Über Trump: „Er war intelligent, er war athletisch und wir alle mochten ihn“

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Trump war schon immer Trump. Einer, der sich nicht verbiegen ließ. Er gehörte zu den Besten der Besten, einer, der nie aufgab. Eine Eigenschaft, mit der er Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Das jedenfalls ist das Fazit eines Interviews mit ehemaligen Schulkameraden.

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Es ist gerade jetzt wieder wichtig, daran zu erinnern, dass nicht alles, was man über Trump liest, tatsächlich der Wahrheit entspricht.

Bias und Framing lassen immer wieder grüßen und gerade in Wahlkampfzeiten ist es wichtig, genau hinzuschauen, denn es wird nicht immer mit fairen Mitteln gekämpft. Der Shitstorm ist bereits wieder in vollem Gange und jedes Word wird umgedreht und neu gedeutet. Sarkasmus und Ironie gehen nicht mehr, alles wird bierernst gedeutet, was der Präsident von sich gibt.

Politik und Fairness passen offenbar nicht zusammen. Noch nicht.

Ehemalige Klassenkameraden von der New York Militärakademie, die Trump sehr gerne besucht hat, wurden vor der Wahl 2016 vom Business Insider interviewt. Wer würde ihn besser kennen, als die, die jahrelang mit ihm zur Schule gegangen sind?

Nicht ganz zufällig landete Trump dort, sondern weil er sich offenbar an einer normalen Schule nicht wohl fühlte. Eventuell wurden seine Eltern mehr als einmal zum Direktor zitiert, weil der Junge sich nicht fügen wollte.

Eine streng regulierte Schule schien dem Vater eine gute Lösung zu sein. Und Trump liebte sie nicht nur, sondern folgte hier sogar den Regeln. 

Er liebt das Militär auch heute noch. 200 Generäle stünden hinter ihm, erzählte er auf fast jeder seiner Wahlveranstaltungen im Jahr 2016. Einige begleiteten ihn regelmäßig. Insbesondere General Mike Flynn sah man sehr oft an seiner Seite.

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Es gibt nun es in den USA die „Operation starkes Amerika“.

Die Idee stammt von der Air Force und dort von den Blauen Engeln und den Thunderbirds. Beides Flugeinheiten, die in Formation sehr dicht nebeneinander fliegen.

Sie werden bald über verschiedenen amerikanischen Städten ihre Kunststücke vollführen und wollen damit jenen danken, die durch das Corona-Virus kaum noch zum Schlafen kommen: Den Ärzten, Schwestern, Pflegern und allen Helfern, vor allen Dingen in den Krankenhäusern.

In Colorado überflogen die Thunderbirds bereits einige Städte und medizinischen Einrichtungen, um Danke zu sagen.

„Wir begrüßen Colorados Beschäftigte im Gesundheitswesen und Ersthelfer, die an der Spitze des Kampfes unseres Landes gegen COVID-19 stehen. Sie sind eine Inspiration für das ganze Land in diesen herausfordernden Zeiten, und es war eine Ehre, gestern für sie zu fliegen.“

Trump hat diese Aktion begeistert genehmigt.

Er könne sich nicht satt sehen an deren Kunststücken. Die Ploten fliegen gefährlich dicht nebeneinander in ihrer Formation. Trump bewundert deren Leistung. Er bewundert Menschen, die Herausragendes leisten und er zeigt seine Wertschätzung.

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Ein ehemaliger Klassenkamerad, George Beuttell, beschrieb Trump so:

„Er war einer der ranghöchsten Kadetten dort und war damals wie heute motiviert, sich auszuzeichnen. Niemand hat damals schlecht über ihn gesprochen und er war beliebt.“

Ein anderer, Arthur Schoenewaldt, der mit ihm eine Zeit lang das Zimmer teilte, erinnerte sich, wie alle Befragten, an Trumps sportliche Qualitäten:

„Er war intelligent, er präsentierte sich gut, er war athletisch. Ich habe sogar von einigen Trainern  gehört, dass er als Profi-Baseballer hätte spielen können.“

Und Levine, ein weiterer Klassenkamerad, meinte:

Er war einfach der Beste, ein guter Athlet, ein großartiger Athlet. Er hätte wahrscheinlich als Pitcher Profi-Ball spielen können. Ich glaube, er warf 80 Meilen pro Stunde. Ich war der Fänger. Er machte meine Hand jeden Tag schwarz und blau … Konnte er Fussball spielen? Er konnte alles tun, was er wollte. Er war körperlich und geistig begabt.“

In Trumps Jahrbuch steht, dass sein Spitzname in der High School „D.T.“ war. Seine ehemaligen Klassenkameraden, die mit Business Insider sprachen, sagten, er nannte sich auch „Don“ und „Trump“.

