So, so – Donald Trump ist also Epsteins Freund? QAnon spricht über Falschmeldungen

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Es ist immer wieder erstaunlich, wie hervorragend Medien weltweit es verstehen, aus etwas Positivem etwas Negatives zu machen. Denken wir hier nur einmal an die Regierung des amerikanischen Präsidenten, Donald Trump. Man schafft es sogar, ihn für etwas verantwortlich zu machen, was unter George W. Bush geschah. Erstaunlich!

Da wurde also ein unter der George W. Bush-Regierung verurteilter Mann, nennen wir ihn mal Jeffrey Epstein, zu einer sehr geringen Strafe verurteilt, obwohl er nachweislich kleine, minderjährige Mädchen verführte, sie prostituierte und – weil das noch nicht reichte – machte er aus ihnen kleine Zuhälter, die weitere Minderjährige in seine aufgestellte Falle lockten. Sie bekamen dafür etwas, was ihnen fehlte, denn die meisten kamen aus den ärmlichsten Verhältnissen: Geld. Viel Geld für ihre Verhältnisse.

Mit Speck fängt man Mäuse und diese Kinder, denen es im Leben oft nicht gut ergangen ist, ergriffen die Gelegenheit, nach einer Massage, die oft als sexuelle Begegnung mit allem Drum und Dran endete, ein paar Hundert Dollar reicher zu sein.

Dieser Epstein muss ein gewiefter Menschenfänger sein, wenn er sowas kann, könnte man denken.

Heute sind viele von ihnen seelische Wracks, nachdem sie begriffen haben, was ihnen angetan wurde, aber einige haben sich aus ihrer Opferrolle erhoben und dafür gesorgt, dass der Mann erneut angeklagt wurde. Seit Samstag sitzt er im Untersuchungsgefängnis und die Chance, jemals wieder die Sonne ohne Gitter davor sehen zu können, ist äußerst gering.

Wir haben darüber berichtet. Hier die Hintergründe:

Sexhändler Jeffrey Epstein verhaftet. Er könnte die Clintons zu Fall bringen.

Wenn das alles unter der Bush-Regierung passierte, wieso nur haben Bush und dessen damaliges Justizministerium nicht eingegriffen, als sie davon hörten, dass dieser Mann mit Glacé-Handschuhen angefasst wurde? Hat das damals überhaupt jemanden interessiert?

Normalerweise hätte Epstein mindestens 30 Jahre im Gefängnis verbringen müssen. Stattdessen erlaubte ihm das Gericht und ein Deal, dass er eine Art Ablasszahlung an Dutzende von jungen Mädchen leisten und sich damit freikaufen durfte. Wie in guten alten Zeiten, wo man auf die gleiche Art und Weise seine Sünden loswurde. Es gab noch einen zweiten sehr ungewöhnlichen Deal, den Wikipedia so beschreibt:

„Im Juni 2008, nachdem Epstein sich wegen einer einzigen staatlichen Anklage wegen der Werbung für Prostitution bei Mädchen ab 14 Jahren schuldig gemacht hatte, wurde er zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Anstatt ins Staatsgefängnis geschickt zu werden, wie die Mehrheit der in Florida verurteilten Sexualstraftäter, wurde Epstein in einem privaten Flügel der Palm Beach County Palisade untergebracht. Er konnte seine eigenen Sicherheitskräfte einstellen und durfte für bis zu 12 Stunden am Tag an sechs Tagen in der Woche in sein Büro in der Innenstadt aufgrund von „Arbeitsfreigang“ gehen. Nach 13 Monate wurde er mit einem Jahr Bewährung entlassen. Während seiner Bewährungszeit durfte er mit seinem Firmenjet zahlreiche Reisen zu seinen Häusern in Manhattan und den U.S. Virgin Islands unternehmen.“ 

Knapp zwei Jahre „Unbequemlichkeit“ – mehr war das nicht – für mindestens 30 Jahre, die er nicht absitzen musste?

Nun steht er wieder im Fokus der Ermittlungen. Es sind Ermittler aus der Trump Administration, die diesen Fall wieder aufrollen.

Nachdem der alte Justizminister, Jeff Sessions, gegangen wurde, wagte man sich wieder an diesen Fall heran. Denn dieser Mann, ein registrierter Sexualstraftäter, war nicht etwa reuig, sondern schien munter weiterzumachen wie zuvor. Aber man konnte nur auf alte Daten zurückgreifen. In Florida war der Fall geschlossen, aber nicht in New York, dem zweiten bekannten Tatort. Hier konnte man neu beginnen.

Als man den Fall neu aufrollte, erfuhr man auch, dass der heutige Arbeitsminister, Acosta, damaliger Staatsanwalt in Florida, in diesen Deal verwickelt ist.

Wir haben darüber im Februar berichtet:

Sensation – Der Fall des Sexualstraftäters und Milliardärs Jeffrey Epstein wird wieder aufgerollt

Man könnte nun denken, dass die Medienlandschaft voll des Lobes wäre, dass diesen missbrauchten Mädchen endlich die Genugtuung gewährt wird.

