Trump: Gemeinsam erobern wir unser Land zurück, von einigen sehr schlechten Menschen

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Admo

Wenn Sie sich noch nie eine von Donald Trumps Reden angehört haben, dann sollten Sie das unbedingt nachholen. Denn nichts geht über die persönliche Erfahrung. Erschrecken Sie nicht, wenn dieser Präsident seine emotionale Seite zeigt, denn die ist seine beste Waffe gegen die steifen Demokraten. Mit ihr gewinnt er mitten in Impeachment-Anhörungen immer mehr Wähler und es gibt Tage, da wächst sein Wahlkampf-Budget um Millionen.

Er zeigt seinem Publikum, dass er auch anders kann. Wird plötzlich sehr steif und sagt, dass es doch einfach sei, den Präsidenten zu geben, präsidial zu sein. Aber er würde lieber so bleiben, wie er ist.  Mit versteinerter Miene verbeugt er sich leicht und bedankt sich mit sonorer Stimme: „Thank you. Thank you.“ Das Publikum lacht und klatscht.

Ja, steif kann er auch. Aber dann ist er nicht mehr Trump.

Er mag gerne Präsident sein, sagt er. Wenn du das, was du machst, nicht liebst, dann vergiss es. Es wird nicht gut ausgehen.

„Aber ich mag sehr, was ich mache und was wir zusammen machen, das ist so noch nie passiert. Niemals.“

Seine authentische Art, die gerade heraus sagt, was Sache ist, findet immer mehr Anhänger. Nicht nur viele unentschlossenen Wähler wechseln nach dem Amtsenthebungs-Debakel mehr und mehr auf seine Seite, sondern immer wieder auch solche, die früher bei den Demokraten ihr Kreuz gemacht haben.

Sie alle haben die Farce erkannt, das Possenspiel, dessen einzige Regel zu sein scheint, alles zu verdrehen und ins Gegenteil zu verkehren, was bei jedem anderen Präsidenten positiv bewertet würde. Kommt man schon mal nicht drumherum, etwas Erfreuliches zu berichten, so darf der übliche Schlusssatz nicht fehlen: Aber, er …

Das Gute wird oft verschwiegen und andere Dinge werden so aufgebauscht, dass bei einem oft sehr langen Beitrag nur noch zwei Sätze übrigbleiben. Im oberen Fall wären das diese: Er fuhr ins Krankenhaus und er fuhr auch wieder zurück. Mehr nicht. Aber lassen wir Trump selbst berichten.

Trump bringt ein Beispiel.

Er mag gerne die kleinen Geschichten erzählen, die er erlebte und so berichtete er, was wirklich am Samstag passierte, als Alex Jones und andere schrieben, er, der Präsident sei im Hospital, weil sein Chefkoch an Vergiftungserscheinungen leiden würde. Aber die Presse war sich hier nicht einig. Es könnte auch ein schwerer Herzinfarkt sein, meinte CNN und andere folgten dem einen oder dem anderen Beispiel.

Es war ein wenig anders, erzählt Donald Trump. Sein Arzt habe ihn angerufen und ihn gefragt, da der Januar bereits so vollgepackt mit Terminen sei, ob er nicht jetzt schon beginnen wolle mit seinem jährlichen Check-up. Alle Präsidenten müssen das, egal, ob sie krank sind oder nicht.

Und so sei er in das nahegelegene Walter-Reed-Militärkrankenhaus gefahren und hätte sich durchchecken lassen. Die Presse wäre ihm hinterhergefahren und als er dann wieder zurückfuhr, da folgten sie ihm natürlich.

Angekommen im Weißen Haus habe ihn dann so gut wie jeder, dem er begegnet sei, sorgenvoll gefragt, ob es ihm denn gut gehe. Ja, natürlich, warum auch nicht?! Irgendwann wollte er wissen, warum sie ihn alle fragen, und da erfuhr er, dass die Presse, die hinter ihm hergefahren war und gesehen hatte, dass es ihm gut ging, inzwischen das Gerücht verbreitet hatte, er habe eine schwere Herzattacke erlitten. Er habe keine Krawatte getragen, das sei ein sicheres Zeichen dafür.

Weiter behaupteten Sie dass er im Krankenhaus geblieben sei, obwohl sie sahen, dass er ins Auto eingestiegen ist, um zurück nach Washington zu fahren..

Die Presse sei sehr unehrlich.

Wenn irgendetwas nicht in Ordnung wäre, würde er es sagen, er würde sie, die Menschen, schon aufklären. Aber es gehe ihm gut. Wirklich. Die Menge jubelt. Wie immer kann er sie fesseln mit seinen kleinen Geschichten.

Im Laufe der Wahlveranstaltung machte er sich über das Impeachment-Verfahren lustig und erinnerte daran, dass es Amerika jetzt viel besser geht, als vor seinem Amtseintritt. Unter seiner Regierung würde auch eines definitiv nicht passieren, nämlich dass Amerika sozialistisch werden würde.

Es gibt einen Notfall in der vollen Arena, die 22.000 Menschen fasst. Draußen stehen noch mehr. Wie immer kamen nicht alle rein.

Er ruft den Arzt, der Mann wird behandelt und sie nehmen ihn mit. Während dieser Zeit sieht man einen mitfühlenden Donald Trump, der seine Rede unterbrochen hat, um dem Patienten Mut zuzusprechen: „Das wird schon wieder! Kommen Sie zurück, wenn es Ihnen besser geht. Danke Doktor!“

Das Schlusswort ist, wie immer, ein Versprechen an das amerikanische Volk, aber er erinnert auch daran, dass der Kampf noch nicht gewonnen ist.

„Wir geben Ihnen, dem amerikanischen Volk, die Macht zurück. Mit Ihrer Hilfe, Ihrer Hingabe und Ihrem Antrieb werden wir weiterarbeiten. Wir werden weiterkämpfen. Und wir werden weiterhin gewinnen, gewinnen, gewinnen. Wir sind eine Bewegung, ein Volk, eine Familie und eine herrliche Nation unter Gott. Unser schönes Amerika gedeiht wie nie zuvor und – meine Damen und Herren – das Beste kommt noch.“

 

Hier ist die volle Rede auf Englisch: