Stürzt Trump über seinen redefreudigen Ex-Anwalt Michael Cohen, der ihn unter Eid massiv beschuldigt hat?

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Am Dienstag hat der ehemalige Anwalt von Präsident Donald Trump etwas getan, was viele erwartet haben: Er hat ihn angeschwärzt. Dessen schöne weiße Weste bekam unter Eid einen schwarzen Fleck und der ist nicht gerade klein. Dies ist erst der Anfang, denn um sein Strafmaß weiter zu vermindern, hat Cohen angekündigt, mit Sonderermittler Mueller zusammenarbeiten zu wollen. Er habe brisante Informationen, die Trump weiter belasten könnten. Dazu gehöre das Gespräch im Trump Tower sowie die Einmischung der Russen in die Wahl.

Trump hat bereits reagiert und die Geschichten, die Cohen erzählt, für erfunden erklärt. Würde nicht wundern, wenn man an das Russen-Dossier und viele andere Dinge denkt, die sich alle als fabriziert herausgestellt haben.

Cohen hat das vor Gericht behauptet, was Trumps Gegner schon lange hören wollten, denn schließlich suchen sie bereits seit nunmehr zwei Jahren nach irgendeiner dunklen Geschichte in Trumps Leben, die dazu führen könnte, ihn des Amtes  zu entheben. Im Jahr 2006 haben sie dann eine Stormy Daniels gefunden – so weit mussten sie zurückgehen – die bereit war gegen Trump auszusagen. Sie habe eine Affäre mit ihm gehabt. Merkwürdig war, dass sie damit erst kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 plötzlich auftauchte, warum nicht vorher?  Es ist alles so offensichtlich …

Und nun erzählte Cohen, der damals Trumps Anwalt war, dass er der Dame auf Trumps Anweisung hin 130.000 Dollar Schweigegeld gegeben habe.

Vor Gericht behauptete er sogar, dieses Geld sei aus dem Topf des Kampagnengeldes gekommen, das bedeutet, dass Trump sich unrechtmäßig bereichert habe.

Trump bestreitet beides. Er habe das mit dem Geld erst hinterher erfahren und es sei sein eigenes gewesen. Tatsächlich ist das möglich, denn Anwälte in den USA haben oft einen gewissen Spielraum und bekommen dafür genug Geld von ihren Klienten, um diesen den Rücken frei zu halten.

Spätestens jetzt sollte man deshalb anfangen, sich zu wundern, denn irgendetwas stimmt an dieser Geschichte nicht. Warum sollte Trump, ein Milliardär, einen solchen, für ihn sicherlich kleinen Betrag, aus einem Topf mit Spendengeldern für seine Kampagne entnehmen? Das macht keinen Sinn, hatte doch der Anwalt Geld von ihm auf dem Konto. Hinzu kommt, dass er nachweislich alle drei Monate seinen 100.000 Dollar Scheck, also sein Präsidenten-Salär, an eine meist gemeinnützige Organisation spendet. Das sind bis jetzt 600.000 Dollar.

Niemand geht mit Geld großzügiger um, als Trump, sagen einige Menschen, denen er geholfen hat. Es gibt zahlreiche Beispiele für seine Hilfsbereitschaft. Hier zum Beispiel verspricht er einer todkranken Mutter, dafür zu sorgen, dass ihr damals 7jähriger Sohn das College besuchen kann. Das war 2016.

Ein anderes Mal hilft er einem Mann, der seine Frau verloren hat, mit 10.000 Dollar und bietet auch noch dem krebskranken Vater seine Hilfe an. Kranksein kann sehr teuer sein in den USA und war nicht zahlen kann, der stirbt, wenn er nicht versichert ist.

Wie wir wissen, ist der Splitter im Auge des anderen immer größer als der Balken im eigenen. Das mag der Grund sein, dass man vergessen hat, dass Barack Obamas Präsidentschaftskampagne ein Strafgeld von 375.000 Dollar zahlen musste, unter anderem deshalb weil sie nicht bereit waren, 1,9 Dollar an Spendengeldern offenzulegen und weil sie Gelder, die sie nicht annehmen durften, zu spät zurückgezahlt haben.

QAnon wusste bereits im Mai, dass die Attacken durch die Medien und andere Kanäle sich verstärken würden.

22. Mai 18 Die Attacken werden sich verstärken
22. Mai 18 Die Attacken werden sich verstärken

Am 10. August wurde das Board gehackt, mit dem die Q-Gruppe mit der Außenwelt kommuniziert.

10. August 18 Wir werden schwer attackiert, haben die Kontrolle über das Board verloren
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Am 21. August, bei einer Wahlveranstaltung in West Virgina, erklärt Trump, dass er inzwischen mit seiner Security Probleme bekommt, wenn er Wahlveranstaltungen abhält. Aber er würde es weiter tun. Er deutet also an, dass es immer schwieriger wird, ihn zu schützen.

Das war der Tag, an dem Cohen den von vielen vermuteten Meineid geschworen hat. Irgendwann werden wir die Wahrheit erfahren. Cohen sieht ihm auf den ersten Blick an, dass er nicht der Typ ist, auf den man bauen kann. Ein windiger Anwalt, der für sein eigenes Wohlergehen bereit ist, den Menschen, die mit Trump bereits Hoffnung schöpfen, diese wegzunehmen, um den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Persönlich glaube ich, dass Trump nun kontern wird. Wird er eventuell die noch ausstehende Veröffentlichung der letzten 20 Seiten des FISA-Reports vorziehen? Hier werden Namen genannt!

Die Medien spielen verrückt – Angst vor der Veröffentlichung der letzten 20 Seiten des FISA-Reports, der noch mehr Namen offenlegen wird?

FISA – das sind echte Nachrichten, belegbar. Bei einer Aussage Cohen gegen Trump verliert der Anwalt. Nicht nur den Respekt, wenn herauskommt, dass er gelogen haben soll, sondern seine Aussage wird auch besonders schwer geahndet werden, da sie dazu führen soll, einen Präsidenten des Amts zu entheben. Trump ist als Präsident nicht anklagbar, aber er kann des Amtes enthoben werden,

Seit zwei Jahren will man ihn los werden. Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Dieses ganze Theater dreht sich um die nächsten Zwischenwahlen. Trump braucht mehr Sitze und er war, wie Politico es ausdrückte, bis Dienstag auf der Gewinnerseite.

Das Blatt könnte sich gedreht haben, aber Trump hat noch Asse im Ärmel. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, sie zu ziehen.

Sie haben Angst, sagt QAnon. Wer Angst hat, macht Fehler. Sie müssen schon länger Angst haben, denn sie haben schon viele Fehler gemacht. Sie haben Trumps schwarzen Fleck gesucht und nur die von anderen gefunden. Zum Beispiel von Clinton, Obama, Comey, McCabe und vielen anderen.

Vertrauen wir darauf, dass auch diese Geschichte sich in Luft auflöst, denn die Hoffnung, die viele Menschen derzeit wieder in die Zukunft haben, weil Tausende von pädophilen und korrupten Menschen dank Trump bereits entmachtet und der Justiz zugeführt wurden, die wollen wir uns erhalten. Das darf nicht aufhören.

Dieser Artikel erklärt die Hintergründe, die zur neuerlichen Attacke geführt haben. 

QAnon spricht von Hochverrat, nennt bereits Namen. Obama und Clinton sind dabei. „Im Herbst ist Showtime.“

Wer ist Q?

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