Twitter: Kurz vor den Midterm-Wahlen werden viele MAGA-Wähler freigeschaltet

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Elon Musk räumt auf. Wir wissen, dass er am Tag der Übernahme bereits die CEOs seiner neuesten Errungenschaft, Twitter, gefeuert hat. Nun macht er gerade das Gegenteil und befreit einen MAGA-Wähler nach dem anderen kurz vor dem Midterm aus seinem Twitter-Gefängnis.

 

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Am 8. Januar 2021 hat nicht nur der damalige Präsident Donald Trump bemerkt, dass er keinen Zugang mehr zu seinem Twitter-Account hat, sondern auch viele seiner Abonnenten. Twitter hat sie einfach deaktiviert.

Es war gleichzeitig ein Vorverurteilen der Geschehnisse des 6. Januar 2021, denn diese Aktion signalisierte, dass der damalige Präsident, Donald Trump, an dieser Aktion maßgeblich schuld gewesen sein soll. Sie blockierten somit auch seinen Beitrag, in dem er aufgerufen hatte, friedlich zu bleiben, und der damit genau das Gegenteil von Gewalt ausdrückte. Hier ist die Rede im Original und übersetzt:

Pence fällt Trump in den Rücken – aufgebrachte Menge stürmt Kapitol

Offenbar gehören diese User, die nun wieder „frei fliegen können“, und die wegen Geringfügigkeiten — so Musk — gesperrt wurden, zu den ersten, die nun auch wieder freigeschaltet werden. Einige haben bereits angekündigt, dass sie nun, nur wenige Tage vor den entscheidenden Wahlen am 8. November, noch einmal richtig loslegen wollen, um Twitters neue Freiheit auszutesten.

Es soll für die von Trump in zahlreichen Wahlveranstaltungen ausgelobten Republikaner gut aussehen. Selbst die linke Presse berichtet, dass sie den Kongress gewinnen würden und somit wieder das Zepter in der Hand halten. Als Erstes würde es dann eine Untersuchung in den 6. Januar geben, sagte der Abgeordnete Jim Jordan. Und er freut sich drauf.

Elon Musk freut sich ebenfalls

Elon Musk scheint inzwischen großen Spaß an Twitter zu haben. Als die New York Times mokierte, dass er in der Beantwortung von Clintons Tweet eine Publikation zitierte, die dafür bekannt sei, Fake News zu verbreiten, fiel ihm dazu eine Antwort ein, die vielen gefiel.

Seine Antwort:

„Das ist Fake. Ich habe keinen Link zur New York Times gepostet!“

Sein neuester Kauf scheint ihm Spaß zu machen und zahlreiche „Manager“ sowie der Vorstand wurden bereits gefeuert. Einige andere Mitarbeiter mussten auch bereits gehen, andere gingen bereits freiwillig. Musk macht damit das gleiche wie Trump: Er speckt den Laden ab und konzentriert sich auf das Wesentliche, womit die Kosten minimiert werden. Allerdings wird es einen neuen Vorstand geben und ungefähr 40 Mitarbeiter aus seinen bereits bestehenden Firmen haben nun offenbar die Aufgabe übernommen, Twitter genauer zu untersuchen.

Man kann allerdings nicht verlangen, dass zwischen Freitag, als er offizieller CEO und Eigentümer von Twitter wurde, und heute wirklich viel an den Twitter Statuten geändert wurde. So etwas benötigt Zeit. Aber es gibt natürlich viele Anfragen, und so hat der Boss seinen eigenen „Dienstgrad“ nun auf „Hotline für Twitter-Beschwerden“ geändert.

Musk steht erst ganz am Anfang.

Er geht aber bereits auf die Wünsche der Nutzer ein. So wurde Tom Fitton von Judical Watch gerade wieder freigeschaltet und beklagt bereits, dass Twitter sich offenbar schon in die nächste Wahl am 8. November einmischen würde, indem gewisse Beiträge zensiert würden.

Elon Musk versprach, sich das anzuschauen. Er möchte, dass die Plattform neutral ist und alle Meinungen zugelassen werden. Das hat er auch schon in einem anderen Kommentar bestätigt. Im Twitter-Team würden zukünftig Mitarbeiter aus allen politischen Richtungen zu finden sein und gemeinsam entscheiden.

Etwa so wie früher, in der guten alten Zeit? Als niemand wirklich gefragt hat, zu welcher Partei man gehört? Und dann vielleicht auch noch in einem respektvollen Miteinander? Ein Traum, der wahr werden könnte, auch wenn es bereits Neider gibt, die meinen, dass Musk sich mit Twitter übernommen hat.

Musk:

„Der Vogel wurde befreit.“

Ein User:

„Das ist ein großartiger Tag für die Freiheit.“

Aber Elon Musk ist nicht der reichste Mann der Welt geworden, weil er in geschäftlichen Dingen immer daneben lag, sondern weil er eine gute Nase für zukünftige Entwicklungen hat. Und Twitter würde hier nur Portalen folgen, die eine ähnliche Politik betreiben: GETTR und TRUTH Social.

