USA: Nicht nur die Mauer dürfte der Niedergang der Demokraten sein

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Es gibt Neues von „der Mauer“. Die Mauer, das ist ein bis zu 10 Meter hoher Zaun aus dicken Stahlpfosten – amerikanischem Stahl, würde Donald Trump betonen – der an der Südgrenze der USA gebaut wird, um illegale Einwanderer, sowie Drogenschmuggler, Menschenhändler und die gefürchtete MS-13-Bande von Amerika fernzuhalten. Denn sobald jemand amerikanischen Boden betreten hat, kann man ihn, so sagt es das Gesetz, nicht mehr zurückschicken. Man kann ihn für kurze Zeit festhalten, muss ihn dann aber wieder gehen lassen.

„Sie entschwinden dann einfach irgendwo im Land“, klagt der Präsident immer wieder. Man habe keine Ahnung, wo sie sich wirklich aufhalten würden. Er möchte, dass die Gesetze dazu geändert werden, aber die, die in den USA die Gesetze machen, der Kongress und hier zunächst die Repräsentanten des Hauses, haben ganz anderes im Sinn. Ihr Fokus liegt weiterhin darauf, den Präsidenten unter allen Umständen zu impeachen. Also des Amtes zu entheben. Man kann es ja auch einmal ganz ohne Grund versuchen, so ihre Devise.

Mittlerweile macht Trump weiter, als würde dieses Damoklesschwert über seinem Kopf nicht existieren und gewinnt mal wieder. Diesmal gab es einen Deal mit Mexiko, für die am Montag unliebsame Sanktionen wirksam geworden wären. Im letzten Moment schwenkten sie um und wollen fortan alles in ihrer Macht mögliche tun, illegale Möchtegern-Grenzgänger davon abzuhalten, einen Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen.

Trump ist glücklich.

Wir haben einen weiteren sehr wichtigen Teil des Immigrations- und Sicherheitsabkommens mit Mexiko vollständig unterzeichnet und dokumentiert, etwas, was die USA seit vielen Jahren wollen. Es wird in nicht allzu ferner Zukunft enthüllt werden und bedarf einer Abstimmung durch das mexikanische Gesetzgebungsorgan!…

In einem weiteren Tweet ergänzt er:

…Wir erwarten kein Problem mit der Abstimmung, aber wenn die Genehmigung aus irgendeinem Grund nicht erfolgt, werden die Zölle wieder eingeführt!

Und auch den Vizepräsidenten, mit dem er, wie er bereits inoffiziell ankündigte, 2020 wieder ins Rennen gehen möchte, freut das neue Abkommen.

Die starke Position von @POTUS hat Mexiko dazu veranlasst, Dinge zu tun, die sie noch nie zuvor getan haben: 6.000 Nationalgarden an der Südgrenze, Grenzübergänge in ganz Mexiko & ALLE illegalen Einwanderer aus Mittelamerika dürfen in Mexiko bleiben, bis ihre Asylanträge gestellt werden…

@POTUS hat Mexiko dazu gebracht, sich zu steigern… Jetzt ist es Zeit für den Kongress, sich zu steigern! Das amerikanische Volk will, dass der Kongress mit dieser Regierung zusammenarbeitet, um unsere Asylgesetze zu reformieren, unsere Grenze zu sichern und dieses kaputte Einwanderungssystem ein für alle Mal zu reparieren! Bringen wir es hinter uns!

Nicht zufrieden ist der Präsident mit der schleppenden Berichterstattung, die einfach nicht das Gute, das er tut, berichten mag, sondern eher so schreibt, wie es den Demokraten gefällt.

Wenn Präsident Obama die Geschäfte, die ich sowohl an der Grenze als auch für die Wirtschaft abgeschlossen habe, machen würde, würden die korrupten Medien sie als unbeschreiblich bezeichnen, und einen Nationalfeiertag dafür erklären. Bei mir, trotz unserer Rekorde in der Wirtschaft und allem, was ich getan habe, keine Anerkennung!

Derweil geschieht auch an anderer Stelle ebenfalls Großes. Etwas, was wir in dieser Form nie erwartet hätten. 

Wir erinnern uns: Brian Kolfage, ein dreifach amputierter Kriegsveteran, hat vor fast genau einem halben Jahr dazu aufgerufen, Geld für die Mauer zu spenden, nachdem der Kongress sein Veto eingelegt hat, weil Trump für den Mauerbau 5 Milliarden Dollar haben wollte. 1,3 Milliarden sollte er bekommen, mehr nicht. Daraufhin gab es dann den längsten Shutdown in der Geschichte der USA.

