Q-Drop: General Michael Flynn bald entlastet? „In Wahrheit habe ich nie gelogen“

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Der ehemalige Sicherheitsberater des Präsidenten, General Michael Flynn, soll diese Woche eventuell entlastet werden. Flynn soll demnach unter Obama absichtlich „von korrupten Agenten an der Spitze des FBI reingelegt worden sein.“

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Angeblich soll der General wegen seiner Beziehungen zu einem russischen Diplomaten gelogen haben. Er wurde angeklagt und offenbar von seinen Anwälten auch falsch beraten, als er sich schuldig bekannte. Dem ging ein Deal voraus, dass er dadurch eine Gefängnisstrafe vermeiden würde. Ein Deal, der offenbar nicht eingehalten werden sollte.

Inzwischen hat der Mike Flynn den Anwalt gewechselt.

General Flynn war einer der treuesten Unterstützer von Donald Trump während dessen Wahlkampfzeit im Jahr 2016. Er war auf vielen seiner Veranstaltungen zu sehen und war einer von denen, die dort immer wieder zu Wort kamen und den Menschen erklärte, warum es so wichtig sei, Donald Trump zu wählen.

Die jahrelangen Verhandlungen waren nicht nur nervenaufreibend, sondern Flynn verlor dadurch nicht nur sein gesamtes Vermögen und musste auch sein Haus verkaufen. Unterstützung erfährt er nicht nur durch seine Familie, sondern auch durch viele Menschen, die von Anfang an von seiner Unschuld überzeugt waren.

Trump reagierte am 15. März damit, dass er daran denken würde, Flynn vollumfänglich zu begnadigen, nachdem er hörte, dass das Justizministerium die Akte Flynn „verloren“ hat.

Er kommentiert mit einem: Wie praktisch! 

Nun soll es also sogar Belege dafür geben, die beweisen, dass Mike Flynn von Anfang an unschuldig war.

QAnon postete am Wochenende einen Beitrag, der zu einem Twitter-Post von Maria Bortiromo von Fox News führte, die behauptete, atemberaubende Neuigkeiten zu besitzen, die dazu führen könnten, Flynn noch in dieser Woche vollständig zu entlasten.

3988 QAnon – Flynn wird entlastet

Sonderermittler Robert Mueller, der bei seiner Untersuchung nichts fand, was man gegen Trump verwenden konnte, will damals herausgefunden haben, dass Mike Flynn Verbindungen zu Russland hatte.

Mueller, der bei seiner Anhörung kaum den Inhalt seines eigenen Reports kannte und einen meist recht verwirrten Eindruck hinterließ, arbeitete damals fast ausschließlich mit Staatsanwälten zusammen, die sich der Partei der Demokraten verpflichtet fühlten.
Offenbar war er nicht mehr als der Namensgeber für den Report, wie sich nach seiner Anhörung herausstellte, bei der er kaum zu wissen schien, um was es eigentlich ging.

Nun wurden die dokumentierten, entlastenden Beweise von Staatsanwalt Timothy Shea an Flynns Anwalt Sidney Powell geschickt, sind aber noch versiegelt.

In einem Brief an den Anwalt heißt es:

„Die beigefügten Dokumente wurden von der USA EDMO im März und April 2020 beschafft und analysiert und werden Ihnen als Ergebnis dieser laufenden Überprüfung zur Verfügung gestellt. Weitere Dokumente werden möglicherweise in Kürze folgen.“

Powell bemängelt, dass das ursprüngliche Formular 302 immer noch nicht aufgetaucht sei. Ein Formular FD-302 wird von FBI-Agenten verwendet, um „über die von ihnen geführten Interviews zu berichten oder sie zusammenzufassen“ und enthält Informationen aus den Notizen, die der FBI-Agent während des Interviews gemacht hat.

Er befürchtet außerdem, dass das damalige FBI unter der Führung von James Comey und Andrew McCabe noch mehr begraben hat, was heute nicht mehr auffindbar ist.

Der Anwalt möchte, dass Flynns Fall abgewiesen wird.

Das Fehlverhalten sei vor allen Dingen bei Flynns DOJ-Ankläger, Brandon Van Grack, zu finden.

„Er machte nicht nur grundlose Drohungen, Michael G. Flynn anzuklagen, er machte einen Nebendeal, Michael G. Flynn nicht anzuklagen, als eine wesentliche Bedingung der Vereinbarung über den Einspruch und er verlangte, dass es zwischen ihm und den Anwälten in Covington geheim gehalten werden müsse.“

„Spätestens seit August 2016 haben sich parteiische FBI- und DOJ-Führer verbündet, um Mr. Flynn zu vernichten. Diese Dokumente zeigen in ihrer eigenen Handschrift und in E-Mails, dass sie die Absicht hatten, entweder ein Vergehen zu schaffen, das sie strafrechtlich verfolgen könnten, oder ihn zumindest entlassen zu lassen. Dann kam die unglaubliche Anklage von Herrn Van Grack und der SCO, obwohl sie wussten, dass es kein Verbrechen von Herrn Flynn gab.“

„All diese neuen Beweise, und die Regierung hat darauf hingewiesen, dass noch mehr kommen wird, beweisen, dass die Verbrechen von den FBI-Beamten und dann von den Staatsanwälten begangen wurden.“

Powell kämpft immer noch darum, vom jetzigen FBI-Direktor, Christopher Wray, weitere Informationen zu enthalten und verlangt, dass die bisherige Strafverfolgung von General Flynn abzuweisen sei.

Devin Nunes möchte, dass die bisherigen Dokumente deklassifiziert werden, damit man weiter ermitteln könne. Auch er rechnet mit einer Entlastung des Generals aufgrund der Beweislage.

Weitere Quellen
DM  
SC

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