Kim und Trump: Schon wieder Zoff? Die Hintergründe, warum das Treffen unter allen Umständen stattfinden wird.

1750
Teilen

Nachdem Vize-Präsident Mike Pence durch unvorsichtige Aussagen den nordkoreanischen Vorsitzenden Kim Jong-un beleidigt hatte und der entsprechend zurückschoss, indem es nun Beleidigungen seinerseits gegen Pence gab und er gar mit der nuklearen Vernichtung der USA drohte, sagte Trump das Gipfeltreffen, geplant zum 12. Juni,  kurzfristig ab. Er ließ Kim allerdings in einem Brief, der öffentlich gepostet wurde, eine Türe offen, durch die der gerne durchging, sodass die Verhandlungen wieder aufgenommen wurden und der geplante Termin kurz darauf wieder bestätigt wurde. Sehr zur Freude von Putin, der das Treffen begrüßt und auch gerade erst bei einem Besuch in Österreich ausplauderte, dass er und Trump regelmäßig telefonieren würden.

Ist da etwa mehr? Das würde uns freuen, denn kaum etwas ist wichtiger, als eine Einigung auf dieser Ebene.

Nun berichtete Giuliani, dass Kim nach Trumps Brief schnell seine Position änderte und sogar seine Bereitschaft zum Ausdruck brachte, die Entnuklearisierung zu diskutieren, sowie darum bat, das Treffen abzuhalten.

Somit hat also Trumps Anwalt und früherer Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani, unnötigerweise wieder Öl ins Feuer gegessen. Auf einer Konferenz in Tel Aviv soll er gesagt haben, dass Kim nach dieser Absage auf die Knie ging und darum bettelte, dass das Treffen stattfinden möge. Das sei genau die Position, in die man ihn bringen wolle.

Dies sei seine persönliche Meinung. Er sei nicht Teil des Teams, das das Treffen vorbereitet.

In einem Interview mit der Associated Press wies Giuliani Einwände zurück, dass solche Kommentare die Atmosphäre vor dem Gipfel in der nächsten Woche vergiften könnten, und sagte, dass der nordkoreanische Führer verstehen müsse, dass die Vereinigten Staaten die Stärkeren wären.

In den deutschen Medien kann man lesen, dass Trump mal wieder alles falsch macht, denn ein solcher Gipfel würde normalerweise über Monate hinweg organisiert werden. Das sei alles viel zu früh. Gleichzeitig beschwert man sich darüber, dass man nicht genug Informationen bekommen würde. Man hält das alles für unausgereift und zeigt hier wieder einmal die üblichen Vorurteile, die immer gegen die neue Administration der USA zielen, sowie ein Framing, das die Hintergründe nicht aufdeckt, sondern lediglich Meinung darstellt.

Tatsache ist, dass Trump, Xi und Putin sich bereits beim Asiengipfel 2017 inoffiziell getroffen haben.  Auch eine vierte Partei soll dabei gewesen sein. Zum Leidwesen der Presse gab es natürlich keine offiziellen Erklärungen und auch wir erfuhren das damals nur über nicht offizielle Wege. Bereits am 15. November 2017 erklärte Trump, dass Xi und die USA auf einer Linie wären, was Nordkorea betrifft. Putin konnte er nicht erwähnen, denn das war die Zeit, als eine spezielle Untersuchungskommission unter Mueller eingesetzt wurde, um seine angebliche Kollusion mit den Russen zu beweisen.

Hier finden sich noch einmal 15 kleine Ausschnitte aus seiner damaligen Asientour, wo er Nordkorea erwähnt hatte.

Wie wir heute wissen, geht es bei Nordkorea weniger um Kim, als man vielleicht annimmt. Denn Kim Jong-un soll genauso ein Puppet einer Schattenregierung sein, wie einige andere Regierungen auch, die noch am Tropf derjenigen hängen, die Trump und seine nicht-globalistische Agenda von allen Seiten her bombardieren. Denn noch halten die viele Fäden in der Hand.

Kim ist nicht dumm. Er wurde in der Schweiz erzogen und kann sich mit einigen ausländischen Regierungsvertretern in deren Landessprache unterhalten. Man sollte ihn allmählich weniger als das Monster sehen, das er angeblich ist, und mehr als das Opfer einer hinterhältigen Schattenregierung, die in Nordkorea die totale Kontrolle probte, in der die Menschheit nicht mehr ist als Sklaven für das eine Prozent, das die Fäden in der Hand hält. Ein Mann, der beim Tod seines Vaters öffentlich in Tränen ausbricht, ist nicht gefühllos. Wenn die Schattenregierung eines Tages vom Erdboden verschwunden sein wird, wird er viel zu erzählen haben und wir werden dann hoffentlich die Wahrheit erfahren, die es bis jetzt weltweit noch nicht aus offizieller Quelle gibt. Auch wir beziehen uns nur auf Aussagen einiger Whistleblower, zum Beispiel aus den Reihen des CIA, wie Kevin Shipp.

Selbstverständlich weiß Trump das. Er hat den von Obama/Clinton unterstützten IS weitestgehend aus dem Irak und Syrien verdrängt. Beide haben öffentlich zugegeben, dass sie auch an dessen Entstehung nicht ganz unschuldig sind. Eines von Trumps großen Versprechen während des Wahlkampfes war, den IS zu vernichten, ein anderes, den Deep State aus Washington DC zu vertreiben und somit zu erreichen, dass die Regierungen dieser Welt wieder frei entscheiden können. Er nannte es nur nicht Deep State, er nannte es „swamp“. Schlamm.

Jeder sollte inzwischen wissen, dass Trump seine Versprechen hält, obwohl kaum je ein Präsident so viel Gegenwind bekommen hat, wie er.

Wir sollten uns angewöhnen, wenn wir negative Propaganda lesen, unbedingt weiter nachzuforschen. So lange es das Internet gibt, wird die Wahrheit dort zu finden sein. Und vielleicht sollten auch mal diejenigen, die meinen, dass dieses Treffen quasi über Nacht entschieden worden sei und somit schlecht vorbereitet wurde, überlegen, warum Premier Moon aus Südkorea Trump gerne für den Friedensnobelpreis vorschlagen möchte. Nord- und Südkorea denken nach 65 Jahren nun über einen Friedensvertrag nach, und daran scheint Trump nicht ganz unschuldig zu sein.

Was tat die Presse hier, als sie das hörte? Sie lachte.

Das ist die Information, die dem Volk tagtäglich medial eingehämmert wird: Trump ist lächerlich. Der kann nichts. Der macht alles falsch. Und gefährlich ist er auch noch. Ergo muss der weg. 95% der Bevölkerung glaubt das bei uns, da wetten wir drauf.

Trump wird übrigens bereits eineinhalb Tage vor dem Treffen angereist sein. Niemand weiß, weshalb. Wir vermuten, dass er die Gelegenheit nutzen wird, sich noch einmal mit seinen asiatischen Freunden und Russland – ganz inoffiziell natürlich – zu treffen.

Die Presse muss nicht alles wissen. Dass Trump ausgerechnet zu wichtigen Dingen schweigt, wurmt sie sehr. Sie müssen sich mit dem bisschen Twitter begnügen, den kleinen Bröckchen, die er ihnen gelegentlich hinwirft, damit sie sich wieder aufregen können, während im Hintergrund die großen Dinge geplant und in die Tat umgesetzt werden.