Immerhin wird von höchster Stelle des Staates versucht, die Gerechtigkeit in diesen Fall zu bringen, an der es unter Bushs Administration mangelte. Aber weit gefehlt. Wenn man sich alleine die deutschen Titelseiten anschaut, dann liest man folgendes:

  • T-Online: Dieser Missbrauchsfall belastet die Trump-Regierung
  • NRZ: Kindesmissbrauch: Trump-Freund Jeffrey Epstein angeklagt
  • Berliner Morgenpost: Kindesmissbrauch: Trump-Freund Jeffrey Epstein angeklagt

Im Text herausgearbeitet wird in der Regel dann ein  Ausspruch von Donald Trump aus dem Jahr 2002, den es auch auf Video zu hören gibt:

„Großartiger Typ. Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Macht viel Spaß mit ihm zusammen zu sein. Man sagt sogar, dass er, so wie ich, schöne Frauen mag. Und viele von ihnen sind jünger.“

Hat er vor 17 Jahren wirklich gewusst, was Epstein macht, wenn er nicht gerade den Investment-Banker gibt?

Es ist nicht anzunehmen. Denn vor Jahren hat Trump ihn aus seiner Wochenend-Residenz Mar-a-Lago rausgeworfen, als er bemerkte, dass Epstein Interesse an einem der jungen Mädchen hatte. Wird das auch kommuniziert? Eher nein. Nur sehr wenige Medien berichten darüber. Zum Beispiel die  Washington Post:

„Laut Gerichtsakten wurde Epstein von Präsident Trumps Mar-a-Lago Club in Palm Beach, Florida, ausgeschlossen, weil er ein minderjähriges Mädchen im Club sexuell angegriffen hat.“

Das ist schon länger her, Trump war damals noch lange nicht Präsident.

Wann werden die vielen Saubermänner und -frauen an der Tastatur, die derzeit die Medienlandschaft beherrschen, wahrhaftig und ohne Bias und Framing berichten, wie es ein neutraler Journalismus tun sollte? Das zumindest ist eine Hoffnung, von der viele glauben, dass sie in Erfüllung gehen wird, durch den, der derzeit die meisten Prügel abbekommt, egal, was er macht: Donald Trump.

Er hat versprochen, den Sumpf trockenzulegen, die Korruption zu beenden und hat damals nur von Amerika gesprochen. Heute ist das anders. Er hat seine Aufgabe erweitert, denn die, die korrumpieren, sitzen überall.  Damit hat er den Hass derer auf sich gezogen, die seine größten Gegner sind. Man muss sich also nicht wundern, wenn die halbe Welt gegen ihn ist.

Donald Trump hat die Menschheit gespalten. Die einen glauben, was sie lesen, die anderen glauben, was sie sehen. Und letzteres gefällt ihnen. Denn Trump hält, was er versprochen hat, das haben die letzten Jahre gezeigt. Und das ist etwas völlig Neues in der Politik.

Wer diese Rede nicht kennt, sollte sie unbedingt anhören. Hier hört man seine Agenda und versteht, warum er weltweit von denen angegriffen wird, die er als Sumpf bezeichnet.

 

Auch QAnon hat sich heute zum Thema Epstein gemeldet und geschrieben:

3369 QAnon Medien berichten nicht ehrlich
3369 QAnon Medien berichten nicht ehrlich

Die Mainstream-Medien sind eine Betrugsmaschine, die Menschen mit Falschmeldungen gehirnwäscht.

Die Aufgabe der Medien (90% sind im Besitz von sechs Unternehmen) besteht nicht darin, die Öffentlichkeit über die WAHRHEIT zu informieren (anhand von Fakten), sondern die Öffentlichkeit mit Unwahrheiten und Meinungen zu täuschen, um eine Darstellung zu zeichnen, die darauf abzielt, die Schafe in der Linie zu halten“, um die Kontrolle zu behalten und Macht zurückzugewinnen.
MENSCHEN WACH UND VEREINT BEENDEN IHRE KONTROLLE (GEHIRNWÄSCHE).
Q

QAnon nimmt damit Bezug auf einen Beitrag auf Twitter:

ACHTUNG MSM

Wir wissen, dass ihr eine Verbindung zwischen Trump und Jeffrey Epstein herstellen wollt. Aber ihr werdet nur das entdecken:

  • Trump ist nicht in den Flug-Logs der Flüge zu Epsteins Little St. James „Lolita“ Island. Nicht ein Mal.
  • Trump wurde einmal von Epsteins Sohn von Daytona Beach nach New York City mitgenommen.
  • Nachdem er erfahren hat, dass Epstein die 14jährige Tochter eines Angestellten belästigt hatte, warf Trump Epstein aus seinem Mar-a-Lago Golf Club und bannte ihn auf Lebenszeit.
  • Als Epstein zum ersten Mal arretiert wurde, ging Trump freiwillig zur Polizei, um dort auszusagen. Die Polizei gab zu, das Trump nicht entgegenkommender hätte sein können.

Mögen diese Worte auf fruchtbaren Boden fallen. Weltweit nehmen Menschen ihre Scheuklappen ab. Es ist nicht mehr aufzuhalten, Trumps Gegenspieler haben bereits verloren.

Hallo, Japan!