Trumps Pressesprecherin: „Das ist Hochverrat. Das wird in diesem Land mit dem Tod bestraft.“

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Ein Beitrag von unserem Gastautor Maximilian Bender

Die Selbstvernichtungs-Strategien der amerikanischen demokratischen Partei funktionieren ausgezeichnet. Alles in dieser Hinsicht scheint zu klappen. Sie benutzen Bumerangs, werfen die auf ihre Gegner und es dauert nicht lange, und all das, was sie anderen vor-werfen, kommt zu ihnen zurück. Das und noch mehr.

Ein sehr gutes Beispiel ist der von allen Parteien und auch dem Präsidenten heiß erwarteten Mueller-Report sehen, der seit Freitag dem Justizministerium vorliegt.

QAnon: Deklassifizierung kommt. Trumps Opposition befindet sich im freien Fall nach Mueller.

Die Demokraten, unter der Führung von Rep. Nancy Pelosi und Senator Chuck Schumer, sahen in dessen Veröffentlichung den Untergang des derzeitigen Präsidenten, Donald Trump, sowie ihren eigenen Aufstieg in den Olymp.

Wie wir seit spätestens Sonntag wissen, nachdem Justizminister Barr einen kleinen aber wichtigen Einblick in die Ergebnisse geben konnte, hat das nicht geklappt.

Es wurden keine Beweise für eine Kollusion mit den Russen gefunden, mit denen man Donald Trump des Amtes entheben wollte. Auch weitere Menschen um ihn herum werden nicht angeklagt werden.

USA Justizministerium: Bisherige Freigabe Mueller Report – Deutsche Übersetzung

Donald Trumps Weste ist sauberer denn je.

Entsprechend war das Schweigen erst einmal so laut zu hören, dass viele darauf aufmerksam wurden und darüber schrieben.

Jeder Schock muss erst einmal verarbeitet werden. Das ist normal. Danach muss man sich wieder sammeln und eine neue Strategie ausdenken.

So, wie es aussieht, reicht es aber nicht für etwas Neues und so wird offenbar auf der alten Schiene weiter gefahren, indem die ersten Zweifel an Muellers Bericht bereits gestreut wurden.

Schon Christian Morgenstern wusste, dass „was nicht sein kann, was nicht sein darf“.

Die alte Strategie wird offenbar strikt weiter verfolgt.

So dreht man es sich und wendet es, um dann doch noch das Ergebnis zu erzielen, das man seit mehr als zwei Jahren verfolgt: Die Absetzung dieses von ihnen ungeliebten Präsidenten, der ihre seit Jahrzehnten verfolgte Agenda Stück für Stück wieder abbaut.

Es wird umsonst sein, wie alles, was sie diesbezüglich angepackt haben.

Leichter ist mir eine Prognose noch nie gefallen. Das Kartenhaus, welches sie in zweieinhalb Jahren errichtet hatten, fiel in sich zusammen, denn es hatte nie die Standfestigkeit, wie ein Beweis sie erbringen würde. Das Fundament war von Anfang an brüchig, denn es war auf einer Lüge aufgebaut.

Ich repetiere:

  • Hillary Clinton und das Demokratische Nationalkomitee dachten offenbar, sie könne nur gewinnen, wenn sie einen Kübel Schmutz über ihren Mitbewerber für das Präsidentschaftsamt ausschütten würden. So gab man über Clintons Anwaltskanzlei in Auftrag, diesen Schmutz auf Donald Trumps weißer Weste zu finden.
  • Die Anwälte wiederum beauftragten Fusion GPS, eine Detektei, mit der Suche.
  • Fusion GPS suchte sich Hilfe beim ehemaligen (?) englischen Spion Christopher Steele.
  • Steele hatte Verbindungen nach Russland. Er war persönlich sehr daran interessiert, Trump zu Fall zu bringen.
  • Auch die Ukraine war über Clinton in diesen schmutzigen Coup involviert und half, so gut sie konnte.
  • Daraus entstand das Russen-Dossier, das nach Fertigstellung dem FBI und dem Justizministerium vorgelegt wurde.
  • Obwohl dieses Dossier fehlerhaft und voller nicht belegbarer Daten war und somit nicht als Beweis für eine Spionagekampagne gegen Trump ausreichend konnte, hatten die damaligen Verantwortlichen dieser Behörden keine Skrupel, es dennoch zu tun.
  • Sie konnten das ausstellende Gericht, FISC, davon überzeugen, dass es sich um echte Beweise handelte und so wurde ein Überwachungsauftrag auf der Grundlage eines Betruges ausgestellt, mit dem die Trump-Kampagne in den letzten Wochen vor der Wahl ausspioniert werden durfte.
  • Durch diese Geschichte, initiiert von den Demokraten und Hillary Clinton, entstand nun das Bedürfnis, einen Sonderermittler, Mueller, einzusetzen, der hier noch einmal etwas tiefer in Trump und seine Kampagne schauen sollte.

