Putin: Sondereinsatz in der Ukraine verläuft nach Plan, streng nach Zeitplan

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Nachdem von der Schweizer Neutralität nicht mehr viel übrig geblieben ist, seitdem sie sich für Sanktionen gegen Russland ausgesprochen haben und nun sogar erwägen, die russischen Gelder einzufrieren, und nachdem die EU nun offenbar im Eilverfahren die Ukraine ihrem Mutterschoß einverleiben will, taucht gerade rechtzeitig ein Bild auf, das einen ganz anderen Blick auf die Führung und politische Haltung der Ukraine wirft.

 

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Alte Zeiten, die inzwischen kaum noch ein heute lebender Mensch bewusst erlebt hat, tauchen wieder auf, wenn uns diese riesengroße Swastika im Kiewer Einkaufszentrum  „Gorodok“ in der Ukraine gezeigt wird. Direkt oben drüber sieht man ein großes rotes Herz.

Was hat das zu bedeuten?

Die Regierung der Ukraine wurde immer wieder beschuldigt, neonazistisch zu sein. Sie hat das bestritten. Natürlich. Selenski wäscht seine Hände in Unschuld, ernennt aber gerade den als Nazi bekannten Maksym Marchenko zum neuen Gouverneur von  Odessa.

Die Straße, an der das Einkaufszentrum liegt, soll nach Stepan Bandera benannt worden sein, einem Kollaborateur der Nazis. Seine Truppen sollen Tausende Juden getötet haben. Die Umbenennung geschah erst im Jahr 2016. Vorher hieß die Straße Moskauer Allee.

Das Video ist aus dem Jahr 2019. Nationalisten zogen damals zur gleichen Zeit mit Fackeln durch Kiew. Ein solidarischer Gruß?

Das wirft nun die Frage auf, ob vielleicht doch diejenigen recht haben, die behaupten, Russland würde die Kämpfe erst einstellen, wenn sichergestellt sei:

  • dass die Ukraine ein neutraler Staat sei,
  • entmilitarisiert,
  • entnazifiziert.

Auch soll die Ukraine durchzogen sein mit Biowaffen-Laboren der USA.

Zu den Biowaffen gibt es eine interessante Nachricht auf Twitter:

Die US-Botschaft in der #Ukraine hat gerade alle Dokumente über 11 vom Pentagon finanzierte Biolabore in der Ukraine von ihrer Website gelöscht. Ich habe alle diese Dokumente (die jetzt von der Botschaft gelöscht wurden) hier http://dilyana.bg/the-pentagon-bio-weapons/ und in dem folgenden Thread veröffentlicht. ↓

Es geht das Gerücht um, dieser Kampf gegen das Regime sei eine Befreiungsaktion für die Bevölkerung.

Und so tauchen immer wieder Videos auf, wo Menschen angeblich sagen, wie glücklich sie darüber wären, dass die Russen nun kommen und sie befreien. Ich kann das von hier aus leider nicht verifizieren, ich kann kein Russisch und erst recht kein Ukrainisch, deshalb der Konjunktiv. Dieses Schreiben ist aber übersetzt.

Im Westen öffnen sich stattdessen die Tränendrüsen. Der Russe würde den dritten Weltkrieg provozieren und wollte sich vor allen Dingen durch diese Aktion selbst bereichern und seine Macht erweitern.

Wieder einmal bekommt Russland den Stempel des bösen Aggressors.

Vergessen hat man offenbar, dass es die Amerikaner sind, die ihr selbsternanntes Feindbild, die Russen, durch stete Wiederholung irgendwelcher unbewiesenen Behauptungen wach in der Bevölkerung halten, sodass es kaum noch Menschen gibt, die etwas anderes glauben. Inzwischen sitzt der Keil auch tief zwischen Russland und Europa.

Vergessen hat man offenbar, dass das russische Moskau mit 12 Millionen Einwohnern die größte Stadt Europas ist, größer noch als so mancher westliche europäische Staat. Inzwischen dürfte Russland auch stärker sein als die NATO, nachdem Biden über verpflichtende „Maßnahmen“ alles getan hat, um die Soldaten zu schwächen. 70 Prozent von ihnen haben die mRNA-Spritze bekommen und der Krankenstand ist auf einem Höchstniveau. Viele Soldaten sind komplett ausgefallen, andere quittieren den Dienst. Die Armee ist so schwach wie nie.