Da, wo es eine starke Tendenz in die eine Richtung gibt, entwickelt sich naturgemäß auch eine andere, die in die entgegengesetzte Richtung geht. Ich ahne bereits, welche der beiden letztendlich gewinnen wird, aber das werden diejenigen entscheiden, die das Zünglein an der Waage sind: die User.

Wie viel Macht Menschen tatsächlich haben, wenn sie gemeinsam für ein Ziel stehen, sieht man weltweit immer wieder, denn der Souverän erinnert sich.

Man sieht es gerade in Brasilien, wo die Menschen für Bolsonaro auf die Straße gehen, weil sie glauben, dass er gewonnen hat. Es wird interessant sein, zu sehen, wie Twitter mit diesem Thema umgehen wird.

Viele werden die Plattform nun verlassen, andere werden freigeschaltet werden und wiederum andere werden sich neu anmelden.

Ob Musk halten kann, was er versprochen hat, wird die Zeit zeigen. Sein gelöschter Tweet zu Pelosi könnte bereits gezeigt haben, dass auch er nicht alles posten kann. Bestenfalls hat er ihn freiwillig entfernt.

Auch wenn er der reichste Mann der Welt ist, so gibt es ein paar, die auch reich sind und die wollen, dass ihre Interessen vertreten werden.

Twitter soll bereits Werbekunden verloren haben, weil einige von ihnen offenbar nicht wirklich eine freie Meinungskultur unterstützten.

Aber tatsächlich hatten wir so etwas bis ungefähr Ende der 80er Jahre. Das ist nichts Neues! Zumindest fühlten wir uns frei und konnten sagen und schreiben, was wir wollten. Jetzt muss man jedes Wort dreimal umdrehen. Auch Musk wird das zu spüren bekommen.

In diesem Zusammenhang wurde international bereits auf die besondere Zensurkultur in „Germany“ hingewiesen. Wird ein Twitter, das sich so frei äußern darf, wie Musk es sich offenbar vorstellt, hier überhaupt möglich sein? Einige scheinen es zu bezweifeln.

In jedem Fall ist es eine spannende Frage, bei der die Antwort nicht lange auf sich warten lassen wird.

Der neue Eigentümer bekommt derzeit viel Schelte von der einen Seite und Lob von der anderen.

Hier beweist sich der Satz, dass man es niemandem wirklich recht machen kann. Einige haben sich inzwischen so sehr an die Zensurkultur gewöhnt, dass sie sie nicht mehr missen möchten, während andere an die Selbstverantwortung erinnern.

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Horst Seehofer seinen Zuhörern etwas sagte, was damals offenbar kaum einer glauben konnte. Seehofer sollte es eigentlich wissen:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Er behauptet damit letztendlich, dass unsere gewählten Politiker nicht unabhängig wären, da sie sich bestimmten Interessen unterordnen würden. Das ist harter Tobak aus dem Mund eines Politikers, denn es bedeutet, dass wir als Wähler lediglich das Sprachrohr *von wem eigentlich?* wählen, denn wir wissen nicht, wer hinter ihm steht. Der tiefe Staat, die Schattenregierung, zeigt sich dem Wähler nie. Hier nachzulesen:

Seehofer: „Die meisten Fake News werden in Deutschland produziert, von Medien wie von Politikern.“

Auch Musks Twitter wird nicht einfach machen können, was es will.

Wie viel davon letztendlich übrig bleibt, werden wir sehen, nachdem Twitter sich neu aufgestellt hat. Immerhin scheint es bei den beiden oben genannten sozialen Medien gut zu klappen. Als jemand, der einmal nur eine Facebook-Gruppe hatte, weiß ich allerdings, wie schwer es ist, den Ton angenehm und damit respektvoll zu halten, wenn einige das nicht wollen.

Elon Musk wird es nun mit Menschen zu tun haben und nicht mit Maschinen, Raketen, Studien und technologischen Innovationen. Das ist sicherlich eine Herausforderung, aber er wollte es ja. Und wenn nicht er, wer sonst?

Wünschen wir ihm viel Glück bei seinem neuesten Unternehmen, vor allen Dingen dafür, dass er seine Versprechen einhalten kann. Mit 8 Euro für den blauen Badge möchte er sich freikaufen von dem Druck durch abgesprungene Werbepartner, und setzt damit auch gleichzeitig ein Signal, das solchen manipulativen Geschäftspartnern den Wind aus den Segeln nimmt.

Dieser User hier steht für viele:

„Danke, dass Sie den Vogel unter Ihre starken TechTrees gebracht haben, die Welt wird Ihnen immer dankbar sein für Ihre Bemühungen um die Meinungsfreiheit.“

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