Das Jahrbuch zeigte auch, dass Trump in seinem letzten Schuljahr zum „Ladies Man“ der Schule gewählt wurde.

Die New Yorker Militärakademie war eine Jungenschule. Die Absolventen, die mit Business Insider sprachen, sagten, dass Trumps Auswahl als „Ladies Man“ auf der Wahrnehmung seiner Klassenkameraden beruhte. Ge:orge Beuttell

„Er war ein sehr gut aussehender Typ, und er benahm sich in einer Weise, dass jeder dachte, er sei für das andere Geschlecht sehr begehrenswert.“

Trump meinte gegenüber dem Business Insider, dass er zum „Ladies Man“ gewählt wurde, weil er „Frauen immer mit dem größten Respekt behandelt hat“.

Er hat seine Erfahrungen an der New Yorker Militärakademie so beschrieben, dass er „militärisch mehr Ausbildung erhalten hat als viele der Jungs, die zum Militär gehen“.

Wenn wir das lesen, dann sehen wir eins: Trump ist sich selbst treu geblieben. Einer seiner Kameraden, Schönewaldt, der ihn 2016 gewählt hat:

„Ich werde alles tun, was ich kann, weil ich glaube, dass er etwas bewirken kann.E r war ruhig, bescheiden. Er war nicht übermäßig forsch. Er war kein Arschloch. Er war ein wirklich guter Kadett.“

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Ist Trump nun auch ein wirklich guter Präsident?

Er benötigt noch eine zweite Amtszeit, sagt er immer wieder. Eine allein reicht nicht, um all das zu schaffen, was zu tun sei. Und er habe nie mit diesem Widerstand gerechnet, einer Opposition, die gegen alles ankämpft, was er vorhat.

Er ist kein Plauderer, wie man denken könnte, wenn man seinen Twitter-Account betrachtet. Er schweigt zu vielen Dingen und es dürfte ihm schwer fallen, vieles nicht sagen zu können, was er vielleicht weiß.

Trump ist nicht der Typ, der mit den Wölfen heult und er ist nicht der Typ, der umfällt und seine Meinung ändert, wie einige meinen.

Aber er passt sich an, wo er muss. Gegen eine Wand zu rennen, ist unklug. Das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn man wieder einen Schritt zurückgehen muss, das ist sein Ding.

Und so ist das, was er heute macht, die Fortsetzung von etwas, was er sich bereits als junger Mann vorgestellt und in etlichen Interviews bewiesen hat: Amerika und seine Mitbürger haben Priorität in der Agenda, die letztendlich das Zeug hat, die ganze Welt zu verändern.

Obwohl er es lieber anderen überlassen hätte …

Er hat sich vorgenommen, gegen den Globalismus anzutreten, den Lobbyismus und die Korruption auf höchster Ebene zu beenden und ist in einem Sumpf gelandet, der tiefer kaum sein konnte.

Er hatte keine Ahnung, wie tief, sagt er manchmal auf Wahlveranstaltungen. Niemand habe ihm das gesagt.

Amerika wird niemals sozialistisch sein“, hört man immer wieder von ihm und damit spricht er seine schlimmste Befürchtung aus.

Aber er gibt nicht auf. Er kämpft nicht nur für Amerika. Er weiß, dass das, was er tut – so er es beenden kann – die ganze Welt verändern wird.

Wer ihn mit kleingeistigen Augen betrachtet und nur linear denken kann, wird ihn nicht verstehen. Wer jede seiner Aktionen auf die Waagschale legt, auch nicht. Trump pokert. Er lässt sich nicht in die Karten schauen. Nicht bei wichtigen Dingen. Vergessen wir Twitter. Das ist Provokation, Ablenkung und gleichzeitig auch Information über das, was er denkt, fühlt und macht. Trump ist unberechenbar, denn er hängt an keiner Strippe und niemand weiß wirklich, was er als nächstes vorhat. So handelt er oft völlig anders, als erwartet. Ein guter Stratege denkt weit voraus und kann sich anpassen.

Wir schauen nicht hinter die Kulissen, wir wissen nichts über die Hintergründe, aber eines sollte sicher sein:

Trump ist jemand, der sich treu bleibt und alles tun wird, um seine Agenda zu vollenden und damit seine Wahlversprechen einzuhalten. Man kann sich darauf verlassen, denn er wird dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren. Manchmal muss er Umwege gehen oder auch mal einen Schritt zurück. Denn noch ist der Weg nicht frei, sondern gepflastert mit vielen Hindernissen.

Business Insider
Fox News

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