In Anbetracht der zahlreichen und irrsinnigen Sanktionen gegen Russland, das sich nach eigenen Angaben bereits vorher schon längst auf den worst case vorbereitet hatte, verhalten sich die Russen erstaunlich ruhig. Und das, obwohl inzwischen die deutsche Lieferung an Kriegsmaterial in der Ukraine eingetroffen ist. Aber sie werden einen Plan haben und werden diesen Plan eventuell dann ausführen, wenn niemand mehr dran denkt. Gewarnt haben sie bereits.

Vergessen hat der Westen offenbar auch, dass die Amerikaner schon seit Jahren die Russen provozieren und sanktionieren.

Schon vor Trumps Wahl haben sie damit angefangen, Putin ohne entsprechende Beweise zu beschuldigen, in die Wahl einzugreifen. Und überhaupt würde Trump mit ihnen klüngeln. Hillary Clinton ließ damals eine sogenannte Oppositionsforschung in die Wege leiten und heraus kam das Steele-Dossier, dass dies alles beweisen sollte. Inzwischen nennt man es Fake-Dossier. Eine Dichtung in Prosa, die sich eines Tages als Bumerang für die Demokratische Partei erweisen könnte, die hier über die damalige Direktorin des DNC (Demokratisches Nationalkomitee), Donna Brazile, mit drin hängt.

Sonderermittler John Durham soll sich die Hauptakteure dieser Geschichte sehr genau angeschaut haben und Trump scheint hier gut informiert zu sein, denn er deutet immer wieder an, was hier zutage kommen würde.

Und es ging ewig so weiter. Trotz Sonderermittler Mueller und Horowitz-Report und vielen weiteren Investigationen, sowie zwei Impeachment-Versuchen konnte man Trump keinen einzigen Russen nachweisen. Dennoch – Medien und Politik sind sich einig: Hier wurde noch nicht gründlich genug untersucht und so behaupten sie weiterhin, was schon längst widerlegt wurde. Bis heute. Denn nur mit einer Anklage inklusive Verurteilung kann man verhindern, dass Trump noch einmal Präsident sein kann.

Natürlich ist das an Russland nicht spurlos vorübergegangen.

Putin mag dieses ganze Affentheater offiziell vielleicht belächelt haben, aber man sieht, dass er diesen Angriff sehr gut vorbereitet hatte. So etwas geht nicht von heute auf morgen. Ein guter Stratege hat einen langen Atem und wartet auf den rechten Zeitpunkt.

Der war dann wohl gegeben, als Biden anfing, noch mehr zu provozieren, und Putin drohte, falls der die ukrainische Grenze überschreiten würde, während sie selbst die Osterweiterung der NATO bis zur russischen Grenze vorangetrieben hatten. Ukraine, Weißrussland und einige kleinere Staaten sind nun der Puffer und sollten nach dem Willen Russlands neutral bleiben. Die Ukraine dürfte damit niemals Teil der NATO sein. ↓

Die Weltpolizei ist zurück und droht Russland

Putin hat trotz dieser Provokationen stillgehalten, denn natürlich ist Russland bedroht, wenn der erklärte Feind bis zur eigenen Grenze vorrückt. Die NATO-Staaten, allen voran die USA als der größte Geldgeber, haben sicherlich kein Recht, den Russen zu sagen, bis zu welcher Meile ihres Landes sie selbst mit ihren Soldaten vorrücken dürfen, aber genau das tun sie seit Monaten. Sie selbst sitzen so nah dran wie nur möglich. Sie erteilten sich selbst einfach eine „Sondergenehmigung“.

