Erzbischof Carlo Maria Viganò über neue Töne aus dem Vatikan: „Tötung Ungeborener als Recht und Säule unseres sozialen Lebens“

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Erzbischof Carlo Maria Viganò, ehemaliger Apostolischer Nuntius des Vatikans in den USA, nimmt heute Stellung zur Aussage des Präsidenten der Päpstlichen Akademie, der mit einer der katholischen Lehre widersprechenden Meinung zur Abtreibung viele Katholiken irritiert haben dürfte.

 

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STELLUNGNAHME
zur skandalösen Erklärung von Vincenzo Paglia
zum Gesetz 194

Der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Vincenzo Paglia, bezeichnete in einem Interview mit dem italienischen Fernsehsender RaiTre am 26. August (hier) das berüchtigte Gesetz 194 zur Legalisierung der Abtreibung als „eine Säule unseres gesellschaftlichen Lebens“, „und empörte damit Millionen lehramtstreuer italienischer Katholiken, die sich noch an die feurigen Worte Johannes Pauls II. gegen dieses schreckliche Verbrechen erinnern, das allein in Italien über sechs Millionen unschuldige Kinder auf dem Altar des Egoismus und der liberalen antichristlichen Ideologie geopfert hat.

Die berechtigte Empörung der kirchlichen Körperschaft über die Äußerungen des Präsidenten einer Akademie, die von Johannes Paul II. gerade deshalb gegründet wurde, um die Abtreibung zu bekämpfen, wird begleitet vom Beifall der Befürworter der „reproduktiven Gesundheit“ und der „Unterbrechung der Schwangerschaft“, die immer bereit sind, die Kirche der Einmischung zu beschuldigen, wenn sie mit der Stimme Christi spricht, aber Lob aussprechen, sobald ihre schlimmsten Vertreter sich dem angepassten Denken der Welt prostituieren und sich die unmenschlichen Prinzipien des Neo-Malthusianismus zu eigen machen.

Als Hirte und Nachfolger der Apostel kann ich die skandalösen Worte von Paglia, die dem Evangelium und der Lehre der Päpste widersprechen, nur aufs Schärfste verurteilen.

Die Neue Weltordnung, die Vereinten Nationen, die WHO, die Europäische Union, das Weltwirtschaftsforum, die Trilaterale Kommission, der Bilderberg Club und alle Organisationen, die der Agenda 2030 folgen, betrachten die barbarische Tötung des unschuldigen Kindes im Mutterleib als ein Recht, als eine „Säule des sozialen Lebens“. Es ist bezeichnend und aufschlussreich, dass die Sekte der Abtrünnigen, die die katholische Hierarchie bevölkert und ihre höchsten Ebenen besetzt hat, sich mit den ideologischen Positionen der Feinde Christi verbündet, nicht nur in Fragen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben — wie das Narrativ der Psychopandemie und die grüne Ideologie — sondern auch in der Leugnung der Grundlagen des Naturrechts, einschließlich der Achtung des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Es ist beunruhigend, dass niemand unter meinen Brüdern im Episkopat, und am wenigsten unter den Mitgliedern des Kardinalskollegiums, es wagt, seine Stimme zu erheben, um Paglias wahnhafte Worte zu verurteilen und seinen sofortigen Rücktritt von der Päpstlichen Akademie für das Leben zu fordern.

Mögen sich die Gläubigen, ermahnt von guten Priestern, weit von diesen Wölfen im Schafspelz entfernen und zum Herrn beten, dass er eingreift, um seine Kirche zu retten, die von einem Sanhedrin verdorbener und perverser Männer besetzt ist, die fortfahren, Jesus Christus in seinem Mystischen Leib zu kreuzigen.

+ Carlo Maria Viganò, Erzbischof

Wir lassen das unkommentiert, da sich hier jeder selbst eine Meinung bilden sollte.

So, wie es aussieht, scheint der Vatikan sich aber immer mehr auch öffentlich zum  globalistischen Diktat bekennen zu wollen. Etwas, was viele gläubige Katholiken abschrecken dürfte, die jetzt vielleicht fragen: Ist das noch unsere Kirche?

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