Damals wurden die Südstaaten von den Demokraten beherrscht, heute leben dort mehrheitlich Republikaner.

Könnte es sein, dass daraus der allgemeine Irrtum entstand, es wären die Republikaner gewesen, welche die Sklaverei einführten und die schwarze Bevölkerung der Südstaaten unterdrückte? Die Demokraten werden sich hüten, diesen Irrtum aufzuklären.

Man muss eine Lüge nur oft genug erzählen, dann wird sie zur ‚Wahrheit‘. 

Jedenfalls hat heute die demokratische Partei den Rückhalt der schwarzen Bevölkerung und das, obwohl nach neueren Umfragen 24 Prozent aus dieser Population eher konservativ orientiert sind und weitere 43 Prozent sich als moderat bezeichnen. Zweidrittel der schwarzen Bevölkerung sind also nicht demokratisch orientiert, sondern eher republikanisch oder irgendwo dazwischen.

Dennoch wählten 2016 etwa 89 Prozent entweder Hillary Clinton oder kleinere Parteien. Die Republikaner unter Trump bekamen somit nur 11 Prozent der Stimmen.

Durch diverse Auftritte, mit denen Kanye West und Candace Owens, sowie andere Farbige den Präsidenten unterstützten, sollen es nun um die 20 Prozent sein, eventuell auch etwas mehr.

Dass die Zahlen nicht weiter hoch gehen, mag auch daran liegen, dass die meisten Amerikaner angeblich immer noch glauben, dass es die Demokraten waren, welche die Menschen aus der Sklaverei befreiten und dass ihnen der Dank gebührt, den viele dann in Form eines Kreuzchens auf dem Stimmzettel hinterlassen.

Biden hat also gute Chancen, die Mehrheit der schwarzen Stimmen zu bekommen. Durch eine Geschichte, die so nicht stimmt.

Eventuell will Trump mit seiner Wahl von Ort und Zeit hier ansetzen und diesen grundlegenden Irrtum einmal aufklären.

Geschichte sollte man so aufschreiben, wie sie erlebt wurde und nicht, wie man sie gerne erlebt hätte. Eine Korrektur ist angebracht, wo Menschen dermaßen manipuliert werden, dass sie ihrer eigenen inneren Gesinnung nicht mehr folgen, sondern Menschen wählen, die gar nicht auf ihrer Linie sind.

Die Demokraten sind, wie man an den Zahlen oben sieht, darauf angewiesen, dass Farbige demokratisch wählen. Eine öffentliche Korrektur der Historie würde ihnen immens schaden können.

Wir glauben, im Gegensatz zum allgemeinen Narrativ, dass Trump hier sehr gut und strategisch Schach spielt. Die Wahl von Tag und Ort könnte man als historisch bezeichnen.

UPDATE:

Nach der Publikation des Artikels wurde das Datum verschoben. Die Veranstaltung findet nun am 20. Juni statt. Es habe bereits 200.000 Anmeldungen dafür gegeben.
Wir wundern uns.
Dieses Datum kennt in den USA jeder.  Es allgemein bekannt, dass dies für die schwarze Bevölkerung ein wichtiger Tag ist und somit kein Zufall, dass es gewählt wurde. Trump schreibt als Begründung: „…zahlreiche meiner afro-amerikanischen Freunde haben mich kontaktiert und um eine Verschiebung des Datums gebeten…“.

Trump hatte sich gerade erst mit einer großen afro-amerikanischen Runde getroffen. Warum hat man ihm dort nicht von diesem Datum abgeraten?

Dieser Rückzug – warum auch immer er erfolgte – holt nun wieder die Rassismus-Karte hervor, die einst Clinton aus dem Ärmel zauberte. Die Beiträge unter dem Thread sind entsprechend geprägt. Trump war nie ein Rassist, ganz im Gegenteil.

Der 16. Juni 2015 war der Tag, an dem er ankündigte, für die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten anzutreten. Da ging es los. Er wurde vom ersten Tag an bekämpft. Denn sie kannten ihn und sie wussten, dass er ihnen gefährlich werden konnte.

 

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