Um die Dummheit noch einmal weiter zu verdeutlichen:

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Deutschland sind derzeit von Putin energieabhängig, denn Russland liefert Brennstoff sowohl in die USA als auch nach Europa. Das mag einer der Gründe sein, weshalb die Auseinandersetzung mit der Ukraine derzeit noch ein Stellvertreterkrieg ist. Selinski hätte das wohl gerne geändert, denn:

Selinski soll Biden gebeten haben, den Luftraum über der Ukraine zur Flugverbotszone zu erklären. Die Amerikaner ließen dann über ihre Pressesprecherin mitteilen:

„Schritte, die die USA in einen Konflikt mit Russland bringen könnten, werden nicht in Betracht gezogen.“

Psaki keine Flugverbotszone über Ukraine

Das erinnert an Hillary Clinton, die das gleiche für Libyen und Syrien gefordert hatte. Ihr antwortete ein General: „Aber das würde Krieg bedeuten.“

Ausgerechnet der WDR schrieb 2016 kurz vor der Präsidentschaftswahl darüber, was für verheerende Folgen es haben würde, würde Clinton gewinnen. Und dass sie gewinnen würde, daran zweifelte damals keiner, denn die Umfragenergebnisse sprachen dafür. Damals wie heute traute sich kaum jemand, öffentlich zuzugeben, Trump zu wählen.

Die russische Bevölkerung würde nicht verhungern, wenn Russland diese Lieferungen als Druckmittel benutzen und einstellen würde. Wenn Europa und die USA neue Lieferanten finden würden, dann könnte es natürlich auch gezwungenermaßen sein. Putin lässt das kalt. Er sagte, Russland wäre auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet.

Aber wir würden frieren. Die Amerikaner frieren teilweise schon jetzt, weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Und nun soll Putin auch noch das Folgende gesagt haben:

Der Endverbraucher in Deutschland zahlt 700 Prozent auf den Einkaufspreis. Kein seriöser Kaufmann macht das!

Man könnte also die Energiepreise genau so lassen, wie sie sind, sogar noch senken, wenn man wollte und würde immer noch genug Gewinn machen.

Eine andere Sache ist die Enteignungswelle, der westlichen Staaten gegen Russland. Hier geht es nicht nur um sämtliche Vermögenswerte von reichen Russen, nicht nur um das Einfrieren von Bankkonten, sondern allmählich gräbt sich der Hass gegen Russland tief in die Bevölkerung.

Einem russischen Busunternehmer sollen gerade 30 seiner Busse zerstört worden sein. Die Bevölkerung glaubt nur dem allgemeinen Narrativ, informiert sich nicht, schlägt wütend los.

Leider werden Russen, die schon seit langem bei uns leben und arbeiten, inzwischen entlassen und es gibt Restaurants, die sie nicht mehr bedienen wollen. Selbst ein Krankenhaus wollte sie nicht mehr behandeln. Die Ärzte vergessen ihren Eid und das darf nicht sein. Nicht in einer Demokratie.

Also, wo leben wir nun wirklich?

Serbien stellt sich auf die Seite der Russen.

„Wir in Serbien, die einfachen Menschen, sind der Meinung, dass dieser Schritt des russischen Präsidenten notwendig war und ist. Für Russland gab es keinen anderen Weg.“

Milos Banjur, ein Abgeordneter der Regierungspartei im serbischen Parlament, in unserem Letuchka-Stream über die russophobe Hysterie im Westen:

„Das ist eine besondere Art von Faschismus, Nazismus – ich weiß es nicht. Verbot für Russen in Restaurants, Bedrohung russischer Studenten. Sehr berühmte Künstler, die von ihren Jobs zurückgetreten sind – das… Der gesunde Menschenverstand versteht das überhaupt nicht.

Da wir wissen, was in der Ukraine geschieht. Und dass der Hauptschuldige die Ukraine selbst ist, das Regime in Kiew, das seit acht Jahren nicht gehört hat, was Russland zu sagen hat. Keiner hat es gehört.“ (Hier)

Dachten die Ungeimpften, dass sie allein die Rolle der Parias übernommen hätten, so bekommen sie nun Gesellschaft.

Und ja, bei Swastika und Ausgrenzung darf man hier ruhig auch einmal 80, 90 Jahre zurückgehen und Zeiten anschauen, als es die Juden, die Sinti und die Roma waren. Und übrigens auch die, die ihnen halfen, zu überleben. Wenn sie dabei entdeckt wurden, dann starben sie gemeinsam.

Es werden auch heute wieder Signal-Bänder ausgeteilt, an denen man zum Beispiel den Impfstatus erkennen kann. Etwas, was normalerweise niemanden etwas angeht. Sogar an amerikanischen Schulen sieht man es gelegentlich.

