Ein Bio-Apfel enthält 10 Mal mehr Bor als ein konventionell hergestellter, der insgesamt von seinen Inhaltsstoffen sehr leer ist, wie alles Gespritzte und Genmanipuierte. Diese leeren Lebensmittel sättigen auch viel weniger, sodass wir mehr essen müssen, als wäre es Bio. Die Folge davon ist eine Waage, bei der bei manchen der Zeiger nicht mehr weit genug geht.

Folgen wir der Vernunft und ändern unsere Lebensweise so weit das eben geht. Ein Stückchen mehr Gesundheit und Wohlbefinden dürfte als Ziel doch verlockend genug sein.

Rückblick: 2012, der 26.000-jährige weibliche Zyklus & das Yin-Yang

Maya Gemälde Mexiko

Zitat der Mayas zu 2012:“Unsere Weissagungen sind niemals dazu da, dass sie eintreten – sondern sie sind ein Wegweiser zur Veränderung.“

Und so fielen im Jahr 2012 viele sogenannte Spirituelle vom Glauben ab, weil das, was sie erwarteten, so, wie sie es erwarteten, nicht eintraf.

Wo war der Übergang in eine “neue Welt”, in eine “neue Erde”? Man wollte so gerne den ganzen Ballast des heutigen Lebens hinter sich lassen und aufwachen in einer völlig neuen Dimension, mit völlig neuen Bedingungen. Gerne von jetzt auf gleich.

Wie viele haben sich auf dieses erwartete Geschenk gefreut und glaubten, “dabei zu sein”, während sie von anderen annahmen, dass sie nicht “mitgenommen” werden würden? Die Auslese fand oft im Kopf statt. Aber so ist das nun mal mit Geschenken, wenn man sie erwartet und sie nicht eintreffen, dann ist man enttäuscht.

Der nächste Tag muss grausam für diejenigen gewesen sein, die in ihrem alten Bett zusammen mit ihren alten Sorgen aufgewacht sind. Das Jammern war groß. Genau wie die Wut und Enttäuschung, denn man fühlte sich betrogen.

Aber von wem? War es nicht Selbstbetrug? Beruhte die Enttäuschung nicht auf eigener Täuschung? Oder haben diese Menschen einfach nur die Botschaft hinter den Worten der Mayas nicht verstanden, die da lautete:

Ein über 26.000 Jahre dauernder maskuliner Zyklus geht zu Ende und wir beginnen an diesem Tag einen neuen, ebenfalls über 26.000 Jahre dauernden femininen Zyklus. Nicht mehr und nicht weniger.

Maya Kalender
Maya Kalender

Wenn wir genau hinschauen, dann stellen wir fest, dass wir uns eindeutig im Übergang befinden. Die maskuline Energie ist stellenweise wieder sehr stark zu spüren, aber gleichzeitig ist da auch etwas anderes, was früher nicht da war: Die Frauen erobern sich ihre Stellung in der Gesellschaft und werden von Männern dabei unterstützt.  Es entsteht allmählich eine neue Form des Miteinander auf einer Ebene, die immer mehr die Gleichberechtigung betont.

Es ist noch nicht mal 50 Jahre her, da durften Frauen, wenn sie verheiratet waren, weder ein Bankkonto eröffnen noch eine Arbeitsstelle antreten, wenn der Mann es uns nicht erlaubte. Es war eine Sensation, als die erste Frau vor ungefähr 100 Jahren Medizin studierte. Forscherinnen wie Marie Curie, zu Anfang des letzten Jahrhunderts, wurden von Männern nicht ernst genommen, die Frauen lieber am Herd gesehen hätten. Diese Zeiten sind für unseren Kulturkreis schon lange vorbei.

Gerade die Männer haben hier unglaublich aufgeholt. Viele haben ihre weibliche Seite entdeckt – denn wir haben ja beide – und sind weicher, toleranter und überhaupt gefühlvoller, als man es in alten Zeiten – Filme zeigen oft in überspitzter Weise die entsprechende Zeitquälität nach – sieht. Da mussten die Frauen oft noch zum Kind werden und von dieser Position aus sich etwas “erbetteln”, was sie heute selbstbewusst einfordern oder sich einfach nehmen. 

Denn sie wissen: Sie sind stark. Sie wissen um ihren Wert und sie fordern Respekt. Ein Planet mit einer starken weiblichen Energie wird irgendwann einmal mit dem Kämpfen aufhören und der heiß ersehnte Traum vom Frieden wird wahr werden können.

Ein Mann, der seine weibliche Seite integriert hat und eine Frau, die aufhört, wie ein Mann sein zu wollen, werden die idealen Bewohner dieser neuen Erde sein, die hier und jetzt schon ihren Beginn hat. Sie werden sich perfekt ergänzen und jeder wird den anderen achten können. Jeder von uns hat beide Qualitäten in sich, – es gilt, sie zu entdecken und zuzulassen. Männer dürfen weich und mitfühlend sein, Frauen stark und aktiv. Es mag noch ein paar Jahre dauern, aber diese Zeitqualität ist immer deutlicher spürbar.  Inzwischen können wir darüber reden und schreiben und viele verstehen, was vor 25 Jahren noch unmöglich war.

Yin-Yang-Symbol
Yin-Yang-Symbol

Zu ungefähr dieser Zeit, also vor fast 25 Jahren Jahren, hatte ich anlässlich eines Seminars auf Hawaii in einer der Pausen einmal ein sehr schönes Bild vor Augen, das ich gerne mit euch teile: Ich sah, wie die dunkle weibliche Energie auf der linken Seite der Wirbelsäule gemeinsam mit der hellen männlichen Energie auf der rechten Seite hochstieg. Über den Kopf hinaus. Dort trafen sie sich und verbanden sich zu einem Kreis. Im männlichen weißen Teil erschien ein schwarzer Punkt für das weibliche und im weiblichen schwarzen Teil ein weißer Punkt für das männliche. Dieses Verbinden, bei dem die männlichen und die weiblichen menschliche Konturen verschwanden, empfinde ich als eine Umarmung von Mann und Frau, mehr vielleicht noch eine Symbiose oder gar Verschmelzung. Das Symbol dazu ist allen bekannt, es ist das Yin-Yang.

Wir befinden uns exakt in dieser Zeitqualität. Wir befinden uns im Aufstieg. Über die letzten Jahre war, trotz des Chaos in dem wir uns gerade befinden, so etwas wie eine neue Energie zu spüren, die jeden einzelnen, der bereit war, ein Stück weit angehoben hat. Irgendwann wird dieses Bild wahr werden, diese Vereinigung wird stattfinden und somit ein Zeitalter des friedlichen und liebevollen Zusammenlebens in gegenseitigem Respekt einläuten.

 Mit freundlicher Genehmigung von © Deep Water