Kennt Elon Musk die Prophezeiung von „Trump the Trumpet“?

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Kaum hat Elon Musk den Zuschlag für Twitter bekommen, schon trollt er seinen Konkurrenten, Donald Trump, der das mindestens genauso gut kann. Wir dürfen hier in nächster Zeit wohl einen freundschaftlich-wohlwollenden Schlagabtausch erwarten, denn beide mögen sich wahrscheinlich mehr als dass sie sich nicht mögen.

 

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Elon Musk ist ein ausgezeichneter Marketing-Mann, muss er sein, sonst wäre er als Selfmade Man nicht so weit gekommen. Und bis auf seine beiden letzten von insgesamt sieben Kindern –  der Junge heißt X AE A-XII, Nickname X und das Babymädchen Exa wird Y gerufen –  fand er auch immer treffende Namen für weitere Familienmitglieder und seine Firmen.

Kaum zwei Tage nach dem Twitter-Deal will er nun Donald Trump helfen, einen besseren Namen für dessen Plattform Truth Social zu finden. Musk:

„Truth Social (schrecklicher Name) existiert, weil Twitter die freie Meinungsäußerung zensiert. Sollte stattdessen Trumpet heißen!“

Das ist eine sehr interessante Aussage, denn seit 2007 gibt es eine Prophezeiung von „Trump the Trumpet“, einem Mann der Amerikas Wirtschaft wieder herstellen wird, eine Schutzmauer erbauen wird, die Korruption beseitigt und darüber hinaus zwei volle Amtszeiten dafür haben wird. Es heißt, er wird den „giant“, den Riesen, besiegen. Außerdem würde er die Medien, die zunächst gegen ihn sind, auf seine Seite bekommen. Einen kleinen Auszug daraus gibt es hier.

Untertitel in anderen Sprachen sind einstellbar.

Elon Musk ist zuzutrauen, dass er das kennt.

Was Trump betrifft, so wurde er bereits im Dezember 2016, also kurz nach der Wahl, gesehen, wie er den Trump Tower betrat, denn Trump hatte etliche Tech Medien CEOs eingeladen. Danach wurde er dafür angegriffen, einer der Berater der Regierung Trump zu sein. ↓

Cycle: Einige meiner Freunde, die gerade ihren Abschluss gemacht haben, lehnen Sie aufgrund von Präsident Trump ab. Haben Sie weise Worte, die ich ihnen weitergeben kann?

Musk: Die Menschen sollten darauf drängen, dass so viele Gemäßigte wie möglich den Präsidenten beraten. Blinder Hass ist nie die richtige Antwort.

Noch einer:

Ray: „Ich hoffe, Sie stimmen nicht mit Trumps allgemeinen Ansichten überein… als junger schwarzer Futurist habe ich wirklich zu Ihren Ideologien aufgeschaut.“

Musk: „Ich bin für die Schaffung von großartigen Arbeitsplätzen, die Wiederherstellung der Stärke der USA als großartiger Hersteller von Produkten und alles, was die Zukunft spannend macht.“

Nachdem er Trump nicht vom „menschengemachten Klimawandel“ überzeugen konnte, wollte er auch nicht mehr Berater der Regierung sein:

„Ich verlasse den Rat des Präsidenten. Der Klimawandel ist real. Aus Paris auszusteigen ist weder für Amerika noch für die Welt gut.“

Es ist also eine ambivalente Beziehung, aber letztendlich hält Musk Extremisten für gefährlicher als Trump, der für wirtschaftlichen Aufschwung und Frieden sorgen würde. Denn Extremisten würden den Krieg wollen.

Twitter wird definitiv attraktiver werden für diejenigen, die Humor verstehen und nicht jede Aussage des neuen Besitzers für bare Münze nehmen, der hier ankündigt, er könne Wunder bewirken, wenn er als nächstes McDonalds kauft, um dann die Eismaschinen zu reparieren und in einem anderen Tweet kündigt er an, CocaCola zu kaufen um dem Getränk das Kokain wieder hinzuzufügen.

Kleine Witzchen.

Durch den Kauf von Twitter habe Elon Musk zusätzlich zum Kaufpreis von 44 Milliarden an Twitter noch um die 40 Milliarden an privatem Vermögen verloren, weil Aktionäre seiner anderen Firmen abgesprungen sind.

Aber wie sagte er vor einigen Tagen? Die wirtschaftliche Seite interessiere ihn nicht. Es geht ihm wohl tatsächlich um Meinungsfreiheit, aber auch hier sieht man bereits Einschränkungen, da er bereits verkündete, dass er die Plattform eher neutral und nicht extrem führen wolle.

Ohne Trump dabei im Boot zu haben, der immerhin 90 Millionen Follower hatte, könnte das allerdings eine Fehlinvestition sein, meinte Geraldo Rivera von Fox News. Er vermutete dass Trumps Beteiligung Twitter zu einer attraktiveren Investition für Musk gemacht hätte.

„Wenn Donald Trump weiterhin darauf besteht, nicht bei Twitter mitzumachen, und sich dafür entscheidet, bei Truth mitzumachen, hat Elon Musk zu viel für Twitter bezahlt. Denn Twitter mit Trump ist ein weitaus exotischeres Produkt, wie mir scheint, als das Gegenteil.“

Trump hat auf Telegram weniger als eine Million Follower und die Tendenz ist sinkend. Die 90 Millionen von Twitter könnten attraktiv sein, denn bei Truth Social wird ihm sicherlich auch nicht jeder folgen, auch warten immer noch viele nach der Anmeldung auf ihre Bestätigung. Was liegt also näher, Musks eventuelles Angebot anzunehmen, in einem solchen Fall auch Twitter wieder die Hand zu reichen?

Wenn Elon Musk sich dann noch bei Truth Social anmeldet, um seine eigenen Projekte zu promoten – denn das wird er sicherlich tun – dann ist das doch eine Win-win Situation.

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