Somit lernen unsere Kinder, andere Menschen auszugrenzen, anstatt sie anzunehmen. Sie lernen Distanz statt Nähe.

Das ist nicht tolerabel!

Gerade erst gab es in Berlin eine große Demo mit geschätzten 250.000 Teilnehmern. Gegen die Russen und für die Ukraine. Corona-Spaziergänge erlebten daraufhin den zu erwartenden Schwund. Hier gerät einiges bereits in Vergessenheit.

Und last but not least: Warum hat man ausgerechnet die Deutschen damit beauftragt, Waffen an die Ukraine zu liefern? Will man uns bei einer Schießerei schon wieder den Beginn eines Weltkrieges anhängen? Diesmal wäre es der dritte und wahrscheinlich für lange Zeit der letzte. Warum, das kann sich jeder selbst denken.

Aber es gibt bei allem auch eine gute Nachricht:

Russland und die Ukraine haben inzwischen vereinbart, Kommunikations- und Interaktionskanäle einzurichten und humanitäre Korridore zu schaffen.

Podoljak, Berater des Büros von Selenski:

„Wir haben sehr ausführlich über den humanitären Aspekt gesprochen, denn viele Städte sind jetzt eingekesselt, die Situation ist dramatisch, was Lebensmittel, Medikamente und die Möglichkeit der Evakuierung angeht.“

Es gäbe nun humanitäre Korridore für Lieferungen und Evakuierung der Zivilbevölkerung und der Möglichkeit eines Waffenstillstands für den Zeitraum der Evakuierung. Die Ukraine habe nicht die von ihr erhofften Ergebnisse erhalten, aber es gäbe noch eine weitere Verhandlungsrunde.

Und noch etwas:

Würden wir dies alles gerade nicht erleben, dann würden wir so weitermachen wie eh und je. Wir würden alles abnicken, was hinter unserem Rücken geschieht und hätten kaum einen Zweifel daran, dass die, die über uns entscheiden, das alles zu unserem Besten entscheiden würden.

So aber konnten wir die Protagonisten der Reset-Agenda erkennen, die sich im Übrigen auch gar nicht mehr verbergen, und ein Großteil der Menschheit weiß nun, dass sie diesen, von Machtmenschen für sie vorgezeichneten Weg, nicht gehen wollen.

Das alles geschah noch rechtzeitig.

Die vielen Proteste, die wir inzwischen weltweit sehen, zwingen zu neuen Verhandlungen. Auch wenn man mit Polizeigewalt versuchen will, sie aufzuhalten, es geht nicht mehr. Wir haben heute aufgeklärte Menschen. Das ist nicht mehr so wie damals, als man einen Robespierre vielleicht einen Anführer nannte, der einen gewissen Einfluss auf viele hatte. Die Menschheit organisiert sich gerade selbst, ohne den Einen, der ihnen sagt, wohin es gehen soll.

Sie entscheiden gemeinsam.

Als Olympe de Gouges im Jahr 1791 in einer Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin die volle rechtliche, politische und soziale Gleichstellung beider Geschlechter forderte, wurde sie verhaftet und zwei Jahre später hingerichtet.

Die Menschheit hat sich inzwischen weiterentwickelt. Aber da geht noch was. Da ist nach oben hin noch vieles offen.

Packen wir’s an! Friedlich, das ist wichtig! Denn wir befinden uns – das schrieb Erzbischof Carlo Maria Viganò am 7. Juni 2020 an Trump  – auch in einem spirituellen Krieg und da kann man die Aggression des Gegners nicht dadurch bekämpfen, dass wir es ihm gleichtun. Seien wir der Frieden, die Freiheit und die Gerechtigkeit, die wir fordern! Es kommt zu uns zurück, das kann ich versprechen. Denn das Gesetz der Resonnanz kann man nicht betrügen.

Allen Lesern, die es ermöglichen, dass wir weiterhin berichten können, danken wir ganz besonders. Ihre Unterstützung ermöglicht, dass wir weiter für Sie da sein können, mit Nachrichten, insbesondere direkt aus den USA, die Sie woanders so nicht lesen.

Simultan übersetzte Rede von Putin zur Lage:

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