Hier ist die Hintergrund-Story:

USA: Droht die Stilllegung der Regierung, da die Demokraten die Mauer nicht genehmigen? Republikanische Wähler greifen zur Selbsthilfe.

In nur einem halben Jahr kamen nun ungefähr 24 Millionen Dollar zusammen.

Das sind Peanuts, dachten wir, denn Trumps Mauer ist nicht gerade günstig. Sie wird viele Milliarden kosten. Je nach Gelände sollen die Stahlzäune unterschiedlich hoch sein, bis zu zirka 10 Metern, zudem noch gespickt mit Elektronik, die den in der Nähe befindlichen Homeland-Beamten anzeigt, ob sich jemand dem Zaun nähert.

Vor einigen Tagen erlebten wir dann die Überraschung, mit der wir nicht mehr gerechnet haben. Brian Kolfage hat den ersten Teil einer Mauer zu Mexiko gebaut. Ungefähr eine halbe Meile (ca. 800m) sowie eine 5m breite Straße entlang der Mauer wurden in nur 20 Tagen fertiggestellt. Die Straße war ebenfalls wichtig, denn ohne sie würden die Grenzbeamten 30 Minuten bis zur Mauer benötigen. Jetzt sind es nur noch 20 Sekunden, erklärt Kolfage im Interview.

Das alles habe zudem nur einen Bruchteil dessen gekostet, was der Staat hätte zahlen müssen. 6 bis 8 Millionen Dollar.

Bei Trump wären es 40 Millionen geworden und der Bau hätte wesentlich länger gedauert. Gebaut wurde auf einem privaten Grundstück, das ein Vietnam-Veteran zur Verfügung gestellt hat.

Sie haben nicht nur den Segen des Präsidenten, sondern auch den vieler Senatoren und Repräsentanten, die sie ermuntern, weiterhin privat zu bauen.

Die Amerikaner zeigen uns mit diesem Beispiel, wie man anpackt und nicht darauf wartet, dass andere es machen.

Sie haben eine Idee und setzen sie um. Schnell, effektiv, motiviert. Das Volk jammert nicht und sagt, das wird nichts, sondern jeder greift, so tief er kann, in seine eigene Tasche und spendet in diesem Fall, was er geben kann. Andere arbeiten ohne Lohn für eine gute Sache. Jeder möchte Teil des Ganzen sein, denn sie wollen alle, dass die Kriminalität, die über diese Grenze kommt, beendet wird.

Sie übernehmen die Verantwortung.

Wir können von ihnen lernen, das, was wir wollen, in die Tat umzusetzen und nicht darauf zu warten, dass ein anderer es für uns tut.  Anfassen, und nicht meckern, wenn uns etwas nicht passt. Was wollen wir? Was können wir tun, um das zu erreichen? Wie packen wir es an?

Die meisten Amerikaner wollen die Mauer, weil sie wissen, dass über diese Grenze das Verbrechen in die USA getragen wird. Drogenhandel, Kinderhandel, Sklaverei und mehr. Und dann war da dieser Eine, der sich nicht unterkriegen lässt, der fast alle Gliedmaßen verloren hat, nicht aber seinen eisernen Willen und den Glauben daran, dass er es schaffen würde. Brian Kolfage hat Großartiges geleistet und konnte andere motivieren, mitzumachen.

Nur die Demokraten wollen keine Mauer, sie wollen Illegale, die derzeit in ihren „Zufluchts“-Städten ein menschenunwürdiges Leben in Zelten am Straßenrand führen, schnell einbürgern und zu ihren Wählern machen. Denn sie haben immer weniger Unterstützer aus dem amerikanischen Volk.

Genau das wird einer der Punkte sein, der ihnen die nächste Pleite einfährt, wenn sie 2020 die Präsidentschaftswahl ein zweites Mal verlieren.

Auch die kommenden Veröffentlichungen in die Untersuchung der Präsidentschaftswahl 2016 dürften einiges zutage bringen, was ihnen nicht gefallen wird. Man befürchtet, dass sehr „hoch sitzende“ Köpfe rollen werden und die Partei dabei ins Wanken gerät.

Beitragsfoto