Das Ergebnis, zweieinhalb Jahre später: Mueller fand keine Beweise für eine Absprache der Trump-Kampagne mit Russland.

Obwohl keine Beweise für eine Absprache der Trump-Kampagne mit den Russen gefunden wurden, beharren die Demokraten weiterhin auf der von ihnen selbst erfundenen Russen-Kollusion und treten nach der Stille ihren Rücktritt ins gewohnte Hamsterrad an, aus dem man hört, dass, trotz der Untersuchung immer noch “signifikante Beweise” dafür bestünden, dass Donald Trump während der 2016er Wahl mit den Russen gemeinsame Sache machte.

Adam Schiff, demokratischer Vorsitzender des House Intelligence Committee:

„Es gibt einen Unterschied zwischen zwingenden Beweisen für Absprachen und ob der Sonderberater zu dem Schluss kommt, dass er ohne begründeten Zweifel die strafrechtliche Anklage wegen Verschwörung beweisen kann.”

John Solomon stellte in einem Bericht von “The Hill” fest, dass insgesamt 530.000 Berichte zwischen Mai 2017 und Ende März 2019 über diese angeblichen Absprachen geschrieben wurden.

Dass Donald Trump trotz dieser negativen Medien-Schelte heute immer noch ähnliche Beliebtheitswerte zeigt, wie Obama zum gleichen Zeitpunkt seiner Amtszeit, ist fast ein Wunder.

Wie würden die Umfragewerte für Donald Trump aussehen, wenn die negative Berichterstattung aufhören und ersetzt werden würde durch eine neutrale?

Auch mehr als drei Dutzend demokratische Repräsentanten sind darauf hereingefallen und haben ihre Amtszeit für 2018 nicht mehr verlängert. So schreibt „The Hill“ folgerichtig, dass die Midterm-Wahlen massiv durch diese Russen-Mär beeinflusst wurden.

Das führte dazu, dass die Demokraten die Verunsicherung dieser Wahlkreise ausnutzen und so zur stärksten Partei im Repräsentantenhaus werden konnten.

Allerdings wird alles andere auf sie zurückfallen.

Die Obama Administration ist unter erheblichen Beschuss geraten. Barack Obama selbst, sein Justizministerium mit Loretta Lynch, Bruce Ohr, Sally Yates und das FBI mit zahlreichen Beamten, ganz vorne die ehemaligen Direktoren James Comey und Andrew McCabe – das sind nur einige Namen. Dazu kommen noch die Direktoren der Intelligenzien, James Clapper und John Brennan. Nicht zuletzt wäre da Frau Clinton selbst, die große Verliererin, die ihren Verlust immer noch nicht überwunden hat. Viele weitere bekannte und weniger bekannte Namen sind ebenfalls dabei.

FISA – die eigene betrügerische Untersuchung –  wird für deren Anklage sorgen, sagte QAnon schon vor langer Zeit voraus.

Haben “sie” doch alles getan, um zu verhindern, dass Donald Trump Präsident werden konnte.

3190 QAnon Die Blockade ist entfernt
3190 QAnon Die Blockade ist entfernt

QAnon hat Mueller immer die „Versicherung der Demokraten“ genannt. Nun ist die Untersuchung beendet, Mueller quasi entfernt und so steht es in einem Post von heute:

Ohne eine BLOCKADE, ein Schutzschild, bleiben sie verletzlich und entblößt zurück.

Sarah Sanders, Trumps Pressesprecherin, wird noch deutlicher:

„Sie haben wortwörtliche den Präsidenten der Vereinigten Staaten beschuldigt, ein Agent einer ausländischen Regierung zu sein. Das ist Hochverrat. Das wird in diesem Land mit dem Tod bestraft.“

Wie The Hill berichtete, hat das Team um Trump herum hat bereits angekündigt, dass der Mueller-Report eine sehr gute Basis sein wird, um für den Wahlkampf 2020 in die Offensive gehen zu können.

 

The Hill